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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein phantastisches debüt
SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit wenigen Jahren vorüber und das Verhältnis zu den japanisch-stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt. Als der Lachsfischer Carl Heine ums...
Am 13. August 1999 veröffentlicht

versus
2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Viele leise fallende Worte
David Guterson lässt sich Zeit bei seiner Erzählung über den Mordprozess gegen einen Lachsfischer japanischer Abstammung. Er schildert das Inselleben mit der Enge und dem Rassismus wenige Jahre nach dem zweiten Weltkrieg und vor allem vermag es der Autor den Geruch der Zedern aus dem Buch steigen zu lassen, doch der Erzählfluss verheddert sich oft in...
Veröffentlicht am 22. Februar 2011 von laxschrift


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30 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen ein phantastisches debüt, 13. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT spielt Mitte der fünfziger Jahre auf San Piedro, einer kleinen Insel an der Nordwestküste der USA. Der Krieg ist erst seit wenigen Jahren vorüber und das Verhältnis zu den japanisch-stämmigen Bewohnern der Insel ist noch immer von Misstrauen und Vorurteilen geprägt. Als der Lachsfischer Carl Heine ums Leben kommt, wird sein Kollege Kabuo Miyamoto aufgrund von Indizien des Mordes angeklagt. Ishmael Chambers, Redakteur der Lokalzeitung, recherchiert über das Verbrechen und wird bei seiner Arbeit überall mit der Vergangenheit - auch seiner eigenen - konfrontiert: Miyamoto und Heine waren vor dem Krieg befreundet und die Frau des Angeklagten war seine erste Liebe, die ihn vor Jahren verließ. Gutersons Geschichte kommt auf den ersten Blick wie ein Kriminalroman daher. Es gibt eine Leiche, einen vermeintlichen Täter und einen Journalisten, der sich auf die Suche nach der Wahrheit macht. Es wird aber schnell klar, dass SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT sehr viel mehr als die genreüblichen Mörderjagden zu bieten hat. Es ist eine Geschichte über Freundschaft und Liebe und über den Krieg und was er aus Menschen macht. Guterson balanciert in seinem ersten Roman artistisch auf dem schmalen Grat zwischen Anspruch und Unterhaltung. Sein Buch ist zugleich ernsthaft, poetisch - und ungemein spannend. Dieser Kombination verdankt es wohl auch seinen Erfolg bei Kritikern und Publikum. SCHNEE, DER AUF ZEDERN FÄLLT wurde mit dem Faulkner-Award ausgezeichnet und zum Bestseller (selbstverständlich gibt es auch schon eine Verfilmung). Guterson gelang mit diesem Roman eines der aufregendsten Debüts der letzten Jahre. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein beeindruckendes Buch, 11. August 2002
Von 
F. Althoff (Köln) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
Ein Insel-Roman, ein amerikanischer Nachkriegsroman, ein Roman über Liebe und Hass, über seelischee Verletzungen und falschen Stolz, über Vorurteile und Feindbilder, über Schönheit und Unerbitterlichkeit der Natur, über Erdbeeranbau und Lachsfischerei - und nur sehr nebenbei ein Buch über eine Gerichtsverhandlung. Im Gegensatz zur Buchbeschreibung des Verlages (siehe oben) geht es eben nicht darum, dass ein Reporter versucht, die Wahrheit über den Tod eines Fischers herauszubekommen.
In einer sehr schönen Sprache erzählt Guterson über das Zusammenleben der ursprünglichen Inselbewohner und der japanischen Zuwanderer, das durch den zweiten Weltkrieg zerstört wird. Er zeigt die Narben auf, die der Krieg in den Seelen der Bewohner hinterlassen hat. Sie sind nicht in der Lage, zur Normalität der Vorkriegszeit zurückzukehren. Ein beeindruckendes Buch.
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Definitiv lesenswert!, 15. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
"Schnee, der auf Zedern fällt" ist ein wunderschönes Buch über Krieg, Liebe und das Zusammenleben verschiedener Kulturen. Sprachlich ist es zunächst eine Herausforderung, weil man sich erst einmal an den Stil gewöhnen muß - sehr gemächlich, ohne jede Hast nähert David Guterson sich nach einigen Umwegen dem, was er tatsächlich sagen will, oder läßt es auch ganz unausgesprochen und überläßt es dem Leser selbst, seine Schlüsse zu ziehen. Behutsam und einfühlsam erzählt der Autor vom Leben auf einer Insel, als Fischer, oder Frau eines Fischer, als Erdbeerfarmer, als Journalist. Er beschränkt sich nicht darauf, die Geschichte aus einem einzigen Blickwinkel zu erzählen, sondern wechselt ständig den Erzähler, um so die Gefühle und Reaktionen ganz verschiendener Menschen miteinander zu verbinden. Dasselbe Ereignis wird aus verschiedenen Perspektiven beschrieben, so daß der Leser die verschiedenen Positionen genau nachvollziehen kann. Die verlorene erste große Liebe, die Vorurteile gegenüber den japanischen Einwanderern und der Haß, der ihnen nach Pearl Harbour entgegenschlägt, die karge, stille Landschaft, die das ruhige, wortkarge Wesen der Fischer wiederspiegelt, die seelischen und körperlichen Wunden, die der Krieg hinterlassen hat, all das wird fesselnd und voller Liebe zum Detail beschrieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Mischung aus Spannung und Personenverständnis, 12. September 2002
Von 
Ulrike Oertel (Deggendorf, Niederbayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
Im ersten Kapitel hatte ich noch ein bisschen Mühe, mir die für meinen Kopf fremden Namen zu merken, aber dann ließ mich das Buch nicht mehr los. Interessant, wie der Autor immer wieder Rückblenden und aktuelles Geschehen verbindet. Wie aus scheinbar Nebensächlichem langsam ein Bild nicht nur der einzelnen Personen sondern jeweils ganzer Personen(Volks-)gruppen entsteht. Sind so die Japaner, sind so die Amerikaner, die Juden, sind so Inselbewohner, Fischer, Soldaten? Und dennoch sind sie alle Individuen mit den gleichen Problemen, Emotionen und Glücksgefühlen. Viele Charaktereigenschaften wurden beschrieben, die für jeden nachvollziehbar sind. Die Grenze zur Pathetik wurde dabei nie oder fast nie überschritten. In diesem Buch fand ich sogar Beschreibungen von Natur, Häusern, Wetterlagen etc. interessant, was ich sonst immer nur überfliege.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein faszinierendes Buch, 25. Juli 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
Es dauert einige Seiten, bis man sich in den Roman eingelesen hat; doch dann ist man gefesselt und muß sich wirklich dazu zwingen, das Buch vor der letzten Seite aus der Hand zu legen. Faszinierend ist die Art und Weise, in der der Autor die Zusammenhänge schildert. Angefangen von der Atmosphäre auf der kleinen Insel San Piedro mit ihrer eigenen (Lebens-)Welt über den Umgang der Lachsfischer miteinander bis hin zu den Problemen, die zwischen den amerikanischen und den aus Japan stammenden Inselbewohnern auftreten. Die beiden aufeinandertreffenden Kulturkreise, die familienorientierte Tradition der Japaner einerseits und die soweit entstandene amerikanische Tradition andererseits, verhindern ein wirkliches Miteinander. Dies wird besonders deutlich in der Zeit des zweiten Weltkrieges, die auch alte Freundschaften zerbrechen und die entstandene Liebe zwischen Ishmael und Hatsue scheitern läßt. Die Gerichtsverhandlung als Rahmen läßt alle Fäden der Handlung wieder zusammenkommen und zeigt so die Verbindungen zwischen den einzelnen Personen. Die Untersuchungen zu den Vorgängen in der verhängnisvollen Septembernacht machen das Buch zu einem Kriminalroman, bei dessen Lektüre man wirklich bis zum letzten Wort mitfiebert. Fazit: Wirklich lesenswert! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schnee der auf Zedern fällt- Ein kompakter Roman, 12. März 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch in der Originalsprache Englisch gelesen und finde es sehr gelungen! Hier geht es nicht nur darum, eine Gerichtsverhandlung zu beschreiben und am Ende dem Leser ein Urteil zu verkünden, sondern Guterson beschreibt innerhalb der Verhandlung sehr gut und teilweise fesselnd das Leben auf der kleinen Insel San Piedro und die vielschichtigen Beziehungen der Inselbewohner zum Angeklagten, dem Opfer und untereinander. Guterson führt die Erwartungen der Leser gezielt immer wieder zwischen "Freispruch" und "Todesstrafe" hin und her. Das Buch ist auf jeden Fall zu empfehlen! Ich habe es zur Vorbereitung meiner Facharbeit im Fach Englsich gelesen. Oft konnte ich dabei vor meinem Fenster den Schnee fallen sehen.
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9 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wunderbar, 11. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
Ein Buch das durch die Erzählkunst seines Autors glänzt.
Sehr einfühlsame Studie über das gesellschaftliche Zusammenleben von Amerikanern einerseits und Amerikanern japanischer Abstammung andererseits. Vor dem Hintergrund eines Kriminalfalles brechen die unterschwellig vorhandenen Vorbehalte, die Ablehnung und die Mißgunst von Einheimischen gegenüber Zugewanderten hervor. Der Roman ist gekennzeichnet von der bildhaften Beschreibung ineinanderverwobener Familienbiografien während der 40er- und 50er-Jahre. Er zeigt wie die Folgen der kriegerischen Auseinandersetzung zwischen den USA und Japan im 2. Weltkrieg, das einstmals geordnete Zusammenleben dramatisch zu vergiften droht.
Die Handlung kommt ohne jegliche Effekthaschereien aus. Alles spielt sich so ab, wie es im tatsächlichen Leben hätte vorkommen können. Trotzdem bleibt die Geschichte bis zur letzten Seite nicht nur kurzweilig sondern auch ausgespróchen spannend.
Ein Highlight. Absolut lesenswert.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein atmosphärischer Roman !, 28. August 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Schnee, der auf Zedern fällt (Taschenbuch)
David Guterson hat in seinem ersten Roman "Schnee, der auf Zedern fällt" die kulturellen Konflikte zwischen eingewanderten Japanern und Amerikanern in der Nachkriegszeit anhand eines von Vorurteilen besetzten Gerichtsprozesses gegen eines des Mordes verdächtigten Japaners Kabue Majamoto dargestellt. Dieser Gerichtsprozess auf einer kleinen Insel in der Puget Sound-Bucht vor Seattle (Washington) dient als Handlungsfaden in der facettenreichen Erzählung, in der auch rückblickartig eine Liebesgeschichte zwischen dem Redakteur der Inselzeitung Ismael Chambers und der jetzigen japanischen Frau des Angeklagten Hatsue Majamoto beschrieben wird. Als drittes Element der Erzählung dient Guterson die Darstellung der Natur. Stets flechtet Guterson ausführliche Beschreibungen der eindrucksvollen Natur in Nordwestamerika in die Handlung ein und unterstreicht somit die düstere Simmung der Inselbewohner und ihre Vorurteile gegenüber den Japanern, gerade nach dem grausamen Krieg gegen Japan und der Erinnerung an Pearl Harbour. "Schnee, der auf Zedern fällt" ist somit eine gelungene Komposition aus verschiedenen Erzählpositionen und Beschreibungen der Naturgewalten, die im Gesamten ein sehr atmosphärisches Buch entstehen lassen. Guterson hat daher einen sehr empfehlenswerten Roman geschrieben, nicht nur für Freunde von Gerichtsdramen.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Toll geschrieben, 16. Juli 1999
Von Ein Kunde
"Schnee, der auf Zedern fällt" von David Guterson ist einfach ein tolles Buch. In überzeugender Klarheit der Sprache, doch gleichzeitig auch literarisch hochstehend beschreibt Guterson den Mordprozeß gegen den japanischen Fischer Kabuo an der Nordwestküste der Vereinigten Staaten in den 50er Jahren. dabei entrollt Guterson die ganze Palette der japanischen Immigration in die USA und der Umgang der amerikanischen Gesellschaft mit ihnen, vor allen Dingen in der Zeit des Zweiten Weltkrieges. Aufgehängt an einem spannenden Mord, der unaufgeklärt ist, jedoch für so ziemlich alle ganz klar Kabuo zum Täter hat. Erst langsam gelingt es, die scheinbar so unverrückbaren Tatsachen in Zweifel zu ziehen. Allein dieser Handlungsstrang ist schon sehr spannend. Aber die tiefer liegenden Aspekte der Integration und des japanischen Lebens in Amerika gehören genauso zum Buch. Mit viel Verständnis und Anteilnahme liest man diesen Part. Ich kann das Buch nur empfehlen, ach ja, es fallen, wie der Titel schon andeutet, Unmengen von Schnee in dem Buch. Ich würde es daher auf jeden Fall im Winter lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schon allein der Titel ist wunderschön!, 7. Februar 2010
Von 
H. Schulz (Brandenburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Zu diesem Buch muss ich auch einfach etwas sagen.

Es stand schon lange auf meiner Liste der Bücher, die ich unbedingt noch lesen wollte. Ich habe mich schon lange darauf gefreut und nun endlich habe ich geschafft, es zu lesen.

Ich habe es ganz langsam gelesen, Wort für Wort genossen, und mit Bedauern die abnehmenden Seiten registriert.

Jetzt habe ich es durchgelesen und es ist mir ein Bedürfnis, mich beim Autor für dieses Stück Literatur zu bedanken.

Es hat mir Einblicke gegeben in eine Zeitepoche und eine Region, die ich zuvor so nicht wahrgenommen habe. Die einzelnen Figuren sind jeweils in den verschiedenen Zeitebenen tief ausgeleuchtet, die Dialoge sind durchdacht und logisch und die gesamte Erzählung ist durchdrungen von wunderschönen bildhaften Natur- und Landschaftsbeschreibungen. So ergibt die gesamte Geschichte einen sicher annähernden Überblick über die damaligen Verhältnisse und Sichtweisen, Gefühle und Reaktionen der Menschen und ihren Beziehungen zueinander.

Die Sprache und Erzählweise sind klar, unkompliziert und ohne reißerische Elemente, wofür ich besonders dankbar bin. Schon allein der Titel....!

Schön, dass es solche Bücher noch gibt.
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Schnee, der auf Zedern fällt
Schnee, der auf Zedern fällt von David Guterson (Gebundene Ausgabe - 1. Januar 1999)
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