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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirkliche Erklärung!
Die Frage nach dem Wandel von Sprache hängt unmittelbar mit seinem Gebrauch zusammen. Nicht der Wandel der Gesellschaft oder die Entwicklungsstufe einer gesellschaftlichen Gruppe bestimmt den Wandel ihrer Sprache. Sie verändert sich, weil wir sie verwenden. So simpel diese Feststellung klingen mag, dahinter steckt viel mehr. Was genau, will uns Prof. Keller hier...
Veröffentlicht am 3. Februar 2006 von Horst

versus
7 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninteressant!
In seinem Vorwort schreibt der Author, dass seine fiktive Leserschaft aus drei Gruppen stamme, den interessierten Laien, den Studierenden und den Fachleuten.
Ich zähle mich zur ersten Kategorie.

Ich dachte, das Buch erkläre Sprache als eine spontane Ordnung. Spontane Ordnungen sind aus anderen Bereichen bekannt, dazu braucht es keine ewigen Zitate von...

Veröffentlicht am 1. Mai 2005 von PST


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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eine wirkliche Erklärung!, 3. Februar 2006
Von 
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Die Frage nach dem Wandel von Sprache hängt unmittelbar mit seinem Gebrauch zusammen. Nicht der Wandel der Gesellschaft oder die Entwicklungsstufe einer gesellschaftlichen Gruppe bestimmt den Wandel ihrer Sprache. Sie verändert sich, weil wir sie verwenden. So simpel diese Feststellung klingen mag, dahinter steckt viel mehr. Was genau, will uns Prof. Keller hier zeigen. Und im Gegensatz zu vielen anderen gelingt es ihm. Mithilfe seiner invisible-hand Erklärung liefert er wissenschaftliche Ansätze zum Sprachwandel, die an Eloquenz mit nichts zu vergleichen sind. Und das auf eine Art, dass auch der interessierte Laie verstehen kann, worum es geht. Hier liegt Kellers ganzes Potential: Anschaulich komplexe Prozesse zu erklären. Ganz beiläufig gelingt es ihm dabei auch, sich einen Platz neben den großen Sprachforschern zu ergattern... In meinen Augen einer der interessantesten (Sprach-)Wissenschaftler der Gegenwart.

Ich möchte noch kurz Stellung nehmen zu der (einzigen) Rezension, die dieses Buch als uninteressant mit 1 Stern bewertet: Der Schreiber hat das Buch und den Kern offenbar einfach nicht verstanden, was sein unqualifizierter Beitrag zeigt. Dies kann ich kurz an seinem eigenen gewählten Beispiel für die Unzulänglichkeit des Buches belegen. Es wird angeführt, dass der Satz: "das Explanandum ist der nichtfunktionale Effekt funktionalen Handelns" eine Tautologie o.ä. wäre, also völlig unsinnig sei.

Hierzu ist zu sagen, dass dieser Satz völlig richtig und absolut logisch ist, denn Sprachwandel (das Explanandum) ist ein kausaler (also nicht funktional, nicht final, nicht intendiert und unbewusst) Effekt (Effekte sind selten funktional) auf der Makroebene, der durch funktionale Einzelhandlungen (intendiert, final) auf der Mikroebene entsteht! Der Prozess, der dazu führt ist übrigens (kumulativ) der Invisible-hand-Prozess, der Sprachwandel erst erklären kann. Das Explanandum kann und muss zwingend auf das Explanans zurückgeführt werden, es muss daraus folgen (Hempel-Oppenheim-Schema für wissenschaftliche Erklärungen)! Und dies sehe ich als völlig gegeben an! Offenbar ist dieses Buch - trotz "leichter Schreibe" - nicht für alle Laien geeignet, zumindest nicht für solche, die eine Kernaussage der Theorie deswegen für unsinnig halten, weil sie sie einfach nicht verstehen...
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein Buch nicht nur für Germanisten, 19. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Sprachwandel - das ist nicht nur ein unbeackertes Feld der Germanisten, das sich Rudi Keller hier vorgenommen hat. Denn anhand seiner Anlaysen kann man bedeutend mehr an theoretischen Hintergrund auf noch dazu amüsante Weise erfahren zu einem Gebiet, das noch immer Forschungsdiskussionen beschreibt, nämlich dem Gebiet der Transformationstheorien. Ob nun in Geschichte, Soziologie, Politik oder eben der Germanistik, bleiben in diesen Bereich noch viele Fragen offen. Es ist immer wieder leicht - und deshalb wird es so gerne gemacht - festzustellen, daß sich zwischen den Jahren XY und den Jahren XY + X etwas verändert hat. Zuvor war es eben so und danach war es eben anders. So einfach ist es eben dann doch nicht, aber wie soll man Wandlungsprozesse beschreiben? Rudi Keller hat sich ausführlich mit den Phänomen der unsichtbaren Hand (invisible hand) beschäftigt, um hier Antworten geben zu können. Fragen sie einen einzelnen, der in einen Stau hineingefahren ist, ob er den Stau mitverursacht hat, er wird es verneinen und doch hat er zur Veränderung, also zur Entstehung des Staus beigetragen. Es gilt demnach nicht den einzelnen Fahrer, sondern nach dem unbeabsichtigten Ziel des individuellen Handelns zu fragen, um Veränderungsprozesse zu verstehen. Aber das alles kann Rudi Keller viel besser als ich, deshalb sei niemand abgeschreckt durch diese Zeilen: Keller versteht es phantastisch gut, komplexe Dinge auf angenehm erfrischende und damit einfache Weise zu erklären. Daher: Lassen sie sich überraschen und schauen sie mal reich, eben nicht nur wenn sie Germanist oder Linguist sind, in diesem Sinne unbedingt 5 Sterne (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sprachwandel verständlich gemacht, 3. August 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Sprachwandel - für viele ist das ein vollkommen unbekanntes Feld, so wie die gesamte Linguistik als Wissenschaft. Doch es gibt viele, die sich gerne etwas Wissen über dieses Gebiet aneignen wollen, doch vor den allzu trockenen theoretischen Abhandlungen zurückschrecken. Das wissenschaftliche Abhandlungen nicht immer nur trockene Theorie sein müssen, beweist Rudi Keller in seinem Buch über den Sprachwandel. Es gelingt dem Autor meisterhaft, dem Leser die Linguistik als Wissenschaft "schmackhaft" zu machen. Keller rutscht dabei nie ins platte populärwissenschaftliche ab. Er behält sein hohes wissenschaftliches Niveau bei, und regt den Leser zur weiteren Beschäftigung mit diesem hochinteressanten Thema der Linguistik an. Rudi Keller stellt die Theorie von der unsichtbaren Hand ausführlich und verständlich dar. Er geht auch auf andere Theorien ein, stellt ihre Hauptvertreter vor. Seine Ausführungen sind klar und verständlich, das ist wichtig für Leute, die erst anfangen wollen, sich mit dieser Materie zu beschäftigen. Wie gesagt, dies ist kein Buch, was nur Studenten und Wissenschaftlern vorbehalten ist. Wer mehr über Karlheinz und den Sprachwandel wissen will, der sollte dieses Buch lesen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Den Kern getroffen, 7. Juli 2005
Von 
Dr. Christian-Uwe Behrens (Wilhelmshaven) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Das Buch von Rudi Keller hat nach meiner Einschätzung den Kern der Entwicklung der Sprache durch Sprachgebrauch getroffen. Wieviel wertvoller wäre es, würde dieses Buch im Deutschunterricht behandelt, als so manche zusätzliche Stunde mit Grammatik zugebracht, wie es derzeit Brauch ist. Möge sich jeder an Sprache Interessierte durch Lektüre selbst ein Urteil bilden, was er wohl lieber im Unterricht erfahren hätte. Ich meine, dieses Buch ist überaus lesenswert. Von mir wird es empfohlen, vor allem auch denen, die glauben, Sprache ließe sich von der Obrigkeit verordnen.
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Linguistik auf eine interessante Art und Weise dargestellt, 4. Juli 2005
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Ein sehr erfrischenendes Linguistikbuch. Wenn alle Bücher über Sprachwissenschaften in diesem Stil geschrieben wären, könnte man sicher mehr Leute für dieses Gebiet begeistern. Die unsichtbare Hand in der Sprache - ein sehr interessantes Thema, anschaulich dargestellt.
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7 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Uninteressant!, 1. Mai 2005
Von 
PST "A Reader from Germany" (Eislingen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)   
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
In seinem Vorwort schreibt der Author, dass seine fiktive Leserschaft aus drei Gruppen stamme, den interessierten Laien, den Studierenden und den Fachleuten.
Ich zähle mich zur ersten Kategorie.

Ich dachte, das Buch erkläre Sprache als eine spontane Ordnung. Spontane Ordnungen sind aus anderen Bereichen bekannt, dazu braucht es keine ewigen Zitate von irgendwelchen Leuten, die sich vor 150 Jahren mit Sprache beschäftigten. Wie manche Geisteswissenschaftler diskutiert Herr Keller gerne und lange über Definitionen! Auch eine Diskussion über mathematische Logik (Seite 84)darf nicht fehlen, ebensowenig wie Poppers dritte Welt.

Der wissenschaftliche Anspruch scheint besonders durch die Wortwahl gezeigt zu werden, weniger als durch den Inhalt:
Epiphänomene, rekurrieren, saltationistische Theorien, Explikationen, konfligierende Maximen sind nur eine kleine Auswahl. Besonders gefiel mir folgender Satz: "Das Explanandum ist ein nichtfunktionaler Effekt funktionalen Handelns."

Das Buch ist nicht lesenswert!

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Sprachwandel: Von der unsichtbaren Hand in der Sprache (Uni-Taschenbücher S)
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