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TOP 1000 REZENSENTam 11. September 2013
Obwohl der amerikanische Schriftsteller James Salter, geboren 1925, von einigen Literaturkritikern auf einer Stufe mit Größen wie Philip Roth, John Updike oder Norman Mailer gesehen wird, ist er in Deutschland weniger bekannt – und das zu Unrecht, wie viele Passagen in seinem neuen Roman „Alles, was ist“ beweisen.

Das Buch beschreibt das Leben eines Mannes, Philip Bowman, vom Ende des Zweiten Weltkriegs, wo er bei der Navy im Pazifik diente, bis hin in die 80er Jahre des 20. Jahrhunderts. In diesen 40 Jahren findet er eine Stelle als Lektor bei einem großen Verlag, heiratet, wird verlassen, verliebt sich neu, wird böse hintergangen, zieht hierhin und dorthin und erlebt weitere Liebschaften.

„Alles, was ist“ ist am stärksten, wenn es um die Frauenbekanntschaften Bowmans geht. Dann ist das Buch leidenschaftlich, emotional, zärtlich und zuweilen erotisch. Dieser Philip Bowman wächst dem Leser mit fortschreitender Seitenzahl mehr und mehr ans Herz. Er wirkt menschlich und man kann sich gut mit ihm identifizieren. Man leidet mit ihm bei Niederlagen und freut sich über Erfolge. Die Kombination des Titels „Alles, was ist“ mit dem Schwerpunkt auf Bowmans Frauenbekanntschaften birgt beinahe ein philosophische Aussage – nach dem Motto: Am Ende des Lebens ist es dann doch vor allem die Liebe, die zählt.

Schattenseiten hat der Roman, wenn Salter zu sehr von seiner Hauptperson wegdriftet, um sich dem Leben der Nebenfiguren zu widmen. Das ist alles ein wenig zu episch angelegt. Oft hat man als Leser Schwierigkeiten, sich im Dschungel der vielen, vielen Namen zurechtzufinden und immer gleich zu wissen, wer wer ist. Ein Namensregister könnte helfen.
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Während Fachkritiker Salters Alterswerk in den höchsten Tönen loben, reagiert die Leserschaft gespalten. Warum?

Man muss denn lakonischen, seltsam distanzierten Beobachterton mögen, mit dem Salter das Leben seines Helden, des Lektors Philip Bowman, ausleuchtet. Beginnend mit einer packend geschriebenen Szene, in der der Navigationsoffizier Bowman eine Schiffsschlacht im pazifischen Krieg knapp überlebt, verfolgt Salter den Werdegang seines Protagonisten in den USA der Nachkriegszeit. Neben Einblicken in die Welt der Literatur geht es vor allem um die Schwierigkeiten Bowmans ein befriedigendes Beziehungsleben aufzubauen. Momente schwindelnden Liebesglücks weichen Situationen von Verrat und Einsamkeit.

Salter gelingt es, - in höchster sprachlicher Vollendung - Situationen und Stimmungen sinnlich erfahrbar zu machen. Schwer zu ertragen ist allerdings der depressive Unterton: Fast alle Personen, die auftauchen, leiden unter scheiternden Beziehungen, sind mehrfach geschieden und suchen verzweifelt nach einem Halt, in einer Welt die sinnlos und ohne Ziel erscheint.

Diesen kritischen Blick auf die banale Alltagswirklichkeit der Nachkriegszeit auszuhalten, scheint viele Leser/innen zu überfordern. Und doch besteht Salters Leistung gerade darin, uns diese Sicht zu erschließen. Er erreicht hier - wie der Kritiker der Welt mit Recht anmerkt - den Rang von Autoren wie Phillip Roth, John Updike oder Richard Ford.

Fazit: Meisterhafte Darstellung der vergeblichen Suche nach dauerhaftem Beziehungsglück

Prof.Dr. Olaf-Axel Burow Universität Kassel
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am 24. Oktober 2013
Großartig geschrieben, bewegend, inspirierend, anrührend, aufbauend, heiter, tiefsinnig. Einer der wenigen Bücher, wo man schon während des Lesens traurig wird, dass diese Lektüre ein Ende hat.
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am 25. Juni 2014
Die Geschichte zieht sich wie Kaugummi, vielleicht muss man Amerikaner sein um die Lebensumstände zu verstehen und zu "lieben". Ich konnte damit wenig anfangen.
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am 2. September 2014
Dieses Buch ist eine Biografie, die von so gar nicht großartigen Dingen mit großartiger Leichtigkeit berichtet, weil Salter auch die größten Schicksalsschläge in dem eher durchschnittlichen Leben des New Yorker Lektors Paul Bowman mit unnachahmlicher Lakonik schildert. Absolut faszinierend.
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am 21. Juni 2015
Für mich kein gutes Buch, hab etwas ganz anderes erwartet. Es kommen gefühlt 100 Personen vor, die ich kaum unterscheiden kann. Mir fehlt ein Handlungsfaden, eine Aussage, dass ich berührt werde... Für mich kein Klassiker sondern fade und diffus
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am 19. Juni 2014
Vielleicht wird irgendwann der Tag kommen, an dem so etwas auch von einem Europäer oder gar einem Deutschen geschrieben wird. Bis es so weit ist, muss man attestieren, dass die US-Amerikaner die Herausragendsten unter den Prosa-Tüftlern sind – und James Salter glänzt noch einmal mehr als seine ohnehin schon funkelnden Kollegen wie Roth und Ford, die seit Jahrzehnten den Nobelpreis verdient hätten.

Die Geschichte des Weltkriegsveteranen Philip Bowman, der im New York der 1950er Karriere als Verlagslektor macht, sich verliebt und wieder entliebt, ist wie ein nie vergehender Zauber. Eine Sammlung scheinbar harmloser Augenblicke und Erinnerungen. Eine Beschreibung von allem, was ist. Verfasst in einer Sprache, die zunächst ganz harmlos zu sein scheint, aber sich unbarmherzig in jede Gehirnwindung fräst.
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am 28. September 2013
Nun ja; wenn die Kritiker sich vor Begeisterung über das Alterswerk von Salter fast überschlagen, dann wird das wohl seinen Grund haben. Mir als gewöhnlichem Leser erschließt sich der Ursprung derartiger Euphorie nicht.
Das Buch liest sich in seiner Inkonsistenz oft mühevoll und ich habe den Eindruck, dass der Autor tatsächlich literarische Bruchstücke aus 30 Jahren im Spätherbst seines Lebens endlich zu einem Ganzen zusammenfügen wollte (wie im Titel angedeutet).
Kein Zweifel: es gibt sprachlich sehr dichte und fesselnde Passagen, aber dann plätschern die Worte wieder vor sich hin- wie im richtigen Leben. Vielleicht ist gerade dieses Gewöhnliche Salters Botschaft.
Ratlos habe ich das Buch geschlossen.
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am 17. Juli 2015
Die Lebensgeschichte eines Lektors. Leider drängt sich beim Lesen allmählich der Eindruck auf, hier fixiert ein alter Autor seine Sexphantasien (fast immer jugendfrei) und seine frustrierte Sicht auf ein Leben zu zweit. Zwar schön geschrieben, aber auf Dauer doch recht eintönig.
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am 26. November 2015
Die anderen Bücher von Salter haben mir besser gefallen. Hier geht es wohl um Frauen und Sex. Was bliebt ? Unterschiedlicher Sex ?
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