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Kundenrezensionen

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am 23. Mai 2010
PLUS: praxisbezogen, gleichermaßen für Anfänger wie erfahrene Canon-User geeignet, mit Service-Adresse für Fachfragen zu der eos 7d; 14-seitige Klappkarte mit Anleitungen für unterwegs wird vom Verlag nachgeschickt
MINUS: schweres Gewicht ;-)

Wenn man sich die eos 7d als erste digitale Spiegelreflexkamera zulegt, möchte man gerne ihr Potential möglichst voll ausnutzen und die umfangreichen Funktionen praxisbezogen erklärt haben. Die mitgelieferte Bedienungsanleitung eignet sich dazu nicht; sie ist höchstens etwas für erfahrene eos-Nutzer. Auf der Suche nach einem geeigneten Handbuch erforschte ich alle im März d.J. auf dem Markt verfügbaren Bücher mit der 7d im Titel (die auch komplett von amazon angeboten werden) und suchte die Diskussionsforen wie dforum.net (Stichwort: Profi- Handbuch zur Eos 7D) durch.

Meine Wahl traf auf das Buch von M. Schwabe. Schnell wird es einem klar, warum es erst ein halbes Jahr nach der Markteinführung von der 7d erschienen ist: Das Buch basiert nämlich auf umfangreicher Praxis des Autors mit der 7d. Schwabe erklärt nicht nur, wozu die einzelnen Kamerafunktionen dienen, sondern wie sie in verschiedenen Situationen einzusetzen sind. Bereits nach den ersten Seiten zeigt sich, dass die Bedienungsanleitung auch Lücken aufweist, die das Buch füllt und mit vielen praktischen Tipps ergänzt. So wird man z.B. bei Aufnahmen bei wenig Licht (wie im Theater) nicht überrascht, wenn unsere Kamera trotz der Blitzabschaltung in der Kreativ-Automatik trotzdem blitzt, da sie Messblitze für die Schärfeermittlung aussendet.

Schwabe geht in seinem Buch systematisch wohl auf alle Möglichkeiten von der 7d ein. Seine Aufmerksamkeit und mein Gefallen fanden insbesondere die von Canon neu eingeführten Autofokusmodi und die Lichtmessung mittels iFCL, welche die Schärfe, Farbe und Helligkeit gleichermaßen berücksichtigen. Besonders aufschluss- und hilfreich sind Erklärungen (reichlich bebildert), welche Lichtmessmethoden bei unterschiedlichen Autofokusmodi sinnvoll anzuwenden sind. Dieser Aspekt war für mich als einem eos-Anfänger besonders wichtig, denn alleine das Zusammenspiel zwischen den Begrifflichkeiten von allen Autofokus-Messfeld-Modi (Spot, Einzelfeld, AF-Felderweiterung, Messfeldwahl in Zone) und von der Lichtmessungsmethoden (Spot, mittenbetont, selektiv, Mehrfeldmessung) möchte beherrscht werden.

Beispielhaft sei die Erkenntnis erwähnt, nicht nur dass sondern auch wie bei der Mehrfeldmessung (als einziger Belichtungsmessungsart) auch die mit Autofokus erzielte Schärfe mit berücksichtigt wird. Daraus resultiert die klare Empfehlung, dass bei sich bewegenden Motiven nur mit der Mehrfeldmessung gearbeitet werden soll. Sinnvoll sind auch Hinweise zu möglichen Fehlerquellen bei Selektivmessung.

Insbesondere für einen Anfänger, der sich an Motivprogramme bei kompakten Digikameras gewöhnt hat, werden die Vorzüge der sogenannten Kreativautomatik bei der 7d deutlich, z.B. wie die Bildstile einzusetzen sind. Auch hilfreich: Wie die erweiterten Belichtungskorrekturen und der Weißabgleich gezielt zu wählen sind, um das Rauschen zu vermieden.

Auch relevant für die Praxis der Bildoptimierung ist der Hinweis, dass der Vorteil der ggf. einzustellenden Tonwertpriorität (führt zur Kontrastdynamisierung) zweischneidig ist: sie hat nämlich bei höheren ISO-Werten ein deutlich stärkeres Rauschen zur Folge (leider wird an dieser Stelle im Buch nicht erklärt, was "höhere" ISO-Werte in diesem Kontext bedeuten.

Zu beachten ist auch die Info, dass in den beiden Automatikmodi (Voll- und Kreativ), in denen der Automatische Weißabgleich (AWB) voreingestellt ist, in RAW zu fotografieren ist, sofern man den Weißabgleich nachträglich manuell korrigieren möchte.

Als sehr hilfreich empfand ich als DSLR-Anfänger die von Schwabe angebotenen Objektiv- und Zubehörkunde. Ich stand wie vermutlich alle Canon-Neukunden vor dem Problem, welche Objektive am sinnvollsten sind, um die Qualitäten von der 7d auszuschöpfen. Da ich mir vorgenommen habe, vor allem im Bereich Portrait und Landschaft bei natürlichem Licht zu fotografieren, habe ich klare Produktempfehlungen erwartet. Schwabe bleibt objektiv und erklärt keine Marken für allein gültig. Meiner Ungeduld nach Durchsicht von hunderten Meinungen auf allen möglichen Fotoforen kam aber entgegen, dass er den Käufern seines Buches eine E-Mail-Adresse für Rückfragen zur Verfügung stellt. Seine Antwort kam prompt zurück: Möchte ich den mittleren Kreuzsensor der 7d voll ausnutzen, so sind Objektive mit der Lichtstärke 2,8 oder heller zu verwenden (Lichtmessung erfolgt immer bei Offenblende).

Zu dieser Rezension hat mich also der vorbildliche Kundenservice bewegt, der seitens des Verlags sich auch darin zeigte, dass ich nachträglich eine 14-seitige Klappkarte als pdf-Datei mit allen wichtigen Infos für unterwegs mit der 7d zugeschickt bekommen habe, denn das Buch ist nichts fürs Mitnehmen! Es wiegt mehr als die Kamera selbst. Die Karte wurde auf der Verlagsseite noch vor der Buchherausgabe angekündigt, dann aber mit dem Buch doch nicht ausgeliefert. Offensichtlich war der Verlag im April d.J. spät dran mit dem Titel und wollte nicht noch mehr Zeit damit verlieren. Auch wenn heute im Fachbuchbereich oft die Prämisse herrscht, der erste gewinnt, so ist in diesem Fall "Markt und Technik" das Gegenstück gelungen: das beste Buch zu Canon 7d, auch wenn es nicht als erstes herauskam.

Auf der Webseite des Verlags "Markt und Technik" findet sich eine selten umfangreiche Leseprobe von 35 Seiten: überzeugend und hilfreich bei der Kaufentscheidung allemal.
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am 23. April 2010
Ich bin kein Fan von Kamerahandbüchern, da die bisherigen Exemplare, die ich in der Hand hatte, zu oft wenig mehr als eine bebilderte Bedienungsanleitung waren. Das Vorwort des Autors hat mich neugierig gemacht und ich habe kurz entschlossen doch ein Exemplar gekauft. Ich war positiv überrascht.

Der Autor verzichtet weitestgehend auf seitenlange Wiederholung der Bedienungsanleitung. Er bringt dagegen viele Beispiele aus der Praxis des fotografischen Alltags, die häufig mit sehr ansprechenden Fotos unterlegt werden. Die Individualfunktionen werden beschrieben, aber der Autor gibt zusätzlich sehr konkrete Einstellungsempfehlungen für viele Situationen.

Die Kapitel zum Zubehör sind sehr erfrischend, da sie sich nicht darauf beschränken das Zubehör tabellarisch aufzulisten, sondern immer dort, wo es angebracht ist mit Beispielen unterlegt sind. (So gibt es z.B. Vergleichsaufnahmen mit und ohne Konverter, Zwischenringe werden nicht nur beschrieben, sondern auch anhand einer Bilderserie in der Wirkung beschrieben).

Sehr gut gefallen hat mir das zusätzliche Kapitel zum Autofokus in der Praxis mit einer Menge Tipps und Einstellungen und dass der Autor sich die Mühe gemacht hat die Master/Slave-Funktion des internen Blitz ausführlich zu beschreiben und Schritt für Schritt die Einstellungen an der Kamera erläutert - dieser Bereich war im Handbuch sehr spartanisch gehalten.

Von mir 5 Sterne
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am 2. Dezember 2010
Das Buch hat seine 5 Punkte verdient. Ich hatte schon einige Kamerabücher aber noch nie ein so gut aufgebautes wie dieses.
Man findet sich sofort zurecht. Viele Beispielfotos wie sich die verschiedenen Einstellungen auf den Fotos auswirken.
Viele Tipps wie man die vielen Menüeinträge für den täglichen Gebrauch einstellen kann um in der Praxis dann die Vorteile zu haben.
Es wird nicht einfach die Einstellung erklärt sondern auch wie man das dann in der Praxis am besten verwenden kann.
Vieles belegt mit Beispielfotos damit man sich gleich ein Bild von den Vorteilen machen kann.
Die Seiten der Kapitel sind farblich an den Rändern eingefärbt damit man sich sofort wieder zurecht findet.
Jedes Kapitel hat eine andere Farbe. Man sucht einfach nicht ewig bis man eine Stelle wieder im Buch findet.
Die Zubehörmöglichkeiten werden auch sehr schön erklärt. Was es alles so gibt und wie man das Zubehör wie Telekonverter usw. in
der Praxis verwendet alles auch wieder mit Beispielbilder hinterlegt. Man sieht gleich wie ein 1,4 oder 2 fach Konverter bei Festbrennweiten
oder Zoomobjektiven sich auswirkt. Die ganzen praktischen Tipps können einem viel Ärger von Fehlkäufen ersparen.
Das Buch ist wirklich sehr gut gelungen. Man merkt richtig wie der Autor die Kamera nicht nur vorstellt sondern alle Beispiele selber
durchprobiert hat und dies mit Bildern hinterlegt.
Prima Buch da kann die Konkurrenz lang nicht mithalten.
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am 17. April 2010
Heute halte ich es nun endlich in den Händen...
ein 346 Seiten starkes Buch im festen Einband über die Eos 7d.
Schon alleine das Durchblättern dieses Buches löste bei mir Begeisterungsstürme aus, denn von jetzt an war klar, ich halte hier kein langweiliges Buch mit viel Text in der Hand, sondern ein Buch, das mir jedes Kapitel ausgiebig in Wort und Bild (mit rund 700 Fotos) erklärt.
Martin Schwab hat sich mit Karl Günter Wünsch einen Fachmann in Sachen Fototechnik ins Boot geholt. Das war ein gekonnter Schachzug, denn K. G. W. gilt auch in diversen Foto-Foren als sachkundiger Fachmann, der präzise und sachlich gerne jede Technik-Frage beantwortet.
Um eines vorweg zu nehmen: In diesem Buch geht es nicht um die Erklärungen der Grundfunktionen. Diese Infos findet man in der Original-Anleitung der EOS 7d. Dem Autor geht es hauptsächlich darum, auf die Details der EOS 7d einzugehen, die im Handbuch nicht oder nur sehr mangelhaft erklärt werden. So erging es mir z.B. mit dem AF-Assistenten (siehe Kapitel 3, S. 64). Diesen besagten Assistenten habe ich in meiner Kamera noch nie gesehen und ohne dieses Buch hätte ich ihn auch niemals gefunden.

Ich möchte hier nicht jedes Kapitel ausgiebig beschreiben, daher nun ein Überblick der einzelnen Kapitel in Kurzform.

Kapitel 1
Der erste Überblick

Hier wird der Sensor und der neu gestaltete Autofokus, der jetzt mit 19 AF-Feldern an den Start geht, erklärt. Es wird auf die Elektronik und die Bedienelemente eingegangen und ein kurzer Blick auf die neu integrierte, elektronische Wasserwaage geworfen.

Kapitel 2 und 3
Scharfstellungsfunktionen und der Autofokus in der Praxis

Sehr gelungen und hilfreich finde ich diese beiden Kapitel, die sich auf rund 40 Seiten ausgiebig mit dem neuen AF-System der Kamera befassen. Damit ist Canon eine richtige Innovation gelungen.
Ab Seite 46 wird ausführlich auf den Autofokus in der Praxis eingegangen, denn erst wenn der Fotograf die neuen AF-Einstellungen der 7d verstanden hat, ist er auch in der Lage, die verschiedenen Meßfelder und AF-Methoden richtig einzusetzen.
Wie der AF dann in der Praxis funktioniert, wurde in Reitsporthallen, beim Beach-Volleyball und anderen Sportveranstaltungen getestet und erklärt.

Kapitel 4
Die Belichtung

Hier werden die Grundlagen der Belichtung erklärt und anhand des Histogrammes anschaulich gemacht. Einige DSLR-Nutzer machen häufig den Fehler, ihre Bilder anhand des Vorschaumonitores zu bewerten. Auf Seite 83 wird mit nur 3 Bildern, in denen je ein Histogramm eingebettet ist, anschaulich erklärt, wie Fehlbelichtungen zu erkennen sind und ein korrektes Ergebnis auszusehen hat.
Erklärungen wie man Bildmaterial durch bewusste Fehleinstellungen mit Hilfe der Bildbearbeitung retten oder gar durch div. Fehleinstellungen bessere Ergebnisse erzielen kann, sucht man vergebens. Dem Autor geht es wohl mehr um das richtige Belichten und die Beherrschung seines Werkzeuges. Das ist meiner Meinung nach auch gut so, denn Bildbe(ver)arbeitung ist ein ganz anderes Thema, welches sicherlich nicht in ein Handbuch für eine Kamera gehört und jetzt schon etliche Lern-DVDs füllt und sicherlich auch weiter füllen wird.

Kapitel 5
Programmautomatik

Auf 23 Seiten wird mit rund 40 Grafiken und Bildern erklärt, dass professionelle Bilder im Automatik-Modus möglich sind. Beispielhaft werden Bilder aus den verschiedenen Bereichen wie Portrait, Sport und Natur gezeigt. Anschaulich werden alle Einstellungen der Kamera in übersichtlicher Form präsentiert.

Kapitel 6
Bildoptimierung in der Kamera

Hier geht es ums "Eingemachte". Alles rund um die digitale Bildgestaltung wie z.B. Farbraum, Interpolation, Grafikformate speichern in JPG oder RAW oder der Weißabgleich wird erläutert.
Ausführlich und übersichtlich, wie im gesamten Buch, geht der Autor auf die verschiedenen Picture-Styles ein.

Kapitel 7
Live-View und Video

28 Seiten befassen sich mit dem Live-View und der Video-Funktion der EOS 7d. Auch hier wird auf das Thema ausreichend eingegangen und anhand erklärenden Bildern erläutert.

Kapitel 8
Individuelle Einstellungen

Mit 18 Seiten und 45 Abbildungen geht der Autor auf die div. Menu-Einstellungen ein, die zwar in der Anleitung der Kamera schon beschrieben, hier aber übersichtlich angeordnet und bebildert wurden.

Kapitel 9
Objektive

Mit rund 30 Abbildungen wird hier auf verschiedene Objektive und Brennweiten eingegangen, wobei auch über den Tellerrand geschaut wird. So kommen Objektive der Firmen Sigma und Tamron in den Genuss, in diesem Buch beschrieben zu werden.

Kapitel 10
Zubehör

Der Autor stellt auch hier wiederum markenfremde Blitzgeräte wie Metz und Sigma vor.

Vermissen wird man hier allerdings Hinweise auf Kaufempfehlungen. Dafür wird mehr Wert darauf gelegt, Zubehör und die Unterschiede einzelner Produkte mit Fotos und Schnittbildern, besser zu erklären.

Kapitel 11
Blitzfotografie

Ein neues Highlight der 7d ist die eingebaute Master/Slave-Blitz-Steuerung, die ab Seite 299 erklärt wird. Sie macht es möglich, externe Blitze (hier empfehle ich nur das Original von Canon) mit Hilfe der Kamera anzusteuern, Steuerfunktionen direkt an der Kamera einzustellen und an den externen Blitz weiterzugeben. Dabei kann der interne Blitz als zusätzlicher Blitz genutzt oder dieser auch abgeschaltet werden.

Kapitel 12
Zu guter Letzt...

wird erläutert, wie das Firmware-Update durchgeführt wird (aktuelle Version 2.1.0), die integrierte Selbstreinigung der Kamera funktioniert oder wie div. Reinigungsmethoden anzuwenden sind, wenn es denn doch mal von Nöten sein sollte.

Fazit:
Selbst mir, als erfahrenen Konzertfotografen, hat das Buch einige Wege aufgezeigt, die vielen Einstellmöglichkeiten noch besser zu nutzen, Bild-Ausschüsse der 7d (durch Fehler des Fotografen) weiter zu minimieren und die Bildqualität zu optimieren.

Wer sich also mit dem Gedanken befasst, die EOS 7d noch besser kennen zu lernen, liegt mit diesem Buch genau richtig. Wer beabsichtigt, sich in naher Zukunft eine neue Eos Kamera zu kaufen, sollte ruhig mal auf die Bücher dieses Autors warten. Sicherlich arbeitet er schon mit dem neusten Modell der Eos Serie.

gez.
Michael Czaja.
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am 11. Mai 2010
Der "Streit" über die beiden anderen EOS 7D Bücher hat mich dazu verleitet, mir das Buch von Martin Schwabe zu bestellen. Ich habe es nicht bereut, denn es ist klar gegliedert, sauber strukturiert und schön bebildert. Mir hat es sehr geholfen, die Neuigkeiten der EOS 7D zu verstehen, was mir nach dem Studium der nackten Gebrauchsanleitung nicht sofort gelang. Insbesondere die Kapitel Automatikprogramme und Belegung der C1,C2,C3 Funktionen sind sauber nachvollziehbar erklärt, ebenso wie die Bechreibungen der Individuellen Einstellungen und My Menu. Auch ein Firmware updaten ist verständlich beschrieben und erklärt. Ich kann das Fachbuch nur wärmstens empfehlen, weil es mir sehr zum Verständnis der EOS 7D verholfen hat.
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am 15. Juni 2010
Das Buch ist eine sehr gute Erweiterung der Bedienungsanleitung:

1. Deutliche Erweiterung des Kapitel Autofokus, welches in der Bedienungsanleitung natürlich nicht praxisorientiert behandelt wird. Das wird hier sehr anschaulich und einfach gemacht. Die Kamera kann viel mehr als die Bedinenungsanleitung hergibt.
2. Intensive Behandlung des Themas Belichtung, was ebenfalls sehr viel weiter geht als die Bedienungsanleitung.
3. Intensive Behandlung der individuellen Einstellungen, deutlich über die Bedienungsanleitung hinausgehend.

Daher eine Empfehlung mit fünf Sternen, ich habe das Buch vor Kamerakauf gekauft und darin die Bestätigung für den endgültigen Kauf der Kamera gefunden.
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am 10. Mai 2012
Ein sehr gutes Buch leider fehlt bei meiner Ausgabe die 12 seitige Klappkarte aber es geht hier ja um die generellen Inhalte. Mir fällt es recht leicht mit dem Buch klar zu kommen da ich nicht ganz unerfahren bin was DSLR fotografieren angeht, mir ging es darum die 7D in den Funktionen verstehen zu können, die Praxis kommt ohnehin erst im praktischen Einsatz. Wer die 7D verstehen will kann hier zugreifen, wer aber DSLR Neuling ist sollte erstmal lernen was Blende, ISO, Verschlusszeiten, Brennweiten usw. überhaupt genau bedeuten denn ohne dieses "Basiswissen" tut man sich recht schwer mit diesem Buch, aber es hat ja auch den Anspruch die 7D zu erklären und nicht was Brennweite ist ;-)

Ich gebe 4 statt 5 Sterne da ich mir mehr Praxisbeispiele gewünscht hätte.

Nachtrag 10.07.2012:
Die fehlende Klappkarte wird mir nun zugeschickt, eine sehr feine Sache das man mich deswegen kontaktiert hat, dass zeigt man möchte zufriedene Käufer was ich auch absolut bin! Danke dafür!
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am 26. Juni 2010
Normalerweise spare ich mir das Geld für solcherlei Bücher, da sie in der Regel lediglich Bedienungsanleitungen in teurer und größer sind, oft huschig und oberflächlich gemacht und meist mit ellenlangen Vorstellungen aller Objektive und Zubehöre, die man auch besser und gezielter im Netz abfragen kann.

Anders hier: Martin Schwabe zeigt hier sehr informativ die innovativen Funktionen der EOS 7D, geht auf Besonderheiten wie z.B Autofokus, Kamera-Konfiguration und Blitzsteuerung sehr praxisnah ein und findet sogar "geheime Funktionen", die kaum in der Bedienungsanleitung Erwähnung finden.
Obwohl ich nun schon lange mit Kameras von Canon fotografiere und in der Regel die Kamerafunktionen sehr schnell selbst ergründen kann, bereue ich doch nicht, dieses Buch gekauft zu haben, da es mir doch einiges noch besser näher gebracht hat. Großes Kompliment an M. Schwabe und sein Team, das Buch hebt sich angenehm von der Masse ab und ist sehr gelungen!
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am 9. März 2015
Ich bin nun sicher kein DSLR-Anfänger mehr, die 7D ist meine zweite Canon DSLR und ich habe schon viele tausend Bilder im manuellen Modus und Halbautomatik geschossen.
Ich kenne die Grundlagen der digitalen Fotografie und die immer wiederkehrenden Artikel in Fotozeitungen über Auswirkungen von Blende und Verschlusszeit, ISO Werten sowie den Autofokus-Modi haben mir schon lange nichts neues mehr erzählen können.
Meine Befürchtung war, dass dieses Buch auf einem ähnlichen Level erklärt oder ich nur eine Nacherzählung der Bedienungsanleitung mit hübschen Bildern bekomme.
Das Buch ist aber wirklich auch für einen fortgeschrittenen DSLR-Nutzer noch eine Fundgrube!
Ein Beispiel, das mir in meiner Praxis (hauptsächlich Sportfotografie) geholfen hat:
Gerade das bei der 7D sehr ausdifferenzierte Autofokus-System lässt sich nämlich viel präziser justieren als nur über die drei Modi AI Servo, AI Focus und One Shot! Beispielsweise kann man im Servo-Modus und bei Sportevents oft nicht verhindern, dass beim Mitziehen mit dem Sportobjekt (Auto/Motorrad/Pferd) plötzlich das Motiv unscharf gestellt und ein im Weg stehender Zuschauer weiter vorne scharf gestellt wird, wenn man mit den aktiven AF-Feldern über den Zuschauer "fährt". Auch hinter dem störenden Objekt (Zuschauer) dauert es eine kurze Zeit, bis das eigentliche Motiv (Auto/Motorrad/Pferd) wieder scharf ist. Sehr ärgerlich - aber wer sich mit dem AF-Menü vertraut gemacht hat, weiß hier die AF-Sensibilität auf 'Störungen' herabzusetzen, sodass im Vordergrund vorbei fliegende Masten, Zäune, Baumstämme oder Zuschauer vom AF ignoriert werden.
Außerdem kann man auch einstellen, ob man - paparazzi-like - im Zweifelsfall lieber einen bedeutenden Moment in leichter Unschärfe im Kasten haben will, oder Sekundenbruchteile später ein scharfes Foto. Bei einer Fotosession mit Kunden steht hier vielleicht die Schärfe im Vordergrund, da out-of-focus-Bilder ohnehin gnadenlos aussortiert werden. Bei einem Sportevent hingegen kann es entscheidend sein, dass die Kamera nicht erst den AF perfekt einstellt, sondern wirklich in der Millisekunde auslöst, in der man den Auslöser drückt. Hier ist es also sinnvoll, eine andere Wahl zu treffen. Im Buch wird erklärt, wie.
Auch die präzise Auswahl der aktiven AF-Felder hat mir eine Mehrausbeute an scharfen Bildern gebracht: Das Geheimnis ist, so wenige AF-Felder zu aktivieren, dass die Kamera nicht von anderen bewegten Objekten um das eigentliche Motiv gestört wird, aber so viele AF-Felder aktiv zu haben, dass die Kamera nicht "gezwungen" ist, einen neuen Fokus zu suchen, weil beim Mitziehen das Motiv kurz die aktiven AF-Messfelder verlässt. Letzteres passiert nämlich allzu oft, wenn man beispielsweise nur mit dem mittleren AF-Punkt arbeitet und dann versucht, Vögel im Flug (aber auch Pferde im Springsport) zu fotografieren.
Ich könnte noch ewig weiterreden.
Der Autor hat in diesem Buch jede einzelne Funktion der 7D benannt und die Auswirkungen der einzelnen Einstellmöglichkeiten beschrieben. Er gibt auch Verwendungstipps, die mit anschaulichen Fotos gut untermalt und damit viel eher verständlich sind, als durch das bloße Studieren der technischen Daten im Handbuch.

Praktisch ist auch die Klappkarte, die auf einen schnellen Blick noch einmal zeigt, wo welche Einstellungen zu finden sind.

Dieses Buch ist eine klare Kaufempfehlung an jeden 7D-Besitzer, der den Automatik-Modus hinter sich lassen will!
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am 11. Dezember 2013
Das Kamerahandbuch „Canon EOS 7D“ von Martin Schwabe ist eines der ersten Bücher, die ich über Spiegelreflexkameras gelesen habe.

Der Autor dieses Buches hat sich mit den neuen Funktionen der Canon EOS 7D auseinandergesetzt.
Da er vor diesem Buch sechs weitere Bücher über die Vorgänger der Canon EOS Modelle verfasst hat, geht er nun weniger in die Grundfunktionen der Kamera ein, sondern teilt den Lesern vielmehr mit, inwieweit sich die 7D von ihren Vorgängerinnen unterscheidet.

Das Buch erschien 2010 im Markt + Technik Verlag. Der Preis beträgt in Deutschland 39,95€. Es ist 352 Seiten dick, dazu kommt eine zwölfseitige Klappkarte. Sowohl die Vorder- als auch die Rückseite sind in gelb und blau gehalten. Auf der Vorderseite ist die Canon EOS 7D groß abgebildet. Durch das Layout ist das Buch definitiv ein Augenfänger.

Für Anfänger, die keines der Vorgängermodelle der 7D in der Hand hatten, empfehle ich dieses Buch nur bedingt.
Der Autor geht in diesem Buch insbesondere auf die (neuen) Funktionen des Autofokusses ein. Für Einsteiger, die die Grundfunktionen der Kamera nicht beherrschen, könnte das schnell verwirrend werden.
Im Gegensatz dazu glaube ich, dass für Fortgeschrittene die umfangreichen Details über den Autofokus langweilig werden könnte.

Besonders geeignet für Einsteiger ist die zwölfseitige Klappkarte, die dem Buch beigelegt wurde. Auf dieser Karte findet man kurze Erklärungen, welche Menüpunkte sich auf der Kamera befinden

Von der Sprache her ist dieses Buch verständlich und einfach formuliert. Auch ein Amateur könnte diese verstehen.

Für Fortgeschrittene könnte das Buch deshalb interessant sein, weil der Autor auf die neuen Funktionen der Kamera eingeht, die das Modell EOS 7D von seinen Vorgängern unterscheidet. Das bedeutet, dass Schwalbe nicht erzählt, wie die Fotografie funktioniert, sondern anhand von Beispielen zeigt, welche Möglichkeiten das neue Modell bietet, um noch ästhetischere Fotos zu schießen.

Abschließend möchte ich sagen: Wer sich für dieses Kamerahandbuch interessiert, aber nicht weiß, ob es für den eigenen Bedarf geeignet ist (als Einsteiger oder Fortgeschrittener) kann sich im Internet eine Leseprobe als PDF-Datei herunterladen.
Für mich als Fortgeschrittene war es interessant, einen detaillierten Einblick in die Vielzahl von Funktionen der Kamera zu bekommen.
Im Übrigen: Der Autor hat eigens eine E-Mail-Adresse eingerichtet, um ihn bei offenen Fragen persönlich kontaktieren zu können.
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