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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Experiment 112
Big Brother is watching you

Nach einem kleinen, relativ normalen Intro, findet man sich in einer Kabine eines gestrandeten Tankers wieder. Auf dem Bett liegt eine junge Frau ' sie ist gerade zu Bewusstsein gekommen.
Sie steht auf, und bewegt sich in unsere Richtung ' sie fragt, ob wir sie hören können.
Wir nicken mit der Kamera...
Veröffentlicht am 9. März 2008 von G. Schachinger

versus
4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwacher Abgang
Zugegeben: Die Idee ist mal was anderes und macht Spaß. Es hat schon was, die Protagonistin Lea durch ein verlassenes Schiff nur durch an- und ausschalten von Lampen zu jagen und Codes zu knacken. Codes, die sich aus den Mails und Dateien ergeben, die die Wissenschaftler an Bord geschrieben haben.

Manchmal wirken die Hinweise zu späteren...
Veröffentlicht am 8. Mai 2009 von Fabian Feger


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39 von 41 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Experiment 112, 9. März 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Big Brother is watching you

Nach einem kleinen, relativ normalen Intro, findet man sich in einer Kabine eines gestrandeten Tankers wieder. Auf dem Bett liegt eine junge Frau ' sie ist gerade zu Bewusstsein gekommen.
Sie steht auf, und bewegt sich in unsere Richtung ' sie fragt, ob wir sie hören können.
Wir nicken mit der Kamera.

Spätestens hier wird klar, dass es sich um kein normales Adventure handelt. Anders als in vielen Adventures, übernimmt man in 'eXperience112' nicht direkt die Kontrolle über den Hauptcharakter ' man beobachtet diesen über die verfügbaren Kameras, öffnet ihm Türen oder gibt ihm Signale.

Ihr persönlicher Desktop

Statt eines üblichen Spiele-Bildschirms, befinden wir uns vor einem Desktop. Ein Schiffsbauplan, drei zuschaltbare Kamerafenster und ein Menü sind auf ihm zu sehen. Das Menü gibt uns die Möglichkeit auf die Mitarbeiter der Basis, deren Dateien und Mails, aktuelle Ziele und die Hilfe zuzugreifen.
Die Steuerung von 'eXperience112' ist sehr außergewöhnlich, originell und trotzdem einfach.
Der Bauplan des Schiffs weist mehrere Icons auf, wer die Legende näher betrachtet, findet heraus, dass es sich hierbei um Kameras, Türen, Lichter und weitere elektrische Geräte handelt.
Wenn sich Lea, einen Raum näher anschauen soll, schaltet man, über die so genannte Gebietskarte, die Lichter in diesem Raum ein. So ist es möglich, sich über das gesamte Schiff zu bewegen.

Sensible Dateien

Im Laufe der Geschichte findet Lea einige Module für die Kamera, wie etwa ein Zoom-Upgrade, einen Restlichtverstärker oder ein Infrarot-Upgrade.
Die Rätsel an Bord des Tankers, sind dicht in die Geschehnisse der Story eingearbeitet. Zwar müssen wir hin und wieder die ein oder andere Schublade durchforsten oder Leichen nach ID-Karten absuchen, sonst aber hat 'eXperience112' wenig mit anderen Adventures gemeinsam.
Hauptsächlich gilt es Informationen über das gestrandete Forschungsschiff herauszufinden. Leider sind alle Personen entweder nicht mehr an Bord, oder bereits tot.
Somit bleibt uns nichts anderes, als in deren privaten Dateien herumzuschnüffeln. Jedoch benötigen wir hierfür ihre Zugangsdaten zum System, diese finden wir in den Dokumenten anderer Mitarbeiter der Station.
Und genau hier fängt 'eXperience112' an richtig Spannung zu erzeugen und den Spieler an den Bildschirm zu fesseln. Die Nachforschungen geben Stück für Stück die Geheimnisse über das Schiff und dessen mysteriöse Forschungsarbeit frei. Dabei sind manche Rätsel mit interessanten Denkaufgaben kombiniert, so gilt es etwa Passwörter für geheime Dateien zu entschlüsseln oder Codes zu knacken.
Nachdem das alles mit der Zeit eher langweilig werden würden, haben die Entwickler 'Flashbacks' (Zurückblicke) als kleine Appetithäppchen eingebaut. Es sind kleine Videosequenzen, die Lea's Erinnerungen widerspiegeln und somit nach und nach mehr von ihrem Leben erzählen. Diese sind zwar aus der Sicht des Spielers unlogisch, bringen aber sehr viel Atmosphäre in das Spielgeschehen.

Fazit

Grafisch gesehen ist 'eXperience112' nicht unbedingt auf dem neuesten Stand, für ein Video-Überwachungssystem aus den 70er Jahren aber mehr als fortschrittlich. Der absolut schaurig-dezente Soundtrack, vermischt mit den Geräuschen knarrender Böden und quietschender Türen, der spärliche Einblick in die Spielwelt und das Geheimnis des Tankers erzeugen insgesamt eine wahnsinnige, realistische und absolut glaubwürdige Atmosphäre.

'"Einzigartig, innovativ und anspruchsvoll, ein MUSS für jeden außergewöhnlichen Adventurer.'"

[...]
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29 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Adventure der Zukunft, 12. November 2007
Von 
Eric Hamus "Haam" (Ernzen, LUX) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Da ich in Luxemburg lebe, hatte ich bereits das vergnügen, die franz. Version des Spieles durchzocken zu können. Mein Fazit: Einfach genial; das ist die Zukunft des Adventure-Genres. Die Entwickler konnten ereits mit In Memoriam aufhorchen lassen und auch Experience 112 ist alles andere, als ein klassisches Point&Click-Sammel&Kombinier-bis-zum-Umfallen-Spiel. Der Spieler muss per Interface einer jungen Frau helfen, ihre Umgebung, ein verlassenes Forschungsschiff zu erkunden. Man kann jedoch nicht direkt in Kontakt mit der Forscherin treten, verbale Kommunikation is nicht... Stattdessen hilft man sich mit sämtlichen anderen Mitteln, die einem per Interface zur verfügung stehen, nämlich Lichter, Kameras, Tür-Entriegelungen, Heizungen etc. Fast alles an Bord lässt sich fernsteuern. Macht man zB ein Licht an, bewegt sich die Forscherin darauf zu, öffnet man eine Tür, geht die Forscherin in einen Raum.

Das Spiel baut dabei schnell eine beklemmende Atmosphäre auf und auch zischen dem SPieler und der Forscherin entsteht schnell eine gewisse sympahtie. Vereinzelt hatte ich sogar einen Anflug von schlechtem Gewissen, wenn ich über längere Zeit, mehrere Tage, nicht gespielt habe, die Frau quasi "im stich gelssen habe".

Toll ist vor allem auch die KI; leitet man die Forscherin allzuoft in gefâhrliche oder unangenehme situationen (durchsuchen von Leichen zB), sinkt das Vertrauen und damit auch die Bereitschaft, einem zu folgen.

Gut konzipiert ist das Interface, mit dem sich sämtliche elektronische Einheiten an Bord (Kameras, Tûrschlôsser, Lichter, medizinische Apparaturen etc.) steuern lassen. Ausserdem bekommt man nach und nach Zugriff auf Aufzeichnungen, Pläne, Dokumente oder Mails der Belegschaft. Auf verschiedenen Dokumenten fidnet man Hinweise, die zur L*sung einer Aufgabe führen, andere geben Aufschluss über die Hintergrundgeschcihte.

Ich bin auf jeden Fall begeistert. Experience 112 stellt alles dagewesene in den Schatten, vor allem in puncto Innovation, Gameplay und Atmosphäre. Absolute Kaufempfehlung meinerseits
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Starker Anfang, schwacher Abgang, 8. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Zugegeben: Die Idee ist mal was anderes und macht Spaß. Es hat schon was, die Protagonistin Lea durch ein verlassenes Schiff nur durch an- und ausschalten von Lampen zu jagen und Codes zu knacken. Codes, die sich aus den Mails und Dateien ergeben, die die Wissenschaftler an Bord geschrieben haben.

Manchmal wirken die Hinweise zu späteren Passwörtern ein wenig konstruiert - aber selten (Beispiel: In den sensiblen, mit persönlichem Passwort geschützten sensiblen Dateien manches Wissenschaftlers steht doch tatsächlich: "Wer auch immer dies liest, möge seinen Nutzen aus Paswort XXX ziehen, das ich hier über XXX veröffentliche") Das finde ich in sensiblen, persönlichen Daten ziemlich unlogisch und unpassend. Aber bei rund 20 Personen, deren Korrespondenz es zu entschlüsseln gilt, sieht man darüber hinweg. Insgesamt halte ich es für gut gelöst, wie die Passwörter aufgebaut sind.

Sehr zu loben ist hier das Kunststück der Entwickler, die Geschichte nach und nach aufzubauen, ohne dass der Spieler sich beim Entschlüsseln der Daten der Wissenschaftler gehemmt fühlt. Hier und da bleiben Passwörter und damit wichtige Dateien zwar verschlossen, aber es wirkt nie zwanghaft oder aufgesetzt. Später wird irgendwo im Spiel ein weiteres Detail enthüllt, das einem wie in einer Kettenreaktion einen Schwall weiterer Daten preisgibt. Das ist bei 20 Forscher-Portfolios eine reife Leistung!

Das waren die positiven Aspekte, für die ich drei Punkte vergebe.

Was mich gestört hat, ist die bisweilen wirklich holprige Steuerung.
Ich muss einem Vorredner zustimmen: Manchmal ist man zu sehr mit dem Hin- und Herschieben von Fenstern beschäftigt, sodass man kaum noch den Überblick behalten kann. Drei Kamerablickwinkel unterschiedlicher Größe tummeln sich da bisweilen, damit man halbwegs etwas erkennen kann. Außerdem muss man manchmal noch eine In-Game-Steuerkonsole (z.B. für Greifarme oder dergleichen) geöffnet halten, hier und da noch E-Mails der Mittarbeiter des Schiffes (wenn man nicht immer hin und her switchen will) oder sogar ganze Dateien mit Tabellen, aus denen man ablesen muss, wie man vorzugehen hat, um bestimmte Situationen zu meistern. Sofern man das nicht alles auswendiglernen oder auf einen Zettel neben den Computer schreiben will. (Davon ab: Einen Zettel für Passwörter braucht ihr so oder so - aber das ist auch in Ordnung). Ich fand es manchmal unglaublich nervig, all das gleichzeitig zu regeln. Und der Platz auf dem Bildschirm reichte da nicht immer. In der Regel habe ich mit zwei Kameras gearbeitet, weil es mir zu anstrengend war, immer zwischen dreien zu wechseln (zumal Kamera drei ohnehin so klein war, dass man kaum etwas sah)

Was mich aber am meisten störte, ist, dass sich das Spieltempo zu sehr veränderte, ebenso die Spielweise. Während es Anfangs noch ums Kombinieren und Entschlüsseln von Dateien geht, wird das Spiel später öfters mal zu einer hektischen Klick-Orgie, in der man in einer bestimmten Zeit präzise Befehle zu geben hat.
Ich will nichts vorwegnehmen und niemandem dem Spielspaß rauben, daher will ich zwei Beispiele aus dem letzten Drittel des Spiels nur umschreiben:
Man muss an einer bestimmten Stelle fix auf vorgegebene Sequenzen reagieren, die noch aus unterschiedlichen Richtungen kommen. Jedesmal muss man sich der Richtung zuwenden, antworten und zudem mit einer Mini-Kamera auch stets den richtigen Winkel treffen (und auch recht schnell dabei sein). Macht man einen Fehler oder ist zu langsam, fängt der ganze Mist von vorne an. Sämtlicher bis dahin erreichter Fortschritt ist futsch. Das hat nichts mit Knobeln zu tun, sondern ist ein reines Geschicklichkeitsspiel, das mir den letzten Nerv getötet hat... (auch Lea, die oft ungeduldig fragte, warum es denn nicht voran geht, hat nicht gerade zum Frustabbau beigetragen).

An anderer Stelle wird ein Andockvorgang zum reinen Geschicklichkeitsspiel, weil sich die Position des andockenden Objekts auch DANN ändert, wenn man bereits einen Öffnungscode eingeben soll. Mit anderen Worten: während man tippt, löst sich das Objekt vielleicht wieder und man muss von vorne beginnen...
Lästig!

Fazit:
Das Spiel fängt stark an. Die Geschichte baut sich langsam und logich aufeinander auf. Es hat etwas, in den Unterlagen einiger skurriler Wissenschaftler nach Hinweisen zu wühlen, während die Protagonistin Lea nach deinen Anweisungen durchs Schiff stolpert.
Ich hätte mir gewünscht, dass es (mehr) Szenen gibt, in denen man Lea vor gefährlichen Situationen warnen kann, weil man selber mehr als sie sehen kann. Das hätte mehr Spannung erzeugt, als sie größtenteils nur von a nach b zu bugsieren, damit sie den Schiffskram durchwühlt.

Auch die Bildschirmelemente könnten übersichtlicher angeordnet sein...
Zu oft überlagerten Fenster mit wichtigen Infos sich gegenseitig.

Insgesamt eine gute Idee, die gerade zu Beginn des Spiels auch gut umgesetzt wurde, hinterher aber öfters mal lästige Geschicklichkeits- und Reaktionsspiele einbaut, die einem den letzten Nerv rauben können.
Eine Fortsetzung macht's vielleicht besser.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Guter Ansatz. Mittelmäßige Umsetzung., 18. August 2008
= Spaßfaktor:2.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Wichtig zu wissen ist ersteinmal, dass man bei Experience 112 keine Person steuert, sondern von einem Überwachungsraum eine Person auf Dinge aufmerksam macht (z.B. durch Licht anschalten), die einem wichtig erscheinen.

Kommen wir nun zum Verlauf des Spiels. Dieser ist eigentlich immer gleich:
(1) Man soll irgendwo hingehen um etwas zu suchen.
(2) Man muss dazu einen Zugangscode oder einen Schlüssel finden.
(3) Man holt das Etwas, erfährt etwas mehr von der Story, soll etwas Anderes suchen.
Klingt simpel? Schön. Ist es aber nicht. Ganz am Anfang ist das alles noch schön übersichtlich und man will mehr von der Story erfahren. Doch dann kommen die ersten Problemchen.

(1) Wenn man einmal die Möglichkeit hat verschiedene Wege einzuschlagen verläuft man sich schnell, sehr schnell. Es gibt verschiedene Stockwerke in denen widerrum Räume befindlich sind... viele Räume. Räume die auf der Karte mit sinnvollen Bezeichnungen, wie 1P04 oder UD16 angezeigt werden. Soll man jedoch in einem Raum etwas holen wird einem gesagt man müsse z.B. in das Krankenzimmer. Mh... War das Krankenzimmer jetzt 2P05 oder UD01 am ganz anderen Ende der Karte und außerdem etliche Stockwerke weiter unten? Bleibt wohl nur nachzusehen, indem man Lampe für Lampe Richtung besagten Zimmern aktiviert, wobei die erschreckende Langsamkeit der Protagonistin nicht gerade hilfreich ist.

(2) Zugangscode oder Schlüssel? Der Zugangscode ist in der Regel in einem Benutzeraccount zu finden, in den man sich einloggen kann. Hiervon gibt es allerdings Dutzende. Ohne sich sämtliche Benutzernamen + Passwort + Passwort für die vertraulichen Dateien zu notieren kommt man nicht weiter. Ist man einmal im Account sieht man sich einer Welle von Dateien gegenüber, die größten Teils sowohl irrelevant, als auch langweilig sind. Ich will die Geschichte nicht lesen - da hätte ich mir auch ein Buch kaufen können - ich will sie erleben.
Naja, manchmal benötigt man ja auch einen Schlüssel. Aber wo liegt der eigentlich? Wahrscheinlich in der Tasche eines Toten, der mal wieder 3 Stockwerke weiter unten in Zimmer XY liegt. Eigentlich hätte man ihn ja schon vorher aufsammeln können, doch dazu ist sich die Protagonistin oft zu fein, so dass man sie bei vielen Dingen durch zwei- oder dreimaliges Lampeneinschalten darauf hinweisen muss, was in diesem Fall wohl versäumt wurde.

(3) Endlich geschafft. Zurück zur (1)!

Ich hab mich wacker bis zur Hälfte des Spiels durchgeschlagen (allerdings nur mit Walkthrough, da ich zu faul war alle Dateien nach Codes zu durchsuchen, die ich davor vielleicht mal übersehen hatte). Dann bin ich an einer Stelle derart stecken geblieben, dass auch sämtliche Hilfen im Internet nichts mehr daran Rütteln konnten. (Ja, ich brauche mal wieder einen Schlüssel und hab keine Ahnung wo ich den hernehmen soll.)

Fazit: Das Spiel ist generell nicht schlecht, da es viel Neues bietet und sich einfach anders spielt, aber bei Weitem keine 40€ wert. Für das Geld kann man sich zwei weitaus bessere Adventures zulegen, zumal die Grafik hier in der Tat kantig und detailarm wirkt.
Ich rate also dazu dieses Spiel auf jeden Fall auszuleihen, es aber auf keinen Fall zu kaufen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Verwirrung pur und trotzdem gut ..., 10. Mai 2009
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Vieles wurde schon gesagt, deswegen eine kleine Zusammenfassung von mir.

Das Spiel beinhaltet durch die Kamera + Lampen Steuerung der Protagonistin eine kleine Innovation. Das hat mir sehr gefallen. Sie läuft teils etwas langsam, auch ist die Grafik Engine nicht sonderlich gut programmiert. Aber ich konnte das Spiel trotzdem mit meinem onBoard Grafikchip (HD3200) spielen.

Gespielt habe ich es mit dem 1.1 de Patch. Ihr solltet aber unbedingt vorm einspielen des Patches die scripts.arc im resources Ordner sichern, da der Patch zum Ende des Spiels einen neuen Bug mit sich bringt, der das Weiterspielen unmöglich macht. An dieser Stelle (ihr werdets schon merken) müsste ihr dann die alte scripts.arc wieder drüber bügeln.

Besonders erwähneswert ist noch die Tatsache, dass die Protagonistin viele Sätze spricht, welche die Atmospähre fördern. Zum Beispiel, wenn sie Licht will und ich keine Zeit habe, sagt Sie nach einer Weile "... Dann eben nicht ...". Sowas kommt häufig vor und gefällt mir sehr gut.

Ich hätte mir ausserdem mehr Spannung erhofft, immerhin liegen da Leichen. Lea scheint da ziemlich abgehärtet zu sein.

Richtig negativ finde ich aber das Ende, welches kaum was erklärt. Ich musste es 2 mal sehen, um überhaupt zu begreifen, dass das Spiel vorbei ist... Ich quatsch darüber aber nicht weiter, weil das zu Spoilern führt.

Warum gebe ich dann eigentlich 4 Sterne, bei so vielen Kritikpunkten. Nun ja, es gibt verdammt wenig Spiele dieser Art (Adventures ohne Cartoonfeeling) und ich kenne kein Adventure dieser Art, welches besser ist. Deswegen ist meine Bewertungsscala ziehmlich niedrig :)

Kaufempfehlung für alle, welche ein Adventure im Realismus Bereich suchen, etwas Geduld mitbringen (es gibt einiges zu lesen und Lea läuft ziemlich langsam).

Keine Kaufempfehlung für Leute, welche ein klärendes Ende eines Spiels bevorzugen und sich nicht durch dutzende Texte durchlesen wollen, um die Passwörter der Mitarbeiter zu bekommen.

Ich würde mir Teil 2 kaufen, wenn das kommt :)
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein irres Spielerlebnis, 7. März 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Es handelt sich hier um das innovativste Adventure, dass ich je gespielt habe. Der Charakter "Lea Nichols" wird nicht, wie sonst üblich, direkt gesteuert. Man sitzt als Spieler quasi am Hauptrechner eines "Labortankers" und steuert den Charakter indirekt, indem man L. Nichols über Licht und Geräte ein-/ausschalten den Weg zeigt. Dabei kann man sie bei jedem Schritt über das Kameraüberwachungssystem beobachten.

Man muss nicht allzuviel hin und her laufen, wie bei vielen anderen Adventures. Die Story des Mystery-Adventures fesselt einen, denn man will auf jeden Fall erfahren, was an Bord dieses Tankers vorgefallen ist und vor allen Dingen wer man selbst ist, denn zu Beginn des Spiels sitzt man vor einer Windows-Oberfläche und muss sich mit dem Sicherheitssystem zurechtfinden. Also stellt sich die Frage wer man selber ist.

Die Rätsel sind teilweise knifflig aber gut lösbar, der richtige Weg ist nicht immer leicht zu finden und um Systempasswörter zu knacken muss man schon mal Fantasie an den Tag legen.

Fazit:
Hier haben die französichen Entwickler einen neuen, fazinierenden Bereich der Adventures betreten und die Latte damit für andere Entwickler sehr hoch gelegt. Also kaufen und das Rätsel von Lea Nichols und dem Rezeptor 112 lösen!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Interessante Idee, schlechte Umsetzung, 17. September 2011
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Zuerst war ich absolut fasziniert von der neuen Spielart, die experience 112 bietet. Statt selbst eine Figur zu steuern, wird die Spielerin hinter die Überwachungskameras eines Militärforschungsgeländes versetzt. Lea, die Frau, deren Abenteuer wir begleiten, geht dabei sehr oft auf die Spielerin ein und dadurch entsteht ein Gefühl der Lebendigkeit, das mir bisher bei Spielen fremd war. Leider hat mein Interesse und meine Faszination schnell abgenommen, als ich feststellte, dass die Rätsel immer wieder gleich abliefen: Die Spielerin bekommt eine Steuerkonsole und muss irgendeine Maschine bedienen, langsam, träge, durch die festen Überwachungskameras nicht unbedingt übersichtlich. Es ist auch schwer der Protagonistin zu folgen, wenn nicht zu viele Kameras auf einmal angestellt sein sollen, was zumindest meinen PC hat Murren lassen. Hinzu kommt, dass die Kameras bis auf die Maschinensteuerung-Minigames fast überflüssig ist, es reicht, an der Übersichtskarte die Lampen anzuknipsen, zu denen Lea sich bewegen soll, ohne wirklich nah am Geschehen sein zu müssen. Weiterhin hat mir nicht gefallen, dass Lea bei gefundenen Leichen praktisch keine Emotionen zeigt, was sonst gar nicht ihre Art ist (sie wird in den Dokumenten mehrfach als mitfühlend bezeichnet und bei Flashbacks bricht sie oft zusammen). Außerdem ist die Landschaft alles andere als schön, auch nicht abwechslungsreicht und viele Plätze müssen gar nicht erkundet werden, um im Spiel voran zu kommen. Teilweise sind die Aufgabenstellungen unklar formuliert und die Grafik ist eher im unteren Mittel, auf jeden Fall gehört es nicht zu einem der optisch schönen Adventures und das, obwohl sich Adventures meistens vor allem durch ihre Grafiken auszeichnen. Viele Mysterien und Fragen werden aufgeworfen, die überhaupt nicht beantwortet werden, das Ende ist eine Katastrophe, nur ein kleines Minivideo, das überhaupt nichts erklärt, sondern die Spielerin eher mit der Frage zurück lässt, ob das Entwicklungsteam keine Einfälle mehr hatte, um die aufgeworfenen Unstimmigkeiten zu glätten. Beispielsweise: Warum hat ein Schiff aus den 70ern diese fortschrittlichen Technologien? Auch die Beziehung zwischen Lea und 112 bleibt schwammig, vor allem ist seltsam, warum er keinen Namen hat, wenn er doch so wichtig für sie ist und (Spoiler, deswegen sage ich es nicht) sie sich am Ende auf eine bestimmte Art entscheidet. Obwohl alles so technisch und wissenschaftlich wirkt, wird am Ende dann doch von wirren Prophezeihungen und Sci-Fi-Vorfahr_innen der Menschheit gesprochen. Wer wirklich etwas tiefer in die Story eintauchen will, muss außerdem etliche Dokumente und Mails von den Mitarbeiter_innen der Station lesen.
Außerdem haben mir die Geschlechterrollen wie ach so oft nicht gefallen. Lea ist die inaktive, unbeholfene Frau, die nichts alleine unternehmen kann, weder die Tauchstation steuern, in der sie selbst sitzt, noch einen Fuß vor den anderen tun. Ihr Argument, dass sie das alles zum ersten Mal mache, trifft ja ebenso auf den Spieler oder die Spielerin zu. Später in einem Tribunal der Alienrasse sitzen nur männliche Mitglieder, wobei noch zu erwähnen ist, dass die Alienmännchen eine sehr spezielle Anatomie haben, sich aber bei den Alienfrauen an einer anthropozentrischen Vorstellung weiblicher Ästhetik orientiert wird, was ich verwirrend und fragwürdig finde.
Ach und zu guter letzt: Lea und die Maschinen bewegen sich so unglaublich langsam fort, dass es weh tut. Wären sie nicht so lahm, wäre das Spiel viel schneller zu beenden.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine echte Erfahrung, 18. März 2008
= Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Als leidenschaftlicher LOST-Gucker bin ich vor allem durch die Mitteilung, dass die Synchronsprecherin von Kate Austen der Spielfigur von Experience112 ihre Stimme leiht, auf dieses Spiel gekommen. Nach dem Antesten der Demo hab ich mich dann kurzerhand entschlossen, das Spiel zu erwerben.

Um gleich vorweg den einzigen Kritikpunkt anzusprechen, möchte ich hier kurz die Steuerung erwähnen, die etwas Einarbeitung erfordert, besonders wenn man kein besonders erfahrener Spieler ist. Hat man sich aber erstmal mit ihr vertraut gemacht, stellt sie eigentlich kein Hindernis mehr dar, sondern trägt letztlich sogar einiges zur ungewöhnlichen Faszination des Spiels bei.
Die Synchronisation ist, wie erwartet, sehr gut gelungen. Überraschender war für mich, dass das Szenario und die Erzählweise neben der Sprecherin noch einige weitere Parallelen zu LOST aufweist. Die Geschichte spielt in einem Verlassen Schiff, das in der Nähe einer einsamen Insel (!) gestrandet ist, und weist dementsprechend viele Mystery-Elemente auf. Die Hauptfigur Lea ist eine Überlebende auf diesem Schiff, der es zu helfen gilt. Was genau sie überlebt hat, was sie auf dem Schiff gemacht hat und für wen, das entschlüsselt der Spieler erst im weiteren Verlauf der Handlung. Das Ganze ist natürlich nicht so vielschichtig wie bei LOST, aber so spannend aufbereitet, dass man mindestens genauso gebannt vor dem Monitor sitzt.

Ich kann das Spiel jedem Abenteuerspiel- und Mystery-Fan nur wärmstens empfehlen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Hab mehr erwartet, 24. August 2008
= Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen 
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Als ich von dem Spielprinzip gelesen hab war ich sofort begeistert und es war mir klar ich muss es haben.
Erstmal zu den guten Seiten des Spiels.

+ Atmosphärisch
+ Interessante Geschichte
+ einfache Steuerung
+ Notizen von Mitarbeitern sind eine gute Ergänzung der Story
+ Charismatische Hauptperson
+ logische Rätsel
+ schöne Zwischensequenzen

Leider reichen diese positiven Aspekte allein nicht aus um das Spiel als 'gut' oder gar 'genial' zu bezeichnen.

- Manchmal nerviges Gesuche nach einem Schlüssel
- Linear / keine Entscheidungsfreiheiten
- Manchmal zu schwere Rätsel
- Grafik veraltet
- Bewegung der Hauptperson zu langsam
- (Bei mir) Nervige Bugs (Tyriadentür/Log Error/Bewegungsfehler)
- Wird in der Mitte des Spiels ziemlich langatmig und nervig (Taucherglocke)
- Bis zum Schluss viele unbeantwortete Fragen
- Grottenschlechtes Ende
- Kaum Wiederspielwert

Potenzial hat dieses Spiel und für Fans von Adventuren ist es sicherlich ganz nett aber trotzdem ist das Spiel weit hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben. Schade'
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5.0 von 5 Sternen Super Game, 12. November 2010
Rezension bezieht sich auf: eXperience 112 (CD-ROM)
Ich mag zwar keine Point and klick Adventur, dieses Game hat aber das gewisse etwas. Und vor allem es ist nicht dieser einheitsbrei.
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eXperience 112
eXperience 112 von bhv software GmbH (Windows Vista / XP)
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