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am 22. September 2007
In diesem Buch geht es nicht um Ihre Kamera und deren technischen Einzelheiten und Möglichkeiten, hier geht es nur um das Bild an sich. Psychologie des Auges könnte man auch sagen.

Sie werden motiviert darüber nachzudenken, wie sie etwas fotografieren wollen, und ich garantiere Ihnen, danach wird sich Ihre rein quantitative Anzahl an Bildern merklich reduzieren, zu Gunsten der Qualität. Sie werden auch nicht mehr irgendetwas fotografieren (sofern sie das bisher überhaupt taten). Sie werden anfangen sich über Ihr Motiv, über ihr Bild, Gedanken zu machen

Stichworte wie Dynamik, Spannung, Bildkomposition, Intention (was will ich überhaupt), Entstehungsprozess und auch die formalen Bedingungen wie Designgrundlagen, Balance eines Bildes, Hintergrund, Tiefenschärfe, Perspektive und so vieles mehr werden erörtert, verständlich dargestellt und in Zusammenhang gebracht. Damit sie später diese Dinge erkennen und selber im Bild festhalten können.

Wie wirken sich z. B. horizontale Linien auf den Betrachter aus und müssen schräge Linien von links nach rechts gehen oder umgekehrt. Wie kann ich Schatten sinnvoll zur Geltung bringen, darf ich auch unscharfe Bilder machen? Soll ich mein Motiv in s/w oder in Farbe ablichten, welche Regeln gelten für s/w und Farbe, low-key/high-key u. s. w.

All diese Dinge stellt der Autor in Bildern dar, er beschreibt was auf dem Bild passiert. Was ich interessant finde sind bei einigen Bildern, die mit Linien aufgemalten Bewegungen des Auges. Was betrachtet unser Auge als Erstes und wie wandert es über das Bild, und schlussendlich sagt er warum das Auge es tut. Ich war begeistert davon wie eine normale Treppe an einem kleinen Berg den Betachter fesseln kann wenn die Position und der Schnitt 'stimmt'; so einfach, doch wissen muss man es!

Zwar ist Freeman ein Gegner von nachträglichem Beschneiden des Bildes, doch zumindest gibt er einem Hinweise darauf wie man es richtig macht wenn es denn sein muss ;-) Nicht ohne den Hinweis zu geben wie man es im vornherein hätte machen sollen.

Er erfindet diese Dinge nicht neu, es gibt gewisse Grundlagen schon viel länger, doch er erklärt sie auf eine sehr prägnante Art und Weise, so dass man für sich selber etwas dabei auch lernt.

Die Kapitel gliedern sich grob wie folgt:

Der Rahmen des Fotos. Z. B. wie wirkt ein normales Querformat auf uns und was ist eigentlich der 'goldene Schnitt'.

Designgrundlagen; hier driften wir beim lesen in den Bereich von Grundlagen, die sich auch in der Malerei und Illustration wiederfinden, ab. Was können wir von Rembrandt, van Gogh u. s. w. lernen. Scherz beiseite, Freeman zeigt uns wie der Betrachter sich in unserem Bild wohlfühlt wenn wir gewisse Normen einhalten.

Grafische und Fotografische Elemente. So haben Kreise eine andere Wirkung als Dreiecke. Linien sind keine Kurven und vieles mehr.

Licht und Farbe. Das wichtigste am Bild. Ohne Licht kein Bild... welche Farben (bewölkter Himmel am Mittag hat eine andere Farbe als Sonne am Nachmittag) passen zum Motiv. Hier bin ich zu der Erkenntnis gekommen das ich auch einmal kein Bild mache wenn ich ein tolles Motiv gefunden habe, das ist in der Tat auch schon passiert. Ich bin dann zu einer anderen Tageszeit hingegangen und siehe da, eine ganz andere Atmosphäre.

Die Intention (Absicht). Nun dürfen sie Ihren Gedanken freie Lauf lassen. Mach ich das Foto nur für mich, wird es anderen auch gezeigt, will ich es kunstvoll gestalten oder werde ich keine Zeit haben sondern 'nur' dokumentieren. Will ich etwas im Foto zur Geltung bringen, lass ich die Details weg etc. Auch wird die Frage auftauchen, muss ich das jetzt überhaupt fotografieren, nur weil die Anderen in der Gruppe es auch machen (taucht oft bei gemeinsamen Shootings oder Wanderungen auf).

Das letzte Kapitel ist wohl das abstrakteste. Ich las es gleich zweimal. 'Der Entstehungsprozess' was kann in Ihrem Kopf vorgehen. Das zielt aber bereits auf erfahrenere Fotografen ab. Hier wird erörtert wie vergangene Bilder sie beeinflussen und wie sie selber Bilder oder Szenen betrachten. Etwas schwer zu erklären, Stichworte sind: Die Suche nach Ordnung, Die Jagd, Reaktion, Vorahnung, Rückkehr, Nachbearbeitung u. s. w.

Dieses Wissen ist nicht mehr exklusiv Fotografen vorbehalten. Wissen pur und durch die hervorragende Übersetzung ins Deutsche wirklich flüssig lesbar. Nach dem ersten Durchlesen, legen sie das Buch weg und fotografieren, ein Monat später lesen sie es noch mal, sie werden verwundert sein über sich selbst und im Buch wieder neue Dinge entdecken und Dinge anders sehen aber auch ihre eigene Entwicklung bei der Qualität bestaunen können.

Es kann passieren, dass sie mitten in der Stadt beim bummeln sich wünschten, ihre Kamera dabei zu haben, weil sie auf einmal etwas 'sehen', woran sie vorher immer wieder, einfach vorbei gegangen sind.

Ein Buch für "ambitionierte" Fotografen die noch tiefer einsteigen wollen und sehen möchten wie ein Fotograf!

Ich bedanke mich - haben Sie Fehler gefunden? Ist Ihnen noch etwas unklar? Kennen Sie weitere Fakten? Dann nutzen Sie bitte die Gelegenheit und schreiben Sie mir.
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am 20. März 2008
Dem englischsprachigen Autor ist es tatsächlich gelungen, umfangreiche Theorien in Kurzform auf den Punkt zu bringen. Das Buch bietet einen zwar groben, aber dafür komprimierten Überblick. Schade nur, dass die Übersetzung schwach bis unverständlich ist. Manche Sätze wirken gar automatisch von einer Software übersetzt, dafür hier nur ein Bespiel von vielen, "In Sachen Farbe demonstrieren sich wiederholende oder ähnliche Kontraste, dass das Auge ständig auf der Suche nach komplementären Tönen ist." (Seite 40) Vom Lektorat ist wenig zu bemerken. Durchweg ist die Originalstruktur der englischen Sätze weitgehend erhalten. Das erschwert zwar das Lesen auf Deutsch, ermöglicht aber immerhin die Rückübersetzung ins Englische, so dass man als englischkundiger Leser den Sinn noch erkennen kann. Da wäre es jedoch leichter, gleich von vornherein die englische Originalausgabe zu lesen.
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am 4. Oktober 2008
über Bildgestaltung hat Michael Freemann mit diesem Werk vorgelegt. Ich meine die Übersetzung ist im großen und ganzen i.O.. Was man verbessern könnte ist der Zusammenhang der einzelnen Kapiteln, die scheinen teilweise in keinem logischen Ablauf angeordnet zu sein.
Positiv ist auf jeden Fall das auf fast alle Aspekte der Bildgestaltung eingegangen wird. Dies in einer Art und Weise das man es auch versteht, ohne aber allzu ausschweifend zu werden. Es werden Punkt, Linie, Farblehre ebenso wie Motivauswahl etc. angesprochen. Da ich bereits einige Bücher über Bildgestaltung gelesen habe kann ich auch behaupten das dieses Buch derzeit das Beste und am besten verständliche Werk über das Thema ist. Ich würde zusätzlich noch den neuen Mante empfehlen, der zwar über weite Strecken einen ganz ähnlicher Inhalt hat, dies aber mehr unter einem "wissenschaftlichen" ASpekt beleuchtet. Wer dann das Thema Bildgestaltung unter einem künsterlischen Aspekt betrachten möchte dem sei der neue Hoffmann (die Kunst der s/w Fotografie) empfohlen, das auch für Farbfotografen interessant ist. Mit diesen drei Standardwerken sollte man bestens ausgerüstet sein, denn so viel mehr gibt es zum Thema Bildgestaltung wohl nicht zu sagen.
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am 5. November 2007
Das Buch "Der fotografische Blick" macht schon mit seinem Titelbild klar, worum es geht: Um DEN Blick fürs Motiv. Wer wirklich ambitioniert fotografieren möchte, kommt an diesem Buch kaum vorbei.

Ich habe bisher noch kein Werk erlebt, in dem speziell dieser Teil der Fotografie so ausführlich und klar verständlich erörtert wird. Die gezeigten Beispielbilder machen das jeweilige Thema plastisch und die dazugehörigen Grafiken zeigen exakt auf, was in den Erklärungen gemeint ist. Getreu dem Motto: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte". Super finde ich auch, dass als Negativbeispiele bewusst nicht ganz so gelungene Varianten der Beispielfotos abgebildet sind. Denn um ein gutes Foto zu erkennen, muss man zuerst wissen, wie ein schlechtes aussieht.

Der Aufbau ist logisch und führt den Leser perfekt durch das Thema. Es wird auch viel grafisches Basiswissen vermittelt, wodurch man schon fast ein Nachschlagewerk erhält. Als Beispiel sei hier nur die Kontrastlehre nach Johannes Itten genannt. Am Ende hat man das gute Gefühl, absolut nützliche Informationen erhalten zu haben. Und dass es sich um ein top aktuelles Buch handelt, merkt man an der Tatsache, dass auf die Besonderheiten der digitalen Spiegelreflexfotografie eingegangen wird, was - leider - immer noch nicht selbstverständlich ist. Aus meiner Sicht eine echte Empfehlung mit fünf Sternen.
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am 14. Mai 2009
Ich habe das englische Original nachträglich gekauft, weil ich die deutsche Version teilweise schlicht nicht verstanden habe. Sätze, zum Teil auch ganze Absätze, fehlen in der deutschen Übersetzung - für mich sieht es so aus, als hätte man Wert darauf gelegt, das Layout millimetergenau beizubehalten, auch wenn dadurch zu wenig Platz bleibt für den Text - und dann einfach zufällig gestrichen.
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am 13. Februar 2010
Wie gestaltet man ein Foto? Freeman zeigt für Einsteiger verständliche welche Elemente eine gute Aufnahme ausmachen. Dabei sind auch viele Tipps die man nach längerer Zeit als aktiver Fotograf vielleicht intuitiv bereits berücksichtigt sich jedoch nie näher damit beschäftigt hat. Auf diese Weise kann man seine eingefahrenen Gleise überdenken und mehr Variationen in seine Aufnahmen bringen ohne die Bildkomposition zu verschlechtern.

Die Übersetzung ist mir (im Gegensatz zu einigen anderen) nicht negativ aufgefallen, es ist vielleicht nicht so leicht und flüssig lesbar wie andere Bücher jedoch werden die Aussagen immer gut nachvollziehbar an den Bildern erklärt.

Fazit: Lohnenswert wenn man sich auf diesem Thema verbessern will - sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene.
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am 28. März 2008
Das Buch gibt wirklich einen sehr umfassenden Eindruck über das Thema Bildkomposition und erläutert alles mit vielen Bildern und Grafiken.
Ich fand es sehr angenehm und leicht zu lesen. Insbesondere die Gegenüberstellung von "gelungenen" und nicht so guten Bildern aus einer Serie machten die Unterschiede der Wirkung deutlich.
Mir fehlt lediglich bei manchen Themen etwas mehr Hintergrundinfo oder wenigstens Literaturverweise. Das eine Diagonale in einem Bild ein starkes Element ist und je nach Richtung verschiedene Wirkungen erzielen kann, ist ja schön zu wissen - aber warum das so ist, hätte mich auch noch interessiert. Andererseits hätte dies den Rahmen dieses Buches sicherlich gesprengt, so daß ich hierfür keinen Punkt abziehen möchte.
Das Buch ist wirklich sehr empfehlenswert, denn während des Lesens habe ich oftmals abbrechen müssen, um das soeben gelernte sofort auszuprobieren. Und mehr kann man von einem solchen Buch ja kaum erwarten.
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am 3. September 2008
Habe das Buch auf Grund der sehr positiven Meinungen gekauft, bin aber etwas enttäuscht.
Es ist zwar alles mehr oder weniger richtig was hier bereits geschrieben wurde, aber es sind zwei Dinge, die ich neben der nicht optimalen Übersetzung bemeckern muss.
Zunächst bringt mir der erste Teil (ca. 75%) absolut nichts Neues, aber das ist wohl meine persönliche Meinung.
Viel wichtiger scheint mir die Auswahl der Beispielbilder, alles zugengebenermassen sehr schöne Fotos, aber meiner Meinung nach wäre es besser das Wesentliche an ganz normalen Allerweltsmotiven zu demonstrieren. Durch die teilweise sehr ausgefallenen Fotos wird viel zu sehr von den gewünschten Zielen abgelenkt. Deshalb wären alltägliche Motive für das Lernziel besser geeignet.
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am 8. Januar 2008
Dieses Buch füllt eine klaffende Lücke. Denn während es eine Unmenge an Einsteiger-Büchern gibt, sucht man lange nach guten Büchern für Fortgeschrittene. Für alle, die nicht knipsen, sondern gestalten wollen, ein hervorragendes Buch zu einem beispielhaften Preis-Leistungsverhältnis. Schön wäre es, wenn es dieses Buch noch etwas ausführlicher gäbe. Denn gelegentlich wünscht man sich die eine oder andere Seite mehr zum jeweiligen Thema. Das ändert aber nichts am "kompakten Nutzen" dieses Buches.
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am 12. August 2008
denn diese Übersetzung ist wirklich sehr schwach und damit schwierig zu lesen. Satzbau und Grammatik existieren für den Übersetzer anscheinend nicht.
Inhaltlich ist es wirklich sehr gut, aber wenn Sie keine Kopfschmerzen brauchen, sollten Sie lieber zum Original greifen, dies schont Ihre Geldbörse in Hinsicht auf Schmerzmittel.
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