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am 27. März 2005
"Little Nemo", erstmals 1905 in der farbigen Sonntagsbeilage des "New York Herold" erschienen, gehört eigentlich in die Anfänge der Geschichte des Comics -- aber was für ein Anfang! In ihrer Art sind die Abenteuer von Little Nemo bis heute unerreicht geblieben.
Jede Nacht macht Little Nemo sich auf und bereist Slumberland (deutsch: Schlummerland), das Reich des Königs Morpheus. Seine Reisen führen ihn durch surreale, oft bedrohliche und völlig unberechenbare Traumlandschaften, in denen auch die allergewöhnlichsten Gegenstände ihr Eigenleben haben, mal ins Gigantische wachsen, oder winzig klein werden; Landschaften, die von skurrilen Fabelwesen bevölkert werden und in denen die eigenen "Gesetze" des Traumes gelten -- ein Reflex auf das 20. Jahrhundert, in dem Altvertrautes seine Verlässlichkeit verloren hatte. Aber eines bleibt doch sicher -- Little Nemo fällt am Ende jeder Geschichte aus dem Bett und kehrt zurück in die Wirklichkeit.
Diese Tauchgänge ins Unbewusste, spannend und komisch zugleich, wären allein schon faszinierend.
Was diese Comics aber einfach überwältigend macht, das ist Winsor McCays graphische Meisterschaft: Die einzelnen Panels verbinden Stilelemente des Jugendstils mit detaillierten technischen Zeichnungen zu einem ganz neuen, eigenen Stil; die einzelnen Geschichten sind regelrecht dramatisch aufgebaut, und nicht zuletzt nimmt McCay hier Kameratechniken des Kinos vorweg -- 1905!
In dieser Ausgabe liegen nun sämtliche "Little Nemo"-Strips auf Deutsch in chronologischer Folge vor, und nicht nur das; dieses Buch ist auch ein bibliographischer Leckerbissen. Alle Comics sind in der Originalkolorierung wiedergegeben, vermutlich auch in Originalgröße, in allerbestem Druck und auf gutem Papier, solide gebunden und mit schönem Vorsatzpapier gestaltet.
Nun steht der eigenen Traumreise nichts mehr im Wege -- Sturz aus dem Bett inbegriffen, denn irgendwann ist auch dieser dicke Wälzer leider, leider zu Ende.
11 Kommentar|24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. April 2001
Eine wunderbare Gelegenheit, eines der für graphische Unterhaltungsprodukte des 20. Jahrhunderts wichtigsten Werke in seiner Gesamtheit zu erleben. McCays betörende Schöpfungen vermögen auch heute noch drei Generationen unter der Leselampe zu versammeln, Abend für Abend. Das schlichte Layout und die nahezu perfekte Farbwiedergabe der in den Sonntagsausgaben amerikanischer Zeitungen erschienenen einzelnen Comicblätter ermöglichen höchsten Genuss von berauschenden Zeichnungen und fantastischen Kurzgeschichten. Aber Vorsicht: Das Erwachen nach 500 Seiten aus Little Nemo's magischen Jugendstil-Träumen gleicht einem Sturz aus dem Bett.
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am 3. Februar 2009
Aus Little Nemo lese ich meinem 7-jährigen Sohn jeden Abend vorm Schlafengehen vor. Er kann gar nicht genug davon bekommen, vertieft sich oft selbständig in die Geschichten obwohl er Leseanfänger ist. Sehr anpsrechende und phantasievolle Geschichte für jung und alt. Einziger kleiner Mangel ist die winzige Schrift in den Sprechblasen, man braucht viel Licht und gute Augen um die Texte zu lesen.
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am 2. November 2012
Was wünscht man sich nicht sehnlichster, als über den wochenlangen Dauergenuss hinaus, über alle noch so unmöglich anmutenden imaginär miterlebten Abenteuern des kleinen Nemos hinweg inspiriert, sich diesen auch aus nächster Nähe stellen zu können. Ihm in jedem noch so skurrilen und grotesk anmutenden Abenteuer beiseite stehen zu dürfen? Sie alle Gemeinsam, Seite an Seite in jedem noch so absonderlichen Szenario mit ihm zusammen durchzustehen?
Mit ihm bangen, aber auch staunen dürfen über die unzähligen, raffinierten Ames-Räumlichkeiten und Vexier-Variationen, wie sie selten so kompakt, in klar definierten Linien in nur einem Buch, als stets abwechslungsreich empfunden werden konnten.
Nun denn, voller Freude und Tatendrang außerordentlich motiviert gleich auf und davon, noch eben das Buch behutsam bei Seite legen und nichts inständiger erwarten, als doch endlich die Schwelle des Unterbewusstseins beschreiten zu dürfen. Um Hand in Hand mit Nemo den Inbegriff des Traumwesens zu erobern.
Sich auf jede neue Nacht freuen und der grenzenlosen Phantasie entgegen fiebern, die uns so bisher ungesehen, erst durch Winsor MCCay allgemein zugänglich eröffnet wurde.
Littel Nemo lebt in symbolträchtig, tiefenpsychologischen Traumgefilden, was Asterix und Obelix Transkontinental miterleben lässt.
Und stellt zudem, besonders Anfänglich, einen zugleich kulinarischen Führer unseres kleinen unbeholfenen Helden dar. Würde man solche Träume nach diesem und jenem kredenzten Mahl tatsächlich so miterleben dürfen, wäre Little Nemos Sammelsurium von 1905 - 1914, der wohl angesagteste Traumatlas aller Zeiten.
So möchte ich nichts anderes tun, als mich mich meinen Vorrednern widerspruchslos und ehrerbietend anzuschließen, wenn es darum geht, diese Detail verliebten, Erfahrungseindrücke eines kleinen traumreisenden Jungen namens Nemo wieder und wieder in dieser einmaligen Grafik Novelle miterleben zu dürfen.
Zwischen allgemein nachvollziehbaren, elementar seelisch verankerten Ängsten, die alle in Winsor MCCays veräußerlicht jüngerem Alter EGO Little Nemo durch die detaillierten Erfahrungen/Beobachtungen von dessen Schöpfer profitieren und verdeutlicht werden, wie der uns allen altbekannten Furcht vor dem irreversiblen Akt des Alterns.
So treffen wir darüber hinaus noch auf unzählige, allerlei andere tiefenpsychologisch ausgelebte Alp/Traumszenarien.
Angst vor Verletzlichkeit. Verlustängste. Ungestümer Heldenmut, der an der eigenen Unerfahrenheit an der Lebenslang verinnerlichten Hinterhältigkeit seiner Gegner zerbricht und so radikal in seine Grenzen gewiesen wird wie es nur schwer die anfängliche Motivation wett machen kann. Verantwortungslosigkeit. Allgemein kompensierende allegorische Mechanismen, die all zu oft Wiedererkennungswerte besitzen.
Dazwischen phantastischen Gestalten begegnen, grotesken Metamorphosen beiwohnen und unentwegt das Gefühl dabei haben, das man hier wohl den anspruchsvollsten Comic Strip überhaupt vor sich hat und man wirklich unentwegt zum Nachdenken angeregt wird.
Neben diesem sinnesträchtigen Spiel, worin nicht ausschließlich speziell psychologisches Interesse erfahrener Menschen anklang finden kann, darüber hinaus auch Kinder mehr über sich erfahren können, wenn diese zeitweilig etwas nicht völlig verstanden haben, ihre Eltern jedoch veranschaulichen können und versuchen ihnen diese Kausalität mit eigenen Erfahrungen näher zu bringen. Wo so beide voneinander lernen und aneinander wachsen können. Man als Erwachsener wieder Kind wird und als Kind die Faszination des Erwachsenwerdens als Abenteuer, was es eindeutig darstellt, als Phantasie förderndes Schauspiel veranschaulicht bekommt.
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am 17. November 2012
im Buch wird ein Thema mit immer neuen Varianten verarbeitet, so wie im wirklichen Leben, besser gesagt
im wirklichen Traumleben. Das Googledoodle hatte für mein Empfinden das Original im Detail noch übertroffen.
Der Druck einschließlich der Farben im Buch hätte besser und sein können.
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am 13. Januar 2014
Das Buch ist wunderbar, die Zeichnungen unübertroffen, das ist kein "Comic". leider ist die Schrift so sehr verkleinert, dass man den Text nur mit Lupe lesen kann, und das ist schade. Dennoch, das Buch ist wunderbar, für Kinder und Erwachsene eine Freude.
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