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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einführung in eine Theorieschule
Die Systemtheorie hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem hoch komplexen Theoriegebilde entwickelt. Einer ihrer Hauptvertreter, der Bielefelder Professor Helmut Willke, legt hier die Grundlagen dieses Modells dar. Zunächst referiert er die historischen Hintergründe der Theorie, um sich dann ihren grundlegenden Annahmen zuzuwenden. Zunächst steht...
Am 5. September 1999 veröffentlicht

versus
29 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimm schlimm
Der 1. Band dieser "system"-theoretischen Trilogie ist keinesfalls als eine gute Einführung in die moderne soziologische Systemtheorie zu gebrauchen! Das liegt primär am Unverständnis des Autors gegenüber dem Systembegriff Luhmannscher Prägung. Daß Willke nicht genau weiß, was ein System "ist" und wie es funktioniert, ist leicht...
Veröffentlicht am 16. Oktober 2003 von Clausilein2002@yahoo.com


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31 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einführung in eine Theorieschule, 5. September 1999
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Systemtheorie: Systemtheorie 1. Grundlagen: Eine Einführung in die Grundprobleme der Theorie sozialer Systeme: I (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Die Systemtheorie hat sich in den letzten zwanzig Jahren zu einem hoch komplexen Theoriegebilde entwickelt. Einer ihrer Hauptvertreter, der Bielefelder Professor Helmut Willke, legt hier die Grundlagen dieses Modells dar. Zunächst referiert er die historischen Hintergründe der Theorie, um sich dann ihren grundlegenden Annahmen zuzuwenden. Zunächst steht das Grundprinzip der Systemtheorie im Mittelpunkt, das Verständnis der Welt als eine Konstellation von selbststeuernden Systemen. Ihre Selbstdefinition und ihr Verhältnis zur Umwelt werden ebenso beschrieben, wie die Idee der Selbststeuerung. Dann wendet sich Willke der Entstehung von Systemen zu und beschreibt, wie sich diese durch steigende Komplexität von quasi-Systemen ausgehend entwickeln. Schließlich wendet sich Willke den Unterschieden zwischen der Handlungstheorie und der Systemtheorie zu, zunächst grundsätzlich, dann am Beispiel der Steuerung. Das Buch wird durch ein Glossar der wichtigsten Begriffe abgerundet, was es auch als Nachschlagewerk sehr hilfreich werden läßt. Der Band ist insbesondere auch für Einsteiger sehr zu empfehlen, da er in knapper aber verständlicher Form an eines der zentralen Theoriemodell der Soziologie und Politikwissenschaft heranführt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ausgezeichnet, 12. April 2006
Rezension bezieht sich auf: Systemtheorie: Systemtheorie 1. Grundlagen: Eine Einführung in die Grundprobleme der Theorie sozialer Systeme: I (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Noch nie habe ich eine derart herausragende und scharfsinnig formulierte Einführung in die Systemtheorie Luhmannscher Prägung in den Händen gehalten. Der Text ist nicht nur problembezogen und empirisch reflektiert sondern ebenfalls begriffsscharf und theoretisch anschlussfähig formuliert. Obwohl diese Einführung didaktisch klug und somit für einen Erstkontakt mit der Theorie brillant konzipiert ist, mag sie auch erfahrene Systemtheoretiker zum Weiterdenken ermutigen. Zu Recht in der siebten Auflage!
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29 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Schlimm schlimm, 16. Oktober 2003
Rezension bezieht sich auf: Systemtheorie: Systemtheorie 1. Grundlagen: Eine Einführung in die Grundprobleme der Theorie sozialer Systeme: I (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
Der 1. Band dieser "system"-theoretischen Trilogie ist keinesfalls als eine gute Einführung in die moderne soziologische Systemtheorie zu gebrauchen! Das liegt primär am Unverständnis des Autors gegenüber dem Systembegriff Luhmannscher Prägung. Daß Willke nicht genau weiß, was ein System "ist" und wie es funktioniert, ist leicht erkennbar daran, daß er u.a. nonchalant, so aus dem Ärmel heraus, das Wort "Quasi-System" zaubert und eine wirre Vorstellung davon auf mehreren Seiten ausführt. Die Verwirrung manifestiert sich dementsprechend konsequent darin, daß Willke glaubt, man könne Systeme steuern. Um das dann auch noch zu plausibilisieren, werden verrenkenderweise Anleihen bei Akteurtheorien dahingehend unternommen, daß auch noch behauptet wird, Systeme seien Akteure.
Vielleicht kann Willke ja mal bei Luhmann ("Einführung in die Systemtheorie, 2002) selbst nachlesen wie alles tatsächlich gemeint ist. Einen Stern (CreditPoint) gibts für die flotte Schreibe.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Prüfungsliteratur? Beileid und Empfehlungen!, 25. Mai 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Systemtheorie: Systemtheorie 1. Grundlagen: Eine Einführung in die Grundprobleme der Theorie sozialer Systeme: I (Uni-Taschenbücher S) (Taschenbuch)
"Der rote Wilke" ist bzw. war einst Prüfungsliteratur. Wer sich bei Erhalt über die geringe Seitenanzahl freute, verlor bald das Lachen. Willke ist - aus Sicht einer nicht-Soziologin - noch schwerer zu verstehen als Luhmann, Insofern der Tipp an alle armen Teufel*innen, die sich mit diesem Buch vorbereiten müssen: Luhmann leicht gemacht. sowie "Systemtheorie" von Christian Schmidt.
Warnung: hat man sich dann allerdings erfolgreich durch die einzelnen Werke gearbeitet, hat das erarbeitete Wissen einen enormen Einfluss auf die Art und Weise, wie man die Welt wahrnimmt. ("Beipackzettel: Bitte nehmen Sie nach der Einverleibung von Luhmanns Systemtheorie über einen Zeitraum von 12 Wochen keine bewusstseinsbeinflussenden Substanzen zu sich. Und: Tun Sie Ihren Freunden den Gefallen, sie nicht von Ihrer neuen Faszination überzeugen zu wollen).
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