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23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Packend, schmerzhaft - und doch wunderschön!
Zuerst war der Film: Vom Atmen unter Wasser" und Lisa-Marie Dickreiter schrieb das Drehbuch dazu. Dass sie parallel dazu aus derselben Geschichte auch einen Roman entstehen ließ, war eine beglückende Eingabe und Idee, denn das, was Filme auslassen, können Worte erreichen - die Einbeziehung der eigenen Phantasie, des selbst Erlebten: ein ganz besondere...
Veröffentlicht am 6. August 2010 von Gabriele Gérard

versus
14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Atmen unter Wasser von Lisa-Marie Dickreiter
Meine Meinung:
Erster Satz: Mit sieben Jahren beschloss ich, meine kleine Schwester für immer loszuwerden.

Dieser allererste Satz klang für mich sehr spannend und ich habe mich sehr gefreut dieses Buch zu lesen. Aber als ich dann die weiteren Seiten gelesen habe, war das Buch so öde geschrieben. Vorallem mit dem Schreibstil kam ich...
Veröffentlicht am 1. März 2012 von Anni's Leselounge


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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Unter die Haut, 21. März 2012
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Ich habe den Roman jetzt schon mehrere Mal gelesen und schwöre: Er wird von Mal zu Mal besser. Die Nähe, die Lisa Dickreiter durch ihre präzise Sprache und ihre außerordentlich feinfühlige Figurenführung herstellt, macht es möglich, dass ich tatsächlich diesen schwierigen Weg mit den Figuren gemeinsam gehe. Und ich verstehe jede Handlung, selbst die, die ich aus der Distanz betrachtet wahrscheinlich verurteilen würde. Man kann gespannt sein, was als nächstes von dieser Autorin kommt. Ich freue mich drauf.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch, das tief bewegt, 11. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Der gewaltsame Tod von Sarah zerstört im Nachbeben die Familie. Ein Jahr nach dem Tod ihrer Tochter begeht die Mutter einen Selbstmordversuch. Der Vater, der sich aufgrund der Fixierung der Mutter auf die tote Tochter in eine Affäre stürzt, zitiert den Sohn herbei, damit er sich um die labile Mutter kümmert. Lisa-Marie Dickreiter beschreibt einfühlsam und unerbittlich die Situation, in der die drei Protagonisten (Mutter, Vater, Sohn) seit Sarahs Tod gefangen sind. Dabei spürt man, dass Dickreiter sich intensiv mit der Materie befasst haben muss, so genau sind ihre Beobachtungen. Die Sprache ist unglaublich schön und so plastisch, dass man sich jede Szene, jede Bewegung genau vorstellen und in die emotionsgeladene Welt der Familie eintauchen kann. Ein Buch, das tief bewegt. Absolut empfehlenswert.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein bewegender und tiefgehender Roman über das Schicksal einer Familie, die versucht, mit einem unsäglichen Verlust umzugehen, 25. Januar 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Normalerweise folgt auf ein gutes Buch, manchmal auch ein weniger gutes, ein guter oder auch weniger guter Film. Hier in diesem Fall war es umgekehrt. Nachdem die gelernte Drehautorin Lise-Marie Dickreiter das Drehbuch für eine überaus erfolgreichen Film geschrieben hatte, legt sie nun, nicht weniger gelungen, zu der gleichen Story ein Buch vor.

Es ist ein bewegender und tiefgehender Roman über das Schicksal einer Familie, die versucht, mit einem unsäglichen Verlust umzugehen.
Ein Jahr ist es zu Beginn der Handlung her, dass die damals 16-jährige Sarah Bergmann auf dem Heimweg von einer Party nachts ermordet wurde. Der Täter wurde gefasst und verurteilt. Doch damit hört das Drama für die Familie nicht auf.

Als kurz vor dem Jahrestag des Todes der Tochter ihre Mutter, Anne Bergmann, sich die Pulsadern aufschneidet und gerade noch gerettet werden kann, beginnt für den Vater und mehr noch für den schon aus dem elterlichen Haus ausgezogenen Sohn Simon das Ganze auf eine andere Art noch einmal von vorne.

Die Mutter flüchtet sich in eine eigene Welt, und verweigert sich einer im Übrigen wenig sensiblen Psychotherapeutin. Der Vater ist überfordert, hat sich, wie sich später herausstellt, schon vor Monaten erfolgreich nach einer anderen (Sexual)partnerin umgesehen und nötigt seinen Sohn Simon, unter dem Vorwand, für das Rigorosum seines Medizinstudiums lernen zu müssen, wieder nach Hause zurückzukehren. Simon kann sich nur schwer gegen die Co-Abhängigkeit wehren, in die er schneller, als er denken kann, hineinrutscht. Denn die Mutter ist nach wie vor suizidgefährdet.

In wechselnden Perspektiven ( die Personen Simon, Anne und Jo, der Vater werden wie in einem Film abwechselnd eingeblendet) nimmt eine dramatische Handlung ihren Lauf, in der Simon verzweifelt versucht , seine Mutter in ihrem Kokon aus Trauer und Wut zu erreichen. Eine Handlung, die sprachlich gekonnt in Szene gesetzt wird und die mit oft ganz knappen Sätzen oder Wortfolgen eine Spannung erzeugt, die den Leser immer mehr mit hineinzieht in ein Drama nicht gelungener Trauer, in ein Familienschicksal, wie es jedem von uns von einer auf die andere Minute blühen könnte.

Mit überraschenden Wendungen gespickt, beschreibt der Roman gefühlvoll und spannend zugleich ein in der Gesellschaft nach wie vor stark tabuisiertes Thema. Was passiert mit einer Familie, was passiert mit der Trauer der einzelnen überlebenden Familienmitglieder, nachdem einer der ihren durch ein Verbrechen zu Tode gekommen ist?

Weil es eben potentiell jedem passieren kann, ist das Buch so erfolgreich und wird so viel gelesen und besprochen. Doch es ist nicht nur das Thema, das das Buch absolut empfehlenswert macht. Es ist seine herausragende literarische Qualität, die es unter vielen Büchern des Jahres 2010 zu einem ganz besonderen macht.
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10 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen ...maximal drei Sterne, 31. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch gekauft, weil ich eine begeisterte Buchbeschreibung in einer Zeitschrift gelesen hatte und auch hier die Rezensionen durchwegs sehr positiv waren/sind. Und was soll ich sagen? Ich war enttäuscht. Ich habe mich mehr oder weniger durch das Buch gequält... in der Hoffnung, dass das noch was kommt.
Das Thema an sich berührt einen und ist aufwühlend, aber der Erzählstil gefällt mir gar nicht. Schade.
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13 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Charakter einer Diplomarbeit, 21. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Ich kann mich den kritischen Stimmen in dieser Runde nur anschließen. Was filmisch funktioniert, ist nicht unbedingt literarisch überzeugend, auch wenn diese 1:1 Übertragung heutzutage in Mode zu kommen scheint. Visuelle Eindrücke aneinander zu reihen bedeutet nicht, eine Verbindung zu den Figuren einer Geschichte oder zum Verlauf der Geschichte selbst herzustellen - das reicht eben für's Drehbuch, nicht aber für Prosa, die künstlerischen Mehrwert hat. Das Resultat ist, dass man sich durch ein Buch quält, an dessen hölzernen Figuren man schnell das Interesse verliert, weil eben an der Geschichte selbst so gar nichts Überraschendes ist. Wer eine ungewöhnliche Perspektive, eine überzeugende Sprache, lebendige Charaktere und intelligente Wendungen sucht - in einer Geschichte mit vergleichbarem Thema - der sollte den nicht umsonst berühmt gewordenen Roman von Alice Sebold In meinem Himmel: Roman oder auch "Der kleine Freund" von Donna Tartt Der kleine Freund: Roman lesen.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine Lektüre, die an die Nieren geht und zum Weiterdenken und Mitleiden geradezu zwingt, 28. Mai 2013
Von 
Katrin Herz "Katrin" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Über den Inhalt kann man in anderen Rezensionen genug lesen. Ich begnüge mich daher größtenteils damit, meine Leseeindrücke zu schildern.

An nur zwei Urlaubsnachmittagen und -Abenden habe ich dieses Buch richtig verschlungen. Das Thema "Tod des eigenen Kindes und die Zeit danach" fand ich ergreifend, erschütternd und gänsehautrealistisch beschrieben. Die verschiedenen Strategien der Figuren, mit ihrer Trauer umzugehen und dem eigenen Überleben einen Sinn zu geben, wirken absolut nachvollziehbar. Der Bruder, der die Verantwortung vor allem für die trauernde Mutter übernimmt und dem (emotional flüchtenden) Vater unter die Arme greift, der vom Festhalten der Mutter an der Vergangenheit überrollt wird, versucht sein Möglichstes. Und dies ist umso überraschender, als er selbst sich die Schwester als Kind einmal aus seinem Leben gewünscht hat und sogar versucht hat, sie auf eine damals sehr kindische Weise wirklich "loszuwerden". Ausgerechnet er soll jetzt vermitteln zwischen den Polen von Verlustbewältigung, Trauer, Weitermachenwollen, Resignation und Hoffnung.
Die Berührung mit der Vergangenheit der Schwester, deren Freund und bester Freundin, die (Wieder-)Annäherungsversuche zwischen Vater, Mutter und Sohn ist überaus packend geschildert. Gerade die Banalität des Weiterlebens der Überlebenden, ihre (gelingenden und nicht gelingenden) Versuche, zu vergessen und zu bewältigen, machen alles so überaus realistisch und auch emotional anstrengend.

Besonders erschütternd fand ich genau diesen Kontrast zwischen dem Tod des Mädchens, der Mutter, die dieses Mädchen nicht vergessen will und kann und den Personen, die auf verschiedene Weise den Weg ins Vergessen suchen. Tun sie es überhaupt? Vergessen sie? Ist ihr Weiterleben der Versuch zu verdrängen oder ist es nur die Konsequenz daraus, dass sie längst abgeschlossen haben mit der Vergangenheit und ihren Weg ohne Blick zurück weitergehen? Ist es Flucht? Ist es Angst? Oder ist es die schlichte Wahrheit unseres Lebens, dass Gegenwart und Zukunft immer (bewusste oder unbewusste) Bewältigung der Vergangenheit ist – egal wie sie aussieht? Die verschiedenen Sichtweisen der Personen, der Blick durch ihre Augen, die Darstellung ihrer Gedanken und Handlungen hat mir gezeigt, wie gnadenlos unterschiedlich die Menschen sind. Ihre Ängste, Wünsche, Ziele, Hoffnungen finden jeweils ganz verschiedene Ausdrucksmittel. Die Figuren gestalten ihr Leben so, wie es ihnen möglich ist – manchmal versuchen sie es gemeinsam, doch oft scheitert diese Gemeinsamkeit daran, dass eine der Parteien nicht bereit ist (oder nicht die Kraft dazu hat), diese Gemeinsamkeit zu suchen. Gerade das Ende der Geschichte fand ich bedrückend und befreiend zugleich: Scheitern und Sieg, Gefühl und Gefühllosigkeit liegen hier sehr nahe beieinander. Damit drückt die Geschichte vom Umgang mit dem Tod gerade die Kompliziertheit und den Widersinn unseres Lebens aus.

Fazit: Dieser Roman von Lisa-Marie Dickreiter ist ein völlig zurecht hochgelobtes Buch. Es bietet eine aufreibende aber klasse berührende Lektüre zu einem sehr heiklen Thema mit überraschendem (auch offenem) Ende, das zum Weiterdenken zwingt. Hier hat sich bei mir Betroffenheit mit atemraubendem Lesevergnügen vermischt. Dieser Versuch, dem Unsagbaren eine Stimme zu geben und zu zeigen, wie merkwürdig, gnadenlos und doch auch tröstlich den Menschen das Leben mitspielen kann, ist sehr gut gelungen. Wer sich nicht davor scheut, Romane zu lesen, die mit Tiefgang an die Nieren gehen, der/die wird dieses Buch schon nach der ersten Seite mögen und nicht mehr weglegen, bis es und sein ergreifendes Thema bezwungen wurden. Ich empfehle dieses Buch Lesern, die bereit sind, sich dem Leben und den Menschen zu stellen, indem sie dem Umgang dieser Figuren mit dem Tod in die Augen sehen!
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7 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Man muß sich schließlich nicht alles antun........., 24. April 2011
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Extravagant geschrieben; kein Buch welches man Mal eben zur Unterhaltung oder als Feierabend- oder Bettlektüre liest. Der Schreibstil ist auch nicht meiner, zudem hat es mich traurig gemacht und nicht wirklich unterhalten. Habe nach Seite 50 nicht weitergelesen!
Von mir gibt es keine Empfehlung,.........
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5.0 von 5 Sternen Außergewöhnlich, 29. September 2013
Rezension bezieht sich auf: Vom Atmen unter Wasser (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr außergewöhnliches Buch. Das Stakkato der kurzen Sätze wirkt sehr eindringlich, ein kleiner Hammerschlag. Die Autorin ist eine präzise Beobachterin und zusammen mit den kurzen Satzkonstruktionen schafft sie es, dem Leser die Augen über die verborgene/Unbewusste Details zu öffnen.
Es stimmt, die Charaktere machen keine großartige Entwicklung durch, aber das halte ich für realistisch, auch wenn es damit nicht der Main-Stream-Wünschen entspricht. Alle Charaktere handeln für mich aus ihrer Situation heraus nachvollziehbar. Es gibt kein Gut oder Böse - kein Richtig oder Falsch, wenn jeder in seiner Welt gefangen ist.
Atemlos habe ich jedenfalls verfolgt, wie die Autorin ihre Charaktere am Rand des Vulkans führt - ich kann das Buch sehr empfehlen!
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Vom Atmen unter Wasser
Vom Atmen unter Wasser von Lisa-Marie Dickreiter (Gebundene Ausgabe - 7. August 2010)
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