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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wesen der Dinge und der Liebe
Aufgrund des Titels hätte ich eher mit einer Schmonzette gerechnet. Ich habe mir das Buch dann trotzdem wegen der positiven Rezension in einer Literaturbeilage des Spiegels gekauft... und war hingerissen. Die ganze Geschichte ist so wunderlich, voller seltsamer Wendungen und daher so spannend, dass ich das Buch in wenigen Tagen zu Ende gelesen hatte. Außerdem...
Vor 11 Monaten von Biggi veröffentlicht

versus
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Das Wesen der Dinge und der Liebe
Leider kein Buch für mich. Es war langatmig, sehr philosophisch und botanisch. Der Sinn des Buches hat sich mir leider nicht erschlossen.

Das Buch beginnt 1760 mit Henry Whittaker. Um einer Todesstrafe wegen Betruges zu entgehen wird Henry mit Kapitän Cook zur See geschickt. Henry wächst bis dato in den Gärten von Kew auf und lernt durch...
Vor 11 Monaten von zitroenchen veröffentlicht


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19 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Wesen der Dinge und der Liebe, 23. November 2013
Aufgrund des Titels hätte ich eher mit einer Schmonzette gerechnet. Ich habe mir das Buch dann trotzdem wegen der positiven Rezension in einer Literaturbeilage des Spiegels gekauft... und war hingerissen. Die ganze Geschichte ist so wunderlich, voller seltsamer Wendungen und daher so spannend, dass ich das Buch in wenigen Tagen zu Ende gelesen hatte. Außerdem ist der Schreibstil so schön und stimmig, dass ich nirgendwo unangenehm aus dem Fluss der Erzählung gerissen wurde. Das war endlich mal wieder ein ungetrübter Lesegenuss.
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8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das faszinierende Wesen Alma, 17. Dezember 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Es gibt Romane, die kann man aus der Hand legen, ein paar Tage ruhen lassen und findet sofort den Einstieg wieder. Das mag an der Überschaubarkeit der Handlung und der Personen liegen. Oder aber auch am Erzählstil. Auf "Das Wesen der Dinge und der Liebe" trifft jedenfalls beides zu. Allerdings sei hier gleich zu Beginn angemerkt, dass ich es für ausreichend erachtet hätte, den originalen Buchtitel "The Signature of All Things" ohne das Hinzufügen "der Liebe" in der Übersetzung zu verwenden, weil es die Vermutung hervorrufen könnte, es handelte sich um eine Liebesgeschichte. Das ist der Roman von Elizabeth Gilbert - jedenfalls in der sonst üblichen Form - definitiv nicht. Diesbezüglich halte ich auch den Umschlagtext für irreführend. Das Cover spricht mich sehr an. Gelungen finde ich auch die Gestaltung mit Pflanzentafeln, die sich zu Beginn einen jeweiligen Teils des Romans wiederfinden.

Der Roman erzählt vom Schicksal der brillanten Alma Whittaker, Tochter eines verschrobenen englischen Botanikers und einer ehrbaren Holländerin. Alma wird am 5. Januar des Jahres 1800 geboren. Ihr Vater notiert hierzu mit der ihm eigenen willkürlichen Rechtschreibung in seinem Wirtschaftsbuch "Eine ehrbare noia mittreisende ist Zu uns geschtossen". Und da die ersten fünf Jahre ihrer "Mitreise" uninteressant zu sein scheinen, lernt der Leser auf den ersten gut 60 Seiten zunächst Henry Whittaker genauer kennen. Er hat es mit Spürsinn, Geschick und Durchhaltevermögen zu Wohlstand gebracht und kann damit seiner Familie ein sorgenfreies Leben bieten.

Alma ist die Tochter ihres Vaters. Sie sieht nicht nur so aus wie er, nein sie ist genauso klug und robust, störrisch, forsch, rastlos. Von Anbeginn will sie die Welt verstehen und das dafür notwendige Wissen finden. Unermüdlich fragt sie, und sie hat diesbezüglich Glück mit ihren Eltern, die keine geistige Trägheit dulden und den Wissensdurst ihrer Tochter fördern.

Alma wird eine Spezialistin im Bereich der Bryologie, der Erforschung der Moose. Darüber vergehen die Jahre. Sie ist über fünfzig, als Ambrose kennenlernt. Beide verbindet die gemeinsame Leidenschaft für das Wissen, das Bedürfnis, die Funktionsweise der Welt zu verstehen und den Mechanismus des Lebens zu erkennen. Doch Alma ist eine klar denkende Wissenschaftlerin, Ambrose dagegen Künstler, der Orchideen voller empfindsamer Schönheit malt, weil er in ihnen und anderen Pflanzen göttliche Hinweise über ihr Wesen sieht und sich wünscht, ein Engel Gottes zu sein. Dem kann Alma nicht folgen. Trotzdem bleibt sie stets weiter auf der Suche nach dem Wesen der Dinge und gelangt wie Charles Darwin und Alfred Russel Wallace zu ihrer eigenen Theorie über die Umbildung der Arten. Am Ende ihres Lebens ist sie, die nie etwas anderes kennenlernen wollte als die Welt, glücklich...

Ich mochte Alma, deren Namen im Spanischen/Portugiesischem die Bedeutung von Seele, Geist oder auch Verstand hat, von Anfang an. Diese ungewöhnliche Person, die eben mit einem ausgezeichneten, intelligenten, präzisen Verstand ausgestattet ist, deren Kopf zwar nicht schön, aber vollgestopft mit Wissen ist, das sie aufsaugt wie ein Moospolster. Dazu hat wesentlich beigetragen, dass sich der Roman nicht nur eine bildhafte Sprache auszeichnet, sondern sich auch philosophische Momente entdecken lassen und vor allem eine warmherzige, humorvolle Ausdrucksweise findet. Hier ein Beispiel, ein Gespräch zwischen Alma und der Hanneke de Groot, der holländischen Hauswirtschafterin:

"Jeder Mensch erlebt Enttäuschungen, Kind...
Mir ist durchaus bewusst, dass jeder Mensch Enttäuschungen erlebt, Hanneke...
Da bin ich mir nicht so sicher. Du bist noch jung, deshalb denkst du nur an deine eigene Person Du merkst nichts von den Kümmernissen anderer... Die Jugend ist nun einmal selbstsüchtig... Schade, dass wir einen alten Kopf nicht auf junge Schultern setzen können, dann wärest du jetzt schon klug. Irgendwann wirst du freilich verstehen, dass niemand imstande ist, ohne Leid durchs Leben zu gehen - wie auch immer du das vermeintliche Glück der anderen einschätzen magst...
Aber was tun wir mit unserem Leid?...
Nun Kind, mit deinem Leid kannst du tun und lassen, was du willst...Es gehört dir. Doch ich will dir sagen, was ich mit meinem tue. Ich packe es an den Haaren, werfe es zu Boden und zermalme es unter den Absätzen meiner Stiefel. Ich schlage vor, dass du lernst, es genauso zu halten."
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Mikrokosmos erklärt die Welt, 29. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Elisabeth Gilbert legt mit ihrem neuen Roman tatsächlich einen wahrhaften Jahrhundertroman vor. Über 80 Jahre begleitet der Leser die Heldin des Buches auf knapp 700 Seiten durch eine Zeit, die mit ihren Entdeckungen und Forschungen die modernen, rasanten und monströsen Entwicklungen des 20. Jahrhunderts in allen Facetten förderte und prägte, und deren Folgen bis in unsere Zeit hinein andauern.
Alma Whittaker ist fünf Tage jünger als das Jahr 1800 und in eine Familie hinein geboren, die sich vor allem auf Botanik, Geschäftssinn und Bildung versteht. Ihr Vater, Henry Whittaker, konnte sich durch die richtige Portion Abgebrühtheit und einer ordentlichen Schauffel Glück von seiner ärmlichen Herkunft befreien, umsegelte die Welt und verdiente sich mit seinem grünen Daumen eine goldene Nase. Nach der Wahl einer zu ihm passenden Ehefrau mit botanischem Familienhintergrund kehrte er Europa den Rücken und ließ sich in der neuen Welt, in den Vereinigten Staaten nieder. In Philadelphia erwarb er ein großzügiges Stück Land, baute ein ebenso großzügiges Anwesen darauf sowie diverse Gewächshäuser und fuhr fort, seinen Reichtum zu vermehren. Almas Mutter Beatrix, eine geborene van Devender, ließ ihre mit der Hochzeit unzufriedene Sippschaft in Holland zurück und nahm aus der Heimat nur ihr Dienstmädchen Hanneke de Groot, zahlreiche seltene Tulpenzwiebeln sowie ihre tadellosen Erziehungsansichten mit. So lernte Alma von klein auf holländisch, botanisieren und ihren Verstand zu benutzen.
Das mag als Einführung zu Gilberts Roman dem ein oder anderen nicht ganz genügen, doch was, wie viel und wie genau soll man herauspicken oder zusammenfassen aus dem reichhaltigen Leben der Whittakers? Almas Begeisterung für die Welt der Pflanzen ist bemerkenswert und faszinierend, ihr Verstand muss den Dingen auf den Grund gehen und sie lässt nicht locker, wenn sie das Interesse gepackt hat. Zwischenmenschlich betrachtet ist jedoch für sie als Frau des Verstandes die Zeit des 19. Jahrhunderts eine Katastrophe. Während sich die Wissenschaften begründen und jeden Tag neue Entdeckungen publiziert werden, erfährt Alma keine Aufklärung im warmherzigen Umgang mit Menschen. Ihr wird beigebracht, sich ihres Verstandes zu bedienen. Gefühlsäußerungen lässt die Mutter nicht gelten und so findet Alma nur schwer Zugang zu Menschen außerhalb gelehrter Themen, weil sich Gefühle für sie nicht so selbstverständlich erschließen lassen wie wissenschaftliche Thesen und Abhandlungen. Die zeitgenössischen gesellschaftlichen Ansichten und Vorstellungen über Tugend und Moral tragen zudem verstärkt dazu bei, dass Alma sowie ihre Ziehschwester Prudence vor allem im Verborgenen lieben und begehren, unnötige Opfer bringen und verletzt werden, ohne Trost zu finden. In Gilberts Roman lebt aber ebenso die Hoffnung. Eine Hoffnung und der Appell, das Leben in die eigene Hand zu nehmen. Sich nicht allen Gegebenheiten klaglos und unabänderlich hinzugeben, sondern ab und zu mutig zu sein und nicht nur die Welt in Frage zu stellen, sondern auch sich selbst. Als Alma dies verstanden hat, wird sie belohnt. Sie teilt sich eine im Laufe ihres Lebens mühsam und schmerzlich errungene Ansicht mit einigen wenigen beispiellosen Denkern ihrer Zeit, wenn auch eine kleine Leerstelle bis zum heutigen Tag nicht wissenschaftlich zu erschließen scheint.
Vom Wesen der Dinge und der Liebe ist ein Roman in epischer Breite. Er umfasst ein ganzes Jahrhundert, nimmt viele, viele zeitgenössische Ströme und Entwicklungen in sich auf, führt den Leser zweimal um die ganze Welt und findet seine wahre Schönheit in einem Mikrokosmos, der schließlich die ganze Welt erklärt. Im Erzählen trifft die Autorin genau den Ton der Zeit, bleibt dennoch leicht verständlich und hat sich von den großen Autoren des 19. Jahrhunderts die Atmosphäre abgeschaut, während sie sich dankenswerterweise an langatmigen, verschachtelten Sätzen kein Beispiel nahm. Gilberts Beschreibungen lassen farbenfrohe, lebendige Bilder im Kopf entstehen, die einen interessanten Kontrast zu den teilweise eintönigen Lebensumständen der Figuren samt ihren einsam machenden Leidenschaften bilden. Alma Whittaker ist mir eine gute Freundin geworden und ich habe noch nie schöner und auf so vielen Seiten über Botanik gelesen.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Porträt einer beeindruckenden Frau, die in der männerdominierten Welt der Wissenschaft ihren Platz erkämpft und behauptet, 21. Januar 2014
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Dicke Bücher können so manchen Leser erst einmal abschrecken. Auch bei dem hier vorliegenden Roman von Elizabeth Gilbert braucht man beim Lesen eine Unterlage oder seine Knie, denn man kann es kaum über jene Stunden lang halten, die es einen, sofort nachdem man es begonnen hat, in seinen faszinierenden Bann zieht.

Es ist ein historischer Roman und beschreibt das Leben der im Jahr 1800 in Philadelphia geborenen Alma Whittaker. Aus wohlhabendem Haus stammend und mit großer und umfassender Bildung versehen, wird diese bewundernswerte Frau zu einer brillanten Wissenschaftlerin.

Ihre Arbeit bringt sie rund um die Welt und Elizabeth Gilbert lässt den Leser nicht nur teilhaben an einer spannenden und lehrreichen Entdeckungsreise rund um die Erde, sondern auch an der großen Liebe ihrer Protagonistin zu einem Mann, die sie nicht mit wissenschaftlichen Methoden angehen kann.

Denn das Wesen der Dinge und das Wesen der Liebe sind doch sehr unterschiedlich. Ein großes Buch, in das sicher auch viele persönliche Erfahrungen der Autorin eingeflossen sind und ein Porträt einer beeindruckenden Frau, die in der männerdominierten Welt der Wissenschaft ihren Platz erkämpft und behauptet. Elizabeth Gilbert schreibt mit viel hintergründigem Humor und zeichnet Alma Whittaker mit einer großen Wärme und Liebe.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbar ruhiges, aber herzerwärmendes Buch, 24. März 2014
Von 
Marie - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Elizabeth Gilbert Erstlingswerk kennen bestimmt einige: „Eat, Pray, Love“ ist ein Welterfolg gewesen, der auch mit Julia Roberts verfilmt worden ist. Nachdem der Nachfolger „etwas“ gefloppt ist bzw. wenig gute Beachtung bekommen hat, hat sie uns in diesem Jahr mit dem Buch „Das Wesen der Dinge und der Liebe“ überrascht.

Nicht nur das Äußere finde ich wunderschön, nein auch der Inhalt ist es:

Bevor es um die eigentliche Hauptfigur Alma Whittaker geht, wird die Geschichte ihres Vaters erzählt, der 1760 in England nur knapp der Todesstrafe entgehen konnte. Als armer Bauernsohn hat er es dennoch mit viel List und Tücke geschafft, ein Imperium aufzubauen, in die USA auszuwandern und einer der reichsten Männer der Welt zu werden.
Seine Geschäfte macht er mit Blumen und Pflanzen, die er aus der ganzen Welt nach Amerika kommen lässt, wo er versucht sie in großen Gewächshäusern zu kultivieren. Innerhalb kürzester Zeit ist er nicht nur als knallharter Geschäftsmann, sondern auch als Pflanzenspezialist bekannt.
In diese reiche, aber auch wunderschöne Umgebung Pennsilvanias wird Alma nun im Jahre 1800 hineingeboren: Gesegnet mit der Klugheit ihrer Mutter und leider auch dem Aussehen ihres Vaters, wird das wissbegierige Mädchen schon von klein auf gefördert und gefordert. Schon mit vier Jahren kann sie in vier verschiedenen Sprachen zählen und saugt alles auf, was um sie herum geschieht. Obwohl sie ein wirkliches Wunschkind ist, ist die Beziehung zu ihrem Vater immer sehr schwierig. Oft wünscht sie sich eine hübsche, seltene Blume zu sein, damit ihr Vater auch einmal Aufmerksamkeit schenkt. Ihre Eltern lassen ihr schon früh alle Freiheiten, die sie sich nur wünschen kann. Am liebsten streift das kleine Mädchen mit ihrem Pony durch die Wälder, beobachtet dabei die Natur und wird zu einer absoluten Einzelgängerin, die keinen Kontakt zu anderen Kindern pflegt.

Doch dieses Leben ändert sich als Alma 9 Jahre alt ist: Prudence kommt ins Haus! Sie ist ein bildhübsches, zartes Mädchen, im Ort aufgewachsen und hat beide Eltern verloren. Da Beatrix, Almas Mutter sich immer mehr Kinder gewünscht hat, ist es für sie selbstverständlich, das Waisenmädchen aufzunehmen.
Nun hat Alma also eine Schwester und mit dieser weiß sie nicht nur so gar nichts anzufangen, sie muss ab jetzt auch noch die wenige Aufmerksamkeit, die sie von den Eltern erhält teilen…

Elizabeth Gilbert hat mit "Das Wesen der Dinge und der Liebe " einen Roman über das Leben Alma Whittakers geschrieben. Eine fiktive Person, die ihre Liebe zu den Pflanzen auslebt, sozial aber völlig „zurückgeblieben“ ist. Sie lebt in ihrem „Schloss“, bleibt lange in ihrer gewohnten Umgebung und tut, was man ihr aufträgt. Dies ist ihr Leben, das kennt sie nicht anders. Über 700 Seiten beschreibt die Autorin die Launen des Vaters, die Liebe zu dem Pflanzen und das eigentlich ereignislose Leben Almas. Doch langweilig wird es nie. Und das sage ich, die eigentlich NIE historische Romane liest und auch seitenstarke Bücher gerne mal zur Seite legt. Was mir an diesem Buch so gut gefallen hat? Das kann man kaum in Worte fassen, schließlich geht es weder um Tod und Gewalt wie in einem Krimi, noch um eine Liebesgeschichte im klassischen Sinne. Dafür ist es einfach ein wunderbares Buch, mit dem man gerne seine Zeit verbringt. Warmherzig und wunderschön geschrieben, mit interessanten Personen und unerwarteten Wendungen. Perfekt für einen langen Leseabend. Oder auch zwei.
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wundervoll, 3. Dezember 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gut gefallen haben mir der Schreibstil der Autorin und die wundervolle Darstellung der Persönlichkeitsentwicklung der Protagonistin Alma Whittacker. Ein besonderes Buch, das ich nur jedem wärmstens empfehlen möchte.
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Leben der Alma Whittaker, 19. Oktober 2013
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Das Buch erzählt die mitreißende, aufregende Lebensgeschichte der Alma Whittaker, die in Philadelphia wohlbehütet bei ihrem Vater Henry und der Mutter Beatrix aufwächst.

Es beginnt im Jahr 1760, wo Henry Whittaker knapp der Todesstrafe entgeht! Er hatte im Obstgarten von Kew, wo sein Vater als Obstgärtner arbeitet, gestohlen und sein Vater will gegenüber Sir Joseph Banks die ganze Schuld auf sich nehmen, um seinen Sohn zu retten. Daraufhin wird Henry mit Kapitän Cook zur See geschickt, erlebt dort viele Abenteuer, überlebt Kaptain Cook und auch noch einen weiteren Kapitän, bevor er nach mehr als vier Jahren nach England zurückkehrt. Banks schickt ihn danach nach Peru auf eine Forschungsreise, wo er mit Mr. Ross Niven den Chinarindenbaum erforschen soll. Ross stirbt und Henry macht daraufhin diese Expedition alleine. Er schmuggelt Samen und verschiedene Ableger nach England, um diese gewinnbringend unter die Leute zu bringen. Er will Mitglied der Royal Society werden, aber Banks lacht ihn nur aus und will nicht mit ihm zusammen arbeiten. Dies prägt Henry für sein komplettes weiteres Leben und er weiß, dass er niemals ein Gentleman wird und er fasst den Entschluss, es ginge in Zukunft nur noch darum, was er erreichen könne, nämlich REICHTUM! Er begibt sich in die Gärten von Kew, wo er in früher Jugend sein ganzes Vermögen vergraben hatte, gräbt sein Silber aus, begibt sich nach Holland, wo ihn die Ostindien-Kompanie mit offenen Armen empfängt und sechs Jahre später ist er ein reicher und angesehener Mann! Er besitzt eine Chinarindenplantage auf Java und er heiratet Beatrix, die er in Holland kennen gelernt hat. Sie wird von ihrer Familie verstoßen und begibt sich mit ihrem Mann nach England. Sie heiraten nicht aus Liebe, sondern einfach nur wohl überlegt. Hanneke de Groot, ihr Dienstmädchen, wandert mit nach England aus. Es ist das Jahr 1792 als sie Philadelphia erreichen und sie errichten White Acre, eine Villa mit herrschaftlichem Ausmaß.

Alma kommt 1800 zur Welt und ihr Äußeres kommt ganz nach ihrem Vater. Sie sieht aus wie er, ist klug und robust wie er. Sie ist ein forsches kleines Mädchen und ihre Eltern fördern den Wissensdurst der kleinen Tochter, vor allem die Mutter! Mit vier Jahren kann sie schon die Zahlen in vier verschiedenen Sprachen. Alma wünscht sich oft, eine Pflanze zu sein, um von ihrem Vater so richtig geliebt zu werden, denn als Botaniker liebt er seine Pflanzen über alles und verbringt viel Zeit mit ihnen. Als Alma sechs Jahre alt ist, bekommt sie ihr Pony Soames, das zu ihrem ständigen Begleiter wird. Ihr Kosename von ihrem Vater lautet Plum (Pflaume). Alma bewundert ihre Mutter sehr, aber ihren Vater betet sie förmlich an! Sie sammelt Pflanzen wie ihr Vater und mit neun Jahren lernt sie vom Öffnen und Schließen der Blüten selbstständig die Uhrzeiten. Sie ist eine Einzelgängerin, hat Angst vor den Kindern der Angestellten und meidet diese. Oft plagen sie Alpträume. Dann geht sie zu der Haushälterin Hanneke, die seit vielen Jahren bei ihnen arbeitet und ist immer sehr dankbar, wenn sie sich zu ihr ins Bett legen darf. Leider ist das sehr selten der Fall!

Dann kommt der 10. November 1809 und Prudence taucht auf! Sie ist die Tochter eines Gemüsegärtners und ihre Mutter ist eine stadtbekannte Hure. Ihr Mann war durchgedreht und hatte ihr im Streit die Kehle durchgeschnitten., bevor er sich selbst erhängte! Prudence wird von den Whittakers adoptiert und von da an verändert sich Almas Leben drastisch! Sie bekommt nicht mehr die ungeteile Aufmerksamkeit der Eltern, sondern muss diese mit ihr teilen. Die beiden Mädchen sind völlig unterschiedlich in ihrer Natur und auch in ihrem Wissensgeist.

Alma unterstützt ihre Mutter in der Bibliothek des Hauses, als diese es gesundheitlich nicht mehr schafft alles alleine zu erarbeiten und findet eines Tages ein Buch „Mit einer Prise Salz“, indem es um wollüstige Abenteuer und Sinneslust geht. Dieses Buch ist der Auslöser einer geheimen Seite Almas, die sie in ihrer Bindekammer der Bibliothek auslebt und ihre geheime Leidenschaft wieder spiegelt.

Ihre eigentliche Leidenschaft indessen gilt der Natur, und sie studiert ihr ganzes Leben lang, vor allem erforscht und studiert sie die verschiedenen Moosarten. Aber sie dürstet auch nach Liebe, heiratet ihren Mann, die Liebe und das Leben der beiden nimmt einen unerwarteten Verlauf. Mit ihrer Schwester Prudence verbindet sie leider sehr wenig und man erfährt im Buch auch viel über diese, die so anders als Alma ist. Sie setzt sich für die Sklaven ein, ist selbstlos und braucht nicht viel für das eigene Leben. Sie hat eine Fassade um sich herum aufgebaut, die Alma nicht durchdringen kann und sie kann nicht in ihr Innerstes schauen, weshalb sie ihre Schwester zeit ihres Lebens nicht wirklich verstehen wird. Ihre Mutter geht schon früh von ihnen und nimmt ihr das Versprechen ab, dass sie sich zeit ihres Lebens um den Vater kümmert!

Das Buch ist hinreißend geschrieben, das Leben von Alma nimmt ständig andere, unerwartete Verläufe an, so dass es nie langweilig wird und am Ende schaut sie auf eine bewegende, aber auch erfüllende eigene Lebensgeschichte. Mich hat das Buch sehr bewegt, es gab Phasen, da konnte ich nicht aufhören zu lesen, da es mich interessierte und fesselte, wie es weiter gehen würde. Es war wirklich eine wunderbare Geschichte von Leidenschaft und Liebe, aber auch von Selbstzweifeln, Trauer und außergewöhnlichen Lebensmomenten! Ein Genuß für alle, die dieses Buch mit Liebe und Verständnis für die Natur lesen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Wie ein kühles Bier in einer leicht trockenen Kehle, 22. Mai 2014
Von 
Kohlenbeck, (Hamburg, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Gilbert Elizabeth: Das Wesen der Dinge und der Liebe

Der Inhalt in Kürze

Im Mittelpunkt der Erzählung steht Alma, eine Frau, die 1800 geboren wird. Ihre Familie, deren Erstgeborene sie ist, verbindet generös das Intellektuelle von Seiten der Mutter mit dem Burschikosen des Vaters.
Alma erweist sich als geistig reger Mensch, der dank einer entsprechend anregenden Erziehung, rasch lernt und unermüdlich der Welt auf den Grund gehen will.
Das gelingt ihr auch, und zwar großartig. Sie entwickelt eigenständige Gedanken über das Wesen der Dinge und der Welt.
Bei der Liebe wird sie wie wir alle einfach mit gerissen - beispielsweise hinein in ein gewisses zärtliches Unbehagen ihrer Schwester gegenüber, welche der Familie praktisch in den Schoß fällt und die bar jeder Angehörigen wegen ihrer Schönheit allein in der Welt nicht gut aufgehoben gewesen wäre, und deshalb in Almas Heim Unterschlupf findet.
Oder die Begierde, die ein Freund der Familie in ihr wachrüttelt, und der sie sich kreativ anzunehmen weiß. Bis hin zu ihrer kurze Ehe mit Ambrose.
Die Autorin entwickelt bedächtig ein prächtiges Bild der Zeit und ihrer Protagonisten.

Wem würde ich das Buch in die Hand drücken?

Jemandem, der in eine andere, bunte, anregende Welt eintauchen will.
Jemandem, der einen Urlaubsschmöker sucht, mit dem er sich wirklich erholen kann, weil er ganz wunderbar wird abschalten können.
Jemandem, der starke Frauen mag, ohne dass diese plump und ohne erkennbares Hirn daher kämen.
Jemanden, der mit Büchern einen Dialog führen kann. Er wird der gepflegten Konversation in Almas Zuhause gerne beiwohnen.

Mit hat am meisten das Hörbuch zugesagt. Die wunderbare Stimme der Suzanne von Borsody bezaubert einen von Anfang bis zum leider irgendwann notwendigen Schluss.

Lieben Gruß!
Ihre NachdenkerIn
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Leidenschaft versus Wissenschaft oder beides miteinander, 18. November 2013
In diesem Buch erzählt Elizabeth Gilbert die Geschichte der Naturforscherin Alma Whitakker und ihrer Familie. Im Prolog wird Almas Geburt im Jahre 1800 geschildert und ihre Familie sowie ihre Lebensumstände umrissen. Dann springt das Buch viele Jahre zurück und erzählt von der Kindheit und der Entwicklung von Henry, Almas Vater. Er ist als Sohn eines Gärtners von Kew Gardens in London aufgewachsen und hat den gründen Daumen und ein Händchen im Umgang mit exotischen Pflanzen von seinem Vater geerbt. Schon recht früh hat Henry die Gelegenheit zu reisen. Auf einer Expedition lernt er die ganze Welt kennen und bringt exotische Pflanzen mit nach London. Er macht seinen Weg, indem er sehr erfolgreich mit Pflanzen handelt und schafft es zu großem Reichtum. Mit seiner holländischen Frau Beatrix, und einer Hausangestellten Hanneke zieht er nach Philadelphia, wo er ein großes Herrenhaus bauen lässt und ein wahres Imperium von einer Gärtnerei erschafft. Henry und Beatrix sind sehr aufgeschlossen allem Neuen gegenüber. Sie laden immer wieder Forscher aus allen möglichen Gebieten zu sich ein und unterstützen diese auch bei ihren Projekten. So wächst die kleine Alma in einer sehr inspirierenden Umgebung auf. Auch sie hat den grünen Daumen ihres Vaters geerbt und wendet sich vor allem den Moosen zu, die sie über Jahrzehnte hinweg erforscht.

Das Buch zieht Almas persönliche Entwicklung sehr detailliert nach. Man kann nachvollziehen wie ihre sexuelle Neugier erwacht. Sie will allem auf den Grund gehen, aber leider klappt es im sozialen Bereich etwas weniger. Mit ihrer Schwester ……….. kann sie nie wirklich ein Vertrauensverhältnis aufbauen und auch im Umgang mit Männern hat sie nicht so wirklich eine glückliche Hand. Eines Tages erscheint ein sehr begabter Maler mit dem sie ein Buch über Orchideen herausgeben möchte. Es scheint auch ihr Töpfchen hat ein passendes Deckelchen gefunden.

Mir hat vor allem der Einstieg, der Henrys Leben erzählt, sehr gut gefallen, weil der Roman in diesen Abschnitten viele Züge eines historischen Reiseromans aufweist. Da ich sehr interessiert in Botanik bin, hat mich natürlich auch die Entdeckung und Kultivierung der Pflanzen sehr fasziniert. Alma mit ihrer Neugierde und ihrem Bestreben dem Wesen der Dinge auf den Grund zu gehen, stand mir deshalb anfangs sehr nahe, vor allem teile ich auch ihre Vorliebe zu Moosen und Farnen. Aber ihre zeitweilige Fixierung auf die Entdeckung ihrer eigenen Sexualität anhand von schlüpfrigen Büchern hat mich dann eher gelangweilt oder sogar abgestoßen.

Die Liebe entdeckt Alma erst recht spät und ist darüber blind, dass vielleicht auch andere Menschen in ihrer Umgebung lieben und gefühlsmäßige Bedürfnisse haben. Um der Liebe zu einem Mann auf den Grund zu gehen, tritt auch Alma eine längere Seereise in die Südsee an. Sie begibt sich nach Tahiti, wo ihr Vater einer Vanilleplantage betreibt. Diese Seereise sowie das Leben auf Tahiti haben mir sehr gut gefallen. Die unheimliche Stimmung auf See, die eigenartige Mischung aus freudiger Erregung über die neue exotische Welt, die Alma als Botanikerin natürlich das Herz erwärmt, aber auch das Unbehagen, das Alma angesichts der sehr anders artigen Mentalität der Menschen befällt, ist sehr gut nachvollziehbar dargestellt, dass man schön in diese fremde Welt eintauchen kann.

Sprachlich ist das Buch sehr angenehm zum Zuhören. Die Übersetzung ist aus meiner Sicht wirklich gelungen. Da das Hörbuch mit 1600 Minuten Länge schon sehr lange ist, war ich sehr angetan, dass es von Suzanne von Borsody gelesen wurde. Ich fand, dass das Buch selber durchaus seine Längen hat und die eine oder anderen naturphilosophischen Gedankengänge auch etwas kürzer hätten sein können. Aber ich war zu keiner Zeit müde, Suzanne von Borsodys Stimme zuzuhören. Sie verleiht dem Hörbuch einen unnachahmlichen Charme.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, in welches Genre das Buch einzuordnen ist. Es weist einerseits wissenschaftshistorische Elemente auf. In anderen Abschnitten ist es eher ein Reiseroman. Aber insgesamt ist es die fiktive Geschichte einer Frau, die auf der Suche nach der Liebe oder vielmehr dem Wesen der Liebe ist. Für mich sind etwas viele Aspekte an Genres aufgegriffen, was für mich zu einer gewissen Langatmigkeit geführt hat.

Meine Ausgabe war die ungekürzte Lesung auf 20 AudioCDs, die einzeln in Plastikhüllen verpackt in einer wunderschön gestalteten Kartonbox angeboten werden. Ergänzt ist das Hörbuch durch ein Booklet mit sehr schönen Zeichnungen und farbigen Bildern von Blumen und Moosen sowie Informationen zur Autorin und Interpretin, zu historischen Vorbildern, nach denen Alma ausgestaltet ist, zum wissenschaftlichen Hintergrund und zur Recherche. Das Booklet stimmt einem sehr schön auf das Hörbuch ein. Wer das Buch auf einem mp3 Player oder einem Smartphone hört, greift vielleicht besser gleich zur mp3 Version, da das Aufziehen auf PC von 20 CDs doch recht langwierig ist.

Der Roman selber konnte mich nicht durchgehend überzeugen, da er für mich recht viele Längen aufweist. Aber da das Hörbuch sehr schön gelesen und gestaltet ist, erhält es von mir dennoch gute 4 Sterne und eine Lauschempfehlung.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Trotz des Titels: Kein Kitsch!, 28. Juni 2014
Von 
Peer Sylvester "peerchen" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman (Gebundene Ausgabe)
Der Deutsche Titel deutet auf eine Liebesschnulze hin (Der Originaltitel verzichtet auf den Zustz "und der Liebe"), aber das ist falsch! Gilbert hat hier vielmehr einen schönen historischen Roman geschrieben, bei dem es zwar auch um Liebe geht, aber nicht um eine Liebesbeziehung.
Die Hauptdarstellerin ist im 19. Jahrhundert als Tochter eines reichen Pflanzenhändlers (dessen Geschichte im ersten Teil erzählt wird) aufgewachsen und widmet sich ganz dem Studium der Moose. Dann bekommt sie Besuch von einem ungewöhnlichen Mann... und eigentlich habe ich schon fast zu viel verraten und andererseits auch die erste Hälfte des Buches fast gar nicht zusammengefasst. Das Problem: Einen richtigen Handlungsfaden gibt es nicht in dem Sinne. Das Buch ist eine Studie der Hauptperson. Das klingt vielleicht nicht nach viel, liest sich aber sehr gut. Das Buch ist gut geschrieben und die Hauptperson so eigenwillig, dass man ihr gerne folgt und durchaus interessiert mitliest, wo es denn hingeht. Hinzu kommt die sehr dichte Beschreibung der Welt der Botaniker und Pflanzenforscher des 19. Jahrhunderts. Ein schönes Buch!
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Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman
Das Wesen der Dinge und der Liebe: Roman von Elizabeth Gilbert (Gebundene Ausgabe - 1. Oktober 2013)
EUR 22,99
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