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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harter aber guter Schinken fürs Studium
Der Strasburger ist und bleibt DAS Standardwerk für die Botanik.
Er ist jedoch nicht als Einstiegsbuch geeignet, da er wild mit Fachbegriffen um sich wirft, die man entweder nebenher recherchieren oder sich, wenn man das Kapitel von Anfang an liest, gut merken muss.
Leider haben es solche Bücher an sich, dass man sehr lange auf einer Seite herumliest...
Veröffentlicht am 18. Mai 2009 von Christian Rau

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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Bibel der Botanik
Eines vorab, fachlich ist es vermutlich das beste deutschsprachige Buch, aber es ist kein Buch zum Lernen. Viele Professoren und Dozenten empfehlen dieses Buch sehr gerne, im schlimmsten Fall auch noch im ersten Semester - dafür ist dieses Buch keinesfalls geeignet. Es ist eine didaktische Katastrophe, verlangt extrem viele Vorinformationen und ist zum Lernen sehr...
Veröffentlicht am 18. Februar 2010 von Jedrzej


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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Die Bibel der Botanik, 18. Februar 2010
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Eines vorab, fachlich ist es vermutlich das beste deutschsprachige Buch, aber es ist kein Buch zum Lernen. Viele Professoren und Dozenten empfehlen dieses Buch sehr gerne, im schlimmsten Fall auch noch im ersten Semester - dafür ist dieses Buch keinesfalls geeignet. Es ist eine didaktische Katastrophe, verlangt extrem viele Vorinformationen und ist zum Lernen sehr schlecht strukturiert.

Dieses Buch eignet sich sehr gut zum Nachschlagen oder Vertiefen - zum Lernen gibt es deutlich bessere Bücher wie den "Raven" oder "Nulsch" für den flachen Einstieg ist auch der "Purves" sehr gut geeignet.

Bibel: ja, Lehrbuch: nein!
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38 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Standardwerk - kritisch betrachtet, 26. April 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Der Strasburger wird einem eigentlich immer genannt, wenn man sich Empfehlungen für ein Botanik-Lehrbuch holt. Dies hat sicher auch seine Berechtigung. In Bezug auf den Umfang und die fachliche Genauigkeit kann man sich kaum mehr wünschen. Zumindest nicht von einem Buch, welches einen Gesamtüberblick über die Botanik geben möchte. Wenn man genauer z.B. in die Pflanzenphysiologie oder -ökologie vordringen will, muss man sich natürlich ein entsprechendes spezielles Fachbuch zulegen.
Der Strasburger handelt in diesem Rahmen so ziemlich alles ab, was zum Thema Botanik zu sagen ist. Auch neuere Forschungsergebnisse haben in die neue Auflage Einzug gefunden. Und besonders gefällt mir, dass auch deutlich wird, welche Phänomene noch nicht (vollständig) geklärt sind.

Allerdings gibt es auch einige Makel: Einer wären z.B. die Texte. Sie sind fachlich sehr genau und auf hohem Niveau, wie es auch sein soll. Aber trotzdem wäre es wünschenswert, ihn auch für Botanik-Anfänger aufzubereiten, denn schließlich werden sich gerade solche ein allgemeines Lehrbuch kaufen. Es tauchen viele Fachbegriffe im Text auf, die vorher nicht eingeführt wurden und teilweise so speziell sind, dass man sie nie und nimmer voraussetzen kann, auch bei biologisch vorgebildeten nicht.
Was tut man nun normalerweise, wenn man einen Fachbegriff nicht kennt? Man sieht im Glossar nach. Allerdings - und das ist wirklich Punktabzug wert: Es gibt keinen. Ein Buch, das schon in der 36. Auflage vorliegt, MUSS einfach einen haben! Dazu kommt, dass der Index ebenfalls ausführlicher sein könnte. So einiges habe ich dort nicht gefunden, obwohl der gesuchte Inhalt mit Sicherheit im Text steht. passend dazu ist das Inhaltsverzeichnis vorne nur oberflächlich, ausführliche gibt es nur zum Kapitelanfang. Und beim Systemtikteil muss man die Übersicht sogar noch mitten im Kapitel suchen, wobei doch gerade hier wichtig ist, in einem riesigen Heuhaufen (Kapitel 10 erstreckt sich über 336 Seiten) die gesuchte Nadel finden zu können.
Auch die Struktur ist teilweise merkwürdig: Einzelne Passagen sind kleingedruckt, wohl um wichtiges von unwichtigem optisch zu unterscheiden. Allerdings hat sich mir manchmal nicht erschlossen, warum "das" jetzt unwichtiger sein sollte... Auch die in Boxen eingesperrten Texte haben diese "Sonderstellung" manchmal nicht verdient und fehlen einem zudem im Fließtext, da sie strategisch nicht gut platziert sind.

Alles in allem sind 2 Sterne wohl eine sehr harte Bewertung, aber ich finde, in einem so ewig existierenden Standardwerk kann man auch auf geschilderte "Kleinigkeiten" Wert legen. Ich hoffe auf viele weitere Auflagen, denn es kann wirklich noch einiges verbessert werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Teures, vieles umfassendes Nachschlagewerk, aber kein Lehrbuch und vor allem nicht ohne Vorkenntnisse, 9. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Es handelt sich beim "Strasburger-Lehrbuch der Botanik" ohne Zweifel um ein gutes Nachschlagewerk. Fürs Studium ist er relativ vielseitig einsetzbar, sowohl für Morphologie-Anatomie Praktika, Vertiefung des Vorlesungsstoffs, als auch im Pflanzenphysiologiekurs.
Leider kann man mit diesem Buch, ich schreibe bewusst nicht Lehrbuch, nicht effektiv arbeiten und auch nichts erlernen. Er ist nur mit Vorkenntnissen bedingt einsatzfähig. Auch wenn er eigentlich alles-fast alles enthält was man für die Pflichtmodule im Studium wissen muss und teils sogar noch erheblich darüber hinaus geht.

Das Problem ist einfach zu erklären: Ein Lehrbuch sollte inhatlich erschöpflich sein, aufs wesentliche beschränkt dafür aber wichtig von weniger wichtig und Zusatzexkursen klar und deutlich trennen. Ditaktisch brauchbar, und in einer Sprache geschrieben, die verständlich formuliert und somit auch einem Einsteiger hilfreich sein. Das ist dieses Buch absolut nicht. Will man mit diesem Buch einen Begriff klären, findet man nach dem Schneeballprinzip laufend neue Fachbegriffe zur Erklärung verwendet, so dass man unheimlich viel Aufwand betreiben muss. Der Pflanzenphysiologiebereich ist sehr schwer zu lesen da er vor chemischen und biochemischen Fachausdrücken nur so wimmelt, daher auch hier nur mit Vorkenntnissen empfehlenswert.

Ich kann auch nicht sagen, dass es schlecht zu lesen wäre, nur eben schwer und viel zu fachwortlastig. Nicht dass sich das nicht lohnen würde, denn ich behaupte mal wenn man den Inhalt des Buches wirklich beherrscht, hat man richtig Ahnung von Botanik.
Daher: Als Nachschlagewerk geeignet, als Lehrbuch gibt es wesentlich besseres(z.B. Nultsch, und im Pflanzenphysiologiebereich gibt es eine Vielzahl von Büchern). Eigentlich würde ich 3Sterne geben, aber da auch das Preis-Leistungsverhältnis ist eben schon recht happig ist, gibt es 2/5 Sterne.
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Harter aber guter Schinken fürs Studium, 18. Mai 2009
Von 
Christian Rau (Niedermeiser, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Der Strasburger ist und bleibt DAS Standardwerk für die Botanik.
Er ist jedoch nicht als Einstiegsbuch geeignet, da er wild mit Fachbegriffen um sich wirft, die man entweder nebenher recherchieren oder sich, wenn man das Kapitel von Anfang an liest, gut merken muss.
Leider haben es solche Bücher an sich, dass man sehr lange auf einer Seite herumliest und denkt, man käme nicht weiter mit dem Stoff. Das liegt an dem enormen Informationsgehalt der Texte.
Man sollte schon ein gewisses Grundwissen über Botanik besitzen, wenn man mit diesem Buch nicht verzweifeln möchte oder viel Zeit und Aufmerksamkeit beim Lesen mitbringen.
Die neue Systematik des Pflanzenreiches wird in der 36. Auflage verständlich dargestellt. Wer also auf dem neusten Stand bleiben will, sollte sich diese Ausgabe zulegen! Immerhin wird es noch lange aktuell bleiben, da Lehrbücher dieser Art nicht sehr schnell überarbeitet werden.
Gut sind die zahlreichen Schwarzweissabbildungen, die häufig visualisieren, was im Text beschrieben wird. Andererseits sind nun auch viele Farbfotos dazugekommen.
Ich bereue den Kauf nicht. Dennoch hätte ich mir eine besser begreifbare Textgestaltung gewünscht. Vermutlich käme dieses Buch dann jedoch eher einer kleinen Bibliothek nahe.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die Bibel für Botanikfreaks, ansonsten: sehr detailliertes Nachschlagewerk, 20. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Für alle die Botanik spannend finden, und dort vor allem die Systematik - das ist DAS Buch für euch! Man kann wochenlang schmökern und eine gute Übersicht des Pflanzenreichs erhalten.
Wer richtig in die Tiefe gehen möchte, der muss eine botanische Fachbibliothek aufsuchen. Dafür reicht dieses Standardwerk nicht aus.

Für die Physiologie, Genetik und auch Ökologie gibt es bessere Standardwerke. Der Strasburger schneidet diese Gebiete an und gibt sehr allgemeine Erklärungen ab. Fürs Grundstudium kann es reichen, bzw. um einen ersten Überblick der Themen zu erhalten.

Der Strasburger ist kein alleiniges Buch für das Grundstudium/ Bachelor! Viele Profs verweisen auf ihn - aus dem einfachen Grund weil zumindest die Systematik alles beinhaltet was angehender Biologe wissen muss. Auch wenn man Botanik nur im Grundstudium/ Bachelor belegt muss man einen Überblick über die evolutionäre Entwicklung der Pflanzen und Pilze in den Kopf bekommen. Der Strasburger hilft dabei ungemein, geht aber -für diesen Fall- extrem schnell in die Tiefe.
Da zudem die meisten Profs nicht genau angeben welche Klassen und Ordnungen zu verstehen und lernen sind, geht der Studi schnell unter. Um mit dem Strasburger zu lernen ist es verdammt wichtig genau zu wissen was man lernen muss (guckt mal in das Material zur Vorlesung) und dann dies gezielt nachzuschlagen. Schnell schmelzen dann die 300 Seiten Systematik auf unter 100 zusammen. Empfehlenswert ist es auch die Boxen zu lernen. Diese gehen auf spezielle Begriffe und evolutionäre Vorgänge und zB Bautypen ein. Recht schnell bekommt man dadurch einen Überblick was sich woraus entwickelt hat und welche Pflanzen diese Merkmale besitzen.

Andere Bücher für den Bachelor sind -was die Systematik betrifft- oft fehlerhaft oder gehen zu wenig in die Tiefe (Nultsch, Lüttge, Raven etc.).

In den Kommentaren weiter unten wurde angemerkt, dass es keinen Glossar gibt- ich bin ganz froh darum! Der Wälzer ist so schon nichts für unterwegs und man kann damit seinen Prof erschlagen. Wer ein Nachschlagewerk benötigt der sollte mal nach dem "Wörterbuch der Botanik" schauen. Das ist recht detailliert und die Begriffe sind auch auf Englisch und Französisch angegeben.
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4 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Es führt kein Weg vorbei ..., 17. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Bei aller Flut an neuen Botanik-Lehrbüchern führt bei aller Qual, die der Strasburger einem in den ersten Stunden bereitet, noch immer kein Weg an ihm vorbei, wenn man tiefer in die Botanik einsteigen will. In den klassischen Teilen, der Anatomie und Morphotolgie sowie der Systematik ist er in seinem Umfang und in der Genauigkeit, v.a. bzgl. von Fachtermini, nicht zu toppen!
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2 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Strasburger - Lehrbuch der Botanik, 29. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Der Strasburger, das Original, für jeden Biologiestudenten und Biologen Standardnachschlagewerk zu Fragen der Botanik. Wissenschaftlich fundiert, umfangreich, schnelle Suchkriterien - einfach unentbehrlich!Kann uneingeschränkt empfohlen werden und macht auch einfach so zum Schmökern Spaß, wenn man etwas von der Materie versteht.
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2 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Pflanzenphysiologie, 13. Februar 2009
Rezension bezieht sich auf: Strasburger - Lehrbuch der Botanik (Gebundene Ausgabe)
Im Buch beanspruchen angebliche Belege für die Richtigkeit der Kohäsionshypothese des pflanzlichen Wassertransports drei ganze Seiten.
Von den Autoren selber werden dann in einem Satz auf S. 273 Zweifel an dieser Hypothese vorgebracht.
Die wichtige physiologische Frage wird deshalb nicht beantwortet: Trifft die Kohäsionshypothese zu oder ist sie falsch?" Tertium non datur.
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Strasburger - Lehrbuch der Botanik
Strasburger - Lehrbuch der Botanik von Uwe Sonnewald (Gebundene Ausgabe - 3. September 2008)
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