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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einfach gut!, 16. Dezember 2012
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Game Designs: Bessere Games konzipieren und entwickeln (mitp Professional) (Broschiert)
Die Spielebranche ist einer der am stärksten wachsenden unserer Zeit. Spiele werden millionenfach verkauft oder aus App-Stores geladen, ihr Umsatz übertrifft heute den anderer Unterhaltungsindustrien wie der Filmbranche bei Weitem. Doch was macht ein Spiel erfolgreich?
In diesem Buch finden wir zwar nicht das Geheimrezept, um Spiele zu entwickeln, die uns automatisch weltweit berühmt machen - stattdessen aber die umfangreiche Erfahrung des Autors des Buches für alle, die in der Spieleentwicklung arbeiten oder dort Fuß fassen wollen.
Jesse Schell ist unter Anderem Professor für Game Design im Entertainment Technology Center (ETC) der Carnegie Mellon University in Pittsburgh, Pennsylvania, und der Designer von Disneys preisgekröntem „Toontown Online“. In seinem Buch legt er dar, dass Spielentwicklung eine Kunst ist, in der verschiedene Disziplinen zusammenkommen: Psychologie, Architektur, Musik, visuelle Gestaltung, Film, Mathematik, Schriftstellerei, Puzzle-Design, Anthropologie und vieles mehr. Es ist eine wunderbare Mischung aus Spielentwicklungstheorie, eigenen Erfahrungen und Anekdoten des Autors und Beispielen – nicht nur anhand von ihm selbst entwickelten Spielen, sondern auch von anderen, die fast jeder kennt, auch wenn man sie nie selbst gespielt hat (wie z.B. „Tetris“).
Natürlich steht nicht die Idee dahinter, alles nur nachzumachen. Gerade für Game Designer lohnt es sich aber nachzudenken, welche Situationen typischerweise in einem Spiel entstehen können, welche Reaktionen sie in Menschen verursachen, und wie man erfolgreich eine Lösung – für den Spieler, aber auch für den Spielentwickler - finden kann. Der Autor des Buches lädt uns daher auch ein, uns selber zu beobachten und besser kennenzulernen, damit wir einerseits dem Spieler ein tolles Spielerlebnis bieten und andererseits auch besser mit Teamkollegen wie Grafikern und Programmierern umgehen können. Denn gute Spiele werden für Spieler gemacht, und nicht zur Selbstverwirklichung der Beteiligten.
Folgende Themen des Buches fand ich besonders interessant:
Der Spieldesigner - wer ist das, was kann er machen und was wird von ihm erwartet?
Das Wichtigste ist das Erlebnis: Spielideen und Iterationen – was mögen z.B. Männer an Spielen und was Frauen?
Die Motivation des Spielers: ausbalancierte Spielmechaniken, Erfolg über das Interface, Interessenkurven, das Erlebnis besteht in der Story,…
sowie die Aussagen über Spieletests, verschiedene Technologien, und noch vieles mehr.
Das Buch ist inzwischen meine Bibel geworden. Es liegt auf meinem Nachttisch und ich lese immer wieder darin, weil es mir ständig neue Ideen liefert und bestimmte Themen und Situationen (er)klärt. Und wenn Sie dieses Buch lesen, machen Sie es wie ich: haben Sie immer Stift und Notizbuch parat!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Schulnote 1+, 27. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Game Designs: Bessere Games konzipieren und entwickeln (mitp Professional) (Broschiert)
Dieses Buch bietet einen großartigen Einstieg in die Kunst des Game Designs und legt einen soliden, aber auch komplexen Grundstein für Jeden der sich für das Thema interessiert. Meiner Meinung nach ist es sicherlich auch für Fortgeschrittene geeignet, da es alle möglichen Aspekte beleuchtet und unter die Lupe nimmt und vor allem auch ordentlich Inspiration generieren kann.

Ich spreche eine klare Kaufempfehlung aus für:
- Leute die gern ein Spiel entwickeln wollen, aber nicht wissen wo und wie sie anfangen könnten
- Leute die bereits ein Traum geschmiedet haben, aber immer wieder hängen (exzellente Unterstützungsliteratur)
- Leute die bereits komplette Spiele entwickelt haben und noch lang nicht genug davon haben
und noch vielen Weiteren, die sich in irgendeiner Hinsicht für Game Design interessieren.

Im Flogenden möchte ich noch etwas ins Detail gehen.
Ich hatte bereits eine solide Vorstellung für ein Spiel, hatte aber Schwierigkeiten meine Überlegungen zu strukturieren. Dadurch stockte der ganze Prozess. Als Unterstützung kaufte ich mir dieses Buch.
Jesse Schell versteht es offenherzig und witzig einzuladen dieses Buch zu lesen. Das wird schon im Vorwort deutlich und macht direkt Spaß auf mehr. Das er das Pferd von hinten aufzäumt mag den einen oder andere kreativen Geist stören, gar ausbremsen, vor allem, wenn man bereits Vorstellungen zu seinem Spiel hat, dennoch lohnt sich der Einstieg und seine eigenen Überlegungen eine kleine Pause zu gönnen. Ich verspreche es wird sich auszahlen. Denn schon bald stellt Jesse Schell Fragen, legt Fakten auf den Tisch und gibt Beispiele bei denen einem nichts anderes übrig bleibt als sich selbst Gedanken zu machen und zu denken: "Stimmt, so hab ich das noch nie betrachtet". Und schon sprudeln weitere Gedanken und Ideen aus einem heraus.
Streckenweise fängt das Buch dann doch etwas an zu schlauchen. Gerade in der Mitte des Buches. Das liegt daran, dass Herr Schell versucht möglichst viele Informationen zu vereinen. Das ist zwar gut, leider artet es an einigen Stellen dann immer wieder in 10 oder 15 Punkte Listen aus. Das bremst den Spaß, auch wenn sicherlich jedes Kapitel seine Daseinsberechtigung besitzt.

Aller Kritik zum Trotz erhebt sich Jesse sehr schnell wieder aus diesem Sumpf der Fakten und macht das einzig Richtige um das Buch zu schließen. Er fängt plötzlich an vermehrt Fragen unbeantwortet hängen zu lassen. Das ist in keinster Weise unbefriedigend, da es alles Fragen sind, die man in der heutigen Zeit, wenn überhaupt, nur sehr schwer beantworten kann. Zum Schluss rutscht er dann immer weiter in philosophische Überlegungen ab und lässt den Leser mit seinen Gedanken allein.

Im Endeffekt ist man fast ein wenig traurig, dass das Buch bereits endet. Denn grad zum Ende hat es Herr Schell noch mal geschafft dem Leser zu vermitteln, dass man kritisch zu seinen Plänen stehen muss. Jesse Schell kaut hier nichts vor, sondern stuppst mit der Nase nur dezent auf einzelne Punkte.

Zum Abschluss möchte ich noch einmal die Übersetzung loben. Ich konnte kaum bis gar keine Rechtschreibfehler (nicht mal eventuelle Tippfehler) finden. Außerdem wurde großer Wert darauf gelegt die Fachterminologie beizubehalten und im Original zu belassen. Das ist Heute leider überhaupt nicht selbstverständlich. Ich hab schon viele Bücher gesehen in denen eiskalt alles übersetzt wurde, was sich übersetzen ließ. Das damit teilweise der komplette Kontext verändert wird, war dann wohl Allen egal. Hier ist das nicht so. Hut ab und großes Lob an den Verlag.

Fazit:
Volle 5 von 5 Sterne. Am Liebsten wären mir sogar noch mehr, aber das geht ja leider nicht. (Danke, Amazaon :P)
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5.0 von 5 Sternen Hut ab!, 9. Juli 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Game Designs: Bessere Games konzipieren und entwickeln (mitp Professional) (Broschiert)
Das ist exakt was man braucht. Das Buch schafft es den Blickwinkel des Designers aus verschiedenen Richtungen zurück auf das wesentliche zu lenken.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Für Games ein wichtiges Hilfsmittel, 8. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Kunst des Game Designs: Bessere Games konzipieren und entwickeln (mitp Professional) (Broschiert)
Mein Sohn und ich arbeiten mit dem kostenlosen, mächtigen Programm Blender. Selbst und alleine kann man sich das Programm nur schwer beibringen. Das ist es gut, wenn es diese exzellenten Anleitungen in Buch gibt. Sehr brauchbares, gut gegliedertes Buch. Danke
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Die Kunst des Game Designs: Bessere Games konzipieren und entwickeln (mitp Professional)
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