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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende des Neoliberalismus
Ich habe das Buch nun fast durchgelesen und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich für den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik interessiert.

Stiglitz befasst sich zwar überwiegend mit der Situation in den USA, aber einige der wirtschaftlichen Entwicklungen lassen sich sehr wohl genauso auf Deutschland übertragen. Zudem schafft es...
Veröffentlicht am 4. Dezember 2012 von SimonM

versus
7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pointierte Demokratiekritik
PROBLEME DER USA
Der Nobelpreisträger Stiglitz liest in dieser Demokratiekritik vor allem seinen amerikanischen Landsleuten die Leviten. Viele Defizite des amerikanischen Systems sind in Europa nur von mittelbarem Interesse, auch wenn man sich gerne mit den USA vergleicht:
• Säuglings- und Müttersterblichkeit nur unwesentlich unter der in...
Vor 14 Monaten von Benedictu veröffentlicht


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27 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende des Neoliberalismus, 4. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch nun fast durchgelesen und kann es nur jedem ans Herz legen, der sich für den Zusammenhang zwischen Wirtschaft und Politik interessiert.

Stiglitz befasst sich zwar überwiegend mit der Situation in den USA, aber einige der wirtschaftlichen Entwicklungen lassen sich sehr wohl genauso auf Deutschland übertragen. Zudem schafft es Stiglitz seine Sicht der Dinge auch für Nichtökonomen, wie mich, verständlich darzustellen.

Ein extrem Linker, wie ein anderer User Stiglitz hier zuvor bezeichnete, ist er nicht. Ich würde ihn viel mehr als Pragmatiker verstehen, der um das wohl des Landes, die Demokratie und den Rechtsstaat besorgt ist. Stiglitz zeigt auf, dass die Politik der konservativen, die Politik der Deregulierungen, Steuersenkungen und der immer weiter fortschreitenden Einflussnahme der Konzerne auf die Politik, extrem negative Konsequenzen für einen Großteil des Landes gehabt hat.

Wenn man eine Erkenntnis aus diesem Buch mitnehmen kann, gerade auch vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Ereignisse in Europa, dann ist es die, dass die neoliberale, an Ayn Rands Objektivismus orientierte Doktrin der Deregulierung und der niedrigen Steuern, lediglich eine moralphilosophische Einstellung ist, die jedoch im Hinblick auf den Zusammenhalt eines Staates nicht anwendbar ist.
Der neoliberale Freiheitsbegriff, also die Freiheit der Reichen so viel Geld wie möglich zu verdienen, egal wie, hat laut Stiglitz verheerende Folgen für große Teile der Bevölkerung, für die Wirtschaft des Landes im Allgemeinen und zuletzt auch für die Demokratie. Diese sieht Stiglitz nachvollziehbarer Weise in Gefahr, wenn sich immer mehr Menschen vom System ausgeschlossen fühlen (und es wohl auch sind).
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33 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Notwendige Warnung, 22. Oktober 2012
Von 
Falk Müller - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Stieglitz wendet sich im Buch gegen die These, dass soziale Ungleichheit wirtschaftlich sinnvoll wäre, weil nur die Aussicht auf Reichtum die Triebfeder für Unternehmertum und Wachstum ist. Dieser Traum vom "Tellerwäscher zum Millionär" ist schon lange ausgeträumt, schreibt er. Den Grund hierfür sieht er in der Politik, die oft nur noch eine Marionette der großen Konzerne ist. Und die dazu beiträgt, dass soziale Unterschiede verfestigt und sogar noch verstärkt werden und einen Aufstieg nicht mehr zulassen.

Stiglitz betrachtet im Buch vor allem die Situatiuon in seiner Heimat USA. Manches davon kann man sicher nicht 1:1 auf Deutschland übertragen. Etwa wenn er freien Zugang zur Bildung fordert oder Krankenversicherung für alle. Aber manche seiner Vorschläge sind nach meiner Meinung durchaus auch auf Deutschland übertragbar. Hier nur 3 Beispiele:
- Monopolmacht einzelner Konzerne begrenzen durch schärfere Aufsicht (gerade bei Banken) und mehr Wettbewerb
- unbegrenzte Schadenshaftung bei Fehlspekulationen
- echte Steuerprogression ohne Schlupflöcher

Fazit: Stiglitz hat sein Buch "Preis der Ungleichheit genannt". Und dieser Preis ist ohne Zweifel die Gefährdung der Demokratie. Man kann dies gerade bei den Massenstreiks in Ländern wie Spanien oder Griechenland beobachten. Aber auch bei uns kann die um sich greifende soziale Spaltung die Gesellschaft als Ganzes bedrohen. Deshalb ist sein Buch eine notwendige, rechtzeitige Warnung.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Exzellente Analyse, 29. Mai 2013
Von 
Jouvancourt (Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Dieses hervorragende Werk ist in erster Linie das Zeugnis einer großartigen Arbeit und auch ein Zeugnis der Wut und der Enttäuschung. Jede einzelne angeführte Idee oder alle Daten finden sich hier eingehend diskutiert und sind mit einer soliden Universitätsbibliografie (mehr als 100 Seiten und 20% der Anmerkungen in der Regel online) belegt, um dann jedes Kapitel nochmals mit einer kurzen Zusammenfassung abzuschließen. Nur ein kleiner Wermutstropfen sind dabei die sehr dichten Texte, die sich auch oft wiederholen, was das Lesen weder flüssig, noch leicht macht.

In zehn Kapiteln ist beschrieben:

- "Amerika hat ein 1% Problem" seit mehr als 30 Jahren ist die ökonomische Realität der USA eine unglaubliche Entwicklung der Ungleichheiten: 1% der Reichen übernehmen ohne großes Dazutun mehr als ein Drittel der Wertschöpfung, und, noch schlimmer, zwischen 2002 und 2007 mehr als 65% des Gesamteinkommens der USA.

- "Das Streben nach Pfründen und das Entstehen von sozialen Ungleichgewichten": es gibt eine aussergewöhnliche ökonomische Ineffizienz (denn es ist falsch zu behaupten, dass Geld von den Reichen zu den Armen strömt) und eine ethischer und sozialer Fehler. Das Geld steigt auf zu den Reichen...und...alle anderen gehen hinunter. Nicht die Reichen bauen die Wirtschaftskraft einer Nation auf. Im Gegenteil: sie sind die Raubtiere, die den Staat ausplündern und verarmen lassen!

- " Märkte und Ungleichgewichte": Amerika hat eine Regierung der 1%, durch die 1% und für die 1%. Dieser Reichtum ist nicht das Resultat von speziellen Talenten der Reichsten, sondern diese Menschen haben sich die Pfründe im richtigen Moment angeeignet.

- " Warum es wichtig ist und warum die Demokratie in Gefahr ist": es ist die Politik, auch die Finanzpolitik, Vorurteile (z. B. zu viel Staat ist schlecht), die dieses Ungleichgewicht entstehen haben lassen. Dieses Ungleichgewicht wurde weder während der Zeit der Eisenbahnbarone, noch vor 1929 erreicht.

- "Wir sind im Jahre 1984, wie die Ungleichheiten den Rechtsstaat erodieren und die Schlacht um das Budget": das Risiko des Verschwindens der Mittelschicht, die die Großmacht USA über 50 Jahre lang aufgebaut haben; die ungenügenden staatlichen Investitionen in das Schulwesen, in die Forschung, die Medizin, die großen Infrastrukturen, etc., sowie einige idiotische Militärgeplänkel und die schier wahnsinnige Unterstützung der Banken können heute die Demokratie gefährden und gefährden auch den Platz der USA in der Weltpolitik.

- "Eine Wirtschaftspolitik und eine Zentralbank für die 1%"

- " Ein guter Weg, eine andere Weltordnung ist möglich........"

Eine umwerfende Darstellung der heutigen Wirtschaftswelt und der schreienden Ungleichgewichte, geschrieben von keinem geringeren als dem Nobelpreisträger für Wirtschaft, Professor Stiglitz. Auch wenn das Buch vornehmlich die Situation in den USA beschreibt, so ist es doch allgemein auf die Weltwirtschaft anwendbar. Stiglitz steht eher am linken äußeren Rand der politischen Gruppierungen der USA. Er prangert mit absolut überzeugenden und belegten Argumenten dieses katastrophale Ungleichgewicht an und führt vor, dass es durch ein Ungleichgewicht des Informationsflusses, durch die Schwäche des Staates und durch das Einvernehmen mit den Politikern entstanden ist. Nach der Lektüre dieses Buches werden die Lügen der rechten und der linken Parteien völlig klar, und die Marktwirtschaft und die globale Wirtschaft und die Banken....alle sind sie nur im Dienste der 1% !
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Keynesianischer Ansatz zur Beseitigung von Ungleichheit, 17. März 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Stiglitz startet mit der Betrachtung des Ein-Prozent Problems und beschreibt das hohe Maß an Ungleichheit welches in der USA zu beobachten ist. Er legt nahe, dass dieses Problem nicht erst durch die Finanzkrise verursacht wurde, sondern seinen Anfang schon vor 30 Jahren nahm. Betrachtet wird unter anderem, welche Auswirkungen diese zu beobachtende Ungleichheit auf das Leben vieler Amerikaner hat, beispielsweise in Form geringer sozialer Aufstiegschancen. Letztendlich hatte die US-amerikanische Immobilienkrise aufgrund fehlender Krankenversicherung sowie einer mangelnden Arbeitslosenversicherung den Effekt einer Armutsfalle. Das Maß der sozialen Ungleichheit wird besonders deutlich bei Betrachtung des Gini-Koeffizienten welcher für die USA bei 0,47 liegt, in Deutschland hingegen "lediglich" bei einen Wert kleiner 0,3.

Diente das erste Kapitel als Beschreibung des Ausmaßes an Ungleichheit, so geht Stiglitz folgend auf dessen Entstehung als "typisch amerikanische Leistung" ein. Als Triebfeder prangert er den Finanzsektor sowie dessen erheblichen politischen Einfluss an, der dazu führte, dass Marktversagen (beispielsweise in Form von Intransparenz bei Derivaten oder ausbeuterischer Kreditvergabe) nicht korrigiert wurde. Durch unterschiedliche Formen des rent-seekings entstand ein hohes Maß an Ungleichheit, welches sich durch ein regressives Steuersystem noch verstärkte. Das obere 1 Prozent (inkl. CEOs und Spitzenanwälten) häufte demnach Reichtümer an, jene die echte ökonomische Werte schufen, gingen häufig leer aus. Bedingt wurde diese Entwicklung nicht zuletzt durch das vorherrschende Paradigma einer liberalen Chicagoer Schule.

Aber auch der sektorale Strukturwandel zählt laut Stiglitz zu den Schlüsselfaktoren, welche die Ungleichheit in den USA vorangetrieben haben. Auf der einen Seite sinkt die Nachfrage nach ungelernten Arbeitern (z. B. durch steigende Automatisierung der Produktion oder Verlagerung ins Ausland), auf der anderen Seite wird der Wechsel freigesetzter Arbeitskräfte in andere Sektoren beispielsweise aufgrund steigernder Bildungskosten erschwert. Der Autor greift des weiteren gesellschaftliche Veränderungen auf, wie den Niedergang der Gewerkschaften oder die Diskriminierung bestimmter Bevölkerungsgruppen. Als größten steuerpolitischen Skandal sieht er sie Senkung der Steuern auf Veräußerungsgewinne, "vergisst" jedoch auf das Problem der Doppelbesteuerung von Arbeitseinkommen- und Kapitaleinkommensteuer hinzuweisen.

Im nachfolgenden Kapitel werden zunächst die Auswirkungen der Ungleichheit auf das Sozialprodukt und die ökonomische Stabilität betrachtet. Ein niedriges BIP wird vor allem durch eine ungenügende gesamtwirtschaftliche Nachfrage armer Bevölkerungsschichten herbeigeführt. Durch eine Umverteilungspolitik könne, aufgrund einer höheren marginalen Konsumquote armer Menschen, ein Anstieg des Realeinkommens erzeugt werden. Die Folgen unzureichender Investitionen in die Infrastruktur, die Grundlagenforschung und des Bildungswesens werden beschrieben, sowie die Auswirkungen des Lobbyismus auf die Allokationseffizienz. Allgemein geht ein höheres Maß an Ungleichheit mit einem niedrigerem Wachstum einher.

Weiter führt Stiglitz auf, inwieweit das Misstrauen gegenüber der Politik in den USA ständig zunimmt. Dieser Vertrauensschwund (in Bezug auf Banken, die Politik oder im Berufsleben) führt zum Verlust sogenannten Sozialkapitals, welches als Bindemittel von Gesellschaften fungiert. Mangelndes Vertrauen in den politischen Prozess führe wiederum zu Politikverdrossenheit, welche aber beispielsweise durch eine ausgewogenere Medienberichterstattung abgeschwächt werden könnte. Aktuell herrsche jedoch eine Wählerschaft vor, die statistisch zugunsten der höheren Einkommensgruppen verzerrt ist.
In einem weiteren Abschnitt legt Stiglitz dar, inwieweit die Kapitalmärkte im Zuge einer zunehmenden Globalisierung demokratische Prozesse zu ihren Gunsten beeinflussen (Bsp. umfangreiche Eingeständnisse Griechenlands als Gegenleistung für die Inanspruchnahme des Rettungspaketes der EU).

Das sechste Kapitel beschäftigt sich damit, wie das obere Prozent die Ansichten der darunter liegenden 99 geprägt hat. Stiglitz verdeutlicht die Wahrnehmungsverzerrung über das Ausmaß der Ungleichheit innerhalb der amerikanischen Bevölkerung. Es wird verdeutlicht mit welchen Mitteln eine obere Elite gezielt versucht, die gesellschaftliche Wahrnehmung zu beeinflussen. Nach Betrachtung einiger US-spezifischer Probleme wie Erbschaftsteuern sowie die Restrukturierung von Hypotheken geht der Verfasser auf den alten Disput der Rollenverteilung zwischen Markt versus Staat ein.

In Kapitel 7 geht Stiglitz auf grundsätzliche Fragen wie dem Zweck von Gesetzen und Regulierungen ein, sowie auf deren Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Wirtschaft. Negative externe Effekte würden nicht in ausreichendem Maße kompensiert. Er prangert die asymmetrische Rechtsprechung zugunsten der Finanzbranche an, explizit eine ausbeuterische Kreditvergabe, das (private) Insolvenzrecht sowie das Zwangsversteigerungsverfahren.

Nach nahezu sieben Kapiteln der Situationsanalyse nennt Stiglitz nun haushalts-, steuer- und ausgabenpolitische Maßnahmen zur Verringerung von Ungleichheit und Staatsdefizit. Zuvor wird jedoch auf die Entwicklung des Staatsdefizits eingegangen, welches durch Steuersenkungen der Bush-Ära, den Kosten des Irak & Afghanistan-Konfliktes, Reformen im Gesundheitswesens sowie die gegenwärtige Rezession zurückzuführen ist. Der darauf folgende Maßnahmenkatalog ist durchaus komplex und umfangreich und beschränkt sich keineswegs auf klassische, Multiplikatoreffekt-erzeugende Fiskalpolitik. Des weiteren spricht sich der Autor gegen eine Sparpolitik nach europäischem Vorbild aus und bemängelt die zu geringe Größe des US-amerikanischen Konjunkturpaketes.

Weiter beschäftigt sich Stiglitz mit den Auswirkungen makroökonomischer Politik auf die Einkommensverteilung. Er kritisiert die einseitige Fokussierung der FED auf die Inflationsbekämpfung anstelle einer Senkung der Arbeitslosenquote. Jene Fokussierung begünstigte vor allem reiche Anleihegläubiger, führte jedoch nicht den gewünschten Nachfrageeffekt herbei. Stiglitz beschreibt in diesem Zusammenhang eine Vereinnahmung der Zentralbanken durch den Finanzsektor. Diese verfehlten makroökonomische Strategien trugen zu einer starken Verteilungsungerechtigkeit bei.

Die vielfach bereits angesprochenen Reformschritte werden im letzten Kapitel ausführlich dargestellt und beinhalten umfangreiche Maßnahmen zur Verringerung von rent-seeking als auch eine Steuerreform. Stiglitz wichtigstes Anliegen um die Ungleichheiten zu beseitigen, ist jedoch den Zugang zum Bildungssystem zu erleichtern. Ein Ausbau sozialer Sicherungssystem inklusive allgemeiner Krankenversicherung sollte die Reformen flankieren. Hinzukommend beschreibt er eine politische Reformagenda.

Viele der von Stiglitz beschriebenen Beobachtungen sind nicht direkt auf Deutschland übertragbar. Dies betrifft beispielsweise die Reformen des Gesundheitswesens, das (private) Insolvenzrecht oder die hohen Bildungskosten. Dennoch geht die deutsche Diskussion bezüglich der zu beobachteten Ungleichheit teilweise in die gleiche Richtung wie von Stiglitz beschrieben (z.B. Reichensteuer). Weiter gehen Stiglitz Forderungen weit über die seines Kollegen Krugman (vgl. Vergesst die Krise!: Warum wir jetzt Geld ausgeben müssen) hinaus, der ideologisch in die gleiche keynesianische Kerbe schlägt.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Pointierte Demokratiekritik, 20. Oktober 2013
Von 
Benedictu - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
PROBLEME DER USA
Der Nobelpreisträger Stiglitz liest in dieser Demokratiekritik vor allem seinen amerikanischen Landsleuten die Leviten. Viele Defizite des amerikanischen Systems sind in Europa nur von mittelbarem Interesse, auch wenn man sich gerne mit den USA vergleicht:
• Säuglings- und Müttersterblichkeit nur unwesentlich unter der in einigen Entwicklungsländern.
• Säuglingssterblichkeit höher als auf Kuba
• Höchste Inhaftierungsrate 730/100000 (fast einer von hundert Erwachsenen)
• Hinzunehmen kann man, daß sich die Schärfe des amerikanischen Problems kurioserweise schon am hohen Anteil fettleibiger Personen an der Gesamtbevölkerung ablesen läßt, was jedem Einreisenden in die Staaten sofort auffällt. Der in Europa naiverweise als ursächlich vermutete hohe Fast-Food-Konsum ist da nur ein Sekundärproblem. Die britischen Epidemiologen Kate Pickett und Richard Wilkinson haben in ihrem Buch Gleichheit ist Glück: Warum gerechte Gesellschaften für alle besser sind den Zusammenhang zwischen Fettleibigkeit und der Einkommensungleichheit einer Gesellschaft aufgezeigt. Der Lübecker Wissenschaftler Achim Peters hat diesen zunächst einmal korrelativen Zusammenhang bis in den Gehirnstoffwechsel hinein erklären können Mythos Übergewicht: Warum dicke Menschen länger leben. Was das Gewicht mit Stresse zu tun hat - überraschende Erkenntnisse der Hirnforschung. Es besteht demnach ein kausaler Zusammenhang zwischen dem toxischen Dauerstreß, dem die amerikanische Unterschicht ausgesetzt ist, und ihrem Prozentsatz an Patienten mit Adipositas, die sich über mittlerweile gut erklärte Abläufe im menschlichen Streßsystem bei den dafür anfälligen Personen zwangsläufig entwickelt.
Die Härte des Ressourcenkampfes in der amerikanische Unterschicht ist u.a. in der Zahl des Autors kodiert, daß 1% der Amerikaner 93% der Einkommenssteigerung von 2009 auf 2010 abbekamen.

DER ZUGANG ZUM RECHTSSYSTEM
Die Frage, ob in einer Demokratie vor dem Gesetz alle gleich sind, ob de jure oder auch de facto gilt, betrifft auch die europäischen Demokratien. Stiglitz stellt fest, wann ein Gerichtssystem unfair ist, auch wenn der Anschein der Fairneß erweckt werde. Nämlich bei
• hohen Kosten und
• verspäteter Rechtsprechung.

Hohe Kosten können den Eintritt in einen Rechtsstreit verhindern und eine späte Gerechtigkeit kann einen laufenden Rechtsstreit finanziell untragbar machen. Der Autor zeigt, daß schon in Auseinandersetzungen zwischen Unternehmen die Finanzkraft eine Vorentscheidung bedeutet:
• Bei Verhandlungen mit wenig finanzkräftigen Gegnern bestehe die Standardtaktik von Unternehmen darin, ein niedriges Anfangsangebot zu unterbreiten und mit einem langen und kostspieligen Prozeß mit ungewissem Ausgang zu drohen, wenn es nicht angenommen werde.
• Das System zum Schutz geistigen Eigentums sei teuer und unfair und diene eher Patentanwälten und Großunternehmen, als daß es den wissenschaftlichen Fortschritt förderte oder kleinen Innovatoren hülfe. Großunternehmen könnten Rechte kleiner Firmen an geistigem Eigentum praktisch straffrel verletzen, da sie ganz genau wüßten, daß sie bei einem eventuellen Rechtsstreit aufgrund ihrer weit überlegenen »Kampfkraft« vermutlich den Sieg davontragen würden.
• Ein sogenannter Patent-Troll kann Patente zu niedrigen Preisen aufkaufen und eine Firma, die in diesem Bereich tätig erpressen sie zu schließen und zwar einfach nur deshalb, weil sie darauf spekulieren kann, daß die Prüfung der Stichhaltigkeit des behaupteten Patentkonfliktes sich über Jahre hinziehen wird. Daher hatte die Firma Research in Motion, die das bekannte BlackBerry herstellt, sich der Erpressung eines Patent-Trolles namens NTP, Inc. Gebeugt und über 600 Millionen Dollar gezahlt.

Der Leser ahnt ja schon, wie es um seine Chancen stünde, käme er mit einem Finanzstärkeren in Konflikt. Die ZEIT lieferte in der Nr. 21/2013 ein Beispiel aus Deutschland: Am 7.8.2011 hatte nur 1 km vom Ostseebadestrand Pelzerhagen entfernt ein 71jähriger Multimillionär mit seiner 3600PS starken Motorjacht Predator der Werft Sunseeker bei Höchstgeschwindigkeit einen Surfer überfahren, der nach Aussage der Ärzte danach aussah wie durch einen Mähdrescher gezogen. Der Rechtsstreit mit dem Millionär und der Firma Sunseeker war bis dato noch nicht entschieden, Schmerzensgeld an das schwerst verstümmelte Opfer nicht in Sicht.

ADAM SMITH
Nach der Finanzkrise wurde viel über den schottischen Moralphilosophen Adam Smith und sein Konzept der "unsichtbaren Hand" gespottet. Gegenüber den Marktmechanismen hat sich wohlfeile Skepsis breit gemacht. Stiglitz rückt das Bild wieder zurecht, wenn er betont, daß Adam Smith sich sehr wohl bewußt gewesen sei, daß es Situationen gebe, in denen persönlicher und gesellschaftlicher Nutzen nicht deckungsgleich sind. Smith schrieb: »Geschäftsleute des gleichen Gewerbes kommen selten, selbst zu Festen und zur Zerstreuung, zusammen, ohne daß das Gespräch in einer Verschwörung gegen die Öffentlichkeit endet oder irgendein Plan ausgeheckt wird, wie man die Preise erhöhen kann.« Stiglitz schlußfolgert, daß dem Staat die wichtige Aufgabe zukomme, dieses Marktversagen zu korrigieren. Er hält fest: "Wenn der Staat seiner Aufgabe gerecht wird, dann sind die Erträge, die beispielsweise ein Arbeitnehmer oder ein Investor erhält, gleich dem Beitrag. den er durch sein Handeln zur gesellschaftlichen Wohlfahrt leistet. Wenn diese nicht übereinstimmen, sprechen wir von Marktversagen, das heißt, Märkte produzieren keine effizienten Ergebnisse."

DIE SABOTAGE DER MÄRKTE
Schon Adam Smith war also klar, daß Firmen daran Interesse haben, die Marktkonkurrenz zu verringern oder den Markt ganz außer Kraft zu setzen. Die Chuzpe, mit der die Finanzwirtschaft es bewerkstelligt, daß die Märkte nicht richtig funktionieren, ist aber gewissermaßen einzigartig:
• Verschleierung, Intransparenz
• Informationsassymetrien schaffen und ausnutzen
• Umverteilung von unten nach oben
Für Stiglitz ist die ungeheuerlichste Form des sog. "Rent-Seeking" die Fähigkeit des Finanzsektors, die Armen und Uninformierten über Kreditvergabe und Kreditkartenpraktiken "ökonomisch regelrecht auszuschlachten”.

KRITIK DER US-DEMOKRATIE
Stiglitz sieht das Problem darin, daß Akteure Marktmechanismen ausschalten und die Regierung gleichzeitig "überreden" nicht einzuschreiten. Der Autor feuert eine Breitseite: "Das leiseste Gespür für soziale Gerechtigkeit — oder auch die Sorge um die Effizienz des gesamten Systems — hätte die Regierung dazu veranlassen müssen, diese Aktivitäten zu verbieten. Schließlich wurden im Rahmen der Umverteilung von unten nach oben erhebliche Summen aufgebraucht, weshalb es sich um ein Negativsummenspiel handelt. Aber die Regierung hat diesen Praktiken kein Ende gesetzt. nicht einmal dann, als um das Jahr 2007 herum immer deutlicher wurde, was da vor sich ging. Der Grund war offensichtlich: Der Finanzsektor hatte viel Geld für Lobbyarbeit und Wahlkampfspenden ausgegeben, und diese Investitionen hatten sich ausgezahlt."

FAZIT
Die Zielgruppe dieses empfehlenswerten Buches sind zwar im wesentlichen die US-Amerikaner, es gibt aber auch für Europäer interessante Passagen zu Problemen, die sie im Auge behalten müssen. Sie betreffen den freien Zugang zum Rechtssystem und die absichtsvolle Störung der Marktmechanismen.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es steht nicht weniger auf dem Spiel als der Erhalt unserer Demokratien, 9. Februar 2013
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Dieses neue Buch des Nobelpreisträgers für Wirtschaft, Joseph Stieglitz, bezieht sich in seinen Daten und Einschätzungen hauptsächlich auf die Situation den Vereinigten Staaten, doch können seine Thesen und Erkenntnisse ohne weiteres auf andere westliche und eben auch europäische Gesellschaften übertragen werden.

Überall dort, so Stieglitz, ist zu beobachten, dass die Schere zwischen den armen Bevölkerungsteilen, die einen immer größeren Anteil an der Bevölkerung ausmachen und dem reichen Teil des Volkes, der immer kleiner wird, auseinandergeht. Gerade die Finanzkrise der vergangenen Jahre hat, entgegen ersten Erwartungen, diesen Trend noch verschärft.

Die politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen, die getroffen werden, orientieren sich immer mehr an den Interessen der Reichen und vernachlässigen immer mehr die Bedürfnisse der armen Menschen, deren sozialen und wirtschaftlichen Verhältnisse sich immer weiter verschlechtern.

Doch, so zeigt Stieglitz nach seiner schonungslosen Analyse auf, diese Politik ist nicht nur ohne Menschlichkeit, sondern auch ohne Hirn. Denn diese wachsende Ungleichheit hat nicht nur eine humane und soziale Seite, die empörend ist, und die er auch entsprechend anklagt, sie hat auch eine ökonomische, die ihn besonders beschäftigt. Denn er zeigt an vielen Beispielen, „wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht.“
Denn, so Stieglitz, die Ungleichheit behindert auf mittlere Sicht das Wachstum, sie verhindert die besonders in den USA seit ihrer Gründung hoch gehaltene Chancengerechtigkeit und sie führt dazu, dass die Justiz und die Politik immer mehr einer nicht selten total korrupten Korrumpierbarkeit verfallen.

Es steht nicht weniger auf dem Spiel als der Erhalt unserer Demokratien, die durch eine solche Politik langsam und stetig unterhöhlt werden. Sich gegen eine solche Politik zu wehren, wozu Stieglitz auffordert, ist also nicht nur Sache eines eher linken, an zunehmender Gleichheit und Gerechtigkeit orientierten Zeitgenossen, sondern auch der liberale( nicht neoliberale!) und christlich-demokratische Wähler muss durch sie beunruhigt sein und sich zum engagierten Protest aufgerufen fühlen.

Wir werden in Deutschland in den nächsten Monaten hier eine interessante Debatte bekommen. Denn die CDU/CSU wird die neuen sozialen Themen, mit der die SPD im Wahlkampf zu punkten glaubt, aufgreifen und zu ihren eigenen machen. Und am Ende werden sie in einer Großen Koalition (die ich für sehr wahrscheinlich halte nach dem 22. September) einen gemeinsamen Nenner finden und dringend nötigen Reformen umsetzen. Schon die letzte Große Koalition war damit sehr erfolgreich, was in seinen Folgen bis heute positiv spürbar ist.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen globalisierte Ökonomielektion für Laien, 11. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Dem Autor eilt der Ruf voraus, ein angesehener Ökonom zu sein, der es versteht, seine profunden Kenntnisse volkswirtschaftlicher Sachverhalte in sehr verständlicher Ausdrucksform dem interessierten Leser zu vermitteln. Er versteht es, die Komplexität heutiger wirtschaftlicher Mechanismen im Hinblick auch auf die finanzökonomischen Hintergründe anschaulich darzustellen. Er ist Sachkenner und Kritiker zugleich, der sich in konstruktiver Weise bemüht, Alternativen zu den gegenwärtigen destruktiven Gestaltungs- und Handlungsabläufen in der Volks- und Finazwirtschaft aufzuzeigen. Mir gefällt, dass er gegensätzliche Positionen nicht verschweigt, sondern sich mit Ihnen auseinandersetzt. Letztlich soll der Leser argumentativ überzeugt werden und nicht über Doktrinen. Ein Buch, das den Horizont für diese komplexe Materie erweitert.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ernüchternde Bilanz über die Situation in den USA, 14. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Joseph Stiglitz legt in diesem Buch eine ernüchternde Bilanz über die Situation in den USA vor: Der klassische amerikanische Traum, dass jede(r) dieselben Chancen für einen gesellschaftlichen Aufstieg habe, sei im Grunde nur mehr ein Mythos - er bleibt für die meisten ein bloßer Traum. Denn die soziale Mobilität in der amerikanischen Gesellschaft sei inzwischen viel schwächer ausgeprägt als in den meisten anderen westlichen Demokratien.

Erschreckend muten auch die teils kriminellen Machenschaften vieler Banken in den USA an, deren Praktiken eng mit den Interessen der wirtschaftlichen und politischen Eliten verstrickt sind. Die Verquickung von Politik und Wirtschaft ist wohl in kaum einem anderen Land enger als in den USA - mit all den negativen Folgen für das Gemeinwohl der US-BürgerInnen. Stiglitz charakterisiert diesen Tatbestand in Anlehnung an die bekannte Aussage Abraham Lincolns treffend als "Regierung des einen Prozents, durch das eine Prozent und für das eine Prozent", also eine Wirtschaftspolitik für die Superreichen.

Stiglitz gelingt es anhand vieler konkreter Beispiele ein sehr anschauliches und abschreckendes Sittenbild der amerikanischen Finanzwelt zu zeichnen, das allerdings nur bedingt auf europäische Verhältnisse übertragbar sein dürfte.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Reichtum vs. Armut, 14. März 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Während sich hier politische Kräfte auftun, die Augen davor zu verschließen, dass durch eine Vielzahl von politischen Entscheidungen (z.B. Stromsubventionierung von Unternehmen)Ungleichgewichte in unserer Gesellschaft geschaffen werden, die unweigerlich den Weg in die Armut weisen, legt eben Stiglitz den Finger in diese Wunde.
Das viele unserer Politiker Entscheidungen treffen, die von wenig Sachverstand geprägt sind, sollte nicht mehr bestritten werden.
Stiglitz macht klar, dass Politiker viele Entscheidungen treffen vor dem Hintergrund, ihre eigenen Pfründe zu sichern und damit der Armut sämtliche Tore öffnen.
In einem Land, wo z.B. Analysen über die Armut solange gezinkt werden, bis sie in ein Parteienkonzept (FDP)passen, kann ein ganz bestimmter Teil nur hoffen, dass das Problem der Ungleichheit beendet wird.
Was Stiglitz schreibt ist nicht nur für diejenigen gedacht, die durch wenig Sachverstand belastet, gesellschaftspolitische Entscheidungen treffen, sondern auch für die, die wachgerüttelt werden müssen, um das zu verstehen, was in unserer eine ganz bestimmte Kaste im Schilde führt.
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5.0 von 5 Sternen Solche Bücher sollten viele Menschen lesen, um zu erkennen wie die Gesellschaft mit uns spielt., 28. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht (Gebundene Ausgabe)
Hier wird mal die ungeschminkte Wahrheit über die USA gesagt. Der Autor ist knallhart, nicht nur in diesem Buch, was mir gefällt.
Hier gilt der Satz "Mit gescheiten Sprüchen kann man Dumme zwar nicht klug machen, aber Kluge nachdenklich"

elbw5
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Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht
Der Preis der Ungleichheit: Wie die Spaltung der Gesellschaft unsere Zukunft bedroht von Joseph Stiglitz (Gebundene Ausgabe - 8. Oktober 2012)
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