Fashion Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren calendarGirl Prime Photos Sony Learn More Bauknecht Kühl-Gefrier-Kombination A+++ Hier klicken Fire Shop Kindle PrimeMusic Lego Summer Sale 16

Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen3
5,0 von 5 Sternen
5 Sterne
3
4 Sterne
0
3 Sterne
0
2 Sterne
0
1 Stern
0
Format: Taschenbuch|Ändern
Preis:12,90 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

Ihre Bewertung(Löschen)Ihre Bewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel

Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 31. August 2004
Im vorliegenden Buch, nimmt uns Girtler auf eine seiner Fahrradtouren mit. Er hat sie unternommen, um über das Phänomen der Grenze nachzudenken und um Material für ein neues Buch zu sammeln. Über die Tour selbst erfahren wir eher wenig, vieles aber über Girtlers Geschick, mit anderen ins Gespräch zu kommen und so zu Informationen zu kommen. Jede Tagesetappe bietet ihm Gelegenheit, über eines seiner Forschungsthemen zu eflektieren.
Ganz besonders köstlich ist das Kapitel über sein Auftauchen (mit Fahrrad!) bei der feinen Alpacher Gesellschaft. Hier wird er wieder seinem Ruf als "enfant terrible" der österreichischen Soziologie gerrecht. Seit Jahrzehnten verweigert er sich ja konsequent allen Vereinahmungsversuchen und irritiert damit gleichermaßen die Honoratioren des akademischen Betriebs wie die (studentische) Opposition.
Das Buch ist auch eine eine Liebeserklärung an das Vagantentum, also an das herumziehende Volk, vom Scholar bis zum Bettelmönch. Girtler liebt es, sich in dieser Tradition des Vaganten oder auch des Herrenreiters zu inszenieren. Neben der Befriedigung über die eigene körperliche Leistung beim Fahrrad Fahren, ist es das spezifische Tempo des Rades, das Girtler immer wieder preist. Einerseits ist dieses Tempo langsam genug, so daß man die Eigenheiten auch der kleinen, unscheinbaren Dinge wahrnehmen kann, andererseits aber auch schnell genug, um bald zu einem anderen Ort zum nächsten vorwärts zu kommen. Und in diesem Tempo ist auch sein Buch geschrieben.
Das Buch ist eine Neuauflage von 1991 und es bietet unverändert eine leichtfüßige Einführung in die Erforschung der Rand- und Subkulturen. Aus der Fahrradperspektive!
0Kommentar|14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Mai 2013
Roland Girtler lässt uns in diesem Buch an seiner Kondition, seinen Gedanken zum Radfahren und seiner Sicht dieser Welt teilhaben und so ganz nebenbei lernen wir auch interessante und liebenswerte Österreich-innen kennen.
0Kommentar|Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. Juli 2004
Girtler ist ein Vagabund, ein Philosoph des Alltags. Ein genauer Beobachter von Landschaft, Grenzen und Menschen. Wie die alten Philosophen weiß er vom vergessenen Wert des Vagabundierens.
Absolut empfelenswert, auch für Nicht-Radfahrer.
0Kommentar|7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden