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20 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Es gibt keine bessere Einführung!, 28. November 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grundriss der Soziobiologie (Taschenbuch)
Diese Neuauflage ist nicht nur optisch, sondern auch sprachlich und inhaltlich sehr gelungen und noch besser als die erste Auflage (und das will was heißen). Durch diese Aktualisierung ist man auf den letzten Stand der theoretischen Diskussion und auf den neuesten Stand der empirischen Forschung der Soziobiologie. Gerade wer der Soziobiologie skeptisch gegenüberstehen sollte hat hier die Gelegenheit, sich ihr auf seriöser und sachlicher Weise zu nähern. Mit anderen Worten: Es gibt im deutschsprachigen Raum m. W. keine bessere Einführung in die Soziobiologie, deshalb: unbedingt kaufen!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Soziobiologie interessant dargestellt, 3. Juni 2001
Rezension bezieht sich auf: Grundriss der Soziobiologie (Taschenbuch)
Nachdem die Erkenntnisse der Soziobiologie nun auch die traditionellen Tabuzonen durchbrochen haben, wird hier deutlich herausgearbeitet, welche Mechanismen das Verhalten der Tiere von den Insekten bis zu den Primaten und damit auch des Menschen bestimmen. Ein bemerkenswert ausführliches Literaturverzeichnis unterlegt alle Aussagen. Dieses Buch macht nachdenklich und zeigt, wie dünn unsere kulturelle Decke ist, die zumindest teilweise die ererbten Verhaltenstendenzen domestiziert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Interessanter und anschaulicher Einstieg zur Soziobiologie, 8. Juli 2000
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Grundriss der Soziobiologie (Taschenbuch)
Das Buch von Voland ermöglicht auch denen, die bisher keine Ahnung von soziobiologischen Erklärungsmodellen hatten, einen schönen übersichtlichen Einstieg. Es wird an zahlreichen Beispielen an der Tierwelt eine Reise begonnen, die dem Leser eine Theorie nahebringt, die Verhalten von Tieren aus der Sicht der Fitneßmaximierung erklärt. Die Natur rechnet. Die Weitergabe des Genoms, die Reproduktionschancen determiniern einen großen Teil des Verhaltens, auch in Situationen, die einen überraschen. Kosten gegen Nutzen und schließlich sorgt die Evolution dafür, daß sich die beste Strategie durchsetzt. So kann auch nicht ausbleiben, daß man sich fragen muß, in wie fern auch unser Verhalten, das des Menschen, von natürlichen Kosten-Nutzen Überlegungen beeinflußt ist, ohne daß es uns so bewußt ist.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beste deutsche Einführung in die Soziobiologie, 16. September 2009
Von 
Lulu "Penny" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REZENSENT)   
Für mich ist dies die mit Abstand beste deutschsprachige Einführung in die Soziobiologie: Sehr gut und verständnisvoll geschrieben und logisch aufgebaut, gibt sie einen hervorragenden Überblick über den aktuellen Forschungsstand inklusive der doch recht umstrittenen Humansoziobiologie. Positiv ist noch anzumerken, dass Eckart Voland selbst auf gelegentliche Begründungslücken hinweist (z. B. im Zusammenhang mit der Verwandtenselektion).

Als weniger glücklich empfinde ich den Untertitel: "Die Evolution von Kooperation und Konkurrenz". Man kann hier nicht wirklich von Evolution sprechen.

Theoretisch basiert das Buch sehr stark auf der Verwandtenselektion und damit der Theorie der egoistischen Gene. Der sogenannte Eigennutz wird als genetischer Eigennutz verstanden. Das ist extrem problematisch und meiner Meinung nach nicht zielführend. Das kann man aber nicht dem Buch ankreiden, sondern bestenfalls der Wissenschaftsdisziplin. Immerhin macht Voland deutlich, dass Lebewesen "Lebensinteressen" verfolgen, nämlich Selbsterhaltungs- und Reproduktionsinteressen, die ihr Handeln maßgeblich bestimmen. Mersch hat in Evolution, Zivilisation und Verschwendung: Über den Ursprung von Allem diese Interessen zu einem integralen Bestandteil seiner Systemischen Evolutionstheorie gemacht, was Sinn macht, denn anders als es Soziobiologen und Darwinisten behaupten, müssen die Individuen einer Population nicht notwendigerweise vergleichbar starke Reproduktionsinteressen besitzen (die Theorie der egoistischen Gene nimmt dies dagegen an). Hierdurch bleiben ganz unterschiedlich organisierte soziale Gemeinschaften evolutionsfähig. Voraussetzung ist lediglich, dass die Fitness der einzelnen Individuen nicht negativ mit ihrem Reproduktionsinteresse korreliert.

Auch fehlt die eigentliche Begründung für das Entstehen des Sozialen. In der Natur kommt es zwangsläufig zu einem Wettbewerb um knappe Ressourcen. Darwin nannte dies den Kampf ums Dasein. Mit der Zeit haben sich für die Selektion knapper Ressourcen jedoch zwei völlig unterschiedliche Selektionsverfahren etabliert:
a) Es wird keine Rücksicht auf den Ressourceninhaber genommen. Es gilt das Recht des Stärkeren (Fressen und gefressen werden). Dies gilt im Grunde auch für die Sexualität. Beispielsweise werden die Weibchen bei den See-Elefanten von den körperlich weit überlegenen Männchen regelrecht zum Sex gezwungen.
b) Es werden die Rechte des Ressourceninhabers respektiert. In diesem Fall kann man die Ressource nur durch Verhandlung erlangen, selbst wenn man dem aktuellen Ressourceninhaber weit überlegen ist. Man muss dem Inhaber gefallen, um selektiert zu werden. Dieses Prinzip ist bei der sexuellen Selektion anzutreffen und in menschlichen Zivilisationen fast überall.

Es erstaunt, dass dieser fundamentale Unterschied bei der Selektion knapper Ressourcen, noch immer nicht Eingang in die Soziobiologie gefunden hat. Denn es dürfte sich hierbei um die eigentliche Grundlage für das Entstehen des Sozialen und damit der Soziobiologie insgesamt handeln.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Zum immer wieder Nachschlagen bestens geeignet!, 23. Februar 2006
Von 
Kankin Gawain "Bis übermorgen dann..." (Eutopia) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Grundriss der Soziobiologie (Taschenbuch)
Für alle soziobiologisch, evolutionspsychologisch und humanethologisch Interessierte, Laien wie Profis, ein hervorragendes kleines Büchlein zum Nachschlagen. Zugegeben, es ist zu „dicht“, um es in einem Rutsch zu lesen, dennoch kann man, je nach Interesse, dort die wichtigsten Theorien zur biologischen Verhaltensforschung (sprich: Soziobiologie) entdecken.
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5.0 von 5 Sternen Hervoragendes Buch, 6. September 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Von der ersten bis zur letzten Seite kompetent und interessant geschrieben. Wer mehr verstehen will, warum sich Menschen so und nicht anders verhalten findet hier ein gelungenes Werk, das zwar einiges an Einarbeitungszeit benötigt (falls kein Vorwissen vorhanden ist), aber jede Minute wert ist.
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Grundriss der Soziobiologie
Grundriss der Soziobiologie von Eckart Voland (Taschenbuch - 21. September 2000)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,04
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