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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Dialog
Außergewöhnlich für mich ist es, die schriftliche Aufzeichnung eines Gesprächs zu lesen, das vierzig Stunden dauerte und nun über 300 Seiten umfasst. Kommt hinzu, dass es ja kein literarischer Text ist, den ich mir als lebendiges Theater mit zahlreichen handelnden Figuren vorstellen kann. Warum ich mich dennoch so intensiv auf diesen Dialog...
Veröffentlicht am 15. August 2009 von Fuchs Werner Dr

versus
3.0 von 5 Sternen Hatte glaube ich zuviel erwartet...
Bei solchen Koryphäen als Autoren kann man schon mal auch zuviel von einem Buch erwarten. Der Dialog zwischen Ekman und dem Dalai Lama ist interessant und angenehm zu lesen, man spürt die Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten zwischen westlicher und fernöstlicher Kultur. Was Gefühle angeht, so hätte man die wesentlichen Erkenntnisse dieses Buches...
Vor 13 Monaten von N. Schlosser veröffentlicht


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51 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein außergewöhnlicher Dialog, 15. August 2009
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Außergewöhnlich für mich ist es, die schriftliche Aufzeichnung eines Gesprächs zu lesen, das vierzig Stunden dauerte und nun über 300 Seiten umfasst. Kommt hinzu, dass es ja kein literarischer Text ist, den ich mir als lebendiges Theater mit zahlreichen handelnden Figuren vorstellen kann. Warum ich mich dennoch so intensiv auf diesen Dialog einließ und sein Ende beinahe bedauerte, liegt eindeutig an den Gesprächspartnern. Ich spreche absichtlich in der Mehrzahl, weil für mich die Person von Paul Ekman mindestens ebenso wichtig ist wie die des Dalai Lama. Denn da ich mich mit den Arbeiten des berühmten Emotionsforschers seit gut zwanzig Jahren beschäftige, kannte ich sein Denken, seine Widersprüchlichkeiten und zum Teil sogar seine persönlichen Schwachpunkte, auf die er zum Schluss der Buches noch eingeht. Kommt hinzu, dass sich unter den Persönlichkeiten im weiten Bereich der Religionswissenschaften niemand findet, der sich so intensiv mit naturwissenschaftlichen Fragen im Allgemeinen und Neurologie im Besonderen auseinandersetzt wie der Dalai Lama.

Würde das Buch in einer Audiofassung vorliegen, hätte ich mich für diese Form der Vermittlung entschieden, sofern die ausgewählten Sprecher auf der Höhe einer solchen Aufgabe wären. Glücklicherweise wurde jeweils angemerkt, wann der Dalai Lama lachte, was überdurchschnittlich oft der Fall war. Und sogar, dass Paul Ekman beim Abschied weinte, erfahren wir durch diese Szenenanmerkungen, von denen ich mir noch mehr gewünscht hätte. Interessant fand ich auch die Hinweise, wann der Dalai Lama tibetanisch und wann englisch sprach. Zudem werden die Dialoge durch Kästchen unterbrochen, die Informationen enthalten, welche es dem Leser einfacher machen, die Gespräche in einen größeren Zusammenhang zu bringen. Und um die Lektüre eines so langen Dialogs zusätzlich zu erleichtern, bringen sieben Kapitel eine meist nachvollziehbare Ordnung in die Gedankenwelten der beiden prominenten Gesprächspartner. Und dennoch, wie ein Roman oder ein gut strukturiertes Sachbuch liest sich das Ganze doch nicht.

Es liegt in der Natur der Sache, dass jeder Leser einen anderen Zugang zu diesen Gesprächen hat. Bei mir lag der Fokus klar auf meiner Neugier für neurowissenschaftliche Fragestellungen. Wo gibt es Verbindungen zwischen den Forschungsarbeiten von Paul Ekman und dem Weltbild des Dalai Lama? Wie gehen die beiden mit Widersprüchlichkeiten um? Welche Lücken in den wissenschaftlichen Modellen der Emotionsforschung deckt der Dalai Lama mit seinen Fragen und Antworten auf? Wo muss Paul Ekman erneut über die Bücher. Womit ich allerdings nicht gerechnet hatte, waren die sehr persönlichen Aspekte gegen den Schluss des Buches. Die Passagen, in denen Paul Ekman über seine Kindheit, seine Verletzungen und seine späte Heilung spricht, sind berührend und außergewöhnlich zugleich.

Mein Fazit: Wem es keine Schwierigkeiten macht, den schriftlichen Aufzeichnungen eines so langen Gesprächs zu folgen, sollte sich dieses Buch unbedingt anschaffen. Voraussetzung ist allerdings ein starkes Interesse für Fragen der Neurowissenschaften und der Emotionspsychologie, zu deren renommierten Vertretern der inzwischen eremitierte Paul Ekman gehört. Ob die intensive Lektüre beim Leser ähnlich starke Gefühle und Veränderungen auslösen wie es Paul Ekman im Zusammensein mit dem Dalai Lama erlebte, weiss ich nicht. Aber wer den Gesprächen dieser faszinierenden Persönlichkeiten aufmerksam folgt, wird in Zukunft wohl ein differenzierteres Menschenbild haben als bisher.
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18 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein bewegendes Dokument, 28. Oktober 2009
Paul Ekman, Professor für Psychologie und einer der bekanntesten amerikanischen Psychologen, hat bereits eine Reihe interessanter Büchern zu Themen wie Emotion oder Täuschung verfasst. Im deutschen Sprachraum sind insbesondere die Bücher >>Warum Kinder Lügen<< und >>Weshalb Lügen kurze Beine haben<< bekannt. Dieses Buch ist das Zeugnis eines Dialoges zwischen Ekman und seiner Heiligkeit dem Dalai Lama, dem am innigsten verehrten spirituellen Oberhaupt der Welt. Im Verlauf ihres ausführlichen Dialoges versuchen beide das Wesen unseres Gefühlslebens zu ergründen, wobei die reizvollen Unterschiede zwischen östlichen und westlichen Denkansätzen hervortreten. Dabei kommen so tiefgreifende Fragestellungen zum Vorschein, wie beispielsweise die Frage nach dem Ursprung von Hass und Mitgefühl in unserer Kultur, oder wie man mit Menschen umgehen sollte, die anderen Leid zugefügt haben. Welche Rolle spielt dabei die buddhistische Meditation und kann das buddhistische Wesen wirklich helfen, ein besseres Leben zu führen? Der Dalai Lama und Ekman erkunden in faszinierender Weise das Wesen der Emotion und bieten gleichzeitig eine Hilfestellung für die psychische Weiterentwicklung. Dabei ist das Buch teils selbst angereichert mit Emotionen. Manches Mal amüsant, an anderen Stellen spannend und auch wieder unheimlich bewegend ist das Buch gleich einer Reise in unser tiefstes Inneres. Unabdingbar empfehlenswert für jeden, der anspruchsvolle Bücher zum Thema liebt und einfach mehr über sich und die Beschaffenheit der Emotionen erfahren möchte.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen inspirierender ost-westlicher Dialog über Gefühle, 27. Januar 2010
Von 
Thomas Schmelzer (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Bereits seit 1987 veranstalten der Dalai Lama und führende Wissenschaftler die fortlaufende Gesprächsreihe "Mind and Life". Das ist hochspannend: buddhistisch-spirituelle und westlich-wissenschaftliche Sichtweisen treffen sich zu einem inspirierenden Austausch. Da jeder sich bemüht, seine Sicht gut verständlich herüberzubringen, entstanden so schon einige wirklich lesenswerte Bücher. Im Jahre 2000 war erstmals der amerikanische, international renommierte Mimikforscher Paul Ekman mit dabei und führte seither mit dem Dalai Lama fortlaufende Gespräche über unsere Gefühle und Emotionen. Entstanden ist ein spannendes, manchmal humorvolles Werk. Gibt es destruktive Gefühle - oder ist die Motivation entscheidend? Ist es sinnvoll oder überhaupt möglich, einem Folterer zu verzeihen? Kann Meditation helfen, mit extremen Emotionen besser umzugehen? Warum ist globales Mitgefühl die Rettung in krisenhaften Situationen? Erklärende Einschübe liefern ergänzende Begriffserklärungen und führen in einzelnen Forschungsbereiche ein. Paul Ekman erläutert Experimente, bringt auch mal ein persönliches Beispiel (kleiner Streit mit der Ehefrau) und klärt durch forschendes Fragen über einige Missverständnisse über den Buddhismus auf: Verzeihen beispielsweise hilft zunächst, die eigenen Hassgefühle zu beruhigen - Die Tat ist damit aber nicht vergessen. Mitgefühl kann auch bedeuten, zur rechten Zeit mit einer "Heiligen Wut" Klarheit zu schaffen. Der Leser erhält viele Anregungen zum Weiterdenken und erkennt: Weder die Wissenschaft, noch buddhistische Weisheit haben alle Antworten parat.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zwei kluge alte Herren diskutieren, 17. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht (Taschenbuch)
Das Buch ist die Niederschrift eines Gesprächs zweier interessanter und intelligenter Persönlichkeiten. Zwischendurch gibt es Missverständnisse zwischen den beiden. Das liegt wohl an der Übersetzung. Meist werden die Missverständnisse aufgelöst, selten einfach belassen. Es tut gut ein Gespräch über Mitgefühl und Respekt zu lesen. Die gute Laune der Autoren hat sich beim Lesen auf mich übertragen und ich habe einiges gelernt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Man lernt sich selbst neu kennen...., 25. Mai 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht (Taschenbuch)
Unglaublich positiv geschrieben, es sind viele Detail des Alltags wissenschaftlich betrachtet und ich will es mal als "sozial" bezeichnen im gemeinsamen gespräch von Ekman und dem Dalai Lama. Alles über Gefühle und Emotionen und wie man Reagiert - was im Körper abläuft und wie man damit umgeht.
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3.0 von 5 Sternen Hatte glaube ich zuviel erwartet..., 1. Juli 2013
Von 
N. Schlosser (Bielefeld) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht (Taschenbuch)
Bei solchen Koryphäen als Autoren kann man schon mal auch zuviel von einem Buch erwarten. Der Dialog zwischen Ekman und dem Dalai Lama ist interessant und angenehm zu lesen, man spürt die Unterschiede aber auch Gemeinsamkeiten zwischen westlicher und fernöstlicher Kultur. Was Gefühle angeht, so hätte man die wesentlichen Erkenntnisse dieses Buches sicher auf zwei Seiten zusammenfassen können. Abgesehen davon wird hier über einfache Sachverhalte unglaublich kompliziert gedacht. Insgesamt dennoch lesenswert!
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Gefühl und Mitgefühl: Emotionale Achtsamkeit und der Weg zum seelischen Gleichgewicht
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