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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informatives und unterhaltsames Gespräch zweier Visionäre
Das fliegende Auge, passender könnte dieser Buchtitel nicht gewählt worden sein. Das weiß man spätestens wenn man dieses grandiose Gespräch zwischen Tom Tykwer und Michael Ballhaus gelesen hat. Da kann man es verschmerzen, wenn man erfährt, das man sich diesen Buchtitel bei einem Dokumentarfilmer "geborgt" hat; natürlich mit dessen...
Veröffentlicht am 6. Mai 2004 von Thomas Kerstens

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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt
Voller Vorfreude und die sehr guten Rezensionen in Erinnerung habe ich mich auf das Buch gestürzt. Doch nach einigen Seiten kam für mich die Ernüchterung: Da findet kein Gespräch statt, sondern da wird für fast alle Filme, die Michael Ballhaus gedreht hat, dasselbe Frageschema angewandt. Darüber hinaus setzen die Fragen cineastische...
Veröffentlicht am 12. Februar 2010 von Wolle Lisboa


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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Informatives und unterhaltsames Gespräch zweier Visionäre, 6. Mai 2004
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Das fliegende Auge, passender könnte dieser Buchtitel nicht gewählt worden sein. Das weiß man spätestens wenn man dieses grandiose Gespräch zwischen Tom Tykwer und Michael Ballhaus gelesen hat. Da kann man es verschmerzen, wenn man erfährt, das man sich diesen Buchtitel bei einem Dokumentarfilmer "geborgt" hat; natürlich mit dessen Einverständnis. Mit Tom Tykwer und Michael Ballhaus haben sich hier 2 Menschen getroffen, die eine große Leidenschaft gemeinsam haben: Das Kino und die Magie der bewegten Bilder. Beginnend mit dem prägenden Einfluß von Michael Ballhaus Eltern und seiner Zeit als Kameramann beim SWF in der Anfangszeit des deutschen Fernsehens entwickelt sich das Gespräch immer intensiver und detaillierter, ohne jedoch mit übermäßigem Fachjargon zu irritieren. Dabei ist nicht nur interessant, wie sich im Laufe der Zeit und mit wechselnden Regisseuren der Stil und auch der Anspruchs Ballhaus änderte, sondern auch seine Erlebnisse mit Kollegen und Weggefährten. Allen voran natürlich Faßbinder und Scorsese. Was das Buch geradezu vergnüglich und für Filmfreaks unbedingt lesenswert macht, sind die netten und kleinen Geschichten von Stars und solchen die es vorgeben zu sein. Denn Michael Ballhaus ist mittlerweile einer der besten und anerkanntesten Kameramänner der Welt und hat in Hollywood schon einiges erlebt. Und obwohl Ballhaus beileibe kein Denunziant ist, sagt er was er denkt. John Travolta z.B. hat Schwierigkeiten, selbst kurze Textpassagen zu lernen. Meryl Streep wiederum sei schwierig zu fotografieren.
Auch die Art und Weise, wie bestimmte Regisseure an einen Film herangehen, wird spannend erzählt. So ist gerade die Entstehungsgeschichte von Scorseses Passion spannender wie der Film selbst. Oder der Einfluß, den ein Kameramann manchmal hat, größer als der des Regisseurs. Nach knapp 250 Seiten ist dann leider schon alles vorbei und man wünscht sich, mehr von den beiden zu lesen und zu hören. Wie Tykwer und Ballhaus hier plaudern, fühlt man sie fast auf dem Sofa neben sich sitzen. Und durch so viele neue Details und anderen Ansichten zu Filmen, die man unter diesem Aspekt noch nicht betrachtet hat, lernt man vielleicht auch, mit den Augen eines Kameramannes zu sehen. Für Fans von Ballhaus und auch Tykwer, und solchen die es werden wollen, ist dieses Buch sowohl vom Inhalt als auch von der Aufmachung her ein Meisterwerk der informativen Unterhaltung. Grandios. Auf den Punkt bringt Regisseur Mike Nichols die Fähigkeiten von Michael Ballhaus mit einem wunderschönen Kompliment:
Mit Michael zu arbeiten ist, als wäre man im Himmel. Allerdings ohne dafür sterben zu müssen. Nach diesem Buch kann man diese Aussage nachvollziehen. Für jeden Cineasten ein Muß.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Höchst interessanter Blick hinter die Kamera, 15. April 2003
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Für alle "Making Of"-Interessierten ein Muss: Ein Filmbuch in der Form eines Gesprächs zwischen zwei der besten deutschen Filmschaffenden. Der (leider) inzwischen quasi ausgewanderte Director of Photography Michael Ballhaus hat sich von Regisseur Tom Tykwer (Lola rennt) interviewen und dabei tief in die Trickkiste schauen lassen.
Nahezu chronologisch wird das bisherige Lebenwerk Ballhaus angesprochen: knapp die Kindheit und Lehrjahre als Fotograf, die Anfänge als TV-Kameramann beim Südwestfunk, die Zusammenarbeit mit Fassbinder und schließlich die internationale Anerkennung durch Filme mit Martin Scorcese und anderen Hollywood-Regisseuren. Darunter so bekannte Filme wie Goodfellas, Die Farbe des Geldes, Die Waffen der Frauen, Zeit der Unschuld, Outbreak, Air Force One bis hin zu Gangs of New York (Oscarnominiert). Auch wenn man die angesprochenen Filme nicht kennt, ist es dennoch interessant, die mit amüsanten Anekdoten verknüpften Ausführungen zu verfolgen. Dabei hält sich Tykwer, obwohl selbst sicher mittlerweile ein "Star", erfreulicherweise zurück, begnügt sich allerdings nicht mit der Rolle des reinen Stichwortgebers. Immer wieder spürt man sein Interesse, wenn Ballhaus erläutert, mit welchen Mitteln er und die anderen am Film Beteiligten diese oder jene Szene realisiert haben. Manche sind mit viel Aufwand, andere verblüffend einfach entstanden. Die unterschiedlichen Arbeitsweisen verschiedener Regisseure und Schaupieler kommen ebenso zu Sprache wie die Schwierigkeiten vor, während und sogar nach der Produktion. Neu für mich war z.B., dass es nur etwa 6 (Premieren-)Kopien pro Film gibt, die die bestmögliche Qualität haben. Das, was der normale Kinobesucher sieht, sind nicht selten (FastFood-)Kopien, deren Farbgebung und Schärfe in sich und durch die Projektion sehr leiden. Manche DVD sieht besser aus.
Die Fotos können nur unzureichend die Magie der Kamera wiedergeben, schon gar nicht die "Ballhaus"-Kreisfahrten. Und auch bei anderen ausführlich analysierten Filmszenen habe ich es bedauert, dass es keine DVD zum Buch gibt. Ansonsten hätte das Buch von mir auch 6 Sterne bekommen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Mr. Ballhaus, wie haben sie das gemacht ?, 28. März 2006
Von Ein Kunde
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Dieses schöne Buch ist eine Art Biografie/Filmografie eines Mannes, der sehr viele Filme beeinflusst hat, ohne dass sein Name in der Öffentlichkeit groß die Runde gemacht hat. Jeder kennt Scorcese, aber die wenigsten kennen Michael Ballhaus.
Die Arbeit der Menschen hinter der Kamera, die im deutschen leider immer noch ein bisschen abwertend "Kameramänner" genannt werden, beeinflussen die visuelle Seite eines jeden Films maßgeblich ! Michael Ballhaus ist dabei zu einem der ganz großen geworden, gleichzeitig aber charakterlich nie abgehoben.
Dieses Gespräch zwischen Tom Tykwer und Michael Ballhaus ist ein wahrer Lesegenuss. Man kann ein Gespräch zweier Filmemacher mitverfolgen, dass ganz offensichtlich in sehr entspannter Atmosphäre entstanden ist. Ganz nebenbei erfährt man noch von Ballhaus ,in der einen oder anderen Anekdote, eine ganze Menge über die Arbeit als DOP (Director of Photography) und die technische Seite des Filmes an sich. Man bekommt einen guten Eindruck darüber wie die Arbeit eines DOP aussieht und wie Ballhaus, in den Filmen, an denen er mitgewirkt hat, die Vorstellungen der Regisseure (und oft auch seine eigenen) in die Bilder umgesetzt hat, die die Filme zu etwas besonderem gemacht haben.
Das Buch ist jeden Cent wert. Nicht nur für Filmfans.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Filmfans- ausnahmsweise einmal lesen!, 10. März 2003
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist nicht nur haptisch sehr schön gemacht, sondern bietet mit den beiden Gesprächspartnern Ballhaus und Tykwer zwei ganz grosse Filmfans auf, die den Leser unterhaltsam über die Hintergründe des Filme-Machens aufklären. Neben technischen Tricks, Entstehungsgeschichten mit Umbesetzungsdramen, Klatsch hinter der Kamera und Insiderwissen werden zudem zahlreiche Fotos und Filmprints aufgeboten, die die Gesprächsinhalte sehr gut erläutern. Auch ein Verzeichnis von Filmfachbegriffen und eine vollständige Filmographie von Ballhaus` Arbeit sind inbegriffen. Ein Muss für Filmfans- auch wenn man nach dem Lesen erst einmal jede Menge Filme (wieder-) sehen muss ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wie haben Sie das gemacht, Herr Ballhaus?, 23. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Tom Tykwer, Filmkenner und -besessener, befragt ein Urgestein des deutschen und amerikanischen Films, den Kameramann Michael Ballhaus. Das Ergebnis ist ein edles, reich bebildertes und mit einem sehr hilfreichen Glossar versehenes Buch für jeden Filmfan. Von seinen Anfängen beim Fernsehen über die wilden Jahre mit Fassbinder bis zur Arbeit mit Amerikas Meistern wie Coppola und Scorsese entblättert Ballhaus sein vielfältiges Schaffen, wartet mit lustigen Anekdoten auf und bietet Einblicke in die technischen Aspekte seiner Profession. Was ist ein Achsensprung? Was hat Joe Pesci mit der Mafia zu tun? Was benötigt man, damit der "Vertigo"-Effekt gelingt? Wie kaschiert John Travolta seine Schwäche beim Textlernen? Wie leuchtet man dreieinhalb Kilometer Landebahn aus? Das und noch viel, viel mehr erzählt dieses Buch. Amüsant, interessant, anregend!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fantastisches Buch, 10. März 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Sehr edle Aufmachung, schönes Papier. Das Buch ist für Filminteressierte ein Muss. Toll, die Gespräche der beiden Künstler. Schöne Fotos. Wie ein spannender Roman zu lesen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ein Blick hinter die Kulissen, 27. September 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge: Michael Ballhaus - Director of Photography (Broschiert)
Ein sehr interessant "erzähltes" Interview vermittelt die Welt des "Profifilms". Ballhaus und seinen Stiel muß man mögen, ein sensationeller Lebensweg.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Thema verfehlt, 12. Februar 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das fliegende Auge (Gebundene Ausgabe)
Voller Vorfreude und die sehr guten Rezensionen in Erinnerung habe ich mich auf das Buch gestürzt. Doch nach einigen Seiten kam für mich die Ernüchterung: Da findet kein Gespräch statt, sondern da wird für fast alle Filme, die Michael Ballhaus gedreht hat, dasselbe Frageschema angewandt. Darüber hinaus setzen die Fragen cineastische Detailkenntnis (ich meine nicht die Technik) für alle dort behandelten Filme voraus, was man wohl nicht von jedem Leser erwarten kann. Das Konzept des Buches verhindert einen echten Meinungsaustausch zwischen Tom Tykwer und Michael Ballhaus. Und damit erfährt man auch so gut wie nichts über den Menschen Michael Ballhaus, abgesehen von einigen Kindheitserinnerungen. Lediglich ein Einblick in die Arbeitsweise dieses genialen Kameramannes wird gewährt - nicht weniger aber leider auch nicht mehr.
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Das fliegende Auge: Michael Ballhaus - Director of Photography
Das fliegende Auge: Michael Ballhaus - Director of Photography von Michael Ballhaus (Broschiert - 29. Oktober 2011)
EUR 26,00
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