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Kundenrezensionen

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am 16. August 2012
Bücher über die Evolutionstheorie sind vielfach von der gleichen Struktur: Ein Großteil des Inhalts nehmen Darwins Selektionsgedanken und die neodarwinistische Theorie der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ein, 20% bleiben für neuere Ideen. Dieses Buch macht es umgekehrt: Gut verständlich und knapp werden Darwin und die Synthetische Theorie erläutert. Ausführlich dagegen geht der Autor danach auf die neuen Erkenntnisse der evolutionären Entwicklungsbiologie (EvoDevo), auf evolutionäre Innovation und weitere brennende Themen der jüngsten Forschung ein. Der Autor konnte dabei mit namhaften Evolutionsforschern, die im Buch zu Wort kommen, persönlich diskutieren.

Das Buch faßt die erweiterte Synthese zusammen, die eine Gruppe internationaler Evolutionsforscher 2010 publiziert hat. Erstmals erfährt der Leser ausführlich, dass die Evolutionstheorie bei Richard Dawkins nicht stehen geblieben ist, sondern sich auf vielen Feldern zu einer großartigen erweiterten Gesamtschau des darwinistischen Gebäudes entwickelt hat. Das Buch ist eine Empfehlung für jeden, der nicht beantwortete Fragen an die Evolutionstheorie hat und interessiert ist, wie sich die Evolutionstheorie im 21. Jahrhundert aufstellt. Ein solches Buch hat gefehlt in deutscher Sprache. Es schließt eine große Lücke. Die reiche Bebilderung des Textes hilft, die Themen schnell zu umreißen. Am Ende des Buchs ist ein umfassendes Glossar mit den wichtigen Fachbegriffen enthalten sowie ein vollständiger Sach- und Personen-Index mit 2000 Einträgen zum Nachschlagen der relevanten Stichworte.
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am 2. Februar 2015
Der Klappentext verspricht uns, dass dieses Buch eine Lücke fülle. Nach der Lektüre ist mein Eindruck: Vielleicht gibt es Lücken, die offen bleiben sollten.
Es sind vor allem zwei Dinge, die mir an diesem Buch missfallen:

1 - Dass es mit der sog. Synthetischen Theorie (aka Neodarwinismus) einen Popanz aufbaut, um besser darauf einprügeln zu können. Die Vorgehensweise ist nicht sonderlich subtil: die Theorien des sog. Neodarwinismus' werden bis zur Unkenntlichkeit verzerrt dargestellt, um dann die (vermeintlichen) Neuerungen der „Erweiterten Synthese“ umso heller strahlen zu lassen.
2 - Dass es zweitens Außenseiterpositionen so darstellt, als handele es sich um eine echte Alternative zu dem, was EvolutionsbiologInnen seit vielen Jahren machen, und als brauche es eine Revolution, einschließlich eines neuen Namens, um die Evolutionstheorie auf eine neue Grundlage zu stellen, und auf ein neues Level zu heben.

Was der Autor dann produziert, ist viel heiße Luft. Das beginnt schon bei der Auswahl seiner Quellen (nur nebenbei: das Literaturverzeichnis ist ein bisschen mager für ein Buch dieses Umfangs). Wer neben Top-Wissenschaftlern wie D.S. Wilson oder Sean Carroll auch Leute wie den Romantiker Andreas Weber („Alles fühlt“) oder Extremisten wie den Teleologen Joachim Bauer als Primärtexte zitiert, etwas, was in einer seriösen wissenschaftlichen Publikation nicht vorkommt, bei dem habe ich dann große Mühe, ihn ganz ernst zu nehmen.

Doch nun zum Wesentlichen: zum Inhalt.

Worum geht es dem Autor? Sein großes Thema ist „Evolutionary developmental biology“, kurz EvoDevo. These: „Die Bühne für evolutionäre Veränderungen ist der Entwicklungsprozess.“ (S.133). („Entwicklung“ ist der ontogenetische Werdegang von der Zygote zum ausgewachsenen Organismus). Hier stocke ich schon, denn es sind ja eben nicht die Organismen, welche evolvieren. Evolution, ganz abstrakt, ist immer etwas, das in einer Population über Generationen hinweg stattfindet. Wie soll da der einzelne Organismus, bzw. dessen Werdegang, schon die Bühne für Evolution sein? Die Organismen sind, unter dem Blickwinkel der Evolution, „Schall und Rauch“. Sie kommen und gehen, aber das, was evolviert, läuft gewissermaßen „durch sie hindurch“: die potenziell unsterbliche Information.

Betrachten wir einmal stellvertretend einen Punkt, auf den Axel Lange immer wieder zurückkommt: dem Verhältnis von Genom und Phänotyp. Natürlich muss er, um des Effektes willen, behaupten, dass die tumben Neodarwinisten glauben, das Verhältnis sei eins zu eins. Was natürlich nicht stimmt. In jedem x-beliebigen Standard-Lehrbuch zur Evolution werden Konzepte wie „Phänotypische Plastizität“ oder „reaction norm“ dargestellt. Ja sogar der „Oberteufel“ höchstselbst, Richard Dawkins, widmet in seinem tollen Buch „Geschichten vom Ursprung des Lebens“ (wer's noch nicht getan hat: unbedingt lesen!) ein ganzes Kapitel dem Phänomen, wie aus einem Genom ganz unterschiedliche Phänotypen entstehen können.

Und wie erklärt Herr Lange den Sachverhalt? „Ein spezifischer Genotyp oder ein Genom, eingebettet in die Umwelt, ist in der Lage, beliebig viele Phänotypen zu erzeugen.“ (S.195). Das ist falsch, denn von „beliebig“ kann keine Rede sein. Der Genotyp gibt eine Bandbreite, einen Rahmen vor, innerhalb dessen organismusinterne und -externe Faktoren „spielen“ können. Der Autor führt das Beispiel von Pavianen an, die auf zwei Beinen gehen konnten, nachdem sie an Polio erkrankten. Hierzu gibt es aus der Sicht der „Standardtheorie“ genau zwei Möglichkeiten: Entweder schlummerte diese Fähigkeit schon als Potential im Genom, und das Virus hat sie nur im Individuum X „demaskiert“. Oder es handelt sich um eine Krankheit, eine „aberration“, die evolutionstheoretisch irrelevant ist, weil dieses Merkmal mit dem Tod des Tieres wieder aus der Population verschwindet. (Wir erinnern uns: Evolution ist ein Phänomen einer Population)

Überhaupt scheint Axel Lange selbst in dieser Frage nicht genau zu wissen, wie er das Verhältnis genau denken soll. Auf Seite 174 oben lesen wir „Genetische Assimilation erfordert präexistente genetische Variabilität.“ Das ist „Standardtheorie“, und ich würde das sofort unterschreiben. Dann aber sagt er weiter unten (gleiche Seite) „dass die genotypische Änderung eher der phänotypischen Veränderung nachfolgt als ihr vorausgeht.“ Beide Sichtweisen widersprechen sich, und zwar so wie sich Darwinismus und Lamarckismus widersprechen. Der Autor wechselt aber munter zwischen beiden Sichtweisen hin und her.

Wenn er etwa die Theorien seines Wiener Meisters Gerd B.Müller wiedergibt, und festhält „dass der wichtigste Initiator evolutionärer Neuheiten durch Umgebungsbedingungen erfolgt“ , dann riecht das schon ziemlich streng nach Lamarckismus. Was er in seiner Begeisterung übersieht: Die Beispiele, die für diese sog. „genetische Assimilation“ angeführt werden, stammen meist aus dem Labor. Ob dieser Mechanismus in freier Wildbahn überhaupt vorkommt und eine Bedeutung für die Evolution hat, ist – milde gesagt – umstritten.

Das gilt im Wesentlichen auch für die „epigenetische Vererbung“: Ob die unter diesem Stichwort zusammengefasstem Mechanismen in der Evolution eine Rolle spielen, ist mehr als fraglich, da die bislang beschriebenen Muster sehr instabil sind und kaum als adaptiv bezeichnet werden können.

Ähnliches gilt für die „Mehrebenen-Selektion“ (von D.S. Wilson), der ich persönlich sehr positiv gegenüber stehe. Allerdings gibt es in der Natur kaum Beispiele, wo eine Gruppe nicht verwandter Individuen als Selektionseinheit auftritt (beim Menschen sehr wohl!). Auch hier gilt, wie schon für die „genetische Assimilation“ und die „epigenetische Vererbung“: diese Dinge mögen in der Theorie interessant sein, und sich durch künstliche Selektion herbeiführen lassen, doch ihre Bedeutung für die Evolution, so wie sie seit 3,5 Milliarden Jahren abläuft, wird von Lange (bzw. den Leuten, als deren Sprecher er auftritt) sehr wahrscheinlich weit überschätzt.
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Die Zeitschrift NATURE hat vor kurzem die Frage gestellt: „Does evolutionary theory need a rethink?“ (Können Sie googlen – der Artikel ist online frei verfügbar und sehr lesenswert!) Die Wissenschaftler aus dem Lager „Yes, urgently“ bringen, wie auch Axel Lange, folgende Aspekte ins Spiel, um die die „Standardtheorie“ angeblich dringend erweitert werden müsse:

(a) developmental bias (aka EvoDevo) - (b) Plastizität - (c) außergenetische Vererbung (Stichwort Epigenetik) - (d) Nischenkonstruktion

Ich bin - als interessierter Beobachter – diesen Neuerungen gegenüber durchaus aufgeschlossen. Dennoch hat mich letztlich die Antwort des „No, all is well“ Lagers überzeugt, und man kann sie auch gegen dieses Buch wenden: Diese vier Phänomene werden längst im Rahmen des sog. neodarwinistischen Paradigmas untersucht und – soweit es die empirischen Befunde erlauben – auch erklärt. Schon der alte Darwin beschäftigte sich etwa mit „niche construction“ durch Regenwürmer. Phänotypische Plastizität ist – wie schon gesagt – Lehrstoff im Biologiekurs, ebenso EvoDevo.

Es gibt immer Forscher, die, mit einer gesunden Portion Eitelkeit gesegnet, meinen, ihr Spezialgebiet, etwa Entwicklungsbiologie („EvoDevo“), sei etwas gaaanz Besonderes und verdiene viiiel mehr Aufmerksamkeit, und habe zudem auch noch das Zeug zur paradigmatischen Revolution. In Wirklichkeit sind diese vier genannten Phänomene „add-ons“ der grundlegenden evolutionären Mechanismen : Erzeugung von Variation vor allem durch Mutation, Drift, natürliche Selektion, Rekombination. Als solche sind sie lokale Ergänzungen der Synthese ; von einem echten „Umbau“ kann keine Rede sein. EvoDevo etwa ergänzt die Standardtheorie um wichtige und hochinteressante ontogenetische Mechanismen, etwa Carrolls „toolkit genes“, nicht mehr und nicht weniger. (A propos Sean B. Carroll: der Mann ist einer der führenden Forscher in Sachen EvoDevo, und schafft es dennoch, seine Erkenntnisse in tollen Büchern vorzustellen, ohne auch nur ein Mal gegen Dawkins oder die Neodarwinisten zu polemisieren. Respekt!)

Doch diese Ergänzungen sind perfekt mit dem Grundgerüst der Standardtheorie kompatibel, denn alle in der Ontogenese entstandenen Merkmale und Neuerungen sind letztlich Varianten, die dann der Selektion unterliegen, welche darüber „entscheidet“, ob die Variante oder Neuerung weiter dabei bleibt, oder aus den Spiel ausscheidet. Sind die Varianten erblich, dann sind sie evolutionär relevant. Sind sie nicht erblich, dann sind sie - unter dem Blickwinkel der Evolution - nicht relevant, ganz gleich, wie sie in der Entwicklung entstanden sind.

Die „Synthese“, das ist für mich das „Big Picture“. Die von Lange vorgestellten Neuerungen sind – bestenfalls – Akzentverschiebungen innerhalb dieser Gesamtschau.
Langes Grundproblem ist, dass er bei seiner Begeisterung für die "Bäume" der Epigenetik, der Springenden Gene, der phänotypischen Plastizität usw... den Blick auf den "Wald" der Evolution als Ganzes aus den Augen verliert.

Hätte Axel Lange sich darauf beschränkt, uns in seinem Buch einige Außenseiterpositionen der Evolutionsbiologie vorzustellen, dann wäre ich sehr dafür. Aber leider lautet das Leitmotiv des Buches „Wir schlauen Avantgarde-Typen von der Erweiterten Synthese zeigen den zurückgebliebenen Betonköpfen und Reduktionisten mal, wie Evolution wirklich funktioniert.“ Das finde ich wenig erquicklich, ja stellenweise ungenießbar.
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am 5. Oktober 2015
Thema des Buches ist die Weiterentwicklung der Evolutionstheorie. Im Mittelpunkt steht die Evolutionäre Entwicklungsbiologie (Evo-Devo), die den Einfluss der Embryonalentwicklung auf evolutionäre Veränderungen behandelt.

Das Buch überwindet die alte Sicht, Evolution nur als Genfrequenzänderungen in der Population einer Art und zufällige genetische Mutation als alleinigen Initiator der Evolution zu sehen.

Behandelt werden alle wichtige Strömungen in der Evolutionstheorie, die heute an der Universität Gegenstand der Lehrpläne zu Evolution sind, also das Entstehen phänotypischer Innovation, Nischenkonstruktion, Gruppenselektion oder Systemübergänge.

Dieses Buch eignet sich für alle Leser, die einen Einblick in den wissenschaftlich basierten Ausbau der Evolutionstheorie suchen, wie er durch die Vertreter der Erweiterten Synthese formuliert wird.

Didaktisch besonders gut gemacht finde ich die Punkt-für-Punkt-Gegenüberstellung der Synthetischen Theorie und der Erweiterten Synthese am Ende des Buchs.

Der Stil des Buches Stil ist klar und verständlich zu lesen, ich würde sagen auch für Nichtbiologen.

Ich empfehle dieses Buch.

P.S. Abstoßend finde ich das intolerante Gefetze, wie es von anderen Rezensenten auch hier wieder gegen jede Weiterentwicklung der Evolutionstheorie veranstaltet wird. Erinnert mich an die religiösen Eiferer, denen ich mit meinem Studium eigentlich entkommen wollte.
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am 6. September 2015
Ich bin kein Biologe aber immer schon fasziniert von der Evolutionstheorie. Dass sie in den letzten Jahrzehnten auf so vielen Feldern ausgebaut wurde, war mir in dieser Form nicht bekannt und wird in den Medien immer wieder mal punktuell, aber viel zu wenig adressiert. Langes fachmännisches und umfassend recherchiertes Buch darüber hat mich fasziniert. Es ist sehr gut verständlich geschrieben und baut den Themenbereich spannend auf.
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am 11. April 2015
Das Buch gibt eine gute historische Darstellung der Beiträge einzelner Forscher zum derzeitigen Stand von EvoDevo. Mir wäre allerdings eine systematische Darstellung lieber gewesen.
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am 18. Februar 2013
Das Buch schließt tatsächlich - wie bereits in einer anderen Rezension bemerkt wurde - eine Lücke im Katalog der deutschsprachigen Bücher zum Thema "Evolutionstheorie": Der Autor beschreibt und erklärt gut nachvollziehbar, wie insbesondere die aktuelleren Erkenntnisse der Evolutionären Entwicklungsbiologie (Evo-Devo) die Evolution der Evolutionstheorie in den letzen Jahren weiter vorangetrieben und in vielen Aspekten erweitert hat. Hier ist im positiven Sinne ein "Überzeugungstäter mit großem Sendungsbewusstsein" am Werk und es ist eine Freude das Buch zu lesen. Die Aussagen der (alten) Synthese werden für meinen Geschmack zum Teil etwas sehr plakativ wiedergegeben, um sie den Aussagen der "Erweiterten Synthese" gegenüberzustellen, was in diesem Zusammenhang aus didaktischen Gründen aber letztlich in Ordnung ist. In einer zweiten Auflage, die dem Buch zu wünschen ist, werden auch sicherlich der ein oder andere Tippfehler beseitigt sein, auch wenn dann das eigentlich viel schöner klingende "Dolly's Law" so wieder zu "Dollo's Law" wird.
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am 20. August 2012
Endlich ein Buch, das sich nicht darauf beschränkt, Darwin wiederzukäuen sondern verdeutlicht, wie sich die Evolutionstheorie weiterentwickelt hat. Liest man in der Astronomie ständig Neues, so gewinnt man in der Evolutionstheorie eher das Gefühl, seit Darwin und Mendel hätte sich nichts Gravierendes mehr getan. Axel Lange, Doktorand an der Uni Wien in Evolutionstheorie, zeigt, dass das nicht so ist. Er entwirft eine großartige Gesamtschau der Evolutionären Entwicklungsbiologie (EvoDevo) und ihrer angrenzenden Disziplinen. Diese stellen die Evolution in ein neues, erhellendes Licht. Zufällige Mutation und natürlich Selektion werden bereichert durch Mechanismen der embryonalen Entwicklung, Selbstorganisation auf der epigenetischen Ebenen. Das alles ist mit vielen Grafiken kompetent und sehr gut verständlich dargestellt. Der Leser erfährt aus Sicht des 21. Jahrhunderts ein Stück mehr, wie wir zu dem wurden, was wir sind. Ein Buch, das in deutscher Sprache eine große Lücke füllt
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am 27. Februar 2013
Sehr ausführliche Übersicht der Arbeitsweisen der modernen Forschung, die offenbar immer noch im teleologischen und aktivistischen Vorgehen verhaftet ist und deshalb eine verwirrende Vielfalt von Theorien hervorbringt.
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am 9. Juni 2013
Eine hervorragende Übersicht der in den verg. 150 Jahren entwickelten verschiedensten Positionen zu Evolutionstheorien. Es beweist anhand konkreter Forschungsergebnisse, dass ein großer Umbau oder Ausbau des Standardmodells der Synthetischen Theorie überfällig ist. Vor allem die spannenden Beiträge zu EvoDevo faszinieren. Ein erwähnenswertes Manko ist aus meiner Sicht das Fehlen jeglicher Hinweise auf den Verfasser der "Kritischen Evolutionstheorie (Frankfurter Evolutionstheorie)" Prof. Wolfgang Friedrich Gutmann und seiner Mitarbeiter.
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