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4.0 von 5 Sternen Über manche der aufgedeckten Irrtümer kann man durchaus streiten
Schon in seinem "Kleinen Lexikon der Küchenirrtümer" hatte Ludger Fischer mit zahlreichen, oft sich seit Generationen haltenden und immer wieder weiter vermittelten Küchenirrtümern aufgeräumt. Er hatte damit Köchen, Hobbyköchen und anderen, die gern in der Küche arbeiten und dort für Ordnung sorgen, nicht nur eine Fülle...
Veröffentlicht am 16. August 2010 von Winfried Stanzick

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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das zweite Buch unter einem anderen Blickwinkel gelesen
Zu den bislang sieben Rezensenten, die das erste Buch von Ludger Fischer mit fünf Sternen bewertete, gehöre auch ich. Aber die Übermacht der 1-Sterne-Leser und zwei Mails bewogen mich dazu, "Noch mehr Küchenirrtümer" aus einer anderen Optik zu lesen. Zwar finde ich es noch immer gut und hilfreich, dass sich jemand gegen die Manie wehrt, uns mit...
Veröffentlicht am 15. August 2010 von Fuchs Werner Dr


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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Das zweite Buch unter einem anderen Blickwinkel gelesen, 15. August 2010
Von 
Fuchs Werner Dr (Zug Schweiz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(#1 HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 50 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Zu den bislang sieben Rezensenten, die das erste Buch von Ludger Fischer mit fünf Sternen bewertete, gehöre auch ich. Aber die Übermacht der 1-Sterne-Leser und zwei Mails bewogen mich dazu, "Noch mehr Küchenirrtümer" aus einer anderen Optik zu lesen. Zwar finde ich es noch immer gut und hilfreich, dass sich jemand gegen die Manie wehrt, uns mit unzähligen Oma-Tipps glauben zu lassen, die Wahrheiten müssten in der Vergangenheit gesucht werden und ohne 10'000 Tipps für Küche, Haus und Garten könnten wir nicht mehr überleben. Zudem macht Ludwig Fischer tatsächlich auf einige Irrtümer aufmerksam, die wir getrost ad acta legen können.

Mein moderater Meinungsumschwung hat aber weniger mit Lücken in der wissenschaftlichen Beweisführung des Autors zu tun als mit einigen Besuchen beim Koch, der im selben Gebäude wirkt, in dem ich arbeite. Denn irgendwann meinte er auf meine Fischer'schen Zurechtweisungen, der Typ sei wohl ein Studierter und kein leidenschaftlicher Genießer oder Koch. Ob Ludwig Fischer ein Gourmet ist, weiß ich nicht. Aber als Politikwissenschaftler, Kunsthistoriker und EU-Berater ohne ein einziges Kochbuch zu Hause hat er bestimmt einen anderen Zugang zu Wahrheiten in einer Küche als mein Diskussionspartner. Der erinnerte mich zu Recht daran, dass sich wissenschaftlich kaum messen lasse, wie viel die menschlichen Sinne, Lebensgeschichten und Rituale zu einem Glauben beitragen. Daher findet Ludwig Fischer den von mir so geliebten "Eierschalensollbruchstellenverursacher" einfach nur Quatsch und versteht nicht, warum ich beim Frühstück nicht wissen möchte, ob man Eier köpfen darf oder nicht. Und er wird auch kaum begreifen können, dass ich Zitrusfrüchte weiterhin vor dem Pressen rollen werde, obwohl dies offenbar keinen Effekt auf den Geschmack hat. Denn Fischer kommuniziert in der Küche nicht mit anderen Menschen, ich jedoch schon. Und ich werde meine Pizza deshalb weiterhin selber machen, obwohl Fischer das als unsinnige Arbeit taxiert, wenn der heimische Ofen nicht 485 Grad erreicht. Kochen ist eben auch eine sinnliche Angelegenheit.

Wer allerdings wie ich der Meinung war, bei Schimmel auf der Marmelade genüge es, die weiße Schicht großzügig zu entfernen, wird durch die Lektüre von Fischers Buch vor erheblichen Leber- und Nierenschäden, vor einer Schwächung seines Immun- und Zentralnervensystems und der Einnahme krebserregenden Substanzen bewahrt. Und obwohl ich den Quellen Fischers nicht nachgegangen bin, werde ich von Schimmel befallene Marmeladegläser künftig mit geschlossenem Deckel wegwerfen. Das Kapitel über Mülltrennung vergesse ich jedoch schnell wieder, weil Fischer beim Schreiben auch hier vergessen hat, dass es oft nur um Rituale geht.

Mein Fazit: Je nach Blickwinkel und Interessenlage des Lesers wird auch die Bewertung des Folgebandes von Fischers Küchenirrtümer sehr unterschiedlich ausfallen. Auch wenn ich schon längst wusste, dass Teflonpfannen nichts und wirklich gar nichts mit der Raumfahrt zu tun haben, stieß ich auf genügend Neuigkeiten, um dieses Buch mit den erwähnten Vorbehalten weiterempfehlen zu können.
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6 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Über manche der aufgedeckten Irrtümer kann man durchaus streiten, 16. August 2010
Von 
Winfried Stanzick (Ober-Ramstadt, Hessen Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Schon in seinem "Kleinen Lexikon der Küchenirrtümer" hatte Ludger Fischer mit zahlreichen, oft sich seit Generationen haltenden und immer wieder weiter vermittelten Küchenirrtümern aufgeräumt. Er hatte damit Köchen, Hobbyköchen und anderen, die gern in der Küche arbeiten und dort für Ordnung sorgen, nicht nur eine Fülle neuer Erkenntnisse vermittelt, sondern auch eine lustige und angenehme Lektüre bereitet.

Ludger Fischer hat weiter recherchiert und weiter gesammelt, sodass nun der Eichborn Verlag eine Fortsetzung veröffentlichen kann unter dem Titel "Noch mehr Küchenirrtümer". Wie das erste Buch auch, ist das vorliegenden mit viel Humor und hintergründigem Witz geschrieben und unter den Küchenfreaks durchaus geeignet, wieder für heftige Debatten zu sorgen. Denn über manche der aufgedeckten Irrtümer kann man durchaus streiten ...
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Mitunter viel irrelevantes Blablabla bis der Autor zur Sache kommt., 2. Oktober 2010
Von 
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(TOP 50 REZENSENT)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Wenn Lobbyisten Bücher schreiben ... Ludger Fischer ist Politikwissenschaftler, Kunsthistoriker und außerdem auch noch Politikberater in Brüssel, zuständig für die Hersteller von Lebensmitteln in Kleinbetrieben, in Bäckereien, Konditoreien, etc. Des Weiteren ist er Mitglied von diversen Gruppen und Gremien in und um die EU und Autor des angeblich 'wertvollen' Aufklärungswerkes Kleines Lexikon der Küchenirrtümer. Der Ausdruck 'wertvoll' wird im Impressum dieses Buches verwendet. Wer sich interessiert, was die Leser denken, kann ja den Link zu dem ersten Buch nutzen und sich dort die Rezensionen ansehen.

Ein paar Beispiele zum Inhalt des vorliegenden Buches, das lt. Rückseitentext Omas Küchenweisheiten unter die Lupe nimmt (auch wenn ich nicht weiß, was das Duale System der Mülltrennung mit Oma zu tun hat):

Kartoffelpüree gelingt am besten mit mehlig kochenden Kartoffeln

Zunächst lese ich Wesentliches über das Bauerndasein. "Der Traktor zieht den Kartoffelroder über das Kartoffelfeld. Der Roder wird vom Traktor angetrieben." (S. 84) Wow! Wer hätte das gedacht! Eigentlich wollte ich ja ein paar neue Sachen übers Kochen lernen. Hier aber gibt es Unterricht über das Bauernleben. Wie werden Kartoffeln gesäubert, wie werden faule Kartoffeln aussortiert. Toxoplasmen, genauer gesagt der Erreger Toxoplasma Gondii. Aber Moment mal, mich interessiert doch nur Kartoffelpüree ... zwei Seiten zu diesem Thema gelesen und ich weiß immer noch nicht, was mir der Autor zum Thema Kartoffelpüree mitteilen will. Endlich! Auf der vierten von vier Seiten, in den letzten Zeilen kommt er auf die mehligen Kartoffeln zu sprechen. Besser macht es übrigens Hans Gerlach in seinem Buch Kochen (fast) ohne Rezept: Wann man Steak salzt, wie Risotto cremig wird und warum Champagner perlt auf der Seite 64. Allerdings ist Hans Gerlach anderer Meinung als der Lobbyist Ludger Fischer. Dort steht, daß fest kochende Kartoffeln ungeeignet sind, nicht etwa wegen des Stärkeanteils, sondern weil sie mehr Eiweiß als mehlige Kartoffeln enthalten. Das stärkt ihr Zellgitter, deswegen kann man sie nur mit Gewalt pürieren und zerstört dabei zu viele Stärkekörnchen. Also ehrlich gesagt, ich vertraue Hans Gerlachs Erklärung mehr. Seine Erläuterungen sind zur Sache, kein Blablabla über das Bauernleben, sondern Aussagen über physikalische Eigenschaften der Kartoffel.

Mülltrennung im Haushalt ist gut für die Umwelt

Ein Thema, das uns alle betrifft! Aber erst einmal lese ich etwas über einen Millionärskandidaten aus einem Fernsehquiz (keine Ahnung was das soll, interessiert mich auch nicht). Es folgt ein Rückblick, warum das Duale System geschaffen wurde. Wir hatten angeblich einen Müllnotstand. Aha! Sowie die Erkenntnis, dass das System heute reformbedürftig ist und weit ausschweifende Erläuterungen hierzu. Selbstverständlich wird auch die Reform des Jahres 2008 erwähnt. Ausführlich erwähnt. Händler und Hersteller finanzierten dieses Duale System, "aber die Menschen kapierten einfach nicht, was denn nun in die gelbe Tonne oder den gelben Sack rein sollte." (S. 118) Und die Rezensentin kapiert nicht, was der Autor ihr sagen will. Aber halt, ich bin ja noch auf Seite vier von insgesamt fünf Seiten. Endlich auf der letzten Seite die Aussage: Maschinen können exakter sortieren als Menschen ... darum ging es also. Ach ja. Warum kann der Autor nicht gleich auf den Punkt kommen?

Der Darm ist ein Verdauungsorgan

Hier geht es um die angebliche Abneigung der Menschen gegen die Verwendung von Magen & Darm bei der Herstellung von Würsten. Der Autor befürchtet, seine Leser wären keine Darm-Fans. Was bitte soll das? Dann dürfte man wohl auch nicht Kutteln essen. Oder denken wir mal an den Saumagen, das Lieblingsgericht unseres früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl. Immerhin, dieses Thema ist kurz und knackig auf eineinhalb Seiten präsentiert. Es geht doch!

Weitere Themen sind zum Beispiel:
Brot darf man nicht im Kühlschrank aufbewahren
Chopsuey ist ein typisch chinesisches Gericht
Pfeffermühlen können ein schlechtes Mahlwerk haben
Pizza ist von der EU genormt
Etc.
Etc.

Ehrlich gesagt, habe ich Schwierigkeiten mit der Schreibweise des Autors. Er kommt und kommt bei einigen Themen einfach nicht auf den Punkt, zumindest bei einigen der Themen, die ich angelesen habe, und die mich interessiert haben. Oft genug habe ich mich gefragt, was er mir sagen will. Viel Blablabla bis man am Ende eine Aussage findet, die unter Umständen auch nur in den Raum gestellt ist. Sehr unbefriedigend für eine neugierige Rezensentin. Des Weiteren finde ich seine Aussagen teilweise irrelevant.

Kurz und Gut: kein Buch, das einen Platz in meinem Regal bekommt.

Was mir hingegen sehr gut gefallen hat, ist das neue Nachschlagewerk von Hans-Ulrich Grimm: Die Ernährungsfalle: Wie die Lebensmittelindustrie unser Essen manipuliert - Das Lexikon.
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Noch mehr überlieferte aber zu korrigierende Küchenweisheiten, 7. August 2010
Von 
Thorsten Wiedau (Hamburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (TOP 500 REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Das Vorgängerbuch KÜCHENIRRTÜMER von Ludger Fischer hat mir sehr gut gefallen und es hat mich mit jeder Menge guten Korrekturen versehen, damit ich auf meinen alten Küchenweisheiten nicht sitzen bleibe - die offensichtlich alle Falsch waren. Das neue Buch NOCH MEHR KÜCHENIRRTÜMER von Ludger Fischer versucht sich erneut in einer noch größeren Sammlung von weiteren Küchenirrtümern, um dem Küchenfreund oder der Küchenfreundin ein Leben mit den richtigen Küchenweisheiten zu ermöglichen.

Richtig oder Falsch, so könnte man vor jedem Kapitel fragen, wenn man liest, ob Kantinen-/ oder Mensafraß schädlich ist? Wie steht es mit Fleisch da vor dem Braten mit kaltem Wasser abgespült gehört?

Gurken werden bitter, wenn man sie in die falsche Richtung schält? Nudeln müssen immer al dente gekocht werden? Macht scharfes essen wirklich scharf?

Nun ja, ob der Kapitel und der darin zu findenden Küchenirrtümer war ich ein wenig enttäuscht, die meisten Küchenirrtümer fand ich fad und langweilig. Wenn interessiert es denn nun wirklich wie man Gurken schält, diesen Küchenirrtum kannte ich selbst nicht und das Teflon ein Abfallprodukt der Weltraumforschung ist, weiß ich.

Das frische Speisen besser sind als aufgewärmte, kommt darauf an - siehe auch Grünkohl. Pizza muss nicht unbedingt toll schmecken wenn sie selbst gemacht sind, außer natürlich man ist Italiener...

Nun ja, gelesen habe ich das Buch und einiges konnte ich mir zudem auch zu Herzen nehmen, doch das Vorgängerbuch KÜCHENIRRTÜMER fand ich einfach besser. Ist das ein Irrtum?
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5.0 von 5 Sternen kochwissen ins rechte licht der heutigen zeit stellen, 21. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
ich kann es nur empfehlen, denn in der küche und rund um diese herum gibt es so viele dinge die man halt so macht, die aber jeglicher grundlage entbehren, aber ein jeder der sieht das man es anders macht sagt dann schon "oh , wie machst du das denn da , das muss man doch so machen " .

nein muss man nicht ....

das beweist dieses buch und auch das zweite ...
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Naja, 22. November 2010
Von 
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Noch mehr Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
ich habe mir mehr eine Beschreibung mit Bildern vorgestellt, denn wer liest den bei diesem Titel das ganze Buch, man interessiert sich doch nicht für alles, sondern stoppt, wenn einen das Bild interessiert !
Schade
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Noch mehr Küchenirrtümer
Noch mehr Küchenirrtümer von Ludger Fischer (Gebundene Ausgabe - 27. Juli 2010)
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