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am 5. August 2015
Im Rahmen einer Leserunde durfte ich "The Bone Season - Die Träumerin" lesen.

Die Handlung entführt ins Jahr 2059 nach London. In dieser fiktiven Zukunft führt die 19-jährige Paige Mahony ein Doppelleben. Offiziell arbeitet sie in einer Sauerstoffbar. Inoffiziell ist sie Teil des Londoner Untergrunds und gehört zu der Gruppierung "Sieben Siegel". Hier muss sie ihre wahre Natur nicht verstecken.
Paige gehört zu den sogenannten Widernatürlichen. So werden die Seher, seherisch begabte Menschen, von Scion, dem Machthaber in London bezeichnet und sie sind nicht nur eine Randgruppe der Bevölkerung, sondern werden gezielt verfolgt und unterdrückt.
Eines Tages wird Paige als Seherin enttarnt und kurz darauf macht man Jagd auf sie und verschleppt sie nach Sheol I.
Sheol I, nicht umsonst als Hölle bezeichnet, ist eine Stadt, deren Existenz seit 200 Jahren geheim gehalten wird. Hier werden Seher als Sklaven gehalten und das Sagen haben die sogenannten Rephaim, geheimnisvolle humanoid erscheinende Wesen aus der Unterwelt, die sich von der Aura der Seher ernähren.
Paige bekommt eine Nummer, die fortan ihre Identität sein soll und wird dem Rephait Arcturus, auch der Wächter genannt, unterstellt. Dieser soll als ihr Hüter für ihren Gehorsam und für ihre Ausbildung sorgen. Der Wächter und Paige verbergen beide, zum Teil tödliche, Geheimnisse und doch zeigen sich im Lauf der Zeit überraschende Gemeinsamkeiten.
Mit ihrer Gabe des Traumwandelns erregt Paige das Interesse der Blutfürstin Nashira und muss sich bald nicht nur um ihre eigene Flucht Gedanken machen.

Soweit mein Versuch einer Zusammenfassung ;-)

Auf der Buchrückseite wird das Deutschlandradio mit folgender Aussage zitiert: "Ein anspruchsvoller Roman, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt - unbedingt empfehlenswert."
Das es sich bei "The Bone Season - Die Träumerin" um eine anspruchsvolle Lektüre kann ich absolut bestätigen und bis mich das Buch gefesselt hat, hat es eine Weile gedauert.

Die Autorin entwirft eine hochinteressante und extrem komplexe dystopische Szenerie. Die Grundidee finde ich schlichtweg genial und bisher habe ich etwas Vergleichbares noch nicht gelesen. Mit der Umsetzung der Geschichte hatte ich allerdings ziemlich zu kämpfen. Zu Beginn wird der Leser direkt in die Geschichte geworfen und an Paiges Seite tastet man sich nach und nach in dieses fremde Universum vor. Das ist einerseits spannend, aber mich hat die Komplexität dieser Welt stellenweise schlichtweg überfordert bzw. der Kopf hat recht schnell gebrummt. So habe ich das Buch anfangs oft nach wenigen Seiten zur Seite gelegt, um das Gelesene erst ein Mal sacken zu lassen. Bei jedem Weiterlesen hatte ich dann das Gefühl mir die Geschichte und Paige "neu erobern" zu müssen. Dieser Umstand hat mir dann wiederum die Leselust verleidet und ich musste mich fast schon überwinden das Buch erneut zur Hand zu nehmen.
Dieses Spiel haben das Buch und ich über knapp 300 Seiten miteinander gespielt, dann hat sich das Blatt langsam gewandelt und mit jeder Seite sind wir uns näher gekommen. Jedes weitere Kapitel hat das Feuer meiner Leselust angefacht und ab dem letzten Drittel des Buchs stand ich dann komplett in Flammen und konnte mich nur schwerlich von den Buchseiten los reißen.

"The Bone Season - Die Träumerin" markiert den Beginn einer 7-teiligen Reihe. Ich bin ganz ehrlich, ich bin zwiespältig, ob ich die Reihe weiterverfolgen soll. Irgendwie schreckt mich der Gedanke an sechs Folgebände ab. Und mit Paige als Hauptfigur stehe ich auch noch ein wenig auf Kriegsfuß, wobei mich ihre Entwicklung zum Ende hin, positiv gestimmt hat.
Na ja, am Ende des 1. Teils findet sich eine Leseprobe zum 2. Band, der im September erscheinen soll. Den Mund wässrig gemacht hat mir das Ganze schon und mein Buchgewissen sagt ganz überzeugt: "Wir lesen definitv weiter!", ich selbst hadere noch ein wenig ob oder ob nicht ;-)

Für heute gibt es von mir mal 3,5 Bewertungssterne für eine wirklich außergewöhnliche, aber auch anspruchsvoll zu lesende, Geschichte.
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am 15. April 2016
Aufmachung:

Dieses Buch enthält im vorderen Klappenteil ein Diagramm welches die Kasten der Hellseher kurz vorstellt. Weiterhin findet der Leser hier eine Karte der Strafkolonie Sheol I, der Ort, an dem die Protagonistin den Großteil der Handlung verbringen wird.

Im hinteren Teil des Buches befindet sich ein Glossar zur Erläuterung der im Roman verwendeten Begriffe.

Inhalt:
Als Paige auf ihrer Fahrt mit der Bahn in eine Kontrolle gerät, reagiert sie mittels ihrer magischen Fähigkeiten als Traumdeuterin und tötet versehentlich einen der Kontrolleure. Durch diese Tat werden die Wesen der Unterwelt, die Rephaim, auf das Mädchen aufmerksam.

In der Strafkolonie Shoel werden unter Aufsicht der Rephaim straffällige Seher entweder zur Rotjacken ausgebildet, die sodann gegen die menschenfressenden Emim ankämpfen sollen oder aber sie werden als Feiglinge (Gelbjacken) aussortiert. Im letzteren Fall dürfen die Seher nur noch als Akrobaten – sogenannte Clowns – zur Belustigung für die Rephaim auftreten.

Als Paige die Strafkolonie erstmals betritt und einem Ausbilder zugeteilt werden soll, meldet sich erst niemand für das Mädchen. Dann jedoch tritt der Blutgefährte höchstpersönlich vor. Als Gefährte der Anführerin wird er von allen Rephaim geachtet. Noch nie hat Arcturus einen Seher für sich beansprucht.

Paige möchte nur eins: Möglichst schnell von diesem Ort fliehen. Sie weiß weder zu schätzen, dass Arcturus sie nicht mit Schlägen bestraft, wie die anderen Ausbilder, noch dass er ihr einige Freiheiten einräumt. Der Blutsgefährte selbst verfolgt eigene Ziele. Er sieht etwas Besonderes in Paige. Er stellt sie vor die Wahl: Willst du eine Rotjacke und eine Kämpferin werden oder willst du als Clown für die Rephaim enden? Paige muss bald feststellen, dass die Gefahr um sie herum allgegenwärtig ist. Nicht alle sind ihr gut gesinnt und einige wünschen ihren baldigen Tod.

Wichtigste Charaktere:

Paige ist die Gangsterbraut des Syndikatschefs Jaxon. Zusammen mit den anderen Sieben Siegeln versucht sie gegen das Regime aufzubegehren. Sie ist eine Traumdeuterin und somit in der Lage in die Geisterwelt anderer Lebewesen einzudringen und andere Traumlandschaften in der Nähe zu erspüren. Ihre Fähigkeit ist sehr selten und sehr mächtig.

Arcturus ist der Blutsgefährte von Nashira. Er entscheidet sich dazu Paige Ausbilder zu werden. Paige soll bei ihm wohnen und die Prüfungen zur Rotjacke unter seiner Aufsicht antreten.

Jaxon ist der Boss des Syndikats. Zusammen mit den Sieben Siegeln stellt er sich dem Regime entgegen. Er ist skrupellos und neigt zum offenen Flirt. Paige über Jax: Er ist ein kriecherisch, kaltherziger, geiziger Arsch.

Nashira ist die Anführerin der Rephaim. Sie sammelt die Fähigkeiten der Seher und macht sie sich zu eigen.

Welt:

Der Roman spielt in London des Jahres 2056. Unter der Herrschaft von Scion leben Menschen neben Sehern. Seher sind jedoch in der Minderheit und werden vom Regime nicht akzeptiert.
Seherei wird von Scion als Hochverrat angesehen und mit dem Erstickungstod bestraft.

Scion hat die Stadt aufgeteilt. So gibt es sechs Parzellen, die wiederum aus sechs Sektoren bestehen. Jeder Sektor hat einen eigenen Denkerfürsten. Paige wohnt in Parcelle I Sektor 4. Sie ist der Protegé des Denkerfürsten Jaxon und arbeitet mit ihm fürs Syndikat.

Das Syndikat verdient sich sein Geld unter anderem damit, dass es Geister einfängt und auf dem Schwarzmarkt verkauft. Eine weitere Möglichkeit ist einen Geist in den Körper eindringen zu lassen und dessen besondere Fähigkeit zu nutzen. So gibt es zum Beispiel einen begnadeten Maler unter den Geistern, mit dessen Hilfe man Kunstwerke erschaffen und diese wiederum später auf dem Markt verkaufen kann.

Mit den sieben Kasten der Hellseherei, die in etliche Unterkategorien eingestuft werden können, gibt es die verschiedensten Arten von Sehern. So gibt es Traumdeuter, Kartenleger, Teeblattleser, Flüsterer und unzählige Gattungen mehr.

Es ist ratsam beim Tod eines Sehers umgehend die Threnodie zu sprechen. Tut man das nicht, so erhält der Geist des Toten nicht die ersehnte Freiheit und muss für die Ewigkeit an der Stelle seines Todes spuken.

Die Bewohner der Unterwelt die Rephaim sind vor einiger Zeit auf die Welt gekommen. Sie leben in der Strafkolonie Sheol. Scion tritt im Gegenzug für den Frieden regelmäßig einige Seher an die Rephaim ab. Diese Seher werden von den Rephaim wiederum als Kämpfer gegen die Emim (menschenfressende Wesen) oder als Unterhaltungsakrobaten genutzt.

Schreibstil:

Samantha Shannon schafft in ihrem Roman "The Bone Season" einen sehr komplexen und gut durchdachten Weltenaufbau. Diese Welt stellt sie auf den ersten Seiten ihres Romans vor. Hier benötigt der Leser ein wenig Geduld und Aufmerksamkeit, um sich mit diesen Neuerungen auseinanderzusetzen.

Paige berichtet aus ihrem Leben in der Ich-Perspektive. Sie nutzt dabei eine sehr abgeklärte Tonlage und wirkt auf den Leser ziemlich tough. Überhaupt ist sie sehr wortkarg und fungiert eher als analythisch-sachliche Beobachterin.

Als Paige vom Wächter (Arcturus) ausgewählt wird, merkt man als Leser bald, dass hier zwei sehr ähnliche Charaktere aufeinanderprallen. Beide sind nicht gerade emotional. Hier jedoch gerät die beherrschte und sture Paige erstmals an ihre Grenzen. Während Arcturus Schmerz und Beleidigung fast kommentarlos akzeptiert, gerät das Mädchen zumindest innerlich in Aufruhr. Ihre aufkeimende Wut prallt am Wächter ab. Er scheint nicht in der Lage zu sein, ihre Gefühle nachzuvollziehen oder aber sie sind ihm schlichtweg egal.

Auch redet der Wächter nur das Nötigste und schon gar nicht über sein eigenes Befinden oder über das von Paige. Die Anfangs sehr knappen Gespräche zwischen den Beiden entfalten sich über die Seiten hinweg etwas ausführlicher. Paige findet Freunde und öffnet sich ein wenig, was sich stark auf ihre Ausstrahlung und Entwicklung abfärbt.

Überhaupt ist die Diktion der Charaktere zueinander oftmals sehr abwertend und sarkastisch. Was wiederum für willkommene Reibungen im Dialog sorgt.

Auch wittert der geneigte Leser vielleicht eine Liebesgeschichte. Schließlich ist der Wächter sehr gutaussehend und hat sich im Gegensatz zu den anderen Rephaim nur einen Schützling gesucht.

Über die Seiten hinweg mag die Neugierde und auch die Spannung des Lesers immer wieder geweckt werden. Sei es zum Anfang noch die Welt, die er erkunden muss, so stellen sich später Fragen wie „wer ist der Feind und wer der Freund?“ oder „warum bekommt Paige drei Pillen, die sie regelmäßig schlucken muss anstatt wie die anderen nur zwei?“. Die unterschiedlichen Fraktionen (Syndikat/Scion/Rephaim/Emim/gefangengehaltene Seher in Sheol) sorgen für den Gedanken an einen drohenden Aufstand/Krieg im Laufe der Seiten.

Sehr oft werden in diesem Roman Rückblicke in Paige Vergangenheit eingebunden. Je nach Geschmack des Lesers kann so etwas erhellend oder ermüdend wirken. Die Autorin sorgt jedoch im Laufe der Geschichte mit einer sehr guten Erklärung für diese Flashbacks für eine eindeutige Meinung: Diese Rückblicke waren notwendig und man hat ja auch einiges über die Geschichte der Protagonistin erfahren.

Fazit:

The Bone Season ist ein spannendes Buch mit einem sehr komplexen Weltenentwurf. Die toughe und beherrschte Protagonistin wirkt mit ihrer kargen Wortwahl vielleicht anfangs etwas kalt. Durch ihren Schicksalsverlauf wird Paige jedoch an ihre emotionalen Grenzen getrieben und wird sich weiterhin entfalten.

Band eins baut eine solide Basis für einen rebellischen Zukunftsroman mit vielen fantastischen Elementen auf. Macht Lust auf mehr.
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am 11. November 2015
Meine Meinung

Page ist anders als die normalen Menschen, denn Page ist eine Widernatürliche. Im Jahr 2059 in London versucht die 19 jährige tagtäglich dem System Scion zu entkommen. Unter ihrem Denkerfürsten Jax wächst Page zu einer starken Widernatürlichen heran, die eine herausragende Gabe besitzt: Sie kann ihren Geist von ihrem Körper lösen und damit in die Traumlandschaften anderer Menschen eindringen. Jedoch müssen diese Menschen ebenfalls über gaben verfügen. Das macht Page zu einer gefährlichen Gegenspielerin, doch sie selbst weiß nicht wirklich etwas damit anzufangen. Doch dann wird sie gefangen genommen und von den Rephaim, den Schattenwesen gequält, erniedrigt und gedemütigt. Nur Arcturus Mesarphim, der Wächter mit den goldenen Augen beschützt sie und sorgt dafür, dass sie am Leben bleibt.

Page ist eine starke Persönlichkeit. Sie ist aufbrausend, misstrauisch und weiß genau, was sie will. Ich konnte mich richtig gut in sie hineinversetzen und habe ihre Handlungen fast immer gut heißen können. Doch die andere Seite, die sie hat, macht sie anfällig und daher gerät sie immer wieder in gefährliche Situationen.

Das dystopische Umfeld, in dem The Bone Season spielt, ist extrem düster und gefährlich. Es zeigt eine Welt, in der ich persönlich nicht leben möchte. Gewalt, Brutalität und organisierte Banden, dazu ein System, dass jegliche Art der Widernatürlichkeit ablehnt und ebenso brutal vorgeht, wie eben die, die sie verachten. Der komplette Tagesablauf wird kontrolliert und überall findet man Wachen. Brrr. Doch auf eben diese Komplexität der Geschichte macht es einem am Anfang schwer in die Geschichte zu kommen. Jedes Mal, wenn man das Buch weglegt, muss man sich neu einfinden, die Welt rund um das Zukunfts-London neu entdecken. Doch wenn man erst mal drin ist, vergisst man alles um sich herum. Man versinkt förmlich in der Geschichte und will immer und immer wieder wissen, was als nächstes passiert. Der Schreibstil ist wahnsinnig düster und lässt den Leser genau an den richtigen Stellen vor Spannung an den Fingernägeln knabbern. Die Geschichte ist für mich etwas noch nie da gewesenes. Menschen, Widernatürliche und Rephaim, sowie die Welt um sie herum, ist so bildlich dargestellt, dass man selbst, wenn man gerade nicht liest, das London des Jahres 2059 vor Augen hat und sich vorstellt, wie es wäre neben Page durch die Straßen zu gehen.

Fazit

Ich habe noch nie eine Geschichte gelesen, die derart komplex ist, die derart aufeinander aufbaut und von der Vergangenheit bis in die Zukunft reicht. Ich kann die Geschichte jedem empfehlen, der auf düstere, folgenreiche Magie steht. Der die Zukunft mal aus einer ganz anderen Perspektive begutachten möchte und der gleichzeitig in einer Welt gefangen werden will, die schlichtweg anders ist! The Bone Season - Die Träumerin ist der Auftakt einer (geplanten) sieben teiligen Reihe. Band zwei ist bereits erschienen (und ich bin ca. bei 75%)

★★★★★
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am 12. September 2015
! Seit langem mal wieder etwas was mich gefesselt hat. Anspruchsvolle und spannende Story, bei der die Geschichte auch noch im Vordergrund steht. Es scheinen noch so einige Geheimnisse auf ihre Entdeckung zu warten, freu! Gehobene Fantasy mit wirklich neuer Welt und neuen Wesen. Wobei das nicht , das Wichtige für mich ist. Aber die Geschichte ist gut durchdacht, spannend und dabei nicht überladen. Die Welt ist nicht zu Highfantasy, dass sie auf mich unrealistisch oder unlogisch wirkt. Die Handlungen und die Beweggründe der Menschen\Wesen sind nah an der bitteren Realität.
Eine starke Heldin mit Charakter und keine ständigen "Schmachtgedanken". Vorallem ihr Mitgefühl und ihre Kampfbereitschaft für ihre Freunde haben mir sehr gefallen. ...Perfekt dazu: Ein undurchsichtiger/gefährlicher männlicher Part.
Etwas Gefühl zum Schluss, ohne Schnulz und ohne schmachtende Liebe (grrr), eine bemerkenswertes Erstlingswerk. ...Und ich bin wirklich schwer zufrieden zu stellen. Die meisten gehypten Fantasybücher, musste ich frustriert abbrechen :(

Ein kleiner Wunsch bleibt jedoch noch leise unerfüllt: Etwas mehr Sarkasmus bzw. Humor, dann hätten meine Lieblinge Stadt der Finsternis und die Fever-Reihe jetzt ernsthaft Kongurenz auf meinem Bücheraltar :)
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am 28. August 2015
Inhaltsangabe:

Anfangs lernen wir Paige kennen. Sie lebten in London und dieses ist in Parzellen aufgeteilt. Paige ist eine Seherin mit besonderen Talenten, die es nicht oft gibt. Als sie dann plötzlich in Gefahr ist, setzt sie ihre Kräfte zum ersten Mal richtig ein und die falschen Leute werden auf sie aufmerksam. Paige wird deshalb entführt und als Sklavin in der “Unterwelt” Sheol I gehalten. Von da aus bekommt sie einen neuen Blick auf die Welt.

Ich finde es richtig schwierig eine Inhaltsangabe für dieses Buch zu schreiben, da es so umfangreich ist.

Meine Meinung:

“Bücher wie dieses hier, sind der Grund warum ich lese.”

Ich hatte das Buch ungefähr 3 Wochen auf meinen TBR (to be read) Stapel liegen. (Ich hab mir das Buch besorgt, da ich viel Positives gehört hatte und ich dachte, dass das ein Buch für mich sein könnte.) Gleich nachdem ich das Buch erhalten hatte, habe ich rein gelesen in das erste Kapitel und ich bin überhaupt nicht rein gekommen. Ich war so überfordert und es war mir einfach zu komplex und ich dachte mir schon, dass ich mich nun 600 Seiten quälen muss.

Eines schönen Nachmittags habe ich mich dann also nochmal hin gesetzt und mich konzentriert und habe das zweite Kapitel gelesen und nachdem das dritte und vierte Kapitel und danach war ich einfach nur verzaubert von der Geschichte. :)

Wirklich; nachdem vierten Kapitel nimmt das Buch so richtig an Fahrt auf und mir war es egal, ob ich das oder das jetzt nicht richtig verstanden habe und hab mir auch keine Gedanken dazu gemacht. Nach und nach wieder einem dann diese faszinierende Welt erklärt und es gibt immer wieder mal Rückblenden und man beginnt diese magische Welt immer besser zu verstehen, also keine Sorge wenn ihr in die Geschichte anfangs nicht hineinkommt, mir ging es genauso. Man braucht ein wenig Zeit um die Welt und die Fähigkeiten der Seher zu verstehen.

In dem Buch gibt es viele Charaktere, die ich alle sehr lieb gewonnen habe und ich hatte wirklich zu jedem ein Bild. Allgemein waren die Beschreibung brillant und der Schreibstil konnte mich wirklich überzeugen. Ich bin noch immer total “fertig”, wie schön man so eine Geschichte erzählen kann. Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren und die magischen Elemente waren auch so gut beschrieben und erklärt. Es waren einfach so viele Details und ich musste jedes einzelne aufnehmen.

Für mich war es endlich mal wieder ein Jugend/Fantasybuch, dass nicht den Fokus auf einer Liebesgeschichte hat. Also es stehen ganz andere Themen im Vordergrund. Viele vergleichen das Buch ja mit der “Harry Potter Reihe”, aber das kann ich nicht ganz unterschreiben. Das Buch war super, aber es ist doch was ganz anderes. Es ist definitiv kein Kinderbuch und das Buch kann einen auch leicht überfordern mit den ganzen Begriffen und Erklärungen. Ich habe auch einige Rezensionen jetzt im Nachhinein auf Goodreads gelesen und die meisten meinen das Buch sei zu gehypt. Ich finde zu recht wird dieses Buch gehypt, aber ich verstehe das manche Probleme mit der Komplexität diese Buch haben. Das Buch würde ich in den Bereich High Fantasy einordnen und man muss langsam sich in dieser magischen Welt zurecht finden und sich viel Zeit nehmen. Aja, falls ihr denkt, dass das Buch nicht brutal ist, liegt ihr falsch.

Was ich auch noch unglaublich gut fand, waren die Beschreibungen von Paiges Fähigkeiten. Wie sie in den Geist von anderen eindringt und wie sie immer mehr lernt damit umzugehen. Es war sehr bildlich beschrieben und ich erinnere mich gerade an die Szene mit der Motte und ich fand es einfach so gut wie die Autorin versucht hat, uns ihre Fähigkeiten zu beschreiben. Sehr gelungen!!

Obwohl das Buch nicht auf eine Liebesgeschichte fokussiert, fand ich die Beziehung zwischen Paige und zwei der Charaktere echt interessant. Ich mag nicht zu viel verraten, aber es gibt auch noch eine tolle Liebesgeschichte, die sich halt langsam anbahnt. Aber hey, wir haben noch 6 tolle Bücher vor uns, wo die Beziehung der Charaktere intensiviert wird. hihi Ganz viel Vorfreude! (Feuer und Öl) :D

Mein Fazit:

Ich konnte es gar nicht glauben, als ich gelesen haben, dass das Buch ein Debüt ist! Samantha Shannon ist einfach ein Genie und entführt uns in eine wunderschöne, jedoch auch brutale, magische Welt. Das Buch konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite verzaubern und ich bin schon so gespannt wie die Reihe weitergeht. Gott sei Dank erscheint im September bereits der zweite Band.

Die Reihe soll glaub ich 6-7 Bücher am Ende beinhalten und der dritte Teil soll 2016 in Englisch erscheinen. Ich kann euch deshalb das Buch sehr gerne weiter empfehlen und es gibt natürlich 5 von 5 Herzen. Das Buch findet ihr nun auf meiner Seite der Lieblingsbücher wieder. :)

(Aja, ich habe diesen 600 Seiten Wälzer, innerhalb von drei Tagen verschlungen und konnte kein anderes Buch nebenher lesen, da es mich so fasziniert hat. So, ich muss mich jetzt wieder “zam reisen” und mit meiner Lobesrede aufhören. haha. :) Ich glaub, ich habe ein bisschen übertrieben mit dem wie toll ich das Buch nicht fand. Verzeiht mir, aber ich habe schon lange kein so tolles Buch gelesen, das mich so fesseln konnte.^^)
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am 31. August 2015
Wenn man wie ich sich schon durch unendlich viele Geschichten und Erzählungen "gewurmt" hat, fängt man an Schemata und Wiederholungen zu erkennen, ähnlich lockende Erzählstränge, die einen fesseln sollen. Und dafür muss ich Samantha Shannon jetzt mal loben (auch wenn natürlich hier die begehrte Anziehungskraft zwischen weiblichen und männlichen Protagonisten nicht ausbleibt, aber da würde einem wirklich was fehlen)...denn das Buch ist hochgradig interessant zusammengestellt, mit einer Ernsthaftigkeit geschrieben und aufgebaut, dass es sich regelrecht in mein Lesehirn hinein gefressen hat. Für Fantasy-Fans mit Anspruch und Verstand ein Genuss ;), also Leseratten zugreifen, fällt mir da nur noch ein zu sagen!!!
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am 18. Mai 2014
Ich fand es ein wenig schwammig, aber dennoch lesenswert. - Irgendwann in der Zukunft einer Anti-Utopie. England. Unmenschlichkeit wird wieder einmal groß geschrieben. Aber hat man dann auch noch besondere Fähigkeiten und gehört gar zu den Sehern, hat man schon verloren und verkommt leicht zu einer Nummer – wenn sie einen schnappen. Paige Mahoney riskiert aber weit mehr, wenn sie ihre Fähigkeit einsetzt. – Sie riskiert ihr Leben. Eine rebellische Geschichte, die die Freiheit wieder einmal in Frage stellt.
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am 11. August 2015
Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen…

Meine Meinung:
"The Bone Season - Die Träumerin" ist kein Buch für zwischendurch. Es handelt es sich um anspruchsvolle Fantasylektüre, bei der man sich schon konzentrieren muss, um die komplexe Welt rund um Rephaim, Seher, Emim und Amaurotiker zu verstehen. Nachdem mir der Anfang sehr komplex erschien, musste ich mich doch ein wenig vorwärts quälen. Doch man gewöhnt sich an der Schreibstil und ich war von Seite zu Seite immer faszinierter von der Geschichte von Paige. Diese geschaffene Welt ist einzigartig, interessant und sehr verwirrend und dennoch macht es riesigen Spaß sie mit Paige zu erkunden. Der Schreibstil ist angenehm flüssig, aber doch ein wenig kompliziert, denn es wird mit vielen "unbekannten" Begriffen um sich geworfen. Zum Glück gibt es am Ende des Buches ein Glossar, welches die Begriffe noch einmal erklärt, falls man mal etwas nicht versteht.

Ab der Hälfte der Geschichte bin ich völlig abgetaucht und war mittendrin in dieser eigenartigen Welt, in Sheol 1 und habe mit Paige mitgelitten, mitgefiebert und mitgerätselt - denn einige Dinge sind nicht so, wie sie auf den ersten Blick den Anschein machen.

Paige war mir von vornherein sympathisch, doch im Laufe der Geschichte habe ich sie immer besser kennen und verstehen gelernt, was sie mir noch sympathischer gemacht hat. Arcturus - Der Wächter hingegen war mir zu Beginn sehr unsympathisch. Doch das hat sich im Laufe der Geschichte um 180° gewandelt. Manchmal sollte man seine Vorurteile beiseite legen und offen sein für die Dinge, die dahinter stecken :)

Das Ende ist ein absolut spannender Showdown, der Lust auf Band 2 macht!

Fazit:
Ein tolles aber anspruchsvolles Fantasybuch, das nichts für zwischendurch ist, was sich aber sehr zu lesen lohnt!
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am 9. August 2015
Inhalt/Klappentext:
Deine Gedanken sind frei. Du nicht.

Sie ist stark, sie ist schnell, und sie kann etwas, was sonst niemand kann: die Gedanken anderer auskundschaften. In einer Welt, in der Freiheit verachtet und Träume verboten sind, wächst die junge Paige zu einer Kämpferin heran. Doch dann wird sie erwischt und in eine geheime Stadt verschleppt, in der ein fremdes Volk herrscht, die Rephaim. Und wo sie Arcturus trifft, den jungen Rephait mit den goldenen Augen. Er ist das schönste und unheimlichste Wesen, das sie je gesehen hat. Seine Gedanken sind ihr ein Rätsel. Und ausgerechnet ihm soll Paige von nun an als Sklavin dienen...
(Quelle: Bloomsbury Berlin)

Erster Satz:
Ich stelle mir gerne vor, dass es am Anfang mehr von uns gegeben hat. *Leseprobe*

Meine Meinung:
Vorweg: Ich habe seit langem nicht mehr über eine so komplexe und detailreiche Welt gelesen. Ich war regelrecht überwältigt von den ganzen Facetten.
Der Anfang war jedoch recht holperig, weil man viele Fremdwörter zugeschmissen bekommt. Ich kam oft durcheinander, aber als ich die ganzen Fremdbegriffe einmal drauf hatte, ging alles locker flockig weiter. Das Glossar hinten hilft ungemein, auch wenn nicht alle Begriffe dort eingetragen sind.

Die Fantasy Elemente waren ein weinig gewöhnungsbedürftig. Ich konnte mir Anfang kein genaues Bild vorstellen, wie das ganze mit der Traumlandschaft funktioniert. Gegen Mitte konnte ich mir langsam ein Bild machen und verstehen wofür die Traumlandschaft nützlich ist.

Die Charaktere sind mir schnell ans Herz gewachsen, andere wiederum waren scheußlich aka Jax. Jax ist Paiges' Boss und ich konnte einfach nicht ab haben. Er denkt nur an Geld und weiter nichts.
Paige hingegen mochte ich echt gern. Sie ist mutig und möchte etwas verändern. Eine kleine Rebellin eben. In ihr schlummert sehr viel Kraft, von der sie nicht gar nichts weiß.
Der Wächter Arctutus -uhhh den mochte ich richtig gerne- ist total mysteriös. Ich wusste nicht, wie ich ihn einschätzen soll. Ist er nun gut oder doch böse? Arcturus ist einer meiner Favoriten in dem Buch. Er ist einfach... toll.
Die Nebencharaktere hatten alle ihre eigenen Charaktereigenschaften. Sie sind alle unterschiedlich und ich konnte sie gut voneinander unterscheiden. Jeder hatte etwas ganz eigenes und das machte die Geschichte sehr authentisch.
Die Handlung hat mir sehr gut gefallen. Es ist eine sehr spannende Geschichte, die auch mal ruhige Stellen hat. Der Titel des Buches ergibt sich erst später und man denkt: ,,Ah, jetzt ergibt alles einen Sinn."

Fazit:
Eine sehr gut durchdachte Geschichte mit einem grandiosem Szenario. Dadurch, dass das Buch am Anfang doch sehr zäh war, gebe ich dem Buch ein Stern Abzug. Dennoch ist das Buch sehr lesenswert und definitiv etwas für Fantasy Liebhaber.
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am 19. Juli 2015
Paige Mahoney lebt in London, in Sektor I-4 und sie ist Teil der Sieben Siegel. In euch gehen jetzt 100 Fragezeichen auf? So ging es mir zunächst auch, als ich mit der Geschichte begonnen habe.

Die Welt im Jahre 2049, alles Wiedernatürliche wird bekämpft, hingerichtet. Die, die es schaffen, leben im Verborgenen, tarnen sich. Zu ihnen gehört Paige, sie ist eine Traumwandlerin. Man erfährt im Laufe der Geschichte, wie viele unterschiedliche Wiedernatürliche es gibt, was es manches Mal nicht einfach macht, sie zu lesen.

Aufgrund eines Vorfalles landet Paige in Oxford, welches offiziell nicht mehr existiert. Dort erfährt sie, was mit all den Wiedernatürlichen geschieht, die ins Gefängnis gesteckt werden und nie wieder auftauchen oder die wie sie einfach von der Bildfläche verschwinden. Und dort lebt eine unbekannte Rasse, die Rephaim.

Hier jetzt genauer auf die Geschichte an sich einzugehen, würde zu weit reichen, denn dazu ist sie zu komplex, man muss sie lesen.

Ich hatte meine Schwierigkeiten, in die Geschichte zu finden, zu viele Fachbegriffe, zu viel neues, zu viel passiert in jedem Kapitel. Doch diese Schwierigkeiten haben nicht lange angedauert. Dann hat die Geschichte mich voll in ihren Bann gezogen. Am Ende des Buches befindet sich auch ein Glossar, eine Erklärung all dieser fremden Begriffe. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Mir hätte eine Erklärung im Text besser gefallen oder zumindest ein Hinweis auf das Glossar am Ende des Buches.

Konnte es kaum erwarten, immer mehr zu erfahren, mehr über die unterschiedlichen Gruppen und vor allem auch mehr über die Rephaim, insbesondere den Wächter, der den Meister von Paige verkörpert, weil er sie bei sich aufgenommen hat und versprochen hat, sie zu lehren.

Im Laufe des Buches erfährt man immer mehr, nicht nur über die oben genannten Dinge, sondern auch über Paige und ihre Geschichte. Warum sie ist, wie sie ist und wie sie bei den Sieben Siegeln gelandet ist. Wie sie überhaupt erfahren hat, dass sie Wiedernatürlich ist und ihre Kindheit in Irland.

Ich konnte mich sehr gut in Paige versetzen und habe mir ihr überlegt, wem ich mein Vertrauen schenken kann und wem nicht. War immer mit ihr auf der Hut, habe mit ihr gelitten, mich mit ihr gefreut.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Er ist nicht ganz so einfach, jedoch trotzdem sehr gut zu lesen. Und mich hat sie total gepackt mit der Geschichte.

Das Buch endet nicht mit einem Cliffhanger, jedoch gibt es auf den letzten paar Seiten einen Ausblick auf den zweiten Teil. Und jetzt kann ich es kaum erwarten, zu erfahren, wie es weiter geht.

Welche Geheimnisse deckt Paige noch auf? Wie geht es mit den Sieben Siegeln weiter? Was ist mit den Rephaim?

Fragen über Fragen und im September 2015 werden sie endlich beantwortet.

Ich kann dieses Buch klar empfehlen für alle, die nicht nur ein Buch zum so dahinlesen möchten, die Fantasy mögen, vielleicht mit einem Teil Science Fiction. Für mich hat die Autorin eine tolle Welt erschaffen, in die ich gerne wieder eintauchen möchte.
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