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am 25. Juni 2001
Dieses Buch sollte jeder gelesen haben, der sich mit der Erstellung von Oberflächen und Interfaces befasst, ob beruflich oder privat. In einer hervorragenden Einleitung zeigt Jef Raskin, wie ein Mensch Informationen aufnimmt und was ein schnell zu bedienendes Interface ausmacht. Allein die Lektüre dieser Kapitel verschafft dem Leser Einblicke, die die meisten von uns mit Sicherheit nicht haben und als Grundlagen eigentlich unabdingbar sind. Kurz angerissen wird, wie sich die Bedienungs-Effizienz messen lässt - was zu überraschenden Erkenntnissen führen kann.
Fertige Lösungen darf man nicht erwarten, allerdings werden ganz neue Denkansätze vorgestellt, die mit unseren herkömmlichen Methoden (Windows, Mac, ...) wenig gemeinsam haben und beim ersten Lesen sehr seltsam anmuten, z.B. wie ohne Dateien und Verzeichnisse gearbeitet werden kann (!) oder wie umfangreiche Informationen visualisiert werden können und trotzdem einfach veränderbar sind.
Sehr gut haben mir auch die Aussage zu den viel zu vielen und häufig nichtssagenden MessageBoxen gefallen, die fast immer auf ein schlechtes Design verweisen. Ab sofort überlege ich mir zweimal, ob eine Warnung wirklich gezeigt werden muss, deren Informationsgehalt 0 ist.
Ein wirklich empfehlenswertes Buch, dass den Anwender in den Vordergrund stellt und auf seine Fähigkeiten Rücksicht nimmt, um ein leicht zu bedienendes Interface zu entwerfen.
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am 13. Juni 2002
Jeder, der sich ein wenig für Interface-Design interessiert kommt um dieses Buch nicht herum. Es werden die Grundlagen der menschlichen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit, die Schwächen der heutigen und älteren Interfaces und vorbildliches Design vorgestellt. Dieses Buch ermöglicht andere Denkweisen über Produkte wie zum Beispiel Windows. Ich als User denke schon gar nicht mehr über die Fehler und Tücken dieses Programms nach, sondern versuche mich damit abzufinden, und sie wenn möglich zu umgehen. Der Autor bringt einen dazu, wieder etwas kritischer mit Windows umzugehen, und zu versuchen es besser zu machen.
Sehr viele gute Denkansätze, guter Schreibstil, beste Qualität... kurz: SEHR EMPFEHLENSWERT!
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am 23. August 2001
Endlich mal ein Usability-Buch das sich nicht lange mit der an eCommerce und Webdesign orientierten Gestaltung von Websites aufhält, sondern in den Kern der Materie vordringt: der Ergonomie des Geistes, der Kognetik.
"Ein Computer darf Ihre Arbeit nicht beinträchtigen... sollte nicht Ihre Zeit verschwenden... Der Benutzer sollte das Tempo der Interaktion selbst bestimmen dürfen."
Der Autor übt berechtigte und harsche Kritik an den aktuellen Interface- und Software-Konventionen. Er unternimmt dabei weitläufige Ausflüge in die Grundlagen der Interaktionsforschung und Wahrnehmungspsychologie und stellt uns unterschiedliche Konzepte der Effizienzmessung vor.
Weiter geht es um Aufmerksamkeit und Zeitverzögerung, modale und temporärer Zustände, Automatisierung und Monotonie, benutzerdefinierte Voreinstellungen, System- und Applikationsebenen, Benennungen, Eindeutigkeit und Sichtbarkeit, Anfänger- und Experten-Mythos, Vereineinheitlichung sowie Benutzer-Support.
Abgerundet wird das Buch mit Beispielen innovativer Interfaces und Eingabegeräte (z.B. zoomable user interfaces).
Das Buch ist für Einsteiger und Profis gleichermaßen gut verständlich und interessant geschrieben. Selbst die etwas holprige Übersetzung und flüchtige Rechtschreibung, können den Nutzen dieses Buches kaum schmälern.
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am 28. Mai 2001
Zuerst war ich etwas enttäuscht, ich hatte ein "Lösungsbuch" für das perfekte Software- bzw. Web-Interface erhofft, bekommen habe ich aber sehr viele Denkanstöße. Das Buch beschäftigt sich mit Interfaces aller Art, vom Fahrkartenautomaten (leider eines der vielen amerikanischen Beispiele) über Fernbedienungen bis zur Software. Es wird öfters gezeigt das man sich schon an vieles gewöhnt hat, aber es auch anders und effizienter geht. Viele behandelten Probleme kennt man aus dem eigenen Umgang mit dem "Interface" und man kann sie jetzt besser verstehen und teilweise "umgehen", da man angeregt wurde darüber nachzudenken. Ich halte diese Buch für alle die Software, Web-Sites und Interfaces erstellen als ein interessante Lektüre.
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am 7. November 2003
Jef Raskin ist einer DER Pioniere im Bereich Human-Computer Interaction (HCI) und sein Buch gehört zur Pflichtlektüre für User Interface Designer und Software Entwickler. Allerdings sollte unbedingt (auch) die englische Originalversion gelesen werden, da bei der Übersetzung schon einiges nicht ganz so gut rüberkommt. Dass er sich nicht ausschließlich auf Computer Interfaces beschränkt finde ich sehr gut, denn der Computer der Zukunft wird auch nicht so aussehen, wie wir diesen gewohnt sind. Vielmehr wird der Computer der Zukunft in unserer Umgebung "verschwinden" und neue Interaktionsformen werden wirklichkeit werden.
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am 7. März 2003
Ein sehr gut geschriebenes, intelligentes Buch mit neuen und alten Ideen zum Thema. Speziell die Kapitel zur Monotonie und nicht modalen Interfaces sind lesenswert und - wenn auch nicht immer in der Praxis anwendbar - gute Richtlinien.
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am 16. Mai 2003
Ich will ja niemandem zu nahe treten, aber dieses Buch ist eine Katastrophe.
Ich hatte es mir als Urlaubslektüre vorgenommen, also vor, es in entspannter Atmosphäre zu lesen. Aus Disziplin und in der Erwartung, dass der Autor doch irgendwann zur Sache kommen muss, habe ich es zu Ende gelesen - aber mich hinterher über die vertane Zeit geärgert.
Das Buch wiederholt sich ständig, ist unaktuell in Bezug auf neue Trends im Interfacedesign und in der Computertechnik allgemein, vor allem aber ist es sowas von langatmig.
Ich bin es gewohnt, dass man seine Aussagen logisch ableitet und sachlich hinterlegt. Der Autor aber setzt Dogmen, die in keiner Weise kritisch diskutiert oder auch auf ihre technische Umsetzbarkeit hinterfragt werden.
Einige wenige Anregungen habe ich mitgenommen, die hätten aber auch auf 2 Seiten zusammengefasst werden können. Dafür könnte man noch einen Stern spendieren.
Ansonsten: ein Buch, das am realen Leben meilenweit vorbei geht!
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