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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Faszinierender Ausflug in die Wirren des 2.Weltkrieges, 3. Januar 2002
Von 
Leseratte (Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REZENSENT)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war Null (Gebundene Ausgabe)
Das Buch liest sich wie ein Abenteuerroman: Der Autor wird während des 2. Weltkriegs als Deutscher im britischen Indien im Gefangenenlager Dehra Dun interniert. Mit viel Chuzpe gelingt ihm die Flucht : Als "englischer Offizier" verkleidet spaziert er mit einigen Leidensgenossen eines Tages einfach rotzfrech aus dem Lager! Während der eine Teil der Geflohenen sich nach Tibet durchschlagen wollen, entscheidet er sich für die Flucht durch Indien nach Burma, zu den japanischen Linien. Diese Flucht wird sodann sehr packend und vergnüglich beschrieben, der Leser erfährt nebenbei viel über das Leben im kolonialen Indien der 40er Jahre. Kuriosum am Rande: Auch einer der anderen gemeinsam mit dem Autor aus dem Lager geflohenen Europäer, die sich nach Tibet durchschlugen, hat über seine Flucht ein Buch geschrieben. "7 Jahre in Tibet" von Heinrich Harrer wurde sogar verfilmt, mit Brad Pitt in der Hauptrolle.

Übrigens; man höre und staune: Der Autor - Rolf Magener - wurde später Finanzchef der BASF.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Flucht-so spannend als wäre man selbst dabei, 25. März 2003
Von 
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war Null (Gebundene Ausgabe)
Magener beschreibt mit journalistisch kurzen Sätzen, umreißt mit wenigen Worten präzise die Flucht mit seinem Buddy von Have und brilliert mit einem heute selten gewordenen, sehr großen aktiven Wortschatz. Ein absoluter Genuß. Man hat das Gefühl unmittelbar dabei zu sein, die Angst mitzufühlen, alles zu riechen, zu schmecken und zu hören, quasi der dritte im Bunde. Im Lager, unterwegs in Indien und durch die Dschungel Burmas. Ein autobiografisches, phantastisches Bildnis Asiens der 40. Jahre in den Kriegswirren. Auch politisch gut recherchiert.
Dieser Stoff ist es wirklich Wert verfilmt zu werden.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Chance war Null, 24. Oktober 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war Null (Gebundene Ausgabe)
Ein ungemein packender Erlebnisbericht einer geglückten Flucht aus englischer Kriegsgefangenschaft in Dehra Dun/Indien bis hinter die Kampflinien der damals mit dem Deutschen Reich aliierten Japaner. Wenn die Geschichte nicht mehrfach belegt wäre, könnte man meinen, dem Autor wäre seine Phantasie durchgegangen. Dieses Buch ist ein eindrucksvoller Beleg dafür, dass sich durch Menschenkenntnis und Taktik, gepaart mit Mut und Kühnheit auch vorher schier unvorstellbare Situationen meistern lassen. Beeindruckend auch die Schilderung, zu welch physischer Leistung der Mensch fähig ist, wenn es um das Bestehen vor sich selbst und ums Überleben geht. Ohne Zweifel ein Buch zum "Mutmachen".

Dass dem Autor Rolf Magener und seinem Weggefährten Heins von Have das Glück häufiger zur Seite stand als einem eigentlich "zusteht", gönnt man den Beiden nachträglich von ganzem Herzen.

Die Geschichte gehörte eigentlich ebenso publik gemacht, wie die von Heinrich Harrer ("7 Jahre Tibet"), der damals gemeinsam mit Magener und von Have geflohen war, aber zusammen mit Peter Aufschnaiter die Nordroute nach Tibet gewählt hatte.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Abenteuerliche Realität, 29. August 2004
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war Null (Gebundene Ausgabe)
Empfohlen wurde mir das Buch von meinem Großvater- und er hatte Recht, es ist wirklich spannend.
Klar und gut verständlich wird die Flucht des Autors mit seinem Kamerade von Have geschildert: Von einem englischen Gefangenenlager im Nordwesten Indiens kämpfen sich die beiden 1944 quer durch die Landschaft bis über die japanischen Grenzen durch, um dem Gefangenendasein zu entkommen. Bei den Japanern werden sie nicht gerade freundlich empfangen und die Reise geht weiter; immer ungewiss ist, was in der nächsten Minute passiert.
Unvorstellbar, wenn man sich denkt, dass das wirklich geschehen ist, diese Strapazen und Probleme tatsächlich auf sich genommen und überwunden wurden.
Und neben dem Abenteuer lernt man auch einiges von der Kultur und den sozialen Schichten Indiens, Burmas und Japans kennen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Beeindruckende Schilderung einer Flucht, 26. November 2000
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war Null (Gebundene Ausgabe)
Durch eine Rezension in der FAZ bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Fazinierend sind die Schilderungen des Landes Indien in der Zeit des zweiten Weltkrieges. Magener schildert seine Flucht in einer bildreichen Sprache die von ihm bestandenenen Wagnissse. Das Buch ist einfach gelungen. Gott sei Dank ist es neu aufgelegt worden, so dass ich es erwerben und lesen konnte.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen lebendig, spannend, unglaublich und wahr, 2. Dezember 2010
Rezension bezieht sich auf: Die Chance war null (Gebundene Ausgabe)
Auch wenn das gute Ende klar ist, der Weg der beiden Flüchtlinge dort hin, die überstandenen Gefahren, die Dreistigkeit des Bluffs, die ungeahnten persönlichen Grenzen zu verschieben, ... all das beschreibt Rolf Magener sehr lebendig und damit auch eine weitere Facette des 2. Weltkriegs im fernen Indien. All diese Erfahrungen haben R. Magener später als Finanzvorstand der BASF in schwierigen Situationen oft geholfen. Wer das Buch gelesen hat, weiß warum und kann einen Menge für sich selber mitnehmen.
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Die Chance war Null
Die Chance war Null von Rolf Magener (Gebundene Ausgabe - 2000)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,18
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