Kundenrezensionen


32 Rezensionen
5 Sterne:
 (28)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:    (0)
2 Sterne:    (0)
1 Sterne:
 (1)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt ist es Zeit für eine Komödie!
Welche Rolle wird Europa im 21. Jahrhundert spielen? so der Wortlaut einer Frage von Matthias Nass, internationaler Korrespondent bei der ZEIT, der Helmut Schmidt auf seiner Reise im Mai 2012 begleitete und bei dem dreitägigen Gespräch zwischen Schmidt und seinem Freund Lee Kuan Yew, dem ersten Premier von Singapur, mit anwesend war und gelegentlich moderierend...
Vor 17 Monaten von Christian Günther veröffentlicht

versus
3 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Am Ende nur gewoehnlich
Es wundert schon ein wenig, das zwei derart erfahrene Maenner mit zusammengenommen ueber 120 Jahren weltpolitischer Erfahrung am Ende ihres Lebens derart belangloses offenbaren, hatte ich mir von dem Buch etwas mehr "Licht" versprochen.

Bei aller Bewunderung fuer den Altkanzler 'Schmidt-The-Lip' finde ich es schade das einem Mann wie ihm als...
Vor 13 Monaten von Koppa veröffentlicht


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

43 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Jetzt ist es Zeit für eine Komödie!, 1. Mai 2013
Von 
Christian Günther - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Welche Rolle wird Europa im 21. Jahrhundert spielen? so der Wortlaut einer Frage von Matthias Nass, internationaler Korrespondent bei der ZEIT, der Helmut Schmidt auf seiner Reise im Mai 2012 begleitete und bei dem dreitägigen Gespräch zwischen Schmidt und seinem Freund Lee Kuan Yew, dem ersten Premier von Singapur, mit anwesend war und gelegentlich moderierend das Gespräch ein wenig lenkte. Die Antwort konnte Schmidt-typischer gar nicht ausfallen: "Das Wort >Rolle< stammt aus der Welt des Theaters. Im Theater spielt man entweder eine Tragödie oder eine Komödie. Wir hatten genügend Tragödien..., jetzt ist es Zeit für eine Komödie! ... Der Ulk enthält leider einen wahren Kern. Die Europäer machen sich nämlich zum Narren!"

Nun, was hat das ganze mit China zu tun? Auf den ersten Blick nicht viel. Auf den zweiten aber, den Blick über den Tellerrand und in die schon nahe Zukunft hinein und auf das künftige globale Machtgefüge, dann eben doch eine ganze Menge. Dennoch sollte man den Untertitel des Buches "Begegnungen mit der Weltmacht China" nicht allzu sehr überbetonen. Der Haupttitel des neuen, des 45. (!) Buches von Helmut Schmidt deutet präziser auf den wesentlichen Teil des Inhalts - "Ein letzter Besuch".

Nach einem zwanzigseitigen Vorwort, dass Helmut Schmidt erst vor wenigen Wochen zur Fertigstellung dieses Buches schrieb, folgt dann über etwa 130 Seiten das Gespräch mit Lee Kuan Yew, geführt vor bald einem Jahr. Und es ist ein Gespräch, dass diese Bezeichnung verdient, ein großer Dialog, ein Austausch und Abgleich von Erkenntnissen, ohne dabei in einen hochtrabenden Duktus zu verfallen. Das hat keiner der beiden nötig. Kein Gedanke, der nicht in globalem oder historischem Kontext gedacht wird. Das unterscheidet den Staatsmann vom Politiker. Und es geht keineswegs nur um China, seine Entwicklung und anzunehmende zukünftige Bedeutung im internationalen Gefüge. China ist nur der Bezugspunkt für alle Überlegungen, was in Anbetracht der zu erwartenden und in Teilen bereits erlangten neuen Stärke Chinas auch geboten scheint.

Es geht um die großen Stränge der weltweiten Entwicklungen, die unterschiedlichen Gesellschaftsmodelle, ihre Vorzüge, ihre Nachteile - und um ihre jeweilige Berechtigung! Und natürlich nimmt einen großen Teil des an drei Nachmittagen in Singapur stattgefunden Gesprächs auch die in einigen Bereichen nur noch vermutete Stärke Amerikas ein, sowie die leider nicht nur vermutet derzeitige Schwäche Europas und das kolossale Unvermögen allzu vieler Europäer zu begreifen, dass sie sich nur gemeinsam international werden behaupten können, andernfalls in die Bedeutungslosigkeit absinken, samt verheerender Folgen für das soziale Gefüge. Es geht um die Notwendigkeit von Solidarität und verantwortungsvoller Führung. In beiden Disziplinen sind alle Staaten Europas derzeit nicht in ihrer besten Phase und vertun kostbare Zeit mit kindischem Geplärr. Europa agiert gegenwärtig geschäftig an der eigentlichen Herausforderung vorbei.

Gerade in diesen Punkten wiegen die Worte Lee Kuan Yews in der Überzeugungskraft bald noch schwerer als die Helmut Schmidts, auch wenn beide in ihren Schlüssen nah beieinander sind. Doch gerade Europa-Skeptiker könnten Schmidt unterstellen wollen (und tun dies ja auch zuweilen), er setze sich beharrlich für ein Gelingen der europäischen Integration ein, weil er nun schon über 60 Jahre dafür einsteht und es ihm letztlich auch um die Verteidigung seines Lebenswerks ginge. Das ist zwar hanebüchener Unsinn, aber die Ebene der Sachlichkeit wird in der Europa-Debatte leider immer häufiger verlassen. Bei Lee griffen solche Unterstellung ins Lehre. Er gilt neben Deng Xiaoping als wohl der herausragendste Staatsmann Asiens des letzten halben Jahrhunderts, ausgestattet mit einem seltenen internationalen Überblick. Sein Schicksal und das seines Landes ist denkbar unberührt vom Wohl und Wehe der EU. Um so gewichtiger seine Einschätzung mit Blick von außen.
Man möchte diese Passage gern den Vertretern der rückwärtsgewandten "Alternative für Deutschland" vorlegen und sie geradezu auffordern dem argumentativ entgegenzutreten - ihr Kleinstaaterei-Gestammel erschiene gleich noch um einiges erbärmlicher.

Insgesamt ist es ein Gespräch zweier großer Staatsmänner, die, auch wenn sie denkbar unterschiedlich kulturell verwurzelt sind, ein spürbar tiefes Grundvertrauen einander entgegenbringen und auf einem nahezu identischen Wertefundament stehen. Keineswegs sind sie in allen Einschätzungen d'accord, aber sie wissen das Wort des andern ist bedacht und hat Gewicht und führen unterschiedliche Ansichten zu einer Betrachtung aus mehren Perspektiven zusammen. Die Lust zu verstehen, zu begreifen und immer wieder neu zu lernen eint sie und ist zwischen allen Zeilen spürbar.

Lee und Schmidt sind nur zwei von vier alten Freunden, die anderen beiden sind die US-Amerikaner Henry Kissinger und George Shultz, inzwischen alle über 90. Daher wohl auch der zutreffenden Titel "Ein letzter Besuch". Dieses Treffen mit Lee, dieses große Gespräch über drei Tage war auch der Abschied zweier Freunde. Beide haben ihr Leben lang in weltweiten Fragen stets an das Machbare gedacht und nicht an wünschenswerte Träumereien, da sind sie im Privaten realistisch genug zu wissen, dass keiner der beiden noch einmal die Strapazen einer solchen Reise wird auf sich nehmen können. Es gibt dem Buch auch eine sehr anrührende Facette, was nun bekanntlich nicht unbedingt typisch ist für Helmut Schmidt. Sie werden sich schreiben, aber sehen werden sie sich nicht mehr.

Die Emotionalität (die zu keinem Zeitpunkt in schmierige Gefühlsduselei abdriftet, es ist immer noch ein Helmut Schmidt Buch!) erfährt ihren Höhepunkt in einem sehr erfreulichen Anhang.
Der bereits erwähnte Matthias Nass, der die Reise begleitet und auch bei einem Zusammentreffen mit den andern beiden Freunden zwei Wochen nach dieser Reise in Berlin dabei gewesen ist, verfasste einen zehn Seiten umfassenden, meines Erachtens preisverdächtigen Text über die Freundschaft dieser vier Staatsmänner, der vor Monaten bereits in der ZEIT zu lesen war. Dieser Artikel wurde hier mit ins Buch genommen. Auch wenn dieser Text nicht von Schmidt selbst stammt, sagt er doch viel über ihn aus, über den hohen Wert, den er dieser Vierer-Freundschaft beimisst. Auch Schmidt kann nicht kontrollieren was über ihn geschrieben wird und er selbst hätte den Text wohl auch nicht so abgefasst, aber dass er diesen Artikel mit in sein Buch hinein nimmt, deutet auf eine weiche Stelle im hanseatischen Gefühls-Panzer. Das macht ihn menschlich.

Die Freundschaft dieser Männer existiert in einigen Zweierkonstellationen bereits seit über 50 Jahren (Schmidt-Kissinger seit 1958), alle vier trafen erstmals 1982 im Hause von Shultz aufeinander und seither verbindet sie eine tiefe vertrauensvolle Freundschaft.
Man kann zu jedem der vier stehen wie man will und man sollte sie auch kritisch sehen, Respekt und Achtung gebührt aber jedem der vier. Sie hätten mit ihren Fähigkeiten in der freien Wirtschaft Multimillionäre werden können, haben sie nicht getan. Sie hätten sich lange schon zur Ruhe setzen können, haben sie auch nicht getan. Stattdessen sind sie, jeder auf seine Weise, unermüdlich unterwegs und Ringen nach Wegen für eine bestmögliche globale Gesellschaft, ohne sich dabei selbst zu inszenieren, vieles, das meiste, findet im Verborgenen statt.

Kissinger, Shultz und Schmidt sehen sich immer noch mehrmals im Jahr. Harry Lee, wie sie ihren Freund aus Singapur nennen, ist in den Gesprächen im Geiste immer dabei. Bei dem Treffen in Berlin fragte Nass in die Runde: "Aber heißt es nicht immer, in der Politik könnte es wahre Freundschaft nicht geben?" - "Ja, das ist ein Irrtum." raunzt Schmidt ohne weitere Ausführungen zurück. Wenn man ihn ein wenig kennt, weiß man um die emotionale Tiefe, die in diesem kauzigen Satz steckt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unterhaltung und Bildung zugleich - zwei weise Staatsmänner im Dialog, 5. Mai 2013
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Höhe- und Mittelpunkt des Buchs ist das Gespräch mit dem knapp 90-Jährigen Lee Kuan Yew, der der erste Premierminister des Singapurs und bis 1990 im Amt war. Die beiden weisen Staatsmänner unterhalten sich nicht nur über China, sondern auch über andere Themen wie die (gesellschaftlichen, demografischen) Entwicklungen in den USA, europäische Kultur und Geschichte, die europäische Staaten-Integration (EU), über politische Führung und Führungspersönlichkeiten allgemein, über Terrorismus, Atomkraft, den Iran, über Privates (H. Schmidt z. B. über Loki, übers Rauchen) und, und, und...

Ich war beim Lesen auch immer wieder beeindruckt von Lees klaren Gedanken und seinen treffenden Aussagen. Dazu drei Beispiele:

"Deutsch­land ist von zwei Welt­krie­gen be­las­tet und hat das Schuld­ge­fühl nicht ab­ge­schüt­telt. Es will nicht als do­mi­nant er­schei­nen, aber es ist das ein­zi­ge Land in Eu­ro­pa, das die Kraft be­sitzt, ein Kern­eu­ro­pa zu schaf­fen. Die An­sicht, dass Frank­reich auf glei­cher Stufe mit Deutsch­land steht, ist eine Wunsch­vor­stel­lung. Ich weiß nicht, was die Eu­ro­pä­er den­ken, aber au­ßer­halb Eu­ro­pas glaubt dies nie­mand. Sar­ko­zy kann Mer­kel tref­fen, er kann sie auch über­tö­nen, aber sein Frank­reich kann Deutsch­land nicht über­tref­fen. Das ist der Ein­druck, den die Welt hat."

Auf die Frage von Moderator M. Nass, an welche mo­ra­li­schen Maß­stä­be sich Po­li­ti­ker hal­ten soll­ten, antwortete Lee:
"Ich denke, wenn man das Ver­trau­en der Men­schen ge­win­nen will, muss man auch in der Lage sein, etwas durch­zu­set­zen. Wenn man nur Ver­spre­chun­gen macht oder den Leu­ten nur nach dem Mund redet, ge­nügt das nicht; man muss deut­lich ma­chen, dass man meint, was man sagt, und dass man tut, was man an­kün­digt. Ob man damit am Ende Er­folg hat oder schei­tert: Man muss es ver­su­chen..." Ergänzend mein Schmidt: "Ich denke, man soll­te ge­zielt alle Ver­spre­chun­gen ver­mei­den, von denen man nicht si­cher weiß, dass man sie spä­ter er­fül­len kann."

Und was braucht man, um ein po­li­ti­scher Füh­rer, ein Staatsmann zu sein? Dazu Lee: "Nun, es gibt ver­schie­de­ne Ab­stu­fun­gen zwi­schen einem Po­li­ti­ker und einem Staats­mann. Ein Po­li­ti­ker will nur sich selbst be­kannt ma­chen und ein Amt er­obern. Dann ge­nießt er den Stolz, es aus­zu­fül­len. Ein Füh­rer hat eine Mis­si­on. Er will an die Macht, um be­stimm­te Dinge zu tun. Ein Staats­mann ist je­mand, der nicht nur nach Macht strebt, um be­stimm­te Dinge zu tun, son­dern der auch in der Lage ist, die Macht an einen guten Nach­fol­ger zu über­ge­ben."

+++++ Mein Fazit:
Der Dialog und die Gedanken der beiden Staatsmänner sind unterhaltsam, weise und klug. Es gibt zwar keinen festgelegten Ablauf, dennoch führt das Gespräch immer wieder zu neuen spannenden Themen - egal ob historisch oder aktuell. So wird das Lesen nie langweilig, selbst wenn einen vielleicht die ein oder andere Stelle persönlich auch nicht so interessiert. Für Abwechslung sorgen noch eingestreute historische Fotos von Schmidts China-Besuchen.

Ein "Kleinod" im Anhang ist die Do­ku­men­ta­ti­on eines Ge­sprächs zwi­schen Schmidt und Deng Xia­o­ping im Mai 1990 in Pe­king. Lee hatte Deng im Gespräch mit Schmidt als be­deu­tends­ten po­li­ti­schen Füh­rer un­se­rer Zeit eingestuft. Lee: "Hätte Mao Ze­dong wei­ter­ge­lebt und Deng Xia­o­ping nicht die Macht über­nom­men, wäre China zu­sam­men­ge­bro­chen und hätte sich selbst und den gan­zen Fer­nen Osten ins Un­glück ge­stürzt."
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das letzte Treffen von zwei großen Politikern, 30. Mai 2013
Von 
Niklas Morgan "History Reader" (Berlin, Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Helmut Schmidt ist nach wie vor eine der wichtigsten politischen Stimmen Deutschlands, und seine Bücher sollten eigentlich zur Pflichtlektüre eines jeden aufstrebenden Politikers gehören. Gerade wenn es um das Thema China geht, und zwar im politischen Kontext der letzten Jahrzehnte, gibt es wenig vergleichbar treffende Analysen in Deutschland. Helmut Schmidt wird deswegen auch gern angegriffen, eben weil er nicht wie die meisten anderen öffentlichen Stimmen China auf Mesnchenrechte, Tibet und Umweltverschmutzung reduziert, sondern aufgrund seiner langjährigen, persönlichen Beziehungen zu einer Reihe herausragender Politiker die politische Entwicklung des Landes immer im historischen Kontext sieht. Dies setzt zwangsläufig beim Leser eine gewisse Bereitschaft voraus, etwas tiefer in die Materie einzusteigen.

Wie schon von anderen hier angedeutet wurde, ist dieses Buch jedoch keine Neuauflage von Schmidts letztem Chinabuch, sondern es besteht aus mehreren kurzen Betrachtungen, die zwar alle etwas mit China zu tun haben, jedoch darüber hinausgehen. Der zentrale Teil ist ein Dialog mit Schmidts altem Freund Lee, dem Begründer des modernen Singapore. Schmidts Ansatz zum Thema China geht daher über die Betrachtung der Volksrepublik hinaus, und ist ein Gespräch über die Grundlagen der chinesischen Kultur/Mentalität und ihrer Rolle in der modernen Welt, im Spagat zwischen Europa und den USA (interessanterweise halten beide elder Statesmen nicht besonders viel von der zukünftigen Rolle Russlands). Dabei wird ziemlich deutlich, dass beide nicht davon überzeugt sind, dass sich die VR China in einen demokratischen Staat europäischer Prägung verwandeln wird oder gar sollte. Viel eher wird Singapore als Vorbild gesehen. Dies mag für viele Deutsche eher befremdlich sein, für Schmidt und Lee ist es simpler Pragmatismus.

Es ist erstaunlich, wie präzise die beiden alten Herren formulieren. Möglicherweise wurde da nachträglich editiert, jedoch findet man wenig Politiker in Amt und Würden, die zu so unterschiedlichen weltpolitischen Themen, prägnant und druckreif in wenigen Sätzen ihre Meinung bekunden, die in vielen Fällen auf die Zustimmung des etwas kundigen Lesers stoßen wird. Insbesondere Lees Kommentare zu Europa und den USA sind eine erfrischend klare Betrachtung von außen, ein lehrreicher Perspektivwechsel.

Ein wirklich lesenswerter letzter Austausch zweier großer Politiker!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Ein bedeutsames und gelungenes Buch!, 23. April 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch, dessen Inhalt ein Gespräch mit Lee Kuan Yew bildet, habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Inhalt: Zwei die was zu sagen haben und wissen wovon sie reden betrachten in mehreren Gesprächsrunden die Weltpolitk: das Verhältnis China/USA, die Zukunft Europas, die Bedeutung Dengs und anderer chinesischer Politiker für das 21. Jahrhundert, Einfluss der Religionen. Schmidt und Lee sind nicht immer der gleichen Meinung und die beiden verschiedenen Betrachtungsweisen machen das Gespräch so spannend.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Sollte man lesen, 25. März 2014
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Sollten man lesen und auch verstehen. Das gilt besonders für Politiker, die sollten sich an der unverblümten Wahrheitsliebe und Intelligenz von Helmut Schmidt ein Beispiel nehmen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Klasse!, 9. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Einmalige Einsichten und viel Hintergrund um Thema Asien, China und Europa. Wir brauchen mehr Klarheit und elder Statesmen in der gehetzten Politik von heute.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Interessant, 14. Dezember 2013
Das Hörbuch ist sehr interessant es gibt einige neue Einblicke in die Betrachtungsweisen Von Herrn Schmidt über China. Qualität der CDs sehr gut Lieferung schnell
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Super, 23. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Sehr interessant, geht nicht nur über China. Fantastisch, dieses Wissen von Herrn Helmut Schmidt. Kann ich jedem nur bestens empfehlen
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Lesenswert, 18. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
An Helmut Schmidt scheiden sich die Geister. Dieses Buch zeigt wieder, dass er nicht nur ein ungeheures Wissen hat sondern noch immer in der Lage ist, anderen zuzuhören und gegebenenfalls seine Meinung zu ändern.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


5.0 von 5 Sternen Unterhaltung zweier weiser Staatsmänner, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China (Gebundene Ausgabe)
Ein moderierter 3 Tage Dialog zwischen Altkanzler Helmut Schmidt mit seinem alten Freund, dem ehemaligen Premierminister von Singapur (bis 1990), Lee Kuan Yew. Ohne bereits Gesagtes zu wiederholen, ist festzuhalten, dass beide Staatsmänner über 90 sind. Sie tauschen ihre z.T. recht unterschiedlichen Standpunkte zu asiatischen und globen Themenfeldern in qualifizierter und intelligenter Form aus. Für mich ergaben sich aus dem kurzweiligen Dialog so manch interessante Denkanstöße. Das Buch ist sehr zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 4 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China
Ein letzter Besuch: Begegnungen mit der Weltmacht China von Helmut Schmidt (Gebundene Ausgabe - 30. April 2013)
EUR 19,99
Auf Lager.
In den Einkaufswagen Auf meinen Wunschzettel
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen