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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend!
Ich hab dieses Buch geschenkt bekommen,und habe es geradezu verschlungen,denn der digitale Weltkrieg ist so spannend beschrieben von Mark Bowen,daß ich garnicht aufhören konnte zu lesen.
Vor 20 Monaten von Henry veröffentlicht

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt?
Laut Buchrücken "... Mark Bowden erzählt die atemberaubende Geschichte einer Gruppe von Experten für Cybersicherheit, die den Kampf gegen den Wurm aufnimmt." Ich bin jetzt auf Seite 112 von ca. 320. Bisher ist das Thema nur als Randthema vorgekommen. Im Vordergrund stehen geschichtliche Abrisse und Lebensläufe der beteiligten Personen. Wenn das aus dem...
Veröffentlicht am 21. Oktober 2012 von Karl Deutsch


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend!, 11. Februar 2013
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Ich hab dieses Buch geschenkt bekommen,und habe es geradezu verschlungen,denn der digitale Weltkrieg ist so spannend beschrieben von Mark Bowen,daß ich garnicht aufhören konnte zu lesen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Realität kann besser und interessanter sein als Hollywood..., 1. Oktober 2012
Von 
glasperlenraum - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Die Realität kann besser und interessanter sein als Hollywood, vor allem aber auch gefährlicher – so könnte man wohl schließen, wenn man „Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ gelesen hat.

Der amerikanische Journalist Mark Bowden (bekannt für seine Arbeit beim Philadelphia Inquirer, Vanity Fair und The Atlantic, sowie weiteren US-Zeitschriften) beschreibt in seinem Buch die Situation rund um den Computerwurm „Conficker“. Hierbei handelt es sich um einen äußerst gefährlichen Wurm, der 2008 entdeckt wurde und im weiteren Verlauf seines Daseins für reichlich Rätselraten, sowie Besorgnis verantwortlich werden sollte.

Um das wahre Ausmaß der Gefahr, die von solch einem genial durchdachten Wurm wie „Conficker“ (auch bekannt unter anderen Namen, wie „Downadup“, „kido“ und einigen mehr“) ausgeht zu verstehen, benötigt man ein gewisses Verständnis des Internets und seiner Funktionalität an sich. Dies wird nicht nur im Buch benannt, sondern dem Leser auch klar, wenn er sich mit der hier vorgestellten Materie beschäftigt. Doch genau an dieser Stelle setzt der Autor an.
Bei „Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ wird weit mehr an Informationen geboten, als nur solche hinsichtlich „Confickers“. So gibt Bowden zu Beginn des Buches zunächst Einblick in die Entstehung von Computern, sowie in die Entstehung des Internets. Dieser Einstieg ins Buch holt den Leser in gewisser Weise ab. Selbst solche Leser, die sich mit technisch genialen Errungenschaften wie Computern, Betriebssystemen und Internet bisher noch nicht weiter auseinandergesetzt oder gar dafür interessiert haben, werden auf denkbar einfache Weise in die Materie eingeführt. So gelingt es dem Autor, erst einmal eine gewisse Grundvoraussetzung für das Verständnis der weiteren Kapitel zu schaffen, die wahrlich spannend sind.

Gemessen an der Informationsfülle und der Komplexität von prozesshaften Darstellungen und Entwicklungen, die dieses Buch aufgreift, könnte man leicht zu der Annahme gelangen, dass es sich hierbei um schwere Lektüre handelt. Jedoch hält sich bei mir nachhaltig der Eindruck, dass es Bowden gelungen ist, komplexe Arbeitsabläufe und Sachverläufe äußerst anschaulich darzustellen. Vergleiche dienen dem leichteren Verständnis. Beispielsweise versucht Bowden sich an dem Vergleich eines Rechners mit dem Raumschiff Enterprise. Die Verknüpfung von komplexen Systemen wird hierbei verständlich aufbereitet. Meinem Erachten nach muss man hier weder Computerspezialist noch Star Trek-Fan sein, um dem Beispiel folgen zu können. Bowden versteht sich darauf, durch seine beispielhaften und lebensnahen, logisch nachvollziehbaren Erklärungen schweren Themen eine gewisse Leichtigkeit zu verliehen, die noch dazu Langeweile ausschließt.

Betrachtet man die Geschichte rund um „Conficker“ und dessen Auftreten, so wird rasch deutlich, dass es sich hierbei auch um die Geschichte von – zunächst recht wenigen – einzelnen Personen handelt. Besagte Personen sind allesamt Spezialisten, die sich in bestimmten Fachgebieten (manchmal auch auf weitaus mehr als einem) einen Namen gemacht haben und sich außerordentlich gut auf ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten verstehen. Sie sind das, was man als Elite im Bereich von Computertechnik / Internet bezeichnen könnte. Wer jetzt an die Bezeichnung „Geek“ denkt, der liegt damit alles andere als daneben, denn selbst im Buch wird diese aufgegriffen.
Bowden stellt uns Lesern die wichtigsten Personen in der Bekämpfung „Confickers“ vor. Gleich zum Einstieg gibt es eine Auflistung der Hauptpersonen, die nicht nur die Namen, sondern auch kurze Beschreibungen zu ihnen enthält. Mit fortlaufender Seitenzahl bekommt man auch Einblicke über diese und so bietet sich die Möglichkeit, Sympathie, bzw. Ablehnung zu gewissen „Charakteren“ aufzubauen.
Durch eben jene menschliche Seite und die dargestellten Perspektiven, verkümmert „Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ nicht zu einem langweiligen Fallbericht, sondern gewinnt eher den Charakter eines guten Thrillers.

Dieses Buch enthält Leben und ich bin nach wie vor überrascht darüber, wie viel Spannung es mir beim Lesen vermittelte. Man darf nicht außer Acht lassen, dass es sich hier eben nicht um einen fiktiven Plot handelt, sondern um die Darstellung einer wahren Begebenheit, die ein – in meinen Augen sehr talentierter – Journalist, auf Quellengrundlagen und Interviews basierend, überaus ansprechend aufbereitet und einem breitem Publikum zur Verfügung gestellt hat.
Beim Lesen fiel mir mehrmals auf, dass die Grenzen zwischen Realität und Fiktion zu verschwimmen schienen. Die Spannung, die Bowden in „Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ vermittelt, hat in meinen Augen etwas von einem sehr gut angelegten Sci-Fi-Klassiker. Die Vorstellung, dass es sich hier jedoch eben nicht um Fiktion handelt, gibt dem Ganzen eine umso erschreckendere Note.

Meiner Einschätzung nach, ist es Bowden sehr schön gelungen, auf die zerbrechliche Seite des Internets – ja, wenn man so möchte gar des Fortschritts – hinzuweisen. Dies ist wohl nicht allein dem zu verdanken, dass er die Bedenken und Sorgen der „Geeks“ beschreibt, die sich mit „Conflicker“ auseinandergesetzt haben. Seine Wortwahl ist anschaulich und eindringlich, ohne jedoch den Zeigefinger auf allzu offensive Weise zu erheben. Die Satzgestaltung ist nicht immer kurz und bündig, aber aussagekräftig. Seine Darstellungen sind logisch und nachvollziehbar. Dass im Buch häufig Abkürzungen und englischsprachige Bezeichnungen Erwähnungen finden, ist unumgänglich, wenn man die Thematik, die es behandelt, betrachtet. Hier kommt der Verständlichkeit des Buches jedoch zugute, dass Abkürzungen auch in der ausgeschriebenen Variante Erwähnung finden. Englischsprachige Begriffe werden in der Regel erklärt, oder übersetzt, um das Verständnis auch bei Personen zu erhalten, die der englischen Sprache nicht mächtig sind. Gerade das erachte ich als ein großes Plus. Wie oft hat man sich schon in einem solch technisch geprägten Thema mit einem Haufen von englischen Begrifflichkeiten konfrontiert gesehen, die das Verständnis nur unnötig erschwert haben?! Dass gerade dies hier nicht der Fall ist, empfinde ich als sehr löblich.

Die Aufmachung des mir vorliegenden Rezensionsexemplares ist klar und für meinen Geschmack dem Thema gut angepasst. Das Buch liegt mir als gebundene Fassung vor und verfügt über einen in schwarz gehaltenen Schutzumschlag, auf dem das Wort „Worm“ (eng. für „Wurm“) in grün und weiß prangt und in dem sich die Zahlen „0“ und „1“ wiederfinden. Es wirkt, als bestünden die einzelnen Lettern aus einem Bild, das aus Programmiersprache besteht. Den dadurch geschaffenen Effekt finde ich sehr schön, denn auf diese Weise fungiert das Wort „Worm“ eher wie ein Fenster in eine Welt, die nicht wirklich greifbar, aber präsent ist.

„Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ verdient aus meiner Sicht die beste Bewertung, die man an ein Buch vergeben kann. Selten habe ich ein non-fiktives, überaus komplexes Thema so gut und anschaulich aufbereitet erlebt. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe es in einem Zug durchgelesen.
Auf wundervoll unterhaltsame und spannende Weise stellt Mark Bowden ein reales Thema vor, dessen Bedeutung alles andere als zu unterschätzen ist. Dabei bekommt man den Eindruck, sich in einer fließenden Handlung mit interessanten Charakteren wiederzufinden.
Für mich ist „Worm. Der erste digitale Weltkrieg“ aus dem heutigen Zeitalter nicht mehr wegzudenken. Bowden fasziniert mit diesem Buch nicht nur, ein sensibilisiert darüber hinaus auch.
Jeder Mensch, der sich für die Welt und unserer aller Wohlergehen interessiert, aber auch jeder Mensch, der über einen eigenen Computer verfügt, einen solchen nutzt und / oder das Internet nutzt, sollte diese Buch gelesen haben, um sich selbst für die überaus komplexen und wichtigen Prozesse der heutigen Welt zu sensibilisieren und sich seiner eigenen Verantwortung bewusst zu werden.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super spannend (und lehrreich)!, 10. August 2013
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Sehr aktuelles Thema - sehr gut recherchiert und aufbereitet.

Inhalt:
Ein Computer-Wurm greift die digitale Welt an. Es wird die Bekämpfung der digitalen Bedrohung beschrieben.

Ich finde es sehr spannend, wie viel Arbeit darin steckt dem Wurm nachzuspüren, um ihn aufzuhalten.

Fazit: Ein Thriller über Computertechnik. Bleibt mit Sicherheit im Gedächtnis.
Absolut lesenswert!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Super Buch!!!, 7. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch ganz zufällig erworben, da mich das Thema rund um Hacker & Co. interessiert hat. Das Buch hat mich bis zum Ende sehr gefesselt - besonders spannend empfand ich dabei die Tatsache, dass hier eine reelle Geschichte wiedergeben wird. Kann das Buch absolut empfehlen und würde es jederzeit wieder kaufen.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt?, 21. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Laut Buchrücken "... Mark Bowden erzählt die atemberaubende Geschichte einer Gruppe von Experten für Cybersicherheit, die den Kampf gegen den Wurm aufnimmt." Ich bin jetzt auf Seite 112 von ca. 320. Bisher ist das Thema nur als Randthema vorgekommen. Im Vordergrund stehen geschichtliche Abrisse und Lebensläufe der beteiligten Personen. Wenn das aus dem Klappentext hervorgegangen wäre, dann hätte ich mir das Buch nie gekauft.
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3.0 von 5 Sternen Kategorie?, 14. März 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Das Buch liegt so irgendwo zwischen Krimi und Reportage. Eine spannende Story interessant geschrieben. Der fachliche Tiefgang, Hintergrund, Nutzen etc. ist nicht gegeben. Kein Buch für jemanden, der sich mit dem Thema vertieft auseinandersetzen möchte, aber definitiv unterhaltsam.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genial und spannend, 23. November 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
Das Buch war wirklich sehr interessant und auch spannend zu lesen. Es hat verschiedene Hintergründe aufgezeigt und die zukünftige Entwicklung im Bereich Cyberwar. Das besondere ist, dass alles wirklich so passiert ist.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Für Interessierte: Infos zum Info-Krieg, 5. Oktober 2012
Rezension bezieht sich auf: Worm: Der erste digitale Weltkrieg (Gebundene Ausgabe)
"Don't you know we got smart bombs, it's a good thing that our bombs are clever. Don't you know that the smart bombs are so clever, they only kill bad people now." (Oingo Boingo, "War Again")

Wer Mark "Black Hawk Down" Bowden ist und was "Conficker" für eine Bedeutung hat, dessen sollte man sich bewusst sein, damit man "Worm" nicht für ein Biologiebuch hält. Wobei es das irgendwie ja dann doch ist - denn die Krankheiten, mit denen sich unsere Vorfahren herumschlagen mussten, sind wohl gar nichts gegen die elektronischen Viren der Neuzeit, wo man nicht einmal mehr physikalisch irgendwohin reisen muss, um sich oder jemand anderen anzustecken.
Bowden als Wissenschaftsjournalist macht es sich hier also zur Aufgabe, dem interessierten (!) Laien zu verdeutlichen und überhaupt erst bewusst zu machen, wie die - für den Normalbürger eher nervige - Virenbedrohung speziell von Windows-Computern zustandekommt und was frei nach Goethe "die Virenwelt im Innersten zusammenhält" bzw. - daher der Untertitel "Der erste digitale Weltkrieg" - wie und wieso Computerviren eben nicht nur Computer, sondern tatsächlich die Menschheit als solche bedrohen. Er verfolgt dabei in semi-erzählenden Passagen die Bemühungen einzelner Mitglieder der "Kabale" (nicht im alten Sinne von "Intrige", sondern hier anglo-amerikanisch für eine "verschworene Gemeinschaft" gebraucht) von Ideal- und Spezialisten, die dem "Conficker"-Wurm (offenbar der zum Zeitpunkt gefährlichste Computervirus in freier Wildbahn) auf den Fersen sind. Eine treffende Pointe, die mir in diesem Zusammenhang positiv im Gedächtnis geblieben ist: Nach ungefähr der Hälfte kommt der Autor auf die interessante Feststellung, dass die Leute, die sich ehrenamtlich (!) darum kümmern, dass die Virenprogrammierer nicht gewinnen, die wahren Superhelden à la X-Men sind: Sie sind nicht nur "Mutanten" in dem Sinne, dass sie in vielerlei Hinsicht keine "Normalbürger" (mehr) sind, sie erfüllen damit sogar das Kriterium der unspektakulären Reallebens-identitäten, die sich viele Superhelden zulegen bzw. aus denen sie hervorgegangen sind und die sie zwischendurch wieder annehmen (müssen).
Dieses Buch ist für alle, die einmal über den "ich-brauch-Computer-nur zum Arbeiten, aber wie sie funktionieren ist mir prinzipiell wurscht"-Tellerrand hinweg gucken wollen, eine durchaus spannende Lektüre, aber in besonderem Maße natürlich für diejenigen, die zumindest schon eine kleine Affinität zur Geekigkeit besitzen. Man muss zwar nicht unbedingt Vorwissen haben, aber der im Buch mehrfach zitierte "Blick" (wenn ein Spezialist über sein Fachgebiet referiert, ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass der Zuhörer nicht unbedingt vom Fach ist) stellt sich, denke ich, ansonsten auch beim Leser ein. Da ist es doch ganz praktisch, das der Reportage-Erzählung nicht nur ein Personenverzeichnis voran- sondern auch ein Glossar der wichtigsten Begriffe nachgestellt wurde. Gelegentlich merkt man dem Buch nicht nur wegen der englischen Fachbegriffe (die sind auf dem behandelten Gebiet einfach unvermeidlich, es sei denn, man geht den Weg der Franzosen und nenn Computer konsequent "ordinateur", die Software "logiciel" und die Spice Girls "Leh Spiss Schirl") gelegentlich an, dass es aus dem Englischen übersetzt wurde, aber die sprachliche Gestaltung geht insgesamt schon in Ordnung.
Vor allem ist das Buch ein faszinierender Blick hinter die Kulissen des Internets (auch einige geschichtliche Details, die mir noch nicht bekannt waren, habe ich gelernt) - ob die Bedrohung nun wirlich so dramatisch ist, dass man das ganze als "Weltkrieg" verkaufen muss, wird sich vielleicht noch herausstellen. Dass der Autor das Ganze ein wenig dramatisiert und man sich bei dem Text stilistisch nicht immer sicher ist, ob man ein Sachbuch oder einen Thriller vor sich hat, liegt in der Natur der Sache, kann manchmal aber auch irritieren.
Was ich seit langer Zeit gerne einmal nachvollziehbar und befriedigend beantwortet hätte, weil es den "Info-Krieg" tatsächlich zu einem weltbedrohlichen machen könnte: Warum muss die entsprechende Infrastruktur überhaupt ans "zivile" WWW angeschlossen sein? Den prinzipiellen Sinn der Vernetzung von Krankenhäusern sehe ich ja noch ein, aber muss man ein Atomkraftwerk (überspitzt ausgedrückt) unbedingt mit dem Internet Explorer von zu Hause aus steuern können? Klar, dass da nicht unbedingt Ziel und Aufgabe des Buchs ist, aber man wird ja schon mal fragen dürfen...
Eine Zurück-in-die-Zukunft-Verbindung fürs Hill Valley Blog (dort erschien diese Rezension erstmalig) hab' ich als übrigens auch noch gefunden: Phil Porras, der erste "Held" der Geschichte, ging nämlich auf die Whittier High School - wer's nicht weiß: Das ist nicht nur die Schule von Ex-Präsident Richard Nixon, sondern auch die Kulisse der Hill Valley High gewesen...
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Worm: Der erste digitale Weltkrieg
Worm: Der erste digitale Weltkrieg von Mark Bowden (Gebundene Ausgabe - 25. Februar 2012)
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