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am 15. Juni 2009
Rozanski verfolgt das Ziel, mehr oder minder erfahrene Java Entwickler möglichst "schonend" an Groovy heranzuführen. In aller Breite erklärt er die syntaktischen Unterschiede zur "Muttersprache" Java, Closures und ihre Bedeutung im GDK, Builder, Categories usw., am Ende quetscht er neben dem obligatorischen Grails Kapitel auch noch eines über Groovy und EJB rein. Insgesamt viel Anwendungsbezug, gerade angesichts der noch sehr geringen Verbreitung von Groovy.
Das wäre an sich ja sehr löblich, wenn Herr Rozanski nicht auf halbem Weg aufhören würde. Aber leider stellt er "optionale Klammern und Semikola" nur als eine Frage der Tastaturschonung dar, ohne ein Wort über ihre Bedeutung für DSLs zu verlieren, Closures sind ja fein, aber die kommen in Java 7 wahrscheinlich auch, und er deutet zwar hier und da an, dass Groovy eine dynamische Sprache ist, was das für den Entwickler bedeutet, scheint er aber selbst nicht verstanden zu haben. Nach der Lektüre von Groovy 1.5 kennt der Leser die meisten syntaktischen "Eigenarten" der Sprache, er ist sicher in der Lage, Programme in ihr zu schreiben - aber er wird sich dabei die ganze Zeit fragen, warum er es tun sollte, denn für die paar Erleichterungen ("viel leichteres Handling von XML Dateien!") verzichtet niemand freiwillig auf die Compilezeit-Typprüfungen von javac, auf die sehr viel bessere IDE Unterstützung, und erst Recht macht sich dafür keiner die Mühe, so ein Buch durch zu arbeiten.
Dieses Buch ist perfekt geeignet für Java-Entwickler, die nachher sagen wollen, dass Groovy ja ganz nett ist, aber eigentlich doch nur ein Hype. Wer die Sprache verstehen will, sei es um eigene DSLs zu entwerfen, um seine Java Projekte dort zu "unterstützen", wo es Java eben an Dynamik fehlt oder um sinnvoll mit Grails arbeiten zu können, der sei auf Programming Groovy von Venkat Subramaniam und auf Groovy Recipies von Scott Davis verwiesen.
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