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5.0 von 5 Sternen Spannend und gut aufgemacht, 16. Dezember 2008
Rezension bezieht sich auf: Faszination Kosmos: Planeten, Sterne, schwarze Löcher (Gebundene Ausgabe)
Der Brite Jim Al-Khalili, Professor für Theoretische Physik an der Universität von Surrey, war schon als Kind von der Zeit fasziniert, und so spürt er in seinem Beitrag dem Wesen der Zeit nach. Der Astrophysiker Helmut Hetznecker, der an der Universitätssternwarte in München arbeitet, erklärt die Hierarchie der kosmischen Strukturen. Und während der Bochumer Astrophysiker Johannes Viktor Feitziger auf der Milchstraße unterwegs ist, erzählt uns Michael Rowan-Robinson, Professor für Astronomie an der Universität London, von den Magellanschen Wolken und dem Andromeda-Nebel. Der Kosmologe Alexander Vilekin, Direktor des Institute for Cosmology an der Tufts University, stellt sein Modell des aus dem Nichts tunnelnden Universums vor und fragt: "Gibt es also möglicherweise eine Vielzahl anderer Universen, die anders begannen als unseres?" Der außerordentliche Professor für Astronomie an der Cornell University Jim Bell ist leitender Fotograf der Mission des Mars-Roboters Spirit und versorgt die Welt mit Postkarten von diesem Planeten. Und der Physiker Ulrich Walter, der bereits mit dem europäische Raumlabor Spacelab an Board der Columbia in die Umlaufbahn geschickt wurde, fragt, ob es intelligentes Leben im Kosmos gibt.

In insgesamt zehn Beiträgen erklären die Wissenschaftler dem Laien nicht nur ihr Fachgebiet, sondern vermitteln zugleich die Faszination daran. Auf der Suche nach Erkenntnis stellen sie Fragen nach dem Beginn unserer Welt, unseres Universums, nach den Gesetzmäßigkeiten, die darin herrschen, und geben Antworten. Die berücksichtigen nicht nur aktuelle Ansätze, sondern auch historische Versuche und machen damit die Entwicklung der Astronomie, Kosmologie oder Astrophysik sichtbar. Als Leser kann man nur fasziniert sein: von der Bedingungslosigkeit der Fragen, ihrer Größe, die sich in der Größe des Universums widerspiegeln, und natürlich von der technischen Entwicklung, den Möglichkeiten, die die Forscher heute haben. Den Wissenschaftlern gelingt es, dem Laien nahe zu bleiben. Durch die Artikel der Journalisten wird, wie auch in den anderen Bänden der Reihe, nicht nur alles nochmal in einen größeren Rahmen eingeordnet, die Arbeit der Wissenschaftler nochmal aus einer anderen Perspektive dargestellt, sondern der Leser erhält zudem auch kleine Verschnaufpausen, denn wer die Faszination für den Kosmos teilt, hat es nicht immer leicht, Arbeiten zu diesem Thema zu durchdringen. Doch wie schon zuvor "Rätsel Ich", "Planet Erde" und "Phänomen Mensch" schafft es auch der vierte Band "Faszination Kosmos" den Leser auf didaktisch kluge Weise in das Thema einzuführen.
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5 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter den vielen Neuerscheinungen zu diesem Thema ragt dieses empfehlenswerte Buch wegen seiner Verständlichkeit heraus, 12. Juli 2008
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Faszination Kosmos: Planeten, Sterne, schwarze Löcher (Gebundene Ausgabe)
Das vorliegende Buch ist der vierte Band der beeindruckenden Reihe "ZEIT Wissen Edition", in der in bewährter Weise aus den Reihen der ZEIT-Redaktion Journalisten und Fachleute Themen behandeln, die in den letzten Jahren in den Naturwissenschaften vermehrt diskutiert werden und in denen sich das Wissen geradezu explosionsartig vermehrt hat. Zusätzlich wurden namhafte Wissenschaftler aus aller Welt um Originalbeiträge gebeten. Nach dem "Rätsel Ich", dem Band über den "Planet Erde" und dem über das "Phänomen Mensch" thematisiert der vorliegende "Faszination Kosmos" die geradezu atemberaubenden Erkenntnisse der Kosmologie und den allerneusten Wissensstand aus diesem Gebiet.

In kaum einem Forschungsfeld, von den sensationellen Erkenntnissen der Gentechnologie einmal abgesehen, wo man mittlerweile von gentechnologischer Unschärferelation spricht ( vgl. Christoph Then, Dolly ist tot, Rotpunktverlag 2008), sind die Einsichten, aber auch die Unsicherheiten so groß wie in dem der Kosmologie. Das hat, wie die Herausgeber in ihrem Vorwort betonen, nicht nur wissenschaftliche Bedeutung, denn:
"Die Kosmologie ist ein wissenschaftliches Gebiet, das in seiner Geschichte wie kein anderes von außerwissenschaftlichen Kräften kontrolliert, von Ideologien beherrscht und von religiösen Überzeugungen geprägt wird. Kosmologie ist Weltanschauung im eigenen und tiefen Sinne des Wortes. Und sie ist eine der ältesten und allumfassendsten Wissenschaften überhaupt - auch wenn sie in ihren Anfängen alles andere als globalisiert war: Ägypter, Inder, Chinesen oder Babylonier, jede Kultur schuf sich ihr eigenes Weltbild."

Auch jetzt, nach der Entdeckung der sogenannten Multiversen geht die entsprechende theologische Debatte weiter. Sehen die einen ihren alten Glauben an einen Schöpfergott nun auf der Höhe der wissenschaftlichen Erkenntnis, wird in diesem Buch zum Beispiel die Frage gestellt, ob die Entdeckung, dass es unendlich viele Universen gebe, nicht auch der Tod des Monotheismus sei.

Rudolf Kippenhahn, ausgewiesener und erfahrenen Astrophysiker beschreibt in seinem Nachwort zu diesem außergewöhnlich informativen und auch für Laien verständlichen, weil gut und klug aufgebauten Buch die Frage so:

"Eine Frage wird wahrscheinlich niemals beantwortet werden: Es ist die Frage nach Gott, die Gretchenfrage, die vielen Astronomen immer wieder gestellt wird. Die alten Germanen konnten Erscheinungen eines Gewitters nicht verstehen, also schufen sie sich Götter, die den Menschen mit Blitz und Donner schrecken. Als man die Gewitter auf Naturgesetze zurückführen konnte, wurde der Donnergott überflüssig. So hat die Naturwissenschaft in der Vergangenheit Gott immer weiter zurückgedrängt. Biologen und Mediziner können die Vorgänge in unseren Körpern, viele Krankheiten und den Tod mithilfe der Naturgesetze erklären. Vielleicht wird der Mensch einmal so weit kommen, dass er auch die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie im Rahmen der Naturgesetze versteht. Wäre dann kein Gott mehr nötig, weil alles erklärt ist ? Aber woher kommen die Naturgesetze? Sind sie am Ende doch gottgegeben ? Sind sie wie in einem Gesetzbuch gesammelt, dessen einzelne Paragraphen wir im Laufe der Zeit begreifen lernen ? Oder schaffen wir uns die Naturgesetze selbst, um uns in einer chaotisch erscheinenden Welt einigermaßen zurechtzufinden ?
Vor den Naturgesetzen stehen wir genauso ratlos wie der alte Germane vor dem Gewitter."

Für den Rezensenten, dem alten Theologen und skeptischen Gläubigen, bleibt all dies ein Wunder. Denn eines habe ich aus den zahlreichen Büchern, die zu diesem Thema auf dem Markt sind in den letzten beiden Jahren begriffen: das Objekt der Beobachtung entzieht sich, bei näherer Betrachtung der Beobachtung und wird unscharf. Es ist einfach nicht zu fassen. Vielleicht hatten die großen Theologen doch recht, als sie sprachen vom "deus absconditus"?

Das vorliegende Buch ist in der Reihe der Neuerscheinungen zu diesem Thema auf das ausdrücklichste zu empfehlen. Es ist verständlich und logisch aufgebaut und durch den Zeitschriftencharakter seiner Artikel und die grafische Aufmachung außerordentlich gut zu lesen.
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4.0 von 5 Sternen Gesammelte Werke, 18. Dezember 2009
Von 
Ulrich Klein "ulrichhansklein" (Hannover Niedersachsen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Faszination Kosmos: Planeten, Sterne, schwarze Löcher (Gebundene Ausgabe)
Der Titel soll nicht abwertend sein,bis auf zwei Artikel ist das Buch sehr gut.
Feitzinger,die Milchstrasse:ist einfach gesagt schlecht.Mangelhafter Aufbau,schlechter Schreibstil.Die gesamte Struktur des Atikels ist relativ wirr.
Walter,ist noch schlimmer.Das ganze hätte auf zwei Seiten gepasst.Besser wäre gewesen die Verfasser hätten einen anderen Artikel gewählt z.Beispiel von Martin Rees,Joseph Silk,Gerhard Börner oder Günther Hasinger.Hätte auch besser in die Thematik gepasst.Trotz der Mängel für mich ist das Buch empfehlenswert.
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Faszination Kosmos: Planeten, Sterne, schwarze Löcher
Faszination Kosmos: Planeten, Sterne, schwarze Löcher von Andreas Sentker (Gebundene Ausgabe - 19. Juni 2008)
EUR 9,99
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