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4.0 von 5 Sternen Die Funktionsweise des Gehirns besser verstehen lernen
Obwohl es bisweilen zwangsläufig zu thematischen Überschneidungen kommt, die sich aus den zum Teil untereinander verwandten Tricks unseres “Oberstübchens“ ergeben, wird dieses ebenso sachlich wie unterhaltsam verfasste Buch an keiner Stelle langweilig. Die meisten vorgestellten Erkenntnisse sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht völlig...
Veröffentlicht am 20. Juli 2007 von Media-Mania

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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade ums Geld
Persönlich hatte ich mir mehr versprochen.Leider bleibt die Autorin mit ihren Darstellungen nur an der Oberfläche und beschreibt Phänomene,die wohl schon Jede(r) in seinem/ihrem Umfeld beobachtet hat.Mich interessieren aber auch die Ursache für dieses Verhalten.Dazu ist von der Autorin nichts zu erfahren!Leider bleibt es beim lockeren Geplauder...
Veröffentlicht am 3. August 2012 von Meine


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Funktionsweise des Gehirns besser verstehen lernen, 20. Juli 2007
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Obwohl es bisweilen zwangsläufig zu thematischen Überschneidungen kommt, die sich aus den zum Teil untereinander verwandten Tricks unseres “Oberstübchens“ ergeben, wird dieses ebenso sachlich wie unterhaltsam verfasste Buch an keiner Stelle langweilig. Die meisten vorgestellten Erkenntnisse sind aus wissenschaftlicher Sicht nicht völlig neu; neu ist allerdings diese Art einer bestens allgemeinverständlichen, übersichtlich gegliederten und ausführlichen Darstellung des Themas.
Cordelia Fine erläutert anhand vieler überzeugender Studien und Tests und durch schlüssige Argumentation, wie das menschliche Gehirn programmiert ist – und warum: denn natürlich handelt es sich bei all diesen ausgeklügelten Selbsttäuschungstricks und häufig atavistischen Stereotypen um Überlebensstrategien, die sich im Verlauf der Evolution als günstig erwiesen haben.
Die Autorin beschreibt außerdem zu Beginn vieler Kapitel Situationen aus ihrem Alltag, häufig auch augenzwinkernd dargestellte kleine Konflikte mit ihrem Ehemann, die wir alle in ähnlicher Form kennen, und über deren Hintergründe sich die meisten Menschen keine Gedanken machen; wir wundern uns lediglich darüber, dass der am Abend nach einem langen ermüdenden Arbeitstag erbittert ausgetragene Streit um scheinbar unvereinbare Gewohnheiten am nächsten, im Idealfall sonnigen Morgen so lächerlich wirkt. Das emotionale Gehirn und einige seiner oben genannten Kollegen grüßen in diesem Fall freundlich.
Zwar ist das Buch kein Ratgeber, es dient dazu, die Funktionsweise des Gehirns besser zu verstehen. Dennoch kann der Leser dank der Lektüre lernen, sich seinen eigenen Emotionen und Denkrastern kritischer zuzuwenden und sie zu hinterfragen – natürlich mittels seines Gehirns. Ob das zu einem Paradox führt? Probieren Sie es aus.
Wer sich als Laie für Psychologie und Verhaltenslehre interessiert, findet in diesem Buch viele interessante und kurzweilig aufbereitete Erkenntnisse, sodass sich die Anschaffung lohnt: ein populärwissenschaftliches Werk im besten Wortsinn.
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23 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wovon wir überzeugt sind, hat oft herzlich wenig mit der Wirklichkeit zu tun, 3. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Wir glauben etwas, mit absoluter Sicherheit. Wir sind felsenfest überzeugt. Wir sehen uns bestätigt (ich hab's doch gewusst). Wir haben die richtige Entscheidung getroffen. Geht es Ihnen auch so? Schön für Sie.

Cordelia Fine rüttelt unsere Illusionen zurecht. Sie hat die psychologische Literatur durchforstet (Quellen sind auf 24 Seiten gelistet), mit dem zwar nicht ganz unerwarteten, in diesem Ausmaß aber doch erschütternden Ergebnis: Unser Gehirn manipuliert die Wirklichkeit. Das heißt, unser Gehirn erliegt nicht nur Irrtümern (das natürlich auch), nein, es manipuliert. Es schönt die Wirklichkeit, trifft (emotionale) Entscheidungen, von denen wir annehmen, wir hätten sie rational getroffen, setzt alles daran sich in den Dingen, die wir zufällig glauben, selbst zu bestätigen, erfindet Beweise, lässt uns unmoralisch handeln und nimmt vorweg, was wir als unseren freien Willen vermuten. Es generiert Vorurteile, Stereotype, und schaltet diese beliebig ein oder aus.

Solchermaßen einen Spiegel vorgehalten, möchte man in Grund und Boden versinken. Mag ja im Einzelfall sein, dass es stimmt, was wir uns denken, aber trauen können wir unserem Gehirn nicht. Hier könnte nun ein reinigender Effekt einsetzen (so weit unser Gehirn bereit ist, die Fakten zu akzeptieren).

Das Buch breitet eine gewaltige Sammlung unserer Verhaltensweisen vor uns aus. Manche Beispiele sind berühmt und dürften bekannt sein, andere aus den Tiefen der psychologischen Fachliteratur ans Licht gebracht. Man könnte fast depressiv werden.

Da unser Gehirn aber die Wirklichkeit zurechtbiegt, sodass sie uns genehm ist, werden wir nicht depressiv. Und hier sind wir bei einem wichtigen Punkt, den meiner Meinung nach Cordelia Fine etwas zu wenig betont: Warum hat sich unser Gehirn gerade so entwickelt? Was war der evolutionäre Vorteil? Könnte dieses Verhalten noch heute von Nutzen sein? Einen Hinweis gibt uns die Autorin: Die Selbstbeweihräucherung bewahrt uns möglicherweise vor Depressionen. Und - Vorurteile, Schubladendenken entlastet unser Gehirn. Unser Gehirn extrahiert Regeln aus einer Menge von Beispielen (empfehlenswerter Lesestoff hierzu übrigens auch: Manfred Spitzer "Lernen. Gehirnforschung und die Schule des Lebens"). Wer in der Vorzeit plötzlich einem Menschen gegenüberstand, der eine Keule schwang, wird vermutlich nicht überlegt haben, ist dies a) ein freundlicher Fremder, der mir seine neue Keule zeigen will, b) ein friedlicher Fremder, der gerade Gymnastik macht, oder c) ein feindlicher Angreifer. Wer hier nicht den Stereotyp "Angreifer" in der Schublade hatte, hat die Begegnung wohl eher nicht überlebt. Und sein Gehirn auch nicht. Wir entwickeln Begriffe (Stereotypen) wie "Haus"; damit können wir schnell ein Haus als Haus identifizieren, obwohl wir es vorher noch nie gesehen haben. Wäre dies nicht so, müssten wir jedes einzelne Haus neu identifizieren und einzeln abspeichern.

Wir brauchen Stereotypen. Uns aber bewusst zu machen, wo die Tücken dieser - ansonsten effektiven - Arbeitsweise unseres Gehirns liegen, uns die Augen zu öffnen und uns selbstkritischer gegenüber unseren Überzeugungen zu machen, kann ein Verdienst dieses Buches werden. Absolut lesenswert.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Schade ums Geld, 3. August 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Persönlich hatte ich mir mehr versprochen.Leider bleibt die Autorin mit ihren Darstellungen nur an der Oberfläche und beschreibt Phänomene,die wohl schon Jede(r) in seinem/ihrem Umfeld beobachtet hat.Mich interessieren aber auch die Ursache für dieses Verhalten.Dazu ist von der Autorin nichts zu erfahren!Leider bleibt es beim lockeren Geplauder für die US-Hausfrau!Schade fürs Geld!
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Alltags-Brillant: Der Kugelschreiber, 7. November 2011
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Der gelungene Versuch, akademische Welten in die Wirklichkeit zu überführen.

Cordelia Fine schafft es, mit ihrem Buch 'A mind of its own, zu deutsch: Wissen Sie, was ihr Gehirn denkt' hochkomplexe Forschungserkenntnisse aus Sozial-Psychologie und Neurowissenschaften in Alltags-Sprache zu übersetzen. So, dass wir nachvollziehen können, was diese Forschungen mit unserem Alltag zu tun haben.

Nach Lauren Slater's Buch ' Von Menschen und Ratten' ist die Messlatte für vergnüglich zu lesende psychologische Wissenschaftsliteratur sehr hoch gesetzt. Allein, Cordula Fine überspringt die Latte locker. Im heiteren Plauderton und mit witzig-ironischen Beispielen bringt sie uns locker 'schwere Kost' nahe. Dabei wird die Thematik keineswegs ins Lächerliche gezogen. Die Leser erahnen die Bedeutung der feinsinnigen Anspielungen.

Sie streitet mit ihrem Mann um den 'richtigen' Nudelsieb.

'Wir hatten schon so manche erstaunlich lange Auseinandersetzung über dieses Thema...
Doch auch nach 4 Jahren Ehe ist noch keine Lösung in Sicht.
Damit meine ich natürlich, dass er noch nicht eingesehen hat, dass ich Recht habe.'

Dieses Drama spielt sich so oder in ähnlicher Form in jedem Haushalt und jedem Büro ab
täglich & vorhersagbar. Natürlich hat jeder recht.
Und Cordelia Fine beweist uns mit Dutzenden von unbestechlichen Forschungsergebnissen, warum sich diese Mechanismen immer wieder wiederholen.

Allein 300 reichhaltig und sorgfältig editierte Anmerkungen lassen uns erahnen, wie viele Gehirne bereits an diesen Themen gedacht und gearbeitet haben.
Trotz der weitreichenden Konsequenzen, die sich daraus für unser tägliches Leben ergeben,
handelt es sich um ein weithin unbekanntes Gebiet
was daran liegen mag, dass uns die akademischen 'Theorien' unzugänglich sind.

Man kann es drehen und wenden wie man will:

Es sind die alltagstauglichen und nachspürbaren Beispiele, der Art, wie sie auch in Axel Hackes Kolumne
'Das Beste aus meinem Leben' auftauchen, die einfach überzeugend sind - ohne besserwisserisch zu klingen.
Wir lernen, dass es 'Schlüssel-Immer-An-Die-Selbe-Stelle-Lege-Menschen' gibt oder eben deren Gegenteil.

Wenn Thukydides (sowas wie der Mentor der europäischen Verfassung) feststellt, dass sich das Wesen der Menschen nicht grundlegend ändere, wenn der schon bekanntere Machiavelli sich ähnlich äußert, man glaubt es kaum.
Man weiss es 'eigentlich' aus der Organisations-Entwicklung, glauben mag man es trotzdem erst,
wenn man es in seinem Leben erfahren hat und aus seinem unmittelbaren Umfeld kennt.

Die 'praktisch unabänderlichen' persönlichen Vorlieben und Verhaltensweisen spiegeln sich auch in folgendem Beispiel wider:

Mein 13 Monate alter Sohn weint herzzerreißend. Sein Körper wird von Schluchzen geschüttelt...
In der Hand halte ich das Corpus Delicti, welches das Leben meines Sohnes aller Freude beraubt hat.
Dieses Objekt und ich haben meinem Sohn keine andere Möglichkeit gelassen, als sich dem vollkommenen,
teppichnässenden Kummer hinzugeben. Ich ringe heftig und erfolgreich mit der Versuchung,
seinen Charakter für immer zu verderben, indem ich ihm dieses Ding wiedergebe,
von dem offensichtlich all sein Glück abhängt. Es ist ein Kugelschreiber.'
(Eine Aufforderung zur pädagogischen Gelassenheit, im Eltern-Interesse)

Spielerisch setzt sie auf diese, kaum mehr zu toppende Beschreibung aus dem Alltag von Familien, Lehrerinnen und Erziehern noch eins drauf.
Sie dankt ihrem Mann für die überaus praktische Unterstützung bei der Erstellung des Buches
('Ich würde noch immer über Kapitel 1 brüten') und amüsiert sich feixend über seinen Organisations-Wahn.

Wir erfahren Internas aus unserer eigenen Umgebung. Internas, die uns irgendwie bekannt vorkommen,
die wir gleichwohl bei 'Den Anderen' nie wirklich bewusst wahrnehmen, wie folgendes Zitat zeigt:

Zufälligerweise weiß ich genau, wie es sich anfühlt, wenn einem jemand den Kugelschreiber wegnimmt. Mein Mann hat im Rahmen seines Schreibwaren-Stationierungssystems Kugelschreiber an drei strategisch entscheidenden Stellen im Haus deponiert, am Kalender, beim Telefon und in der Reisetasche.
Dem System zufolge dürfen die Kugelschreiber von ihrer Position nur entfernt werden, um Einträge in den Kalender,
bzw. Notizen beim Telefonieren zu machen oder aber Reisedokumente auszufüllen

Alltags-Brillant!

27.09.07, EF
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Selbsterkenntnisse - einfach klasse!, 7. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Wir sind nicht so intelligent, rational, willensstark, tolerant, tugendhaft, ...., wie wir glauben. Unser Gehirn lässt uns vor uns selbst besser dastehen, als wir tatsächlich sind, und um das zu bewerkstelligen, greift es tief in die Trickkiste. Wie das funktioniert, erklärt Cordelia Fine, und sie zieht dazu die neuesten Erkenntnisse aus der experimentellen Psychologie heran. Das Buch ist voller anschaulicher Beispiele, und durch seinen lockeren, fast schon witzigen Stil hat es trotz Sachbuchcharakter einen hohen Unterhaltungswert. Die vielen Verweise auf wissenschaftliche Fachartikel im Literaturverweisen belegen, dass alles durch aktuelle Forschung untermauert ist.
Wer sich selbst (und andere) verstehen will, sollte auf eine jahrelange Psychotherapie verzichten und statt dessen dieses Buch lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Ich rate vom Kauf ab, 28. Februar 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund überwiegend positiver Bewertungen habe ich mich zum Kauf des Buches entschlossen. Leider bin ich doch sehr enttäuscht.
Für Plattitüden und Küchenpsychologie bin ich nicht zu begeistern. Dass sich 90 % der Autofahrer für besonders gute Fahrer haltern war mir so neu nicht - denn nur deshalb muss man sie mit Bussgeld zwingen, einen Gurt anzulegen.
Derlei wird als neueste Erkenntnis der Wissenschaft verkauft. Am meisten stört mich aber der langweilige Erzählton - obwohl es ja durchweg lustige Episonden sind. Bin leider darüber eingeschlafen...

Ich würde die 8 € (gebraucht) sicher nicht wioeder dafür ausgeben.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen "Die spinnen, die Menschlichen!" (Obelix), 12. April 2007
Von 
Andreas Janssen (Oldenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Flott und gleichzeitig präzise (5 Sterne) schildert die Autorin häufig gar nicht so neue (3 Sterne) Erkenntnisse der Sozialpsychologie zum Verständnis menschlicher Denkfehler. Lediglich im letzten Kapitel (0 Sterne) verliert Frau Fine die sonst vorherrschende beschwingte Grundstimmung des Buches, wenn sie z.B. schreibt: "das zuckersüße Stereotyp der empathischen Frau dient nur als psychologischer Ausgleich der Tatsache, dass Männer die meiste politische und wirtschaftliche Macht besitzen."(S.184) Im wesentlichen handelt es sich aber meiner Meinung nach um ein informatives und lesenswertes Buch.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Amüsantes Buch über die Windungen im Kopf, 16. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Wissen Sie, was Ihr Gehirn denkt?: Wie in unserem Oberstübchen die Wirklichkeit verzerrt wird ... und warum (Gebundene Ausgabe)
Ich habe die Lektüre dieses Buches sehr genossen. Leider kann ich mir nicht alle Experimente merken, aber meinem Gehirn wurden schon sehr eindrucksvolle Ergebnisse präsentiert, mit denen es sich im Anschluss dann auch gedanklich noch weiter auseinandergesetzt hat. Tatsächlich bemerkt man bei vielen Dingen, die im Buch beschrieben werden, dass man sehr wahrscheinlich ähnlich handeln und sich vom Gehirn täuschen lassen würde - beziehungsweise kann man überhaupt Handeln, ohne dass das Gehirn schon Bescheid weiß, was man tut?
Dieses Buch ist definitiv von Nicht-Fachleuten lesbar. Die Aktualität von Experimenten ist mir da relativ egal, da mir bis dato keine von den im Buch aufgeführten auch nur annähernd bekannt, dafür aber um so interessanter waren.
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