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171 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu Ludwig Erhard - ausgerechnet bei Sahra Wagenknecht
Die stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linken hat ein neues Buch mit dem Titel Freiheit statt Kapitalismus geschrieben. Der Name Sahra Wagenknecht ist für viele Konservative ein rotes Tuch. Die - jetzt ruhende - Mitgliedschaft der Politikerin in der kommunistischen Plattform der Linken sowie unbedachte Äußerungen aus...
Veröffentlicht am 25. Mai 2011 von Dr. Max Otte

versus
47 von 66 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Vom Regen in die Traufe
Wagenknecht entfaltet im Buch ihre Vision einer neuen Gesellschaft mit mehr sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Achtsamkeit und weniger Krisenanfälligkeit: Banken und Versicherungskonzerne werden verstaatlicht und demokratisch kontrolliert. Ebenso der Energiesektor, Bahn, Post usw. Der Staat muss dafür sorgen, dass Mittelständler leicht an Kredite...
Veröffentlicht am 11. Juni 2012 von FMA


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171 von 187 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu Ludwig Erhard - ausgerechnet bei Sahra Wagenknecht, 25. Mai 2011
Von 
Dr. Max Otte (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Die stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linken hat ein neues Buch mit dem Titel Freiheit statt Kapitalismus geschrieben. Der Name Sahra Wagenknecht ist für viele Konservative ein rotes Tuch. Die - jetzt ruhende - Mitgliedschaft der Politikerin in der kommunistischen Plattform der Linken sowie unbedachte Äußerungen aus ihrer Frühzeit haften im Gedächtnis.

Dabei kann es sich durchaus lohnen, sich mit den wirtschaftspolitischen Thesen der Sahra Wagenknecht auseinanderzusetzen. Menschen sind lernfähig, und die studierte Philosophin und Literaturwissenschaftlerin hat offensichtlich dazugelernt. Viele Ihrer Analysen hätten so auch von den Begründern der sozialen Marktwirtschaft - Ludwig Erhard, Wilhelm Röpke oder Alfred Müller-Armack -, die Wagenknecht ausgiebig zitiert, verfasst worden sein können. Eine Stalinistin ist Wagenknecht nicht, sondern eine Politikerin, die ihre Bücher selber schreibt und über ihren Gegenstand nachgedacht hat.

Wagenknecht demaskiert die Mythen und Schwachstellen des globalen Hyperkapitalismus. Dazu kann der sozialistische Standpunkt nur hilfreich sein. Schon der Ordoliberale Alexander Rüstow sprach in seiner Schrift Zwischen Kapitalismus und Kommunismus 1949 davon, dass Marxisten und Sozialisten eine bessere Krisentheorie als die liberalen Ökonomen hätten, weil sie einen größeren Abstand zum Geschehen haben.

Im ersten Teil, der mit Unproduktiver Kapitalismus überschrieben ist, zeigt sie auf, warum der heutige Hyperkapitalismus ein unproduktive und unfaire Ordnung ist. Die Macht der Finanzoligarchie - von den Nazis "Plutokratie", von Rudolf Hilferding das "internationale Finanzkapital" genannt - unterwirft sich die Politik ganzer Länder und führt letztlich zum dem jetzigen Sozialismus für Banken und Bankmanager: Banker können riskante Wetten eingehen. Gewinnen Sie, erhalten sie extreme Vergütungen, verlieren sie, zahlen alle. Damit entsteht das Gegenteil einer Leistungsgesellschaft und produziert gerade die Finanzoligarchie viele leistungsfreie Einkommen.

Wagenknecht prangert das Firmenmonopoly bloße Renditestreben in den Großkonzernen an. Wenn man ihr entgegenhält, dass sie sich damit nicht auf dem Boden einer Marktwirtschaft befindet, sollte man zweimal nachdenken. Schon Peter Drucker, der größte Managementdenker des 20ten Jahrhunderts, hat darauf hingewiesen, dass Unternehmen, die Kapitalrendite als oberstes Ziel haben, irgendwann zugrunde gehen. Gewinne werden nach Drucker dann dauerhaft gemacht, wenn das Unternehmen durch intelligente Produkte und Dienstleistungen dauerhaft Kunden zufriedenstellen kann. Die Rendite ist laut Drucker eine Residualgröße, wenn man seinen Job gut macht. Auch die Tatsache, dass heute meistens die Konzerne herrschen und sich die Politik kaufen und gefügig machen, wird detailliert erläutert und belegt.

Der zweite Teil - Kreativer Sozialismus: Einfach. Produktiv. Gerecht. - ist allerdings weiter eher Analyse als Präskripition. Interessant die Ausführungen zu den Staatsschulden. Von Ihnen lebt eine Klasse von Rentenbeziehern - leistungsfreie Einkommen. Der Französische Arzt Francois Quesnay (1694 - 1774) sprach zum ersten Mal von den Einkommen der verschiedenen Klassen - den Grundbesitzern, den Händlern und eben auch den Rentiers. Wagenknecht zeigt auf, dass in den letzten Jahrzehnten die Vermögen der Reichen um ungefähr dieselbe Summe gestiegen sind, wie auf der anderen Seite die Staatschulden. Das zwingt zum Nachdenken.

Öffentliche oder genossenschaftliche Banken lobt die Autorin - in Deutschland die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken - hätten der Realwirtschaft besser als Goldman Sachs, McKinsey & Co. gedient und auch öffentliche Unternehmen funktionierten oftmals, zum Beispiel bei der Modernisierung Frankreichs.

Insgesamt bleiben die Lösungsvorschläge allerdings etwas vage. Die vorgeschlagene stückweise Überführung des Anteils von Großkonzernen in Belegschaftseigentum löst die Probleme noch nicht, obwohl gerade die Begründer der sozialen Marktwirtschaft sich eine breite Streuung des Aktienvermögens gewünscht haben.

Hier zeigt sich eine Schwäche der großen Utopien, sei es nun Kapitalismus oder Sozialismus. Für im heutigen Sinne Neoliberale richtet der Markt alles. Das ist der gängige Glaube. Für Sozialisten ist der Mensch primär gut. Sie übersehen, dass jeder Mensch gut und böse sein kann, dass der Mensch eine duale Natur hat. Mit anderen Worten: der Sozialismus hat nicht wirklich eine Theorie der Macht und Ihres Ge- und Missbrauchs in Organisationen und Staaten.

Die heutigen Konzerne sind massive Ansammlungen von Macht und gigantische Bürokratien. Schon Walther Rathenau, Siemens-Lenker und genialer Wirtschaftspolitiker, sprach von Beamten in den großen Konzernen. Josef Ackermann ist danach kein produktiver Unternehmer, sondern ein Spitzenbeamter, der nach bestimmten Regeln agiert.

Daneben haben die Staatsbeamten immer weniger Gewicht. Wir es gelingen, einen schlanken, aber starken neopreußischen Staat als Gegengewicht zu den globalen Konzernen zu bauen? Einen Staat, der die den Superreichen verpflichteten Konzerne, wieder in einen Ordnungsrahmen einbettet, der allen nützt? Werden wir es schaffen, Government statt Governance zu re-etablieren? Werden wir eine neue Staatselite aufbauen? Bei den Lösungsvorschlägen bleibt Sahra Wagenknecht vage. Das mindert aber nicht den Wert den hervorragenden Analyse.
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gesunder Menschenverstand vs. neoliberaler Zeitgeist, 7. Februar 2014
Mit diesem Buch legt Sahra Wagenknecht - nicht nur profilierte Politikerin der Partei Die Linke, sondern auch promovierte Volkswirtschaftlerin - Zahlen und Fakten auf den Tisch, die den Leser schwindlig machen.

In Ihrer Kritik an den Unzulänglichkeiten unseres derzeitigen Wirtschaftssystems belegt die Autorin anhand zahlreicher Beispiele, dass Begrifflichkeiten wie "Markt" oder "Soziale Marktwirtschaft" längst nicht mehr der Realität entsprechen und auf dem besten Wege sind, ad absurdum geführt zu werden, "Gemeinwohl" mittlerweile zu einem `Fremdwort' reüssierte, völlig konträr zum Grundgesetz der Bundesrepublik, das ja Sozialstaatlichkeit gebiete, die sozialen Gegensätze heute jedoch größer seien als im Kaiserreich.

Egal, ob es nun um Wirtschaftsstrukturen, Banken, soziale Standards, Lohnentwicklung, Rentensicherheit etc. geht - Wagenknecht weist nach, wie die in den 1950-er und 1960-er Jahren aufgebauten sozialen Sicherungssysteme seit der neoliberalen Wende Anfang der 1980-er Jahre mehr und mehr abgebaut wurden, das Gros der staatlichen Schulden allerdings erst seit dieser Zeit entstand, und zwar weniger durch eine Ausweitung der Staatsausgaben, sondern "aufgrund des Steuerdumpings der großen Konzerne" (110).

Sie verurteilt daher die Großkonzerne, die letztlich das Investitions- und Innovationsklima bestimmten, nicht aber die kleinen und mittleren Unternehmen, sowie die Banken, die "mit den Staatsschulden in den vergangenen Jahrzehnten Billionen verdient" (232) haben.

Primär richtet ihre Kritik sich gegen die Privatisierung, bei der lediglich die Gewinnmaximierung einiger weniger im Vordergrund stehe, ohne die soziale Komponente für das Gemeinwesen zu berücksichtigen. Etablierte und bewährte Strukturen (wie die Rentenversicherung) verteufele man, um Geld in private Versicherungen fließen zu lassen.

Wer der Autorin angesichts ihrer aufschlussreichen Gedanken zur Teilverstaatlichung den Vorwurf macht, sie fordere die Abschaffung des Eigentums, was sie jedoch gar nicht verlangt, möge einmal berücksichtigen, wie sehr beispielsweise die derzeit negativen Realzinsen die Eigentumsgarantie bereits ausgehebelt haben, vor allem Kleinsparern und Rentnern somit Lebensgrundlagen entzogen werden.

Darüber hinaus zeigt die Rekommunalisierung von Versorgungseinrichtungen, dass dem Goldenen Kalb Privatisierung auch seitens des Staates nicht mehr uneingeschränkt gehuldigt wird, zahlreiche Aufgaben von der öffentlichen Hand effizienter zu bewältigen sind.

Gewiss, dem einen oder anderen ihrer Lösungsansätze ist nicht immer uneingeschränkt zuzustimmen. Doch weit entfernt von ideologisch-theoretischen Konstruktionen zeigt sie Dimensionen auf - oftmals sind ihre Thesen untermauert durch zahlreiche Aussagen namhafter Unternehmer, Politiker und Wissenschaftler -, die sich wohltuend von den modischen Denkschablonen des neoliberalen Zeitgeistes abheben, weil sie auf wirtschaftspolitischem Sachverstand und vor allem auf dem gesunden Menschenverstand beruhen.

Dieses Buch ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass sich auch über Wirtschaft verständlich und spannend schreiben lässt (Aber ist das überhaupt von bestimmten Kreisen gewünscht? Sahra Wagenknecht zitiert keinen Geringeren als Henry Ford: "Eigentlich ist es gut, dass die Menschen unser Banken- und Währungssystem nicht verstehen. Würden sie es nämlich, so hätten wir eine Revolution vor morgen früh." (25) ). Sic!

Das Buch gehört daher nicht nur in die Hand des erfahrenen Lesers, sondern verdient ebenfalls jungen Menschen zur Lektüre empfohlen zu werden, weil es trotz des hohen Niveaus den Leser zumeist nicht überfordert. Zur Lesefreundlichkeit trägt bei, dass jedes der Hauptkapitel des Buches, die wiederum untergliedert sind, in einem Fazit zusammengefasst wird.

Nicht zuletzt deshalb ist es auch eine ideale Schullektüre für den fächerübergreifenden Unterricht!

Wer sich mit diesem Buch auseinandergesetzt hat, liest den Wirtschaftsteil einer Zeitung mit anderen Augen.
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61 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Dieses Buch ist zu achten und wertzuschätzen als einen ernstzunehmenden Versuch, neue Wege einer linken Politik aufzuzeigen, 19. Mai 2011
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch der lange als unbelehrbare Kommunistin angesehenen ehemaligen Vorsitzenden der Kommunistischen Plattform in der Partei "Die Linke", Sahra Wagenknecht, ist das beste und differenzierteste Dokument, das seit langem aus der Feder eines führenden Mitglieds dieser linken Partei entstanden ist. Die beiden aktuellen Doppelspitzenvorsitzenden sind in ihrer medialen Präsenz nur noch peinlich. Da scheint sich, einen weiteren Erfolg ihrer Partei vorausgesetzt ( aber der linke Flügel der SPD ist immer offen, wenn es in den nächsten Jahren nicht klappen sollte), eine neue steile Karriere einer jungen und klugen Politikerin anzubahnen.

Ihr hier vorliegendes volkswirtschaftliches Buch jedenfalls zeigt sie als eine kompetente Autorin, die in einem Wurf nicht nur die aktuellen Krisen aus ihrer Sicht und mit ihren Analyseinstrumenten erklärt, sondern auch endlich einmal einen lesbaren, verständlichen und klar profilierten Überblick darüber gibt, was sie und ihre Partei(?) wirtschafts,- finanz- und gesellschaftspolitisch durchsetzen wollen, hätten sie in der näheren Zukunft die Gelegenheit, an einer Regierung mitzuwirken.

Es ist der Versuch, im Rekurs auf Ludwig Erhard ("Wohlstand für alle") die Marktwirtschaft und den sozialistischen Ansatz miteinander zu versöhnen. Sie plädiert dafür, die Marktwirtschaft endlich sozial werden zu lassen, indem man sie vom Kapitalismus befreit und den verkrusteten Sozialismus kreativ zu machen, indem man ihn von der Planwirtschaft erlöst.

Sie versichert, das dieser neo-sozialistische Ansatz keineswegs der "Oma ihr klein Häuschen" wegnehmen möchte, sondern es gehe um eine Neuverteilung gesellschaftlichen Reichtums, die Überführung zentraler Institutionen und Firmen in staatliches Eigentum und in jedem Falle um echten Wettbewerb und um echte Leistung.

Auch wenn man vielleicht nicht mit jedem Detail einverstanden, und auch wenn man den gesamten Ansatz von vornherein verdächtig finden sollte, dieses Buch ist zu achten und wertzuschätzen als einen ernstzunehmenden Versuch, neue Wege einer linken Politik aufzuzeigen, die sich seit Jahren aus unserem Land mit echten Alternativen jedenfalls verabschiedet hat.

Auf die weitere politische Karriere dieser Frau darf man gespannt sein.
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62 von 73 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Erhard reloaded, 10. Mai 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Ein sehr wichtiges Buch gegen das Schwarz-Weiss-Denken in wirtschaftspolitischen Fragen. Dass ein solches Buch ausgerechnet von Frau Wagenknecht geschrieben werden musste, die dem bundesdeutschen Publikum als Kopf der "Kommunistischen Plattform" in Erinnerung ist und deshalb wohl kaum als Ideologie-frei gelten dürfte, zeigt sehr deutlich, wie sehr andere Autoren in der zur Zeit wieder heftig geführten Diskussion um unser Wirtschaftssystem am Thema vorbei schreiben.

Um es gleich vorwegzunehmen: es geht letztendlich um das Thema "Eigentum an Produktionsmitteln". Frau Wagenknecht weißt zurecht darauf hin, dass privates Eigentum an Produktionsmitteln sehr differenziert zu betrachten ist. Einen Kleinunternehmer, der sein Unternehmen mit eigenem Arbeitseinsatz aufgebaut hat und der bei einem Scheitern persönlich ruiniert ist, kann man nicht mit einem Global Player gleichsetzen, an dessen Spitze einige wenige Eigentümer ohne persönliches Risiko über Wohl und Wehe ganzer Regionen, ja sogar ganzer Staaten, entscheiden. Deshalb ist die Frage nach dem Eigentum an Produktionsmitteln weder mit einem marxistischen "Nein" noch mit einem kapitalistischen "Ja" zu beantworten.

Diese differenzierte Betrachtung ist nicht neu. Frau Wagenknecht kann sich hier eindrucksvoll und mit vollem Recht auf die Architekten des Ordoliberalismus ("Soziale Marktwirtschaft") berufen: Walter Eucken, Alfred Müller-Armack und Ludwig Erhard. Auch in mehreren Landesverfassungen findet sich die unmissverständliche Aussage, dass Produktionsmittel, von denen eine bestimmte Macht ausgeht, nicht in Privateigentum bleiben dürfen. Im Grundgesetz findet man dagegen nur noch das unspezifische "Eigentum verplichtet" (Art. 14-2). Eucken, Müller-Armack, Erhard und die Väter der Landesverfassungen sahen in der Zusammenballung wirtschaftlicher Macht eine Gefahr für die freien Märkte UND die Demokratie: erstere durch die Bildung von Monopolen oder Oligopolen (z.B. RWE, E.On, EnBW, Vattenfall), letztere durch erpresserische Einflussnahme auf die Politik. Frau Wagenknecht kann sich hier weitgehend auf das Zitieren beschränken, da zu diesem Thema eigentlich schon alles gesagt wurde. Wer nicht direkt zu den "Altmeistern" greifen will, bekommt hier die Munition, mit der man Marxisten und Neoliberale des ordinären Schwarz-Weiss-Denkens überführen kann. Die Freiheit des Einzelnen, mit einer guten Idee ein Unternehmen zu gründen und im Erfolgsfall (begrenzt) reich zu werden, hat eben nichts mit den "Freiheiten" von RWE & Co. und Deutscher Bank zu tun. Dass diese Munition von einer (Ex ?) Kommunistin kommt, schmälert nicht ihre Sprengkraft.

Natürlich will Frau Wagenknecht "mehr" als Ordoliberalismus. Dieses "Mehr" nennt sie "kreativen Sozialismus". Ein unglücklicher Begriff, durch den das ansonsten weitgehend Ideologie-freie Buch für so manchen Leser wieder unter starken Ideologie-Verdacht geraten wird. Wer sich aber nur an die Fakten hält, merkt schnell, dass es eigentlich keines neuen Namens bedarf. Da musste schlicht das "S" aus PDS untergebracht werden. Und "kreativ" ist ohnehin nur eine Wortkanone, die laut kracht, aber nichts trifft. Kreativ ist der (Finanz-) Kapitalismus nämlich auch: Collateralised Debt Obligation, Credit Default Swap, Bad Bank, ...

Im Einzelnen beschreibt Frau Wagenknecht sehr eindringlich, zu welchen Fehlentwicklungen die "Freiheiten" der Gobal Player im Finanzwesen, in der Arbeitswelt, in den sozialen Sicherungssystemen, im Gesundheitswesen, im Transportwesen und in der Energieversorgung bereits geführt haben. Auf eine Kapitel-bezogene Darstellung sei hier verzichtet.

Fazit:
Der ideologische Kampf Marxismus/Kommunismus/Sozialismus versus Kapitalismus/Neoliberalismus ist aufgrund seiner Undifferenziertheit völlig unsinnig. Hier prügeln sich zwei Einäugige. Die Therapie findet man in der Überschrift des letzten Kapitels: Erhard reloaded. Lesen !
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30 von 35 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen keine billige Anti-Kapitalismus-Lektüre, 17. Februar 2013
Von 
R. Breuer (Mühlhausen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Man muss gar nicht so viele Worte über dieses Buch machen, denn es ist angesichts der Erfahrungen besonders der letzten fünf Jahre vollgepackt mit Folgerungen und Erkenntnissen, die einfach dem gesunden Menschenverstand geschuldet sind. Es ist keine plumpe Kapitalismus-Kritik, was der Titel zunächst vermuten lassen könnte, der wohl nur eine Replik auf die Parole "Freiheit statt Sozialismus" aus früheren Jahren ist. Stattdessen werden hier gerade die vorhandenen Vorzüge aus beiden Gesellschaftsmodellen zusammengeführt, um die zukünftigen Herausforderungen und auch mögliche Gefahren besser bestehen zu können. Wenn unsere Damen und Herren Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik mal vergessen, dass Sarah Wagenknecht Mitglied der Linken ist, und ihren Gedanken somit vorurteilslos folgen, dann würde man nicht den Sozialismus wieder aufbauen, sondern den Kapitalismus retten.
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24 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Sehr lesenswert, 7. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Die Publikation von Sahra Wagenknecht sollte jedem Adepten der Politikwissenschaften als Pflichtlektüre verordnet werden. Keine Sorge. Das wird so lange nicht geschehen wie die Katheder in den Hörsälen von den Epigonen eines kompromisslosen Neoliberalismus eingenommen werden. Ludwig Erhard und seine Stichwortgeber sind schon lange out. Wer spricht gegenwärtig noch vom Wohlstand für alle? Weder Angela Merkel noch ihre ökonomischen Ratgeber.
Die "rote" Sahra kann formulieren. Der Text fließt ihr nur so aus der Feder und ist in seinen Aussagen leicht zu verstehen. Die Lesbarkeit würde durch ein Personenregister, ein Glossar und ein Abkürzungsverzeichnis zusätzlich gewinnen. Doch sind das Formalien, die sein können aber nicht müssen.
Eine klarere Begriffsbestimmung hätte sich der Leser bei den Begriffen Sozialismus, Kapitalismus, Marktwirtschaft und Planwirtschaft gewünscht. insbesondere wurde der "kreative" Sozialismus nicht überzeugend herausgearbeitet und gegenüber dem realen abgegrenzt. Auch beantwortet die Autorin nicht die im Hintergrund auftauchende Frage, wie sich bei der herrschenden Dominanz der Wirtschaft der Wandel zu einem kreativen Sozialismus vollziehen soll. Ein friedlicher scheint zumindest fraglich.
Nun, es ist dies gewiss noch nicht die letzte Veröffentlichung der klugen Sahra Wagenknecht, deren Gedanken einer öffentlichen Diskussion wert wären. Es ist anzuzweifeln, ob das in dieser alternativlosen Gesellschaft geschieht. Auch Freiheit ist ein realiver Begriff.
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43 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Land braucht Leute wie Sahra Wagenknecht, 3. Juni 2011
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Hätten wir doch bloß mehr Politiker vom Schlage einer Sahra Wagenknecht. Sie kann denken, sie kann schwierige Sachverhalte verständlich erklären, sie kann nachvollziehbar urteilen und sie kann zum Denken anregen. Von welchem unserer gegenwärtigen Politiker ließe sich dies sagen?

Wagenknechts Rückbesinnung auf die Ordoliberalen von Eucken über Schumpeter bis Ludwig Erhard mag man als einen Gag, einen Verkaufstrick sehen. Sie zeigt aber in der Auseinandersetzung mit ihnen Achtung und Anerkennung für deren Einstellungen, ja sie sieht viele ihrer Gedanken als unabdingbar für unsere heutige Gesellschaft. Welche anderen Politiker haben die Fähigkeit, über politisch Andersdenkende so objektiv zu urteilen?

Dieses Buch ist notwendig. Es ist eine rigorose Aufdeckung der derzeitigen Problemlandschaft, in die uns der Kapitalismus gezogen hat. Wir stecken mitten in einer Katastrophe, sollen das aber nicht merken, sondern weiter mitspielen, zum Wohle der Absahner, die nach dem Motto 'Privatisierung der Gewinne, Sozialisierung der Verluste' absolut kein Risiko eingehen.

Alleine wenn man realisiert, daß bei den Renditen aus den Schneeballsystemen der virtuellen Finanzwelt 25 und mehr Prozent zu 'verdienen' sind, kann man gut nachvollziehen, daß kaum eine Bank ihr Geld noch in realen Werten, zu notwendigen Investitionen anlegt. Die Folge ist, daß unsere Güterwelt mehr und mehr verrottet und verkommt. Nur sie aber, die reale Welt, könnte die Riesenblasen der Finanzwelt decken, wenn diese am Ende des Schneeballsystems platzen. Fragt sich nur: wie?

Wagenknecht rührt aber nicht nur in Wunden. Sie zeigt Lösungswege auf. Nicht mehr die unsichtbare Hand des Marktes vermag angesichts der Machtstellung riesiger Konzerne noch gegensteuern. Nicht mehr nur Gewinn und Wohlbefinden der Aktionäre darf das Ziel eines Unternehmens sein. Angemessene Versorgung der Menschen, Schutz und Bewahrung der Umwelt, gerechte Verteilung von Ressourcen ebenso wie Chancengleichheit wären vorrangigere Ziele. Zu erreichen wären diese nur mit stärkerem Wollen und Eingreifen eines demokratischen Staates, mit Umverteilung von oben nach unten, mit der Überführung von Schlüsselindustrie (Strom, Wasser') in Gemeineigentum, durchaus vorgesehen in unserem Grundgesetz.

Es bleiben am Ende durchaus offenen Fragen. Eine dieser Fragen stellt sich bezogen auf die Rolle und Fähigkeit des Staates und seiner Diener in einer Gesellschaft mit mehr staatlichen Leitlinien. Kann ein solcher Staat nicht demokratische Spielregeln ablegen und dem Reiz der Macht verfallen? Wie unbestechlich kann ein Staat, das System der Parteien sein?

Auch die Problematik einer globalisierten Welt findet keine umfassende Antwort. Ist in einer solchen Welt überhaupt Wohlstand für alle erreichbar und falls ja, wirklich auch gewollt? Muß man vielleicht wieder den Weg zurück zu kleineren Räumen des Wirtschaftens gehen? Und wären nicht viele kleine 'Schweiz' in der Tat menschlicher und damit erfolgsversprechender als die großen 'EU's'?

Aber gerade die Tatsache, daß am Ende Fragen bleiben, spricht für die Autorin und ihr Werk. Der mitdenkende Leser ist gefragt. Dafür vielen Dank.
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Kurz, knapp und gut, 2. April 2012
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Das Buch ist für mich eine der besten Analysen der Marktwirstschaft der letzten Jahre. Hab selber nicht geglaubt, das aus dem Munde von Frau Wagenknecht was Vernünftiges kommt und dann war ich nach 60 Seiten so gepackt, dass ich nicht aufhören konnte, weiter zu lesen und das bei einem Sachbuch. Perfekte Analyse der derzeitigen Umstände!
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59 von 70 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Zurück zu Ludwig Erhard - ausgerechnet bei Sahra Wagenknecht, 19. Juni 2012
Von 
Dr. Max Otte (Germany) - Alle meine Rezensionen ansehen
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Die stellvertretende Vorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der Linken hat ihr lesenswertes Buch Freiheit statt Kapitalismus überarbeitet, erweitert und neu herausgebracht. Der Name Sahra Wagenknecht ist für viele Konservative ein rotes Tuch. Die - jetzt ruhende - Mitgliedschaft der Politikerin in der kommunistischen Plattform der Linken sowie unbedachte Äußerungen aus ihrer Frühzeit haften im Gedächtnis.

Dabei kann es sich durchaus lohnen, sich mit den wirtschaftspolitischen Thesen der Sahra Wagenknecht auseinanderzusetzen. Menschen sind lernfähig, und die studierte Philosophin und Literaturwissenschaftlerin hat offensichtlich dazugelernt. Viele Ihrer Analysen hätten so auch von den Begründern der sozialen Marktwirtschaft - Ludwig Erhard, Wilhelm Röpke oder Alfred Müller-Armack -, die Wagenknecht ausgiebig zitiert, verfasst worden sein können. Eine Stalinistin ist Wagenknecht nicht, sondern eine Politikerin, die ihre Bücher selber schreibt und über ihren Gegenstand nachgedacht hat.

Wagenknecht demaskiert die Mythen und Schwachstellen des globalen Hyperkapitalismus. Dazu kann der sozialistische Standpunkt nur hilfreich sein. Schon der Ordoliberale Alexander Rüstow sprach in seiner Schrift Zwischen Kapitalismus und Kommunismus 1949 davon, dass Marxisten und Sozialisten eine bessere Krisentheorie als die liberalen Ökonomen hätten, weil sie einen größeren Abstand zum Geschehen haben.

Im ersten Teil, der mit Unproduktiver Kapitalismus überschrieben ist, zeigt sie auf, warum der heutige Hyperkapitalismus ein unproduktive und unfaire Ordnung ist. Die Macht der Finanzoligarchie - von den Nazis "Plutokratie", von Rudolf Hilferding das "internationale Finanzkapital" genannt - unterwirft sich die Politik ganzer Länder und führt letztlich zum dem jetzigen Sozialismus für Banken und Bankmanager: Banker können riskante Wetten eingehen. Gewinnen Sie, erhalten sie extreme Vergütungen, verlieren sie, zahlen alle. Damit entsteht das Gegenteil einer Leistungsgesellschaft und produziert gerade die Finanzoligarchie viele leistungsfreie Einkommen.

Wagenknecht prangert das Firmenmonopoly bloße Renditestreben in den Großkonzernen an. Wenn man ihr entgegenhält, dass sie sich damit nicht auf dem Boden einer Marktwirtschaft befindet, sollte man zweimal nachdenken. Schon Peter Drucker, der größte Managementdenker des 20ten Jahrhunderts, hat darauf hingewiesen, dass Unternehmen, die Kapitalrendite als oberstes Ziel haben, irgendwann zugrunde gehen. Gewinne werden nach Drucker dann dauerhaft gemacht, wenn das Unternehmen durch intelligente Produkte und Dienstleistungen dauerhaft Kunden zufriedenstellen kann. Die Rendite ist laut Drucker eine Residualgröße, wenn man seinen Job gut macht. Auch die Tatsache, dass heute meistens die Konzerne herrschen und sich die Politik kaufen und gefügig machen, wird detailliert erläutert und belegt.

Der zweite Teil - Kreativer Sozialismus: Einfach. Produktiv. Gerecht. - ist allerdings weiter eher Analyse als Präskripition. Interessant die Ausführungen zu den Staatsschulden. Von Ihnen lebt eine Klasse von Rentenbeziehern - leistungsfreie Einkommen. Der Französische Arzt Francois Quesnay (1694 - 1774) sprach zum ersten Mal von den Einkommen der verschiedenen Klassen - den Grundbesitzern, den Händlern und eben auch den Rentiers. Wagenknecht zeigt auf, dass in den letzten Jahrzehnten die Vermögen der Reichen um ungefähr dieselbe Summe gestiegen sind, wie auf der anderen Seite die Staatschulden. Das zwingt zum Nachdenken.

Öffentliche oder genossenschaftliche Banken lobt die Autorin - in Deutschland die Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken - hätten der Realwirtschaft besser als Goldman Sachs, McKinsey & Co. gedient und auch öffentliche Unternehmen funktionierten oftmals, zum Beispiel bei der Modernisierung Frankreichs.

Insgesamt bleiben die Lösungsvorschläge allerdings etwas vage. Die vorgeschlagene stückweise Überführung des Anteils von Großkonzernen in Belegschaftseigentum löst die Probleme noch nicht, obwohl gerade die Begründer der sozialen Marktwirtschaft sich eine breite Streuung des Aktienvermögens gewünscht haben.

Hier zeigt sich eine Schwäche der großen Utopien, sei es nun Kapitalismus oder Sozialismus. Für im heutigen Sinne Neoliberale richtet der Markt alles. Das ist der gängige Glaube. Für Sozialisten ist der Mensch primär gut. Sie übersehen, dass jeder Mensch gut und böse sein kann, dass der Mensch eine duale Natur hat. Mit anderen Worten: der Sozialismus hat nicht wirklich eine Theorie der Macht und Ihres Ge- und Missbrauchs in Organisationen und Staaten.

Die heutigen Konzerne sind massive Ansammlungen von Macht und gigantische Bürokratien. Schon Walther Rathenau, Siemens-Lenker und genialer Wirtschaftspolitiker, sprach von Beamten in den großen Konzernen. Josef Ackermann ist danach kein produktiver Unternehmer, sondern ein Spitzenbeamter, der nach bestimmten Regeln agiert.

Daneben haben die Staatsbeamten immer weniger Gewicht. Wir es gelingen, einen schlanken, aber starken neopreußischen Staat als Gegengewicht zu den globalen Konzernen zu bauen? Einen Staat, der die den Superreichen verpflichteten Konzerne, wieder in einen Ordnungsrahmen einbettet, der allen nützt? Werden wir es schaffen, Government statt Governance zu re-etablieren? Werden wir eine neue Staatselite aufbauen? Bei den Lösungsvorschlägen bleibt Sahra Wagenknecht vage. Das mindert aber nicht den Wert den hervorragenden Analyse.
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33 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hintergründe, die man nicht in Zeitungen lesen kann, 9. Juni 2011
Rezension bezieht sich auf: Freiheit statt Kapitalismus (Gebundene Ausgabe)
Ich habe das Buch mit großem Interesse gelesen. Frau Wagenknecht hat mit Zahlen und Fakten, ohne polemische Ideologiephrasen belegt, dass zunehmend Politik auf dem Rücken der Steuerzahler gemacht wird. Besonders hat sie mit Statistiken öffentlicher Institute nachgewiesen, warum sich die Schere zwischen arm und reich in den letzten 15 Jahren immer schneller und weiter öffnete.
Jeder der hinter die Kulissen der Tagespolitik blicken möchte, sollte dieses Buch lesen.
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Freiheit statt Kapitalismus
Freiheit statt Kapitalismus von Sahra Wagenknecht (Gebundene Ausgabe - 13. Januar 2012)
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