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4.0 von 5 Sternen Die andere Familie
Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden. Das zumindest denken Chrissie und ihre drei Kinder Tamsin, Dilly und Amy, als deren Vater Richie nach einem Herzinfarkt stirbt. Er war Musiker und der Mittelpunkt ihres Lebens, alles drehte sich um ihn.
Chrissie, seiner Lebensgefährtin ist es leider nie gelungen, ihn zu heiraten, denn er war bereits verheiratet, hat sich...
Veröffentlicht am 18. August 2012 von Kleeblatt

versus
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familienglück und Trennungsunglück
Von einem Tag auf den anderen den Mann und Vater zu verlieren, bedeutet eine gewaltige Herausforderung an die emotionale Stabilität und die Tragfähigkeit von Familienbeziehungen.
Als der Pianist Richie Rossiter völlig unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, ist keiner seiner Familienangehörigen darauf vorbereitet.
Nun treten auf einmal...
Veröffentlicht am 22. Mai 2010 von cl.borries


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Die andere Familie, 18. August 2012
Von 
Kleeblatt "Monika" (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (TOP 500 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Die andere Familie: Roman (Taschenbuch)
Es gibt keine Gerechtigkeit auf Erden. Das zumindest denken Chrissie und ihre drei Kinder Tamsin, Dilly und Amy, als deren Vater Richie nach einem Herzinfarkt stirbt. Er war Musiker und der Mittelpunkt ihres Lebens, alles drehte sich um ihn.
Chrissie, seiner Lebensgefährtin ist es leider nie gelungen, ihn zu heiraten, denn er war bereits verheiratet, hat sich aber all die Jahre nie scheiden lassen.
Obwohl er nach der Trennung keine Kontakte zu seiner Frau und seinem Sohn Scott hatte, erben diese seinen Flügel und die Tantiemen an den Liedern, die er vor seinem Verlassen der ersten Familie geschaffen hatte.
Chrissie und ihre Kinder fallen in ein tiefes Loch, der Flügel verkörperte alles, was ihren Vater ausmachte, auch war er in der Wohnung immer allgegenwärtig und ausgerechnet dieser soll gemäß Testament an die andere Familie ihres Vaters gehen.
Chrissie will davon nichts wissen, kann sich damit nicht abfinden, aber Amy, die die Rechtmäßigkeit des Anspruches auf den Flügel sieht, nimmt Kontakt mit ihrem Halbbruder Scott auf und will ihn kennenlernen ...

Joanna Trollope hat ein wunderbares Werk über das Thema Liebe, Vertrauen, Verlust und Tod geschaffen.
Die Autorin zeigt die Verarbeitung des Verlustes von Mann bzw. Lebensgefährten, indem sie den Leser die Gedanken und Handlungen der Betroffenen mit erleben lässt.
Auf der einen Seite steht die Familie mit Chrissie und den drei Töchtern. Wegen Chrissie hatte er seinerzeit seine erste Familie verlassen, ohne sich jedoch jemals scheiden zu lassen. Durch den Tod stürzt diese Familie nicht nur emotional ab, sie sind auch finanziell nicht wirklich abgesichert. Chrissie hatte Richie all die Jahre gemanagt, er war der Stern, um den sich alles kreiste. Es gab keine anderweitige Orientierung, auf die sie nach dem Tod zugreifen konnte.
Der Autorin ist es sehr einfühlsam gelungen, den schweren Weg des Verlustes und deren Verarbeitung aufzuzeigen. Als Leser hat man Mitleid mit den 4 Frauen. Chrissie weiß nicht, wie sie über die Runden kommen soll, ohne das Haus verkaufen zu müssen. Amy geht noch zur Schule und Tamsin und Dilly schlagen sich zwar mehr schlecht als recht durch Leben, aber eine wirkliche Hilfe für die Mutter sind sie nicht.
Hier zeigt die Autorin, wie wichtig, wahre Freunde sind, die auch mal selbst Entscheidungen treffen, die nicht von allen gebilligt werden.

Aber auch am Leben von Margaret und ihrem Sohn Scott nimmt der Leser anteil. Margaret hatte all die Jahre immer noch die Hoffnung, Richie würde eines Tages zu ihr zurückkommen, denn warum hatte er nie die Scheidung eingereicht? Sie hat für sich ihren Sohn das Leben in die Hand genommen und etwas daraus gemacht. Eine starke Frau, die mich sehr beeindruckt hat.

Dass sich Chrissie und Margaret nicht nahestehen, kann man sehr gut nachvollziehen. Tiefgreifend hat die Autorin die Gefühle und Gedanken der 3 Töchter wiedergegeben, wenn es um die erste Familie ihres Vaters geht. Jede von ihnen macht sich ihre Gedanken, aber nur Amy zeigt Interesse und versucht, mit offenen Augen und voller Erwartungen Kontakt zu ihrem Bruder Scott herzustellen.

Ein Buch, in dem die Emotionen offen dargelegt werden und in dem gezeigt wird, dass es gilt, weiterzumachen und den Kopf nicht in den Sand zu stecken.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Trauer, Musik und Neuanfang, 19. April 2010
Von 
Tanja Heckendorn "heckendorn" (Lörrach) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die andere Familie (Gebundene Ausgabe)
Der Tod setzt nicht nur einem Leben ein Ende, er verändert auch das der nahen Angehörigen. Diese Tatsache umschreibt man oft mit dem eher harmlosen Begriff Trauerbewältigung, der jedoch für die Betroffenen eine sehr weitreichende Bedeutung hat. Die Autorin Joanna Trollope, die für ihre einfühlsamen Familienportraits bekannt ist, nähert sich diesem Thema offen und direkt, aber mit sehr viel Respekt. Chrissie Rossiter und ihre Töchter haben nicht nur einen geliebten Ehemann und Vater verloren. Mit Richies Tod werden auch Dinge seiner Vergangenheit für seine Familie wieder aufgewühlt, welche so lange sorgfältig ignoriert worden sind. Der Verstorbene, der ein berühmter Musiker und Künstler war, hat ausgerechnet seiner ersten Frau und dem Sohn aus dieser Ehe Vermächtnisse von großer Bedeutung vermacht: Seinen Flügel und ein Großteil seines musikalischen Nachlasses. Wie gehen die Beteiligten mit dieser Situation um? Wird es ihnen gelingen, ihr Leben neu zu ordnen?

Zunächst befindet sich die Familie im Schockzustand. Es werden unzählige Kannen Tee gekocht und viele Tränen vergossen. Bei der Beerdigung des geliebten Menschen kommt es Scott, dem Sohn aus erster Ehe so vor, als würden Chrissie und ihre Tochter eine geschlossene Einheit bilden. Doch ist der Zusammenhalt der Trauerfamilie äußerst fragil und durch die Testamentsbestimmungen werden Mutter und Töchter vor eine große Herausforderung gestellt. Die nachdenkliche Amy setzt sich ohne Wissen der anderen mit Scott in Verbindung. Auch Scott und seine Mutter Margret werden durch den Tod von Richie Rossiter in eine emotionale Achterbahn versetzt. Margret, die nun eine erfolgreiche Geschäftsfrau ist, erinnert sich an die schwere Zeit der Trennung von ihrem Ehemann, der sich nie von ihr scheiden ließ. Ein guter Freund unterbreitet ihr ein gutes Jobangebot, doch sie fühlt sich dieser Aufgabe auf einmal nicht gewachsen. Auch um ihren Sohn, der mit siebenunddreißig noch keinen festen Platz im Leben gefunden zu haben scheint, macht sie sich Sorgen. Scott dagegen erinnert sich an seine Einsamkeit nach der Trennung von seinem Vater, die eine endgültige sein sollte. Der Anruf von Amy, die gerade mal siebzehn Jahre alt ist und mit dem schweren Verlust fertig werden muss, geht ihm sehr nahe. Als er merkt, dass das Mädchen gerne wissen würde, wie ihr Vater in Nordengland gelebt hat und wo er aufgewachsen ist, reift in ihm der Plan, sie zu sich einzuladen. Chrissie und die Schwestern werfen Amy Verrat und mangelnde Loyalität vor. Doch auch Sue, Chrissies beste Freundin, findet, dass es an der Zeit ist, wichtige Entscheidungen zu treffen, um die Familie vor allem vor finanziellen Schaden zu bewahren. Zuerst muss dieser unsägliche Flügel das Haus verlassen und seinen Platz im Norden finden. Sue zwingt die Töchter ihrer Freundin, bei dem Projekt zu helfen, welches den Anstoß für ein neues Leben geben soll.

Die Szenen in Joanna Trollopes Roman sind niemals reißerisch oder künstlich überzogen, um den Leser zu fesseln. Beinahe nüchtern und sehr ehrlich schildert sie die schwierige Lebenssituation ihrer Protagonisten, die plötzlich an einem Scheideweg stehen und neue Weichen stellen müssen. Ihre Erzählung ist lebensnah und überzeugend. Die sehr natürlich geschilderten Emotionen der Beteiligten tragen sehr zur nachdenklichen Stimmung des Werkes bei. Der dezente, unaufgeregte Stil der Autorin prägt auch diesen neuen Roman, den der geneigte Leser gerne der Reihe einfühlsamer Familiengeschichten hinzufügt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Familienglück und Trennungsunglück, 22. Mai 2010
Rezension bezieht sich auf: Die andere Familie (Gebundene Ausgabe)
Von einem Tag auf den anderen den Mann und Vater zu verlieren, bedeutet eine gewaltige Herausforderung an die emotionale Stabilität und die Tragfähigkeit von Familienbeziehungen.
Als der Pianist Richie Rossiter völlig unerwartet an einem Herzinfarkt stirbt, ist keiner seiner Familienangehörigen darauf vorbereitet.
Nun treten auf einmal Wahrheiten zutage, von denen niemand etwas ahnte. Seine drei heranwachsenden Töchter haben nie Fragen nach seiner ersten Familie und seinem Sohn aus der Ehe mit Margaret gestellt. Chrissie, die Mutter seiner drei Töchter, wusste allen Eventualitäten aus dem Wege zu gehen und gab sich den Anschein einer rechtmäßigen Ehefrau.
Unerklärlich für die jüngste Tochter Amy erscheint die Tatsache, dass ihr Vater von seiner ersten Frau gar nicht geschieden und mit ihrer Mutter 23 lange Jahre bis zu seinem Tod nicht verheiratet war. Als nun auch noch eine heimlich getroffene Testamentsänderung des Vaters Chrissie und ihre drei Töchter in finanzielle Not bringt, gerät die Welt aus den gewohnten Bahnen. Chrissie weiß nicht mehr, woran sie mit diesem Mann war, und wie es für sie und die drei Mädchen weitergehen soll.

Mit diesem Plot eröffnet Joanna Trollope eine Geschichte, die in die Abgründe menschlicher Verhaltensweisen führt. Was bisher in friedlicher Ordnung und sanftem Gleichmaß das Leben bestimmte, gerät aus den Fugen. Alle Beteiligten sehen sich gezwungen, jetzt erst, sehr verspätet, nachzufragen, wie das bisherige Leben, das unbeschwert und ungezwungen war, in einen Absturz dieser Art münden konnte.
Joanna Trollope ist eine kundige Unterhalterin, die aus den Wirrnissen des Lebens lebhafte und anschauliche Sketsche zu zaubern versteht. Es geht um das Verstehen, um die Liebe, um Vertrauen und Enttäuschungen und um heranwachsende Jugendliche, die sich orientiere lernen müssen. Das Leben ist vielschichtig und verläuft nicht immer auf geraden, klaren und direkten Wegen.
Joanna Trollope schreibt Schmöker, die kurzweilig aus dem Leben berichten und für jeden das Richtige bereithalten. Sie sind nicht so anspruchsvoll, dass man sie nicht mal eben so zwischendurch lesen könnte.Die leichte Lektüre ist für Jugendliche und Erwachsene gleichermaßen geeignet. Zurzeit werden mehrere Romane der englischen Bestsellerautorin vom ZDF verfilmt.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eines ihrer besten Bücher, 9. Juli 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die andere Familie (Gebundene Ausgabe)
Joanna Trollopes Bücher habe ich schon immer gerne gelesen, denn ihre Geschichten zeichnen ein hohes Maß an Menschenkentnis aus - ihre Figuren scheinen so lebendig zu sein, dass man beinahe erwartet, eine von ihnen irgendwann auf der Straße zu treffen. Außerdem versteht es die Autorin, das Milieu ihrer Handlung sehr dicht zu schildern - auch wer noch nie im Norden Großbritanniens war, kann sich nach der Lektüre ihres neuesten Buches vorstellen, wie es sich in Newcastle lebt. Mit "Die andere Familie" schließt Trollope nach meinem Empfinden an ihre besten Bücher (wie z.B. "Anderer Leute Kinder") nahtlos an. Dieses Buch ist eine perfekte Lektüre für alle ihre Fans - und auch für diejenigen, die noch nie etwas von ihr gelesen haben und englische Roman mögen - gute Unterhaltung, aber durchaus mit Tiefgang!
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3.0 von 5 Sternen Wie immer überraschend, 31. Oktober 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die andere Familie: Roman (Taschenbuch)
Leider konnte ich mich bei diesem Buch nicht mit der trauernden Witwe und ihren Töchtern (außer einer) identifizieren. Trotz neuer Sichtweisen, die Joanna Trollope wie immer anbietet, stand ich von Anfang an auf der Seite der "Eindringer"-Familie. Ich finde es allerdings faszinierend, wie es der jüngsten Tochter trotz allem gelingt, ihren eigenen Weg zu gehen ohne alle Brûcken hinter sich abzubrechen. Wie immer kann man (wenigstens zeitweise) mit allen handelnden Personen mitfühlen.
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Die andere Familie
Die andere Familie von Joanna Trollope (Gebundene Ausgabe - 27. Februar 2010)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,78
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