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am 21. März 2013
Das Buch empfiehlt sich als preisgünstiger Einstieg in die Welt der Wirtschaftspolitik für alle Politologen. Allerdings sind die wirtschaftsliberalen Weisheiten des früheren 20. Jhds in diesem Buch nicht mehr aktuell und teilweise eine unverschämte Zumutung für jeden gebildeten Leser des 21. Jhds. Der Wirtschaftsanarchismus der letzten 30 Jahre im demokratischen Westen sollte nach dem Debakel seit 2007 nicht mehr gepredigt werden. Das sind Weisheiten von vor-vorgestern. Kommt mal bitte mit etwas Neuem! - An dieser Stelle möchte ich 2 Beispiele aus dem Buch nennen, um meinen Standpunkt zu verdeutlichen:

S. 26
Die Autoren beschreiben die "Kerzenmacherfabel von Frédéric Bastiat aus dem 19. Jhd." um jede Art von wirtschaftspolitischer Protektionierung von europäischen Unternehmen zu widerlegen! - Ziemlich schwache Analogie. Erinnert mich an die Vergleiche von Milton Friedman, die genau so wirklichkeitsfern waren. Man kann doch nicht einfache Sachzusammenhänge des 19. Jhds. und mit hochkomplexen Volkswirtschaften des 21. Jhds. vergleichen. Zudem ist Wirtschaft nie ein mathematischer Selbstzweck. Sie soll den Menschen in erster Linie dienen, ihn weder verklaven, noch einen Sozialdarwinisten aus ihm formen. Beispielsweise folgten nach der vernünftigen Abschaffung der 'Corn Laws' auch die 'Poor Laws' durch die englischen Liberalen mit Millionen mehr Toten und sogar Deportationen. Hier sehe ich schon eine sehr leichte, anfängliche Analogie für Deutschland zwischen 2005 und 2015 sowie der EU.

S. 326f
Die Autoren fordern zudem die "Abschaffung der ... steuerfreien Feiertags- und Nachtzuschläge" für sämtliche Beschäftigten, insbesondere aber für die "Krankenschwestern" sowie die weitere hemmungslose "Privatierung öffentlicher Unternehmen und ein dann notwendiger Stellenabbau". Komischerweise empfehlen das weltfremde wirtschaftsliberale Volkswissenschaftler im Elfenbeinturm, die anderen Leuten sagen, sie sollten mehr arbeiten, und selber nichts machen außer natürlich Texte schreiben, die keiner braucht und daher auch keiner ließt.

Mehr Wissen & weniger Idiologie in folgendem Buch:
http://www.amazon.de/Wirtschaft-verstehen-Lernmodule-Schule-Studium/dp/3791031635/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1439395572&sr=8-1&keywords=Wirtschaft+verstehen
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