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14 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Dezember 2006
Mit dem Arbeitsbuch "Interkulturelle Kommunikation" hat Heringer eine didaktisch gut aufbereitete Überblicksdarstellung vorgelegt, die anhand zahlreicher Beispiele aus dem interkulutrellen Alltag auf anschauliche Weise in die Grundlagen der interkulturellen Kommunikation einführt. Bedauerlich ist allerdings die teilweise sehr knappe Darstellung der Modelle und Theorien, die an manchen Stellen zu Sinnverkürzungen und Unverständlichkeiten führt. Gerade für Einsteiger in dieses Thema sollten die Grundlagen in ihrer ganzen Bedeutungsdimension dargelegt werden, da diese ja das Fundament für darauf aufbauendes Wissen sind. Insgesamt bleibt jedoch festzuhalten, dass die Publikation Heringers sich nicht nur für die praxisorientierte Arbeit eignet, sondern auch als Begleitmaterial für einführende Seminare im Hochschulbereich und - aufgrund der in jedem Kapitel enthaltenen Aufgaben und Anregungen - zum Selbststudium. Dass die Darstellung weitgehend auf einem relativ elementaren Niveau verbleibt, ohne jedoch die Komplexität des Gegenstands allzu stark zu vernachlässigen, macht die Besonderheit dieses Arbeitsbuchs aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 30. Januar 2014
Für ein Buch über interkulturelle Kommunikation kommt das Interkulturelle leider wesentlich zu kurz. Der Autor beginnt wirklich ganz am Anfang und klärt erst einmal, was Kommunikation eigentlich ist. Das ist an sich ein guter Ansatz, nur leider sehr schlecht umgesetzt. Das gesamte Buch wirkt auf schon fast verkrampfte Weise wissenschaftlich-akademisch (insofern ist es allerdings ein gutes Bespiel für den interkulturellen Bereich, da viele deutsche Fachbücher sich sehr darauf konzentrieren, möglichst akademisch zu klingen, während britische und amerikanische Bücher das gleiche Thema unterhaltsam und lesenswert rüberbringen können). Der Übergebrauch von Fremdwörtern um ihrer selbst willen wurde schon in einer anderen Rezension erwähnt. Die grundlegenden Erklärungen zu Kommunikation, Zeichen etc. verlieren sich in einem Wust an Definitionen und Theorien. Dies mag für einen Kommunikationswissenschaftler evtl. interessant sein. Wenn es in einem Buch zu interkultureller Kommunikation schon fast die Hälfte des Raumes einnimmt, ist es leider nicht hilfreich und auch nicht dem Buchthema entsprechend. Aufgrund der leserunfreundlichen Darstellungsart und dem sich Verlieren in unwichtige Details ist der Text auch fast nicht lesbar.
Hier nur eine der Passagen, die mich kopfschüttelnd zurückließen: "Phoneme sind diskrete und distinktive Einheiten, die funktional in dem Sinn sind, dass sie Bedeutungen unterscheiden, wenn gleich sie selbst keine Bedeutung haben: (...). Phoneme sind in diesem Sinn nicht selbst Zeichen, sie differenzieren nur. Und sie sind nicht in jedem Sinn minimal. Denn ein Phonem wird als eine Kombination von phonematischen Merkmalen gesehen."

Der interkulturelle Teil zeigt einige vielversprechende Ansätze, die durchaus zu einem interessanten Text hätten führen können. Leider bleibt es bei den Ansätzen - während der erste Teil viel zu sehr ins Detail ging, bleibt dieser zweite Teil fast überwiegend an der Oberfläche. Es wird viel zitiert und wenig erklärt. Für jemanden mit interkultureller Erfahrung bringt dies keine neuen Erkenntnisse, Neulinge des Themas werden viele weitaus bessere Einführungen finden.

Schade - ein so spannendes Thema so unerfreulich umgesetzt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 6. November 2013
"Interkulturelle Kommunikation" von Hans Jürgen Heringer verfolgt eine Herangehensweise, welche zuerst Grundlagen der Sprache, Kommunikation und Kultur klärt, um sich anschließend der interkulturellen Kommunikation zu widmen. Dadurch kommt dem vermuteten eigentlichen Thema des Buches letztendlich verhältnismäßig wenig Raum zu. Dass es beim Thema „Interkulturelle Kommunikation“ zudem nur bei einer Annäherung bleiben kann, macht der Autor stets deutlich und respektiert damit die Komplexität des Feldes.
Das Buch ist in prosaischer Schreibweise verfasst und mit Grafiken und Fallbeispielen gespickt, welche die Lektüre erleichtern und Anwendungsmöglichkeiten aufzeigen. Heringer ist stets bemüht, verschiedenste Perpektiven eines Sachverhalts vorzustellen, um weitere Recherchen zu ermöglichen. Zudem hinterfragt und bewertet er diese kritisch; der "sens commun" wird somit regelmäßig demontiert. Dass dies nicht immer in aller Ausführlichkeit geschehen kann, ist durch die Kompaktheit dieses einführenden Bandes gerechtfertigt.
"Interkulturelle Kommunikation" ist angenehm strukturiert und bietet Raum zur Reflexion. Dass auch der Autor nicht immer frei von Verallgemeinerungen argumentiert, wird meist ausreichend reflektiert. Insgesamt als Einführung zu empfehlen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. August 2013
Das Buch ist sehr interessant geschrieben. In ihm werden verschiedenste Ansichten/Stereotypen/Vorurteile über unterschiedlichste Kulturen aufgezeigt. Es bringt einen sowohl zum schmunzeln, da man die ein oder andere Erfahrung selbst bereits gemacht hat, als auch zu Erkenntnissen über Situationen/Probleme die man bisher nicht verstanden hat.
Allerdings ist der gesamte Text stark vom Autor beeinflusst und die Richtung in die er drängt geprägt von seiner subjektiven Meinung. Ich war tw. geschockt von seinen Aussagen und dachte "Was würde jetzt jemand sagen der dieser Kultur angehört, wenn er das liest?".
Manche seiner Aussagen und Ansichten sind mit Vorsicht zu genießen. Ansonsten ist es sehr lehrreich und unterhaltsam und sicher eine gute Basis für eine vertiefende Forschung.
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am 25. September 2014
Wie einige andere Rezensenten habe auch ich mich an den vielen, für mich unbekannten bzw. nicht geläufigen Fachwörtern gestört. Insgesamt war der Text für mich eher schwer zu lesen. Viele Aspekte, die ich für nebensächlich halte, werden ausführlich und sehr abstrakt besprochen. Es wurden natürlich auch die (meiner Meinung nach) zentralen Aspekte der interk. Kommunikation in diesem Buch erklärt. Positiv finde ich die vereinzelten Kommentare des Autors, die die Nützlichkeit einiger Theorien oder Erkenntnisse für die Praxis in Frage stellen. Selbst wenn die Theorien richtig sind. Die Beispiele wiederum sind nicht überzeugend und wie der Autor selbst an einer Stelle erwähnt, nur aus seiner eigenen Erfahrung zusammengetragen. Das Buch verschafft einem einen passablen Überblick. Es macht es einem aber unnötig schwer und ich habe den Verdacht, mit einem anderen Buch hätte ich mir einen besseren Überblick verschaffen können.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 1. April 2012
Dieses Fachbuch greift durchaus viele unterschiedliche Theorien in der Analyse von Kommunikation auf. H. J. Heringer kommentiert viele Modelle, zieht Schlüsse (leider oft die Falschen) und legt dann seine Theorie dar, welche lediglich eine andere ist.
Das Buch eignet sich in seiner Komplexität für Einsteiger, ist durch die quirlige Ausdrucksweise Heringers jedoch unnötig schwierig zu lesen. Einerseits verwendet er ständig Fremdwörter (denn ein Fachwort ist eine Kurzform für eine sonst lange Phrase und nicht einfach ein Ersatzwort für ein übliches Deutsches), um den Schein eines anspruchsvollen Themengebiets zu wahren, andererseits kann er Sätze oft nicht wie ein Muttersprachler konstruieren. Er verwendet Wörter wie Arbitrarität statt Willkür oder Ambiguität statt Mehrdeutigkeit. Ein eher simpler Beispielsatz für seine Unbeholfenheit ist: "Als Kind lernt man die Reaktionen kennen auf bestimmte Kommunikationsversuche." und so schreibt er in dem gesamten Buch. Das Gehirn wird quasi "verar***t" und muss sich dann auf einen ganz anders endenden Satz einstellen, was beim Lesen von Fachliteratur eindeutig fehl am Platz ist.
Wenn man sich als Leser permanent über die verquere Grammatik des Autors aufregt und immer wieder Sätze mehrmals lesen muss, obwohl dies, wenn sie grammatikalisch richtig und leserfreundlich geschrieben wären, nicht vonnöten wäre, sollte man definitiv über den Kauf eines anderen Fachbuchs nachdenken.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 27. März 2012
Heringer beherrscht offenbar nur die Interkulturelle Kommunikation. Ganz normale Kommunikation scheint ihm fremd zu sein. Entsprechend liest sich das Buch.
So wird eine eh schon komplizierte Thematik weiter erschwert, indem Sätze reihenweise verschachtelt und unterschiedlichste Begriffe mit gleicher Bedeutung verwendet werden.
Für alle die das Buch nicht unbedingt lesen müssen: Lieber ein Loch in's Knie bohren und Maggi reinfüllen.

Zwei Sterne gibt es für Fachwissen. Die Aufbereitung ist unter aller Kanone.
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3 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Juni 2009
dies Buch ist ein Klassiker hinsichtlich der interkulturellen Kommunikation. Es ist auch als einführend in dieses Themas sehr geeignet.Der Autor bietet sehr leichte und verständliche Definitionen, die für für einen Anfang geeignet sind......jeder, der sich für dieses Thema interessiert, sollte es im Regal haben.
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 20. Oktober 2011
der titel des buches ist ein kleines bisschen irreführend, weil bei einem buch dieses titels heute eine völlig andere vorgehensweise üblich ist. aber genau das zeichnet das buch aus: es beginnt mit einer sehr ausführlichen darstellung von sprache und den grundlagen der sprache, bevor es auf den eigentlichen aspekt der interkulturellen besonderheiten eingeht.
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 16. November 2012
Dieses Buch wurde mir von einer Dozentin empfohlen.
Leider enthält es irgendwie wenig Infos darüber, was Interkulturelle Kommunikation eigentlich ist.
Es ist eher eine Sammlung zahlreicher Zitate zu unterschiedlichen Themen. Zudem wird oft aufgezeigt, wie es nicht geht, anstatt zu zeigen, wie es eben schon geht.
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