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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Standardwerk für Laien und Fachleute, 10. Juni 2013
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Bevor ich inhaltlich auf das Buch eingehe, muss ich erst einmal meine Bewunderung für das Gesamtwerk zum Ausdruck bringen. Eine enorme Leistung, hier Inhalt, Abbildungen, Karikaturen, Gastbeiträge, Info-Boxen, Glossar, Register u.v.a.m. zu synchronisieren und konsistent zu halten. Hier hat sich die Co-Autorin Viola Berkling hervorgetan, denn das ist ja eine höchst wichtige und verdienstvolle Tätigkeit, das Wissen der Fachleute "ins Deutsche zu übersetzen".

Als halbwegs gebildeter Laie kenne ich zwar den inhaltlichen Unterschied zwischen DNA und DNS (keiner) und kann nach einem Glas Rotwein das Wort "Desoxyribonukleinsäure" flüssig aussprechen, aber mehr auch nicht. Also gehe ich mit der richtigen Haltung ans Werk und arbeite mich kapitelweise durch (was aber wegen der hervorragenden Gliederung und der umfangreichen Verzeichnisse nicht notwendig ist). Doch lassen wir uns nicht täuschen von diesem bezaubernden Blätterbilderbuch: es kommt knallharte Bio-Wissenschaft. Schon im ersten Kapitel merkt man: Dies ist kein PopSci-Buch, es ist ein Lehrbuch. Bestimmte Begriffe und Inhalte werden vorausgesetzt bzw. müssen nachgeschlagen werden (super: Glossar und Stichwortverzeichnis). Das Ganze ist spannend wie ein Dan Brown, liest sich aber natürlich für einen Laien wie mich nicht so flüssig. Man muss schon das Gehirn einschalten. Durch den modularen Aufbau (unterstützt durch "Infoboxen" mit kurzen, in sich abgeschlossenen Themen) lässt es sich aber selektiv lesen. Die theoretischen und praktischen Fragen am Ende jedes Kapitels können einem schon den Schweiß auf die Stirn treiben (Beispiel: "Warum haben Waschmaschinen in Japan kein Heizprogramm?"), sind aber wertvoll zur Verständniskontrolle. Positiv zu vermerken sind auch Informationen über Preise, Marktanteile und –interessen, die über das Biologisch-technische hinausgehen und auch einen gesellschaftlichen Aspekt bieten.

Hier sind die einzelnen Kapitel (bei einigen Kapiteln hätte sich der Systematiker eine Fortsetzung der Überschriftsstruktur "Kapitelüberschrift – Untertitel" gewünscht):
1. Bier Brot Käse - schmackhafte Biotechnologie
2. Enzyme - molekulare Superkatalysatoren für Haushalte und Industrie
3. Die Wunder der Gentechnik - (Untertitel fehlt!)
4. Weiße Biotechnologie - Zellen als Synthesefabriken
5. Viren, Antikörper und Impfungen
6. Umwelt-Biotechnologie - weg von Einbahnstraßen, hin zu Kreisläufen!
7. Grüne Biotechnologie
8. Embryonen, Klone und transgene Tiere
9. Herzinfarkt, Krebs und Stammzellen - rote Biotechnologie als Lebensretter
10. Analytische Biotechnologie und das Humangenom

Biotechnologie - das war bisher nur ein Wort und hatte (ähnlich wie "Gentechnologie") einen negativen Beigeschmack. Dass sie aber zu den kulturellen Wurzeln der Menschheit gehört, unser tägliches Leben bequemer, sicherer, variationsreicher und gesünder macht (die alkoholische Gärung reinigt verschmutztes Wasser!), diese Erkenntnis verdanke ich den Autoren. Natürlich kann sie wie jede Technologie ("Technik" wäre das korrektere Wort) auch zum Bösen verwendet werden - das ist eine Trivialität.

Das Buch befriedigt nicht nur den Wissensdurst der (angehenden) Fachleute, sondern liefert auch viele (teils überraschende) Erkenntnisse für den Alltag. Zum Beispiel die Antwort auf die Frage: "Warum werden wir, ein Eldorado für Bakterien, nicht innerhalb weniger Tage wie eine faulende Tomate von ihnen aufgefressen?" (Kap. 5).

Die Zahl der "Rosinen" in diesem Buch ist unübersehbar, z. B. "Der Trick der Enzyme" (S. 43), "Nachdenkliches zur Gentechnik" (S. 114), "Alzheimer im Aquarium" (S. 290) , "DNA-Wanderkarte" unserer Ahnen (S. 368) – um nur 1 % der Highlights zu nennen. Selbst die Deckelinnenseiten zeigen noch Bilder von Proteinen und Zellen.

Stöbern Sie in diesem Buch wie ein neugieriges Kind in einem Lexikon oder ziehen Sie sich für einen Monat in eine Klosterzelle zurück, um es von vorne bis hinten durchzulesen. Es wäre es wert!
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierend! Ein Biotechnologie-Lehr(!)Buch, das einfach jeden naturwissenschaftlich begeisterten Menschen anstecken muss!, 11. Januar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Ich bin nun nachweislich nicht der Erste, und muss auch kein Prophet sein um zu verkünden, dass ich nicht der Letzte sein werde, der Ihnen zu Ihrem großartigen Buch "Biotechnologie für Einsteiger" gratulieren möchte.
Ich (Humanmediziner) habe kürzlich durch einen äußerst engagierten jungen Biologen vor Augen geführt bekommen, dass mein Wissen zu Feinheiten von heutzutage so essentiellen Dingen wie PCR in nur 10 Jahren seit meinem Studium doch beängstigend nachgelassen hatte. Und dies war mein Glück, denn dadurch wurde ich auf ihr fantastisches Buch aufmerksam.
Ich habe Ihr Buch mit einer Faszination gelesen und genossen, wie es bei keinem meiner (mitunter tollen) Fachbücher bisher der Fall war. Für mich war/ist Ihr Buch fesselnder als der beste Krimi, was dazu führte, dass ich jede freie Viertelstunde nutzte, um das Buch gespannt von vorn nach hinten durchzulesen. Ich weiß gar nicht, was ich hervorheben soll. Ihr Buch beinhaltet eine viel zu große Fülle an Wissen, jeweils toll präsentiert, dass eine Aufzählung der "Highlights" anmaßend erscheinen würde. Besonders beeindruckt hat mich, dass Sie so viele (leider populär-medial nur allzu oft kaum bekannte) Top-Spezialisten der verschiedensten wissenschaftlichen Gebiete in einer ganz besonders wertschätzenden Art und Weise präsentieren und selbst zu Wort kommen lassen. Dafür zolle ich Ihnen meinen höchsten Respekt.
Das fesselnde Element Ihres Buches, das einfach jeden naturwissenschaftlich begeisterten Menschen anstecken muss, führte dazu, dass ich Ihr Buch - innerhalb der wenigen Wochen seit dem ich mein Exemplar besitze - bereits zweimal verschenkt und einmal weiterempfohlen habe. Zu den Beschenkten zählt mein Vater, ein Mikrobiologe der sein Handwerk in der DDR gelernt hat. Die anderen beiden sind wissbegierige junge Menschen, denen ich wünsche, sie finden eine Profession, in der sie so mit Leidenschaft tätig sein können, wie ich es Ihnen unterstellen möchte.
Während ich Ihr Buch aufsog, hatte ich (als Kind der späten Siebziger Jahre der DDR) immer das Gefühl, dieses Buch erinnere mich an eines der für mich faszinierendsten Bücher meiner Kindheit. Und so freut es mich umso mehr, dass ich heute herausfand, dass mein "Von der Backstube zur Biofabrik" ebenfalls aus Ihrer Feder stammt. Damit sind sie wohl auch zum Teil an meiner Faszination für Biologie "schuld".
Ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken und verbleibe hochachtungsvoll
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch ist sehr ansprechend, 25. November 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Wir haben dieses Buch unserm Sohn geschenkt, der nun in der Oberstufe mit Biotechnik als LK anfangen will. Er war total begeistert von diesem Buch und hat es nicht mehr auf die Seite legen wollen. Laut ihm sind die Bilder und die Texte sehr interessant und gutverständlich.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Meisterwerk, 10. Dezember 2012
Von 
Gottfried Schatz (Reinach, BL, Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist ein kleines Wunder. Es besticht durch eine klare Sprache, geschickte Erklärungen der oft sehr komplexen Sachverhalte, und präsentiert eine Fülle neuester Information in einer ansprechenden und oft humorvollen Weise. Für Einsteiger dürfte es auch sehr hilfreich sein, viele der wichtigsten Forscher, die zur Entwicklung der Biotechnologie beitrugen, mit Fotos und Kurzbeschreibungen präsentiert zu sehen. Diese 4. Auflage wird den Erfolg ihrer Vorgänger sicher teilen, wenn nicht sogar übertreffen. Ein Bravo den beiden Autoren!
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Laborjournal-Rezension von Hubert Rehm zur 4. Auflage, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Nach drei begeisternden Auflagen seines Biotechnologie-
Klassikers lässt Reinhard Renneberg in diesem Oktober
die bereits vierte folgen. Kann der Prof aus Hongkong die
hohen Erwartungen erfüllen?

Auch in der 4. Auflage seiner Biotechnologie
für Einsteiger halten der Wahlchinese Reinhard Renneberg
(RR) und die Grafikerin Darja Süßbier ihr Erfolgsrezept durch:
Nutze alle Mittel der Wissensvermittlung, vermeide Langeweile! Das erreichen die beiden mit vielen Bildern,
leicht lesbarem Text, Boxen, Karikaturen, Zeichnungen, Fotos und Comics. Kurzum: Abwechslung, Abwechslung, Abwechslung. Das Buch gibt eine Übersicht über die
gesamte Biotechnologie, ihre Geschichte, ihre Verwendung, ihre Risiken, ihre industriellen Produktionsprozesse.

Es schlägt den Bogen von analytischer Biochemie über Biosensoren, Bierbrauen, Cocktails und Gentherapie bis zu Vaterschaftstests und Zytostatika. Man erfährt, dass die Amerikaner doch Brot backen können, wenn auch nur am Yukon in Alaska; dass man Oliven mit schwacher Natronlauge behandelt, um die Bitterstoffe loszuwerden; und dass es in Stuttgart schon vor dem Krieg Furzelinos gab. Was verbindet Furzelinos mit Biogas? Was ein Furzelino ist? Auch das erklärt
Renneberg: Es hat mit Biogasanlagen zu tun.

Das Verständnis biotechnologischer Methoden erfordert Kenntnisse der Biologie und Biochemie. Daher führt Renneberg in Molekularbiologie, Genetik, Immunologie,
Proteinbiochemie, Endokrinologie, Zellbiologie, Lipidchemie und Zuckerstoffwechsel ein. Alles knapp, meistens klar, oft wunderbar bebildert.

Überhaupt: die Bilder! Allein die Titanenleistung, für jede der unzähligen Abbildungen Benutzungsrechte und Reproduktionserlaubnis erhalten zu haben, nötigt dem Rezensenten Bewunderung ab. Denn Renneberg ist ein Augenmensch, aber auch ein Erzähler. Kein Märchenerzähler,
aber ein Geschichtenerzähler. Er erzählt die Geschichte seiner Vorfahren, Geschichten aus der ostdeutschen Biotechnologie,
die Geschichte von James Watson, von Insulin, der Taxol-Synthese, und und und. Ein Who-is-Who" der Biotechnologie

Ganz besonders haben es Renneberg die Geschichten des Kulturkatastrophentheoretikers Jared Diamond angetan. Diamond will die unterschiedliche Entwicklung
menschlicher Kulturen mittels geographischer Determinanten erklären. Warum beispielsweise die Indianer dem Ansturm der Spanier erlegen sind, warum sie kein Rad entwickelt haben, warum sie eine so geringe Widerstandfähigkeit gegen
europäische Seuchen aufwiesen, warum die Europäer nur geringen Erfolg in der Besiedelung Afrikas hatten und so weiter.
Ob Diamonds Erklärungsversuche stimmen, ist fraglich; auch haben sie nur indirekt mit Biotechnologie zu tun.

Jedoch: Rennebergs Wiedergabe von Diamond läßt
sich lesen und macht dem Leser die Bedeutung der Biotechnologie für die menschliche Kultur klar. Nicht immer erzählt Renneberg. Wenn es möglich ist, läßt er die führenden Experten erzählen, denn einer allein kann gar nicht so viel wissen, wie in dem Buch steht. Und Renneberg kennt Gott und die Welt und spannt die Götter für sich ein. Biotechnologie für Einsteiger ist denn auch einWho is Who" der Biotechnologie: Jürgen Tautz, Gary Strobel, Ananda Chakrabarty, Stefan Dübel, James Larrick, Werner Arber, David Clark, Erhard Geissler, Oliver Kayser - sie alle und noch viele mehr lachen einem auf Hochglanzpapier entgegen. Wer kennt die Namen all der Herrschaften, die in Reinhards Rahmen kamen? Der Rezensent
kannte nicht alle; er hat aber den Eindruck, dass Biotechnologie gute Laune macht.

Renneberg kennt nicht nur jeden, er weiß auch alles. Er weiß sogar von dem geheimnisvollen Wissenschaftskrimi, der zur Zeit als Samisdat unter Eingeweihten und Verschworenen kursiert. Um Gottes Klon heißt das Werk, das sich bisher kein Verlag
zu drucken wagte. Es wird seine Gründe haben. Renneberg jedoch bringt einen Auszug. Ganz schön mutig, lieber Reinhard!
Verwandt mit den Bonapartes. Kein Wunder also, dass Biotechnologie für Einsteiger die Konkurrenten hinweggefegt
hat. Reinhard Renneberg ist der Napoleon des Biotech-Buchmarkts! Er will auch tatsächlich mit den Bonapartes verwandt sein. Kein Größenwahn, sondern Ergebnis eines Gentests: Renneberg trägt die Y-Haplogruppe E3b (M35) und Napoleon besaß E1b1b1c1.

Freilich, auch Napoleon hatte gelegentlich Ärger. So brachten ihn die Guerillataktiken der spanischen Räuber- und
Schmugglerbanden in Verlegenheit. Bei Renneberg sind es chinesische Raubkopierer. Schon vor der Veröffentlichung der 4.
Auflage von Biotechnologie für Einsteiger sei der asiatische Markt mit Raubkopien geflutet worden, klagte Renneberg dem Rezensenten. Gab es eine Schwachstelle beim Verlag? Wurde mein Rechner gehackt?", fragte sich der Autor. Der Rezensent tröstete Renneberg: Die Chinesen hätten ihm eh nur minimale Lizenzgebühren bezahlt. Er solle den Klau als Kompliment auffassen, das Biotechnologie für Einsteiger in der Tat verdient hat.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungener Spagat zwischen Unterhaltung und Fachliteratur, 24. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Ich schließe mich den hervorgegangenen Rezessionen an und will zunächst betonen wie hervorragend das Buch strukturiert ist. Durchweg ist ein Leitfaden zu erkennen, der sich durch das gesamte Werk zieht. Desweiteren gefällt mir der Aufbau der einzelnen Kapitel. Es wird zunächst auf Basiswissen der Biologie sowie Grundlagenforschung eingegangen, bevor die Theorien und Anwendungsmethoden der einzelnen Biotechnologiesparten genauer erläutert werden. Dadurch wird auch Nicht-Biologen ermöglicht, sich ohne Sekundärliteratur durch zu arbeiten.
Die Seiten sind gut gegliedert und abwechslungsreich strukturiert. Bilder und erläuternde Sätze ergänzen den Haupttext, sodass das Lesen nie monoton erscheint. Wichtige Begriffe sind sinnvollerweise fett gedruckt und es werden immer wieder Ausflüge in die Historie der Biotechnologie gemacht.
Außerdem wurde nicht vergessen weiterführende Literatur anzugeben, sodass man sich über besonders interessante Teile genauer informieren kann.

Inhaltlich ist das Buch auf dem neuesten Stand. Als Biologie-Student erfährt man häufig erst in der Vorlesung, dass die vor kurzem erworbene Literatur bereits überholt ist. Gerade in einer sich so schnell entwickelten Disziplin wie der Biotech wird bekanntes Wissen schnell verworfen. Umso erfreulicher ist es, dass dieses Buch sehr zeitnahes Wissen vermittelt.
Ich stimme zu, dass sich "Biotechnologie für Einsteiger" als Lehrbuch nutzen lässt. Jedoch eher für das Abitur oder für eine Nebenprüfung im Studium. Für das Hauptstudium in einem Biologie verwandten Fach empfehle ich zusätzlich weiterführende Literatur. Jedoch verspricht der Titel "...für Einsteiger" auch nichts anderes und allein für den Spass am Lesen und um sich einen Überblick zu verschaffen, lohnt sich der Kauf. Zumal der Preis äußerst günstig ist im Verglich zu anderer Fachliteratur.
Als Biologe hat mich besonders gefreut, dass die Relevanz und Bandbreite der Biotechnologie vermittelt wird. Viele Menschen wissen nicht von der Notwendigkeit der Forschung in Zeiten von Ölkrisen und Überbevölkerung. Beim Begriff Gen-Mais zuckt so manch einer zusammen, sodass es sinnvoll ist, zu erläutern, warum Lebensmittel gentechnisch verändert werden und was die Vorteile davon sind. (Zitat: "...Goldenen Reis...[eine] gentechnisch entwickelte Reissorte, die dank ihres hohen Vitamin A-Gehalts Millionen von Kindern in den reisessenden Regionen der Welt vor Krankheit und frühen Tod retten kann".)

Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass nicht explizit auf die graue (Einsatz in der Abfallwirtschaft) und blaue (Biotechnologische Nutzung von Meeresressourcen) Biotechnologie eingegangen wird. Diese Bereiche spielen zwar keine große Rolle, es wäre aber trotzdem sinnvoll gewesen sie kurz zu erläutern.

Alles in allem kann ich dieses Buch nur empfehlen. Geeignet für alle, die ihr Allgemeinwissen auffrischen wollen oder für Abiturienten, die mit dem Gedanken spielen ein Biologie(-technologie) Studium zu belegen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hervorragend auch für Schüler, 29. April 2013
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Ich bin eine 16-jährige Schülerin eines Gymnasiums in der Nähe von Heidelberg und wollte Ihnen kurz sagen, dass Sie mit ihrem Buch "Biotechnologie für Einsteiger" ein wahnisinniges (!!!) Meisterwerk erschaffen haben.
Ich bin selbst eine begeisterte Naturwisschenschaftlerin und verbringe meine Freizeit gerne in einem Schülerlabor am Deutschen Krebsforschungszentrum. Dort befindet sich das Life-Science-Lab, was Schülern ermöglicht sich in jungen Jahren mit der Forschung (speziell mit der Krebsforschung) zu beschäftigen. Ich habe mich bis jetzt schon mit Basics wie SDS-Page, Western-Plot und Fluoreszenzmikroskopie (etc.) beschäftigt und werde mich demnächst mit der Polymerase-Kettenreaktion befassen.
Ich wollte Ihnen nur kurz sagen, dass ihr Buch echt super (!) ist; ich habe es schon zwei Mal ganz durchgelesen. Meine Lieblingsthemen sind Kapitel 8 "Embryonen, Klone und transgene Tiere" und Kapitel 9 " Herzinfakt, Krebs und Stammzellen".
Brigit T.
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5.0 von 5 Sternen Lob auch vom Doppel-Nobelpreistraeger, 25. Juni 2014
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
JOERG HAEGELE, Lehrer am Kreuzgymnasium in Dresden.

scheibt in seinem Blog [...]

“Das Buch lässt mich wünschen, ich wäre wieder Student.”

Frederick Sanger, Nobelpreisträger 1958 und 1980

Mit der Formel “nützen und ergötzen” des Horaz lässt sich das Buch von Reinhard Renneberg umschreiben.

Es lädt ein zu einer spannenden und überaus amüsanten Reise durch die Biotechnologie. Der Autor erzählt ihre Geschichte und erläutert auf eine sehr anschauliche Weise den aktuellen Wissensstand. Die Beiträge sind gespickt mit eine Fülle von Beispielen und Analogien: Jeder Schüler kennt den Reißverschluss als Replikationsgabel, didaktisches Prinzip “vom Nahen zum Entfernten”.
Eine Studentin als Antikörper zu benutzen, ist eins von vielen Beispielen, mit denen der Autor die Biotechnologie verständlich macht. Das Antigen Studentin greift sich mit beiden Armen die Ohrläppchen zweier Studenten. Das Ohrläppchen ist das Epitop der Studenten-Antigene, die Antigen-Antikörper-Reaktion ist perfekt. Das ist lang erprobtes didaktisches Handwerk und das Buch ist voll davon, eine Pfundgrube für Schüler und Lehrer.

Reinhard Renneberg ist seit 1995 Professor für analytische Biotechnologie an der Hong Kong University of Science and Technology. Die wissenschaftlichen Illustrationen stammen von Draja Süßbier. Die Cartoons sind von Chow Ming und einfach mal genial von Manfred Bofinger, der als Karikaturist und Kinderbuch-Illustrator den meisten Ostdeutschen noch heute bekannt ist: ABC-Zeitung, Frösi, Trommel, Magazin (Auflistung in entwicklungsbiologischer Reihenfolge).

Das Buch wurde ausgezeichnet mit dem Literaturpreis des Fonds der Deutschen Chemischen Industrie.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen sehr gut, 27. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
dieses Buch wurde mir von meinem Prof. am Anfang meines Studiums empflohlen... Es ist sehr gut, um einen Überblick und die Bereiche der Biotechnolgie zu bekommen! Für jeden Studenten der Biotechnolgie sehr zu EMPFEHLEN!!!
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fachbuch, 31. August 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Biotechnologie für Einsteiger (Gebundene Ausgabe)
Ein Geschenk für meine tochter, die sehr in diesem Bereich aufgeht. Sie ist sehr begeistert von den Darstellungen und Beschreibungen und wird dieses für ihre fachliche Weiterbildung gut gebrauchen können
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Biotechnologie für Einsteiger
Biotechnologie für Einsteiger von Viola Berkling (Gebundene Ausgabe - 18. Oktober 2012)
EUR 39,95
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