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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise durch die Geschichte eines Landes voller Zerrissenheit und Großartigkeit
Nachdem der niederländische Autor Geert Mak vor acht Jahren mit seinem Bestseller „In Europa“ eine literarische und historische Reise durch den europäischen Kontinent unternommen hatte, durchquert der Publizist in seinem neuen Buch „Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ die USA. Dabei folgt er den...
Vor 15 Monaten von Manfred Orlick veröffentlicht

versus
0 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Geert Mak - Amerika Fehlkauf?
Haben dieses Buch als Geschenk gekauft und bis jetzt noch keine Reaktion vom Empfaenger. Da das noch nie
passiert ist gehen wir davon aus das das Buch ein fehlkauf ist. Leider!
Vor 6 Monaten von Ingrid E. Buhrmann veröffentlicht


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31 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Reise durch die Geschichte eines Landes voller Zerrissenheit und Großartigkeit, 22. Mai 2013
Von 
Manfred Orlick (Halle, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Nachdem der niederländische Autor Geert Mak vor acht Jahren mit seinem Bestseller „In Europa“ eine literarische und historische Reise durch den europäischen Kontinent unternommen hatte, durchquert der Publizist in seinem neuen Buch „Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ die USA. Dabei folgt er den Spuren von John Steinbeck, der 1960 allein nur mit seinem berühmten Pudel Charley sein Heimatland erkundet hatte.

Die Reise startet in Sag Harbor, wo Steinbeck 1955 ein kleines Haus gekauft hatte und der bald sein Lieblingsort geworden war. Getreu Steinbecks Reisebericht „Die Reise mit Charley“ führt Maks Tour ein halbes Jahrhundert später ebenfalls zunächst durch die Neuengland-Staaten, dann immer entlang der amerikanisch-kanadischen Grenze, anschließend an der Westküste bis nach San Francisco und schließlich durch die Südstaaten bis nach New Orleans, wo die Reise endet.

Auf über 600 Seiten beleuchtet Mak das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, hinterfragt aber nicht nur den Alltag und die Gegenwart sondern taucht immer wieder in die Vergangenheit und die amerikanische Geschichte ein. Im Gegensatz zu Steinbeck ist Mak jedoch kein Schriftsteller sondern ein Publizist und obendrein ein äußerst belesener europäischer Bildungsbürger. So stellt er sich immer selbst Fragen, um dieses unbekannte Land zu erkunden und dessen Gesellschaft zu verstehen.

Maks grenzenloses Interesse führt ihn auf die kleinen Farmen, in die großen Einkaufs-Malls, die Geister-Autostadt Detroit, aber auch zu den berühmten Nationalparks. Er kommt mit frankokanadischen Erntehelfern, mit Tankstellenbesitzern, Truckfahrern oder Pfarrern ins Gespräch. Aber kaum hat der Autor irgendwo Station gemacht, taucht er bereits nach wenigen Sätzen in der Geschichte seines Aufenthaltes unter, weiß interessante Episoden zu erzählen und vermittelt unendlich viele historische Hintergrundinformationen.

Doch wo Mak auch Halt macht, immer gab es (neben Steinbeck) bereits einen Vorgängerbesucher, dessen Beobachtungen und Ideen er sich zunutze macht. Und so ist das gut recherchierte Buch gespickt mit zahlreichen Zitaten und am Ende mit umfangreichen (14 Seiten) Literaturhinweisen und einem elfseitigen Register versehen.

Fazit: „Amerika!“ ist kein Reisebuch der üblichen Art sondern eine unerschöpfliche Fundgrube an glänzend erzählten Fakten und Daten zur amerikanischen Geschichte, Gesellschaft und Literatur.
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23 von 24 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Logbuch der amerikanischen Seele und eine zeitgeschichtliche Enzyklopädie, 20. Mai 2013
Von 
Gerhard Mersmann "GM" (Mannheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
John Steinbeck, der große Erfolgsautor Amerikas in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts, hatte gegen Ende seiner Schriftstellerkarriere das Gefühl, dass ihm sein eigenes Land mental entglitten war. Während er viele Jahre durch die Welt reiste, hatte das Amerika, das er von der Pike auf kannte, enorme soziale und politische Umwälzungen erlebt, denen er nachspüren wollte. Im Jahr 1960 machte er sich mit dem Hund seiner Frau, Charley, in einem Pickup auf die Reise durch das große Land, von der Ostküste entlang der großen Seen zum Pazifik, die kalifornische Küste entlang und dann von West nach Ost, von Monterey bis New Orleans.

Genau fünfzig Jahre später, 2010, machte sich der niederländische Journalist Geert Mak, dem wir so grandiose Bücher wie Das Jahrhundert meines Vaters und In Europa verdanken, auf die Spuren dieser Reise John Steinbecks. Unter dem Titel Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten versucht Geert Mak die Seele des Amerikas, das so erfolgreich immer wieder mit Klischees behaftet wird, zu rekonstruieren. Dabei gelingt ihm ein Kunststück, das für seinen großartigen Journalismus spricht und das Buch zu einem Muss machen wird für alle, die sich mit der Befindlichkeit der USA ernsthaft auseinandersetzen wollen: Zum einen rekonstruiert Mak die Reise Steinbecks und vergegenwärtigt mit ihr die Zeit und den Wandel der USA vom Kriegsende bis 1960, zum anderen zeigt er Tendenzen und Entwicklungen im neuen Jahrtausend auf und benutzt diese als Kontrastmittel für das, was Steinbeck erlebte.

Das Reisetagebuch Geert Maks ist vieles in einem: eine Reisedokumentation im ursprünglichen Sinn des Wortes, eine kritische Hinterfragung des selbst Erlebten durch atemberaubende Recherchen und eine wissenschaftliche Hinterlegung der eigenen Schlüsse, von Materialen aus der Sozialstatistik bis hin zu neuesten Versionen der zeitgenössischen Historiographie und der politologischen Deutung. Mak ist nicht nur die Strecke abgefahren, sondern er hat jahrelang recherchiert, um der Leserschaft diese Qualität präsentieren zu können.

Die Ergebnisse, die dieses Reisetagebuch enthält, bestätigen vieles, das die kritische Rezeption dieses Kontinents der Neuen Welt bereits wusste: Dass dort nichts so ist, wie es scheint, dass die Geschichte bis zum Stichtag 1960 geprägt war von Mühsal und Arbeit für das Gros der Bevölkerung, dass es immer nach oben ging, woraus sich der berüchtigte Optimismus erklären ließ, dass die Provinz die Mentalität dieses Landes viel mehr prägt als die Metropolen, dass viele Entwicklungen, vor allem in Ökonomie und Politik, den späteren europäischen Weg stark beeinflussten und dass das kollektive Bewusstsein und das Zusammengehörigkeitsgefühl lange Zeit prädestiniert war durch das Momentum einer Überlebenselite.

In einer sehr lesbaren Sprache, die daherkommt wie ein gelungenes Echo einer steinbeckschen Diktion, erzählt Geert Mak von seinen Erlebnissen, in deren Zentrum immer wieder die Protagonisten des wahren Amerikas stehen: die Verkäuferinnen und Bedienungen, die LKW-Fahrer und die Bauern, die Jäger und die Buchladenbesitzerinnen, Sie alle sprechen zu uns über diese geniale Komposition Maks, der es nicht belässt bei der historischen Dimension, sondern die Linie bis ins Heute zieht. Im Resümee steht das Ende des American Way of Life und die versteckte Prognose, dass die USA in ihrer Entwicklung die Grenzen erreicht haben, die Europa, das Mutterband dieser gesprochenen Geschichte, bereits seit langen Zeiten kennt. Ein grandioses Buch, ein Logbuch der amerikanischen Seele und eine zeitgeschichtliche Enzyklopädie.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein beeindruckendes Werk mit leichter Schlagseite, 24. März 2014
Von 
euripides50 (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
John Steinbecks Reisebuch "Eine Reise mit Charley" gehört zu den schönsten Reisebüchern des Genres. Die Altersweisheit des großen Autors, seine Beobachtungen (auch wenn viele literarisch "verdichtet", um nicht zusagen: erfunden waren), aber auch seine Einsamkeit und seine Reflektionen über Amerika machen das Buch bis heute zu einem Muss für jeden Amerikainteressierten. Kein Wunder, dass die von Steinbeck abgefahrene Route (Von Massachusetts über Chicago nach Seattle, dann runter bis nach San Francisco und dann durch den Westen und Texas bis nach New Orleans) zu allen möglichen Jubiläen von den verschiedensten Autoren nachgereist wurde, zuletzt auch von der Journalistin Bettina Gaus, die darüber einen ungemein kurzweiligen und lesenswerten Bericht vorgelegt hat.

Auch der holländische Autor Gert Mak ist die Steinbeck-Route aus Anlass des fünfzigjährigen Jubiläums der Originalreise im Jahre 2010 noch einmal abgefahren. Sein geradezu monumentales 600 Seiten Werk aber möchte mehr sein, als nur der Bericht über eine Reisewiederholung. Genau betrachtet verfolgt das Buch eine dreifache Intention: Es möchte eine Reise durch Amerika beschreiben, es möchte über John Steinbeck informieren und - das ist sein Hauptanliegen - es beansprucht, eine Art Bestandsaufnahme Amerikas im Jahre 2010 vorzulegen. Eine wahrlich imposante Ambition, Wie aber ist sie gelungen?

Zuerst zu den reisebeschreibenden Passagen. Die Seiten, auf denen Mak von den Farben der Wälder in Maine, von der Stimmung der Badlands oder von den kalifornischen Redwood Bäumen erzählt, gehören meiner Meinung zum Besten, was es an Reiseliteratur über Amerika zu lesen gibt. Mak verzaubert den Leser mit einer wunderbaren Anschaulichkeit, die Lust darauf macht, sofort den Koffer zu packen und über den großen Teich zu fliegen. Davon hätte ich viel mehr lesen können, und meine einzige Kritik an dieser Dimension des Werkes besteht darin, dass sich davon viel zu wenig in dem vorliegenden Buch befindet.

Maks zweites Thema ist Steinbeck selbst - der Anlass zu der Reise, sein Lebensweg, seine Werke, Freundschaften, seine Söhne, seine Frauen und seine Weltsicht. Auch wenn manche Details möglicherweise nur etwas nur etwas für Steinbeck-Freaks sind, habe ich diesen Teil des Buches mit großem Gewinn gelesen, denn selbst wenn es fast literaturwissenschaftlich wird, bleibt Mak immer kurzweilig, anschaulich und interessant.

Maks drittes Thema aber ist das mit Abstand ambitionierteste. Er will in dem vorliegenden Buch nicht mehr und nicht weniger als einen USA-Check vorlegen und stellt sich dabei in eine ganz große Tradition: nicht nur in die Steinbecks sondern auch in die von Tocqueville, Bryce, Gunther und anderen, die zu verschiedenen Zeiten versuchten, das Gesamtphänomen der Vereinigten Staaten in den Blick zu bekommen. Gestaltungstechnisch verläuft das meist so, dass Mak immer dann zu umfangreichen Exkursen anhebt, wenn sich im Reiseverlauf ein beliebiger Anlass ergibt. So führt eine Information, dass an dieser und jener Stelle in irgendeinem Jahr Eleanor Roosevelts zu Besuch war, dazu, einen langen Essay über die Roosevelts einzuschieben. An einer anderen Stelle sieht Mak eine Eisenbahn vorbeizuckeln, was ihn verlasst, einen kurzen (und ungemein interessanten) Abriss über den Aufstieg und die Schrumpfung des amerikanischen Eisenbahnwesens zu liefern. Das finde ich voll in Ordnung, wenn die Breite der Exkurse die Form des Buches nicht beeinträchtigt und wenn die Exkurse selbst inhaltlich bestimmten Anforderungen standhalten. Das ist aber in dem vorliegenden Buch - ich traue es mich kaum nieder zu schreiben - nicht durchgängig gelungen. Und das aus zwei Gründen. Zunächst zeichnet Mak seine historischen und politischen Abhandlungen in sehr, sehr großem Karo, was immer den Nachteil mit sich bringt, dass allen kursorisch herangezogenen Zahlenbelegen sofort andere Zahlen oder Sachverhalte gegenübergestellt werden könnten, die genau das Gegenteil belegen. So wird Mak nicht müde, über die seiner Ansicht nach zu niedrigen Steuern in den USA zu klagen, die es unmöglich machten, bestimmte öffentliche Aufgaben zu erfüllen, die für einen Europäer gewissermaßen zur Grundversorgung gehören. Wie immer man zu dieser Perspektive auch stehen mag, unvollständig wird sie dann, wenn im Rahmen dieser sehr weitreichenden Urteile zu den öffentlichen Finanzen kein Wort über das private Stiftungswesen verloren wird. Immer wieder ist von der Diskriminierung der Minderheiten die Rede, einmal werden sogar die hohen Kriminalitätsraten der Afroamerikaner dadurch erklärt dass sie geschichtliche Opfer seien. Über ostasiatische Minderheiten wie Chinesen, Vietnamesen und deren herausragende Leistungen als Minderheiten wird kein Wort verloren, denn das würde den gesamten Denkansatz in Frage stellen.

Dagegen, dass Mak sehr dezidiert linksliberal urteilt, wäre gar nichts einzuwenden, wenn der Autor fairerweise auch die Perspektive der Gegenseite aus ihren eigenen Voraussetzungen heraus nachzeichnen würde, vor allem dann, wenn diese Gegenseite - das mag einem gefallen oder nicht - die eher "amerikanische" Seite der USA verkörpert. Stattdessen lobt Mak all das, was in den USA an Europa erinnert ( z.B. Kalifornische Liberalität) und handelt antagonistische Positionen entweder als böse (Fox-News) dumm (Tea Party) oder durchgeknallt (Prediger im Radio) ab. So beklagt er die zunehmenden persönlichen Herabsetzungen im Politikbetrieb, nennt als Beispiele aber nur Verfehlungen der Rechten - die Linke scheint dergleichen Sünden nicht zu begehen. Maks Kritik an den Auswüchsen des amerikanischen Privatsendersystems mag teilweise nachvollziehbar sein - naiv aber finde ich seinen Glauben, die Europäer würden durch die Staatsmedien wie ARD und ZDF unparteiischer informiert. Was Mak überhaupt nicht in den Kopf will, ist die Tatsache, dass so viele einfache Menschen "gegen ihre Interessen" Repubikaner wählten, was insofern bemerkenswert ist, weil hier wieder jemand besser als die Betroffenen zu wissen vorgibt, was deren Interessen sind.

So ist das vorliegende Buch, so beeindruckend es auch daherkommt, so gut es im Einzelnen auch geschrieben ist, als Reisebuch fast eine Mogelpackung, weil sich einerseits von diesem Genre zu wenig in dem Buch befindet und weil es als USA-Bestandsaufnahme andererseits unvollständig, um nicht zu sagen: einseitig ist. Ist es deswegen misslungen? Ich meine: nein und empfehle die Lektüre des Buches trotz der oben formulierten Einschränkungen. Sein Wert liegt auf einer mittleren Ebene, auf dem Einbezug vieler Details, die in neue Zusammenhänge gestellt werden. Und in einem wiederum erstaunlich ausgewogenen Vergleich zwischen Europa und den USA, der als ein Fazit gleichsam das Ende des Buches bildet (S. 551-565) Und nicht zuletzt liegt sein Wert auch darin, wieder einmal die Brillen zu erkennen, mit denen Linksliberale die USA betrachten.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein wunderbarer Reisebericht ... und noch viel mehr!, 25. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Im Herbst des Jahres 1960 unternahm John Steinbeck mit seinem Pudel am Beifahrersitz, eine Reise quer durch die USA, woraus sein Buch "Eine Reise mit Charley" entstand. Geert Mak hat sich 50 Jahre später auf Steinbeck's Spur geheftet und ist von Sag Harbor im Nordosten, entlang der kanadischen Grenze bis an die Westküste gefahren, von dort nach Süden und weiter über San Francisco bis nach New Orleans. Das Buch, das daraus entstand ist nicht nur ein wunderbarer Reisebericht, der viele Facetten der heutigen USA, des Landes, wie der Bewohner zeigt, ist nicht nur ein einfühlsames Portrait von John Steinbeck sondern ist ganz nebenbei auch ein spannender Abriß zur Geschichte der USA.
In einer leichtfüßigen Sprache fügen sich Mak's Reiseeindrücke von 2010 zu den Notizen Steinbecks aus 1960, ergänzt durch Historisches und Tagespolitisches - kurz gesagt: knapp 600 mitreißende Seiten, ganz ohne "Längen". Allerdings, trotz oder gerade wegen Mak's sehr anschaulich beschriebener Eindrücke hätte sich das Buch eigentlich auch einen kleinen Bildteil aus des Autors Reisealbum verdient!
Dem Umschlagtext kann ich jedenfalls nur voll zustimmen: "Geert Mak ist der Geschichtslehrer, den wir alle gerne gehabt hätten!"
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Geschichten, die Amerika erklären?, 28. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Vielleicht? Geert Mak erzählt in seinem Buch Amerika! drei Geschichten. Die eine handelt von John Steinbeck und seinen Werken, die andere von John Steinbecks Reise durch die USA und die dritte von Geert Maks Reise auf den Spuren von John Steinbeck. In allen Erzählungen werden vor allem die Menschen, die in den USA leben, beschrieben. Dabei wird die Widersprüchlichkeit der amerikanischen Gesellschaft dargestellt und häufig auch für Europäer etwas verständlicher.
Dieses Buch ist für jeden, der sich für die heutige amerikanische Gesellschafft interessiert, ein Gewinn. Dies liegt nicht nur an den geschilderten Ereignissen, sondern auch an der reichhaltig zitierten Literatur, die dem Leser die Möglichkeit gibt in spezielle Aspekte tiefer einzusteigen. Geert Mak vereinfacht dem Leser dieses noch, indem er diesem Buch eine mehr als fünfzehn seitige kommentierte Bibliographie beifügte.
Hinzu kommt, dass diese Buch wie ein spannender Roman zu lesen ist. Es ist leicht geschrieben, aber es regt auch an zum Weiterlesen.
Das Fazit sind 5 Sterne.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessant, 1. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Wie "In Europa" ein sehr gelungenes Buch, das sich an Alle richtet, die geschichtsinteressiert sind und dabei auf eingängige Art und Weise mehr über dieses so interessante Land und dessen aktuellere Entwicklungen wissen wollen.

Einziger Kritikpunkt meinerseits: Es wird zu viel auf John Steinbeck und dessen Reise mit Charley eingegangen. Dass immer wieder auf ihn verwiesen wird ist ja aufgrund des Vergleiches angebracht,aber nicht in der Ausführlichkeit. Wenn ich mehr über ihn und seine Reise wissen will, kann ich auch sein Buch lesen. Mak verliert sich doch immer wieder zu sehr in endlos langen Beschreibungen der Steinbeck'schen Reise und seinen Spekulationen darüber.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einzigartiger Zugang zur (Zeit-)Geschichte, 6. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eine anregende als auch unterhaltsame Lektüre für Menschen, die sich gerne mit den USA beschäftigen bzw. 'Die Reise mit Charley' von Steinbeck gelesen haben. Wie 'Das Jahrhundert meines Vaters' und 'In Europa' bietet 'Amerika!' einen einzigartigen Zugang zur (Zeit-)Geschichte.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das ist Amerika**, 26. September 2013
Geert Mak hat in wunderbarer Weise das Land als Reisender beschrieben und als kritischer Betrachter die Geschichte
Amerikas und seine oftmals desolate Politik dargestellt.
Ein Buch, welches ich immer wieder empfehlen würde.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerika! Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, 15. Juni 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten (Gebundene Ausgabe)
Spannend geschrieben und der Vergleich vor 50 Jahren und mehr mit heute politisch aktuell und sozialen Veränderungen ist gelungen. Lesenswert.
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2 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amerika, 8. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Buchbesprechung in Radio Bayern 2 hat mich neugierig gemacht.
Sprachlich lebendig und doch sehr analytisch als Zugang zur heutigen Gesamtsituation der USA.
Ausserdem Fan des frühen John Steinbeck.
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Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten
Amerika!: Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten von Geert Mak (Gebundene Ausgabe - 13. Mai 2013)
EUR 34,99
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