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am 21. Oktober 2013
Roy Osherove legt Wert auf gute Unit Tests. Das merkt man von der ersten Seite an. Und es ist ihm ein Anliegen, dies seinen Lesern nahe zu bringen und ans Herz zu legen. Auch wer bislang noch nie mit Unit Tests gearbeitet hat, wird die Vorteile von Unit Tests erkennen; dieser Punkt geht an den Autor.

Wie es auf dem Buch steht, sind alle Beispiele in C# geschrieben. Das wußte ich also, dennoch finde ich es sehr schade, dass C#-Programmierer gegenüber VB-Programmierern stets bevorzugt werden. Kauft man sich nicht ein spezielles VB-Buch, wird C# vorausgesetzt. Da beide Sprachen von Microsoft gleich berechtigt behandelt werden und sich im Umfang auch in nichts nachstehen, sollten sich vielleicht auch mal unabhängige Autoren überlegen, daß es eben nicht nur C#-Programmierer gibt. Aber offensichtlich will sich niemand das Etikett "BASIC"-Programmierer anheften.

Das Buch ist teilweise sehr theoretisch gehalten. Natürlich gibt es viele Beispiele, die man sich von der Webseite auch herunterladen kann. Das Buch krankt allerdings wie viele andere daran, dass der Autor keinen richtigen Bezug zu den abgedruckten Beispielen und dem mitgelieferten (sprich: von der Webseite geladenen) Beispielcode herstellt. Zumindest ich suche immer wieder im mitgelieferten Beispielcode nach den Stellen, die der Autor gerade im Buch behandelt. Es wäre so einfach, im Buch den Namen des Beispielprojektes bzw. der Beispielklasse zu nennen und diesen Namen dann auch im mitgelieferten Code zu verwenden.

So aber beginnt der Autor ein Beispiel und ergänzt es im Verlauf eines oder mehrerer Kapitel um weitere Codezeilen. Mitgeliefert wird das fertige Projekt, nicht die einzelnen Schritte. Hinzu kommt, dass teilweise Methoden im Buch anders benannt sind, als im mitgelieferten Beispielcode. Oder dass die Namen von Methoden im Buch und im Beispielcode identisch sind, aber völlig unterschiedlichen Code enthalten.

Für Anfänger ist das Buch somit nur schwer zu verstehen. Der Übersetzer, der zwar grundsätzlich gute Arbeit geleistet hat, trägt sein Scherflein zur Verwirrung bei, in dem er Teile des Beispielcodes - etwa Kommentare oder Benutzerbenachrichtigungen - im Buch eingedeutscht hat. Der mitgelieferte Code ist natürlich weiterhin auf Englisch. Kein Beinbruch, aber es erschwert die Handhabung unnötig.

Zu Beginn macht Roy Osherove Lust darauf, Unit Tests zu schreiben. Er verdirbt sie einem (bzw. mir) wieder durch unglaublich theoretische und für Anfänger viel zu komplizierte Abhandlungen. Den von ihm geweckten Enthusiasmus zum Schreiben von Unit Tests zu bewegen macht er durch gähnende Langeweile und seitenlanges Blabla zunichte. Sind Unit Tests wirklich derart komplex und kompliziert? Oder steckt der Autor einfach viel zu tief in der Materie? Ich bin jedenfalls schon fast geneigt, das Buch zur Seite zu legen und meinen eigenen Weg zu Unit Tests zu finden.

Dass mir das Buch nur einen Stern wert ist, mag vielleicht - vor allem für Kenner der Materie - zu hart erscheinen, deshalb weise ich darauf hin, dass das natürlich meine rein persönliche Meinung ist, denn ich habe einen einfachen Einstieg in das Unit Testing gesucht und keine endlosen, theoretischen Abhandlungen. Jemand mit mehr Hintergrundwissen kann dem Buch möglicherweise mehr Nutzen abgewinnen.

Vielleicht ist das englische Original besser. Vor dem Kauf der deutschen Ausgabe sollte auf jeden Fall ein ausführlicher Blick hinein geworfen werden.
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