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am 19. November 2011
Erste Rezension, daher bitte nicht schlagen, wenn sie schlecht ist.
Zum Hintergrund: Ich habe WiPol im Rahmen des Wirtschaftsstudiums in einer größeren Stadt an der Donau belegt.

Dieses Buch hier hat es geschafft, ein so hochspannendes Thema wie Wirtschaftspolitik auf dermaßen sperrige und widersprüchliche Art und Weise darzustellen, dass mir nicht nur die Freude an der Lektüre, sondern auch an der Vorlesung vergangen ist, die sich zu einhundert Prozent auf den Wortlaut dieser Literatur stützt.

Zunächst es schwer verständlich.
Nun ja, gibt es doch die schöne Art von schwer verständlich, wo komplexe Gedankengänge, Sachverhalte, Ideen dargelegt werden, die für den Laien am Anfang weder einfach noch schnell zu erschließen sind - wenn man es jedoch erst einmal begriffen hat, wäre in diesem Fall der Lohn für's Nachdenken umso größer.

Das ist hier keineswegs der Fall.
Nicht nur, dass Dr. Rainer Klump in einem wirklich einschläfernden Stil schreibt, nein, es fehlt darüberhinaus anscheinend auch noch jegliche inhärente Struktur der Texte. Auf mich persönlich hat es beim Lesen so gewirkt, als wären auf den 300 Seiten einfach nur irgendwelche Sachverhalte zufällig und ohne Zusammenhang aneinander gereiht. Oft auch widersprüchlich oder einfach nicht zuendeerzählt. Nicht nett. Macht keinen Spaß sowas.

Ist denn der eigentliche Inhalt wenigstens gut?
Darüber lässt sich streiten. Am besten könnte ich man's vielleicht durch zwei Single-Choice-Fragen aus der Klausur am Ende des Semesters verdeutlichen (wie gesagt, die Klausur bezieht sich zu 100% auf den Inhalt des Buchs!).

===
1. Ein Wirtschaftssystem, das Privateigentum und zentrale Planung kombiniert, ist
a.) Kapitalismus
b.) Sozialismus
c.) Marktwirtschaft
d.) keins der genannten

2. Welches der folgenden Argumente zählt nicht zu den negativen Folgen der Inflation:
a.) Schuhsohlenkosten (shoe leather costs)
b.) Geldentwertung
c.) Speisekartenkosten (menu costs)
d.) Signal- und Lenkungsfunktion der Preise ist nicht gewährleistet
====
Hätten Sie's gewusst? Richtig sind 1a) und 2b). Japp. Ohne Scheiß.
Hab übrigens durch stures Auswendiglernen eine 2 bekommen, daher spricht hier keine Frustration.

Kurzum: Das Buch ist schwere Lektüre mit wenig Benefit für den Leser und meiner völlig subjektiven und wertenden Meinung nach nicht empfehlenswert für das (Selbst-)Studium. Da gibt es nämlich wirklich Lesenswerteres zum Thema.
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am 8. Juni 2016
Hallo,

Ich habe dieses Buch im Zuge meines Studiums gekauft und arbeite momentan sehr gerne damit.

Es bietet neben den Einblicken in die Wirtschaftspolitik viele Exkurse und Beispiele - schafft es aber, anders als andere Bücher diese nicht ausufern zu lassen. Das führt dazu, dass man sie sich auch tatsächlich durchliest, da sie Mehrwert stiften und nicht nur "Gelaber" sind. Wer häufig mit Literatur zu Volkswirtschaftlichen Themen arbeitet, wird dieses Problem kennen.

Zudem werden Themen und Forschungsmeinungen nicht nur rezitiert, sondern auch vergleichend und kritisch beleuchtet; wirtschaftspolitische Modelle sind und bleiben nunmal Modelle und besitzen damit per se unterschiedliche Mächtigkeiten in Bezug auf ihre Fähigkeit, Zusammenhänge zu erklären. Dieser Sachverhalt wird sehr gut aufgezeigt, insbesondere wird auf die Grenzen dieser Mächtigkeit und die Notwendigkeit einer Validierung einer Entscheidung durch mehrere Modelle wertgelegt.

Insgesamt handelt es sich hier um ein durchaus auch über den Studienalltag hinaus lesenswertes Buch, das Hintergrundinformationen zum aktuellen Geschehen liefert und einem damit dabei hilft, den Horizont zu erweitern.

Klare Kaufempfehlung!

Viele Grüße
Felix
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am 10. Dezember 2011
Rainer Klumps Werk wurde an meiner Uni im Rahmen meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften empfohlen. Diese Empfehlung kann ich hier nur bedingt weitergeben. Es ist notwendig bereits ausführlichere Grundkenntnisse der Mikro- und Makroökonomie zu besitzen. Dies sollte beim Kauf beachtet werden, da Klumps Zusammenfassungen nur als eine Erinnerung an das bereits Gelernte dienen können. Einige seiner Modelle sind schwer zugänglich. Sein Modell der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und des gesamtwirtschaftlichen Angebots verursacht teilweise mehr Fragen, als Antworten. Diese Fragen ergeben sich u.a. in deflationären oder inflationären Entwicklungen und der Veränderung der Investitionstätigkeit verursacht durch Marktzinsveränderungen sowie Veränderungen des internen Zinsfußes. Seine Definitionen von Begriffen, wie der erwähnte interne Zinsfuß, sind teilweise durch Bandwurmsätze nur unzureichend zu verstehen.
Insgesamt hat dieses Werk auch einige positiven Seiten, die sich u.a. in der Darstellung von Politiken zur Steuerung der wirtschaftlichen Abläufe ergeben. Seine kurzen biographischen Zusammenfassungen wirtschaftswissenschaftlicher Theoretiker sind abwechslungsreich.

Insgesamt also 3 Sterne.
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am 23. März 2012
Habe dieses Buch für den Gegenstand Wirtschaftspolitik auf der Wirtschaftsuni im Selbststudium durchgearbeitet und war zufrieden! Natürlich gibts immer wieder was zu kritisieren, aber im Großen und Ganzen war's für mich ein gutes Buch. Meinem Vorschreiber, der offensichtlich auch auf der WU in Wien studiert kann ich mich nicht anschließen.
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am 27. Februar 2011
Eines der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe. Es ist nicht gut durchstrukturiert und oft schwer verständlich. Meiner Meinung nach gar nicht zu empfehlen.
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