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4.0 von 5 Sternen Sehr gute Hausmannskost, 10. April 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Fine Art Fotografie: Perfektion in Schwarzweiß und Farbe (mitp Edition Profifoto) (Broschiert)
Ich habe diese Buch vor längerer Zeit gekauft (bevor Jellomann dieses rezensierte, ansonsten wäre ich vielleicht abgeschreckt worden).
Es ist etwas schwierig, dieses Buch zu bewerten (aber bitte lesen Sie sich die ganze Kritik durch, denn trotz negativer Punkte empfehle ich dieses Buch sehr).
Ich kaufe es bereits wiederholt. Nach dem Exemplar für mich sah ich es als geeignetes Geschenk für befreundete Fotografen, die sich noch in der Lernphase befinden.

1) Beginnen wir bei Jello's Kritkpunkt, den gezeigten Bildern.
Hier habe ich mich ebenfalls oft gefragt, wie man "Fine Art Fotografie" vorstellen möchte, stets von hohen Ansprüchen spricht, und dann so eine Durchschnittsware präsentiert.
Gut, ich möchte mich selbst nicht zum Meister erheben, spreche eher von mir als gehobenem Amateur, aber meine letzte Hochglanz-Serie ([...] + [...]) sehe ich zumindest teilweise auf einem höherem Niveau als den im Buch gezeigten Bildern (und bei einem Fotografen mit entsprechender Erfahrung hätte ich erwartet, dass seine Best-Of die meinen in allen Punkten schlagen).

2) Der Sprachstil
Literarisch sicher auch weit weg vom Meisterwerk. Teils wirkt es umgangssprachlich, teils salop, generell auf dem Niveau von Skripten aus Volkshochschulkursen.
Auch hier spiegelt sich eher das Niveau des Handwerkers wieder als das des Künstlers.

3) Der Inhalt
Und nun kommen wir zu dem Punkt, warum Sie das Buch kaufen sollten.
Klaus Mangold ist in meinen Augen nicht der Künstler, den man beim Kauf des Buches erwartet. Er ist eher ein Lehrer.
Er sagt vieles, dem ich zustimme. Er trifft mehr Dinge auf den Punkt, als anderen Publikationen, bei denen hingegen Sprachstil und Beispiel-Bilder passen.
Und in vielen Punkten fand er für Anfänger bessere Erklärungen, als wenn ich das in meinen Schulungen darzustellen versuchte.

Seine Bild-Beispiele sind oft in einem Stil, die seine Aussage bildlich untermalen, aber selbst nicht genial sind... oft in meinen Augen nicht mal als Kunst gelten können.
Aber muss es das denn auch?
Das Buch ist keine Kunstpräsentation, die mit einigen Tipps zum Lehrbuch erhoben wird. Es ist ein reines Lehrbuch, und zwar ein sehr gutes.
Mozarts Lehrer war auch kein Genie der Musik, aber ein sehr guter Lehrer.
Und mit diesem Vergleich möchte ich Klaus Mangolds Buch empfehlen.
Er ist selbst wohl kein Genie der Fotografie. Aber vielleicht ist sein Buch das Richtige, eines aus Ihnen zu machen.

P.S: Bei der Kritik an Klaus Mangolds Fähigkeiten zum Fotografen berufe ich mich lediglich darauf, dass die hier präsentierte Auswahl nicht dem Niveau entspricht,
das ich von einem Fine-Art-Profi erwartet hätte. Ich kenne jedoch nicht sein Gesamtwerk und könnte mit dieser groben Einschätzung auch völlig falsch liegen.
Sollte sich der Autor durch meine (wahrscheinlich zu stark polarisierende) Kritik persönlich angegriffen fühlen, so möchte ich dies entschuldigen.
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Fine Art Fotografie: Perfektion in Schwarzweiß und Farbe (mitp Edition Profifoto)
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