Kundenrezensionen


28 Rezensionen
5 Sterne:
 (8)
4 Sterne:
 (3)
3 Sterne:
 (1)
2 Sterne:
 (2)
1 Sterne:
 (14)
 
 
 
 
 
Durchschnittliche Kundenbewertung
Sagen Sie Ihre Meinung zu diesem Artikel
Eigene Rezension erstellen
 
 

Die hilfreichste positive Rezension
Die hilfreichste kritische Rezension


5.0 von 5 Sternen Ein nettes Geschenk,
aber auch für einen selbst. Nimmt alte Küchenweisheiten unter die Lupe und klärt auf. Wo kommen die Ratschläge her und sind sie heute noch gültig. Ein Buch was man nicht in einem Rutsch lesen sollte, sondern als Nachschlagewerk immer wenn man in der Küche auf etwas stösst, was Oma sagte, nachschaut. Es ist alphabetisch geordnet und hat...
Vor 17 Monaten von Kircher Rosemarie veröffentlicht

versus
96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wissenschaftlich nicht haltbar
Das Buch verbreitet an vielen Stellen wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen. Beispiele gibt es viele: Binden mit Gelatine: hier wird kein Unterschied zwischen Verdicken und Gelieren gemacht, dieser ist aber wesentlich. Zusammenfallen von Soufflees: zwar wird auf die Selbstisolation von Schäumen hingewiesen, aber nicht auf die sich hohe Wärmeleitung der...
Veröffentlicht am 15. April 2009 von Maik


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

96 von 103 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen wissenschaftlich nicht haltbar, 15. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Das Buch verbreitet an vielen Stellen wissenschaftlich nicht haltbare Behauptungen. Beispiele gibt es viele: Binden mit Gelatine: hier wird kein Unterschied zwischen Verdicken und Gelieren gemacht, dieser ist aber wesentlich. Zusammenfallen von Soufflees: zwar wird auf die Selbstisolation von Schäumen hingewiesen, aber nicht auf die sich hohe Wärmeleitung der Wasserwände, solange diese noch nicht genügend getrocknet sind. Fette Pommes: Es wird nicht die Temperatur des Ölbads in Rechnung gestellt, die aber tatsächlich für den Ölgehalt der Pommes verantwortlich ist. Niedrigtemperaturgaren von Teigwaren: Hier wird behauptet, es käme auf die Eiweiße an, denn diese nehmen bereits bei 60° Wasser auf. Das geschieht allerdings schon bei Zimmertemperatur, sonst wären Mehl und Wasser nicht zum Teig nicht verarbeitbar. Tatsächlich kommt es auf die Stärke an. Diese Liste ließe sich noch weiter fortsetzen, wäre aber müßig.
Leider werden in diesem Buch Halbwissen und Annahmen vollkommen undifferenziert vermischt, nicht journalistisch bewertet und vor allem mit sehr zweifelhaften Methoden zusammengefügt. Auf nachgeprüfte Ergebnisse und physikalisch - chemische Grundprinzipien wird keine Rücksicht genommen. Letztlich ist dieses Buch sogar 'gefährlich', denn mit seinem wissenschaftlichen Anspruch, dem es keinesfalls gerecht wird, werden hier pausenlos Irrtümer der Irrtümer verbreitet.
Wie viele (an und für sich seriöse) Rundfunk- und Zeitungsredaktionen (darunter leider auch das Magazin der Süddeutschen Zeitung, deren Wissenschaftsredaktion im Übrigen einen hervorragenden Ruf besitzt) auf dieses mitunter pseudowissenschaftliche Buch hereingefallen sind, ist allein schon unglaublich. Eine löbliche Ausnahme: spiegel-online ('Tageskarte', Sonntag, 5. April 2009), dort wurde wenigstens kritisch hingeschaut und das Buch aus der Sicht eines 'Hobbykochs' hinterfragt. Auch unter dieser Blickrichtung bleibt von dem Buch wenig übrig.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


40 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Unnützes Wissen zuhauf, 13. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Kurz vor Veröffentlichung dieses Buches hörte ich im Radio ein Interview mit Herrn Fischer, in dem er über gängige Küchenirrtümer Auskunft gab. Das machte mich neugierig, und so ließ ich mir sein Lexikon zum Geburtstag schenken.
In der einleitung bekannte er, keine Kochbücher zu besitzen. Die brauche man nicht. Merkwürdig, dachte ich, auch wenn man nicht nach Rezepten kochen mag: ist man als Hobbykoch nicht neugierig, was "die Konkurrenz" so macht? Nein, ist Fischer nicht. Denn die Konkurrenz macht alles falsch, aber Fischer eben nicht.
Die Artikel zu den einzelnen Küchenproblemen sind bisweilen interessant, werden zum Teil auch (schein-)wissenschaftlich nachgewiesen. Die Klärung anderer Küchenirrtümer läuft ab nach dem Motto: "Was bei mir nicht klappt, klappt auch sonst nirgendwo". Fischer nimmt die eigene Empirie zur Hand und klärt somit das allgemeine Küchenscheitern. Das ist arrogant und langweilig.
Zudem ist das Buch völlig humorlos, das Lesen kann zum Ärgernis werden. Und wenn ich in den anderen Rezensionen lese, wer der Herr Fischer ist, weiß ich genug.
Lieber blättere ich in einem schönen Kochbuch, koche dies und das nach und habe Freude am Ergebnis. Für ein Kochbuch ist das Geld besser angelegt als für diese gesammelten Naseweisheiten.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen ein Ärgernis, 14. September 2010
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Ein Politikberater in Brüssel, zuständig für Lebensmittelhersteller, i. e. Lobbyist, und ein "Foodentwickler" der Schweizer "Migros" preisen gentechnisch veränderte Lebensmittel und Konservierungsstoffe in der Marmelade, halten Biofleisch für kein bißchen besser als solches aus Massentierhaltung (im Gegenteil, artgerechte Haltung und Aufzucht ist schließlich nicht effizient) und zweifeln am Verstand derer, die Ihre Erbsen selber palen (palen, Herr Fischer, nicht pulen, das macht man mit Krabben).

Unerträglich auch die Arroganz, die Herr Fischer offensichtlich zusammen mit der Weisheit mit Löffeln gefressen hat, mit der er über Rechtschreibfehler von Forenmitgliedern im Internet herzieht, inklusive der Nennung des User-Namens, wenn sie eine andere Meinung vertreten als er selbst.

Daß Fleisch von Cola nicht zersetzt wird, wußte ich schon vorher, und eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob man aufgetautes Fleisch wieder einfrieren darf, bleibt er uns nach zwei Seiten weitschweifiger Erklärungen schuldig.

Dieses Buch ist ein einziges Ärgernis, und ich bin froh, es nur aus der Bücherei geliehen zu haben. Wenn ich könnte, vergäbe ich Minus-Sternchen.

P.S. Ich pale meine Erbsen in der Regel auch nicht selbst, würde mich dafür aber nicht schämen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


49 von 54 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Die hohen Erwartungen wurden nicht erfüllt., 8. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Der Klappentext hat mich geködert wie selten ein anderes Buch zuvor. Irrtümer wie "Aufgetautes Fleisch darf man nicht wieder einfrieren", Fleisch muss man heiß anbraten, damit sich die Poren schließen" und "Eier müssen abgeschreckt werden" sind echte Klassiker. Ich war sehr gespannt auf die Antworten und auf die vielen anderen Irrtümer (schließlich ist das Buch 238 Seiten dick), die es aufzuklären gilt.
Ich habe das Buch bisher zu Hälfte gelesen und bin enttäuscht.

Erstmal vorne weg. Das Buch ist nicht generell schlecht. Das Buch steckt voller interessanter und verblüffender Informationen - man muss sie nur finden...

Das ist das Hauptproblem: Viele Berichte sind durch unnütze Informationen künstlich in die Länge gezogen. Entweder haben diese überhaupt gar nichts mit dem Thema zu tun oder aber sie sind einfach unnötig.
Anstatt kurz prägnant die wirklich wichtigen Sachen zusammenzufassen, schweift der Autor immer wieder vom eigentlichen Irrtum ab. Dadurch ist man versucht manche dieser aufgeblähten Teilabschnitte einfach zu überspringen. Dies sollte man jedoch vermeiden, da darin immer wieder kurze und interessante Informationen auftauchen.
Beispiel: "Eierkochen ist ganz einfach"
Ein Abschnitt, der über 4 Seiten geht und am Ende stell sich heraus, dass Eier kochen eben doch nicht so einfach ist. Auch in diesem Artikel steckt viel Aufschlussreiches. Das hätte man jedoch auch kurz und knackig auf einer oder zwei Seiten unterbringen können.
Noch ein Beispiel:
Beispiel Seite 21: eine Übersicht über die Bestrahlung von Lebensmitteln in der EU. Eine schöne Tabelle, die die zugelassene Maximaldosis in kGy angibt. Anstatt jedoch einen kurze Erklärung zu diesen Grenzwerten zugeben und überhaupt die Einheit Kilogray zu erklären, kommt direkt danach ein Abschnitt aus der deutschen Lebensmittelbestrahlungsordnung.

Andererseits gibt es Abschnitte, in denen der Autor etwas kurz anreißt, aber nicht weiter vertieft, sondern nur einen Literaturverweis angibt und schon zum nächsten weiterspringt.
Ein Beispiel hierfür findet man auf Seite 74. Hier wären noch ein zwei Sätze zum Thema naturtrüber Apfelsaft und künstlich eingebrachte Trübstoffe angebracht gewesen. Schließlich will ich nicht in der nächsten Bibliothek selbst recherchieren, was es damit eigentlich genau auf sich hat.

Nicht alle Irrtümer sind so bekannt und verbreitet, wie die, die im Klappentext stehen. Daher kommt bei mir bei einigen das Gefühl auf, dass der Autor diese nur ins Buch einfügte, damit er noch zusätzliches recherchiertes Material unterbringen kann.

Was vielleicht noch erwähnenswert ist, dass nicht alle Beiträge auf wissenschaftlichen Tatsachen beruhen, sondern der Autor auch öfters Selbststudien durchführt, mit dem er empirisch versucht den Irrtum zu widerlegen.

Wer erwartet, dass in diesem Buch kurz, präzise und immer mit wissenschaftlich erwiesenen Tatsachen die Küchenirrtümer entkräftet werden, wird enttäuscht sein.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


34 von 38 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Manipulation statt Aufklärung!, 5. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Ich habe dieses Buch von einem Bekannten geschenkt bekommen, da ich als Hobbykoch immer wieder gerne andere Menschen beglücke und ein Verfechter des "Selbstgemachten" bin. So war ich doch unangenehm überrascht als mir der Autor weisszumachen versuchte, das z.B. Konservierungsstoffe in und die Bestrahlung von Lebensmitteln in Ordnung sind.
Sehr erstaunt über andere recht ärgerliche Anmerkungen gegen Bioprodukte liessen mich doch am Sachverstand des Schreibers zweifeln und als ich dann ein bisschen Autorenrecherche betrieb, wurde mir vieles klar. Herr Ludwig ist "Politikberater in Brüssel"; ein Lobbyist mittelständischer europäischer Lebensmittelhersteller. Er "muss" Bioprodukte also "verteufeln". Ganz klar keine Kaufempfehlung!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


25 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Unglaublich, 5. April 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
wie hier ein Lobbyist und sein Co-Autor ein "Foodentwickler" (siehe Klappentext) des schweizerischen Migros-Konzerns versuchen, z.B. Biolebensmittel zu diskreditieren und Lebensmittelzusätze gerade zu heilig sprechen. Die Kritik bei Spiegel Online brachte es wirklich auf den Punkt.
Für geschmacks- und gesundheitsbewusste Köchinnen und Köche definitiv nicht zu empfehlen.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


27 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Enttäuschend!, 6. Mai 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Ich habe mir das Buch gekauft, weil ich im Radio ein sehr überzeugendes Interview mit dem Autor gehört habe. Umso größer war die Enttäuschung, als ich das Buch las.

Erstens enthält das Buch nur wenig interessantes. Rund 90% des gesamten Inhalts ist lediglich überflüssiges Füllmaterial, das mit dem Thema des Buches gar nichts zu tun hat.

Zweitens versucht der Autor immer wieder sehr bemüht, übliche Küchenregeln als angebliche "Irrtümer" zu entlarven, ohne überzeugende Argumente zu bringen. Physikalische und chemische Prozesse beim Kochen werden allenfalls angedeutet, aber nicht überzeugend erklärt - manchmal wird lediglich nebulös auf "Versuche" hingewiesen, wobei aber in der Regel nicht erläutert wird, unter welchen Bedingungen sie zustande gekommen sind. Dies ist aber durchaus wichtig. Am Beispiel "Siedesalz versus Fleur de Sel" konnten Probanden keinen Unterschied schmecken - aber sie bekamen Salzlösung zu probieren, während wir Fleur de Sel normalerweise auf die Speisen streuen, so dass die unterschiedliche Kristallstruktur sehr wohl einen sensorischen Unterschied ergibt. Insgesamt erweckt der Verfasser nicht den Eindruck, über irgendwelche Kompetenz für sein Thema zu verfügen: es zeigt sich weder eine Kompetenz als Koch noch als Naturwissenschaftler.

Drittens denkt der Autor einfach nicht weit genug, was dazu führt, dass einige seiner Thesen schlicht falsch sind. Da "entlarvt" er z.B. den Küchenirrtum, dass der Backofen vorgeheizt werden müsse. Wenn ich eine Tiefkühlpizza aufwärme, reicht es wohl, wenn ich sie in den kalten Backofen schiebe. Aber ich habe einmal in einer Backstube gearbeitet und von daher weiß ich, dass Sie ein Roggenmischbrot nur dann innen saftig und außen krustig hinbekommen, wenn der Backofen a) vorgeheizt ist und b) auf mindestens 280 Grad und c) so groß ist, dass seine Temperatur nicht signifikant sinkt, wenn ich den kalten Teig hineinschiebe. Das ist übrigens der Grund, weshalb Sie in einem Haushaltsbackofen einfach kein gutes Brot backen können: er ist zu klein und nicht heiß genug. Das gleich hat mir einmal ein Küchenchef über die Zubereitung von Fleisch erzählt: Damit ein Roastbeef innen rosa bleibt und außen eine Kruste bekommt, muss es in einen vorgeheizten Backofen geschoben werden, der so groß ist, dass er durch den Braten keine Temperatur verliert.

Ähnliches gilt für Fischers Behauptung, dass Nudeln nicht gekocht werden müssten - sie garten auch bei 60 Grad. Bei niedriger Temperatur werden Nudeln tatsächlich weich (sogar in kaltem Wasser) - aber sie werden matschig. Um Nudeln "al dente" zu bekommen, bleibt das Kochen nach wie vor ratsam.

Alles in allem hat man den Eindruck, hier habe ein Dilettant krampfhaft versucht, bewährte (und naturwissenschaftlich begründete) Praxis als "Irrtümer" zu entlarven, um ein Buch verkaufen zu können.

Wer wirklich etwas über naturwissenschaftliche Grundlagen des Kochens erfahren will, dem empfehle ich Rätsel der Kochkunst - Naturwissenschaftlich erklärt von Herve This-Benckhard (bei amazon).
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


36 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Leider ein Kaufirrtum, 23. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Sehr ärgerlich, dieses Buch. Wie schon von anderen hier erwähnt, erfüllt es tatsächlich die Erwartungen nicht.

Ein Grossteil der vom Autor erkannten Küchenirrtümer sind entweder schon lange bekannt oder es handelt sich schlichtweg um Allerweltsweisheiten.

Ludger Fischer bedient sich dabei einer teilweise höchst unsachlichen und manipulativen Argumentationsweise.

Für Ansichten, die nicht der Meinung des Autors entsprechen, werden gerne nicht weiter belegte, beliebige Zitate aus Internetblogs verwendet, wobei Ludger Fischer dann auch noch meint, sich über mangelnde Rechtschreibkenntnisse lustig machen zu müssen.

Natürlich ist uns allen bewusst, dass ein studierter Politikwissenschaftler und Kunsthistoriker orthographisch gewandter ist als "babsi29" im Köche-Forum.

Was jemanden mit diesem Hintergrund allerdings berechtigt und veranlasst, ein Buch über Lebensmittel zu verfassen wird einem erst klar, wenn man sich bewußt macht, dass Herr Fischer in Brüssel Lobbyarbeit für die Lebensmittelindustrie betreibt.

So reiht sich Herr Fischer ungewollt wohl selbst ein in die Reihe der von ihm belächelten - und nicht weiter ernst zu nehmenden - "Wissenschaftler und Experten", auf die gerne Bezug genommen wird, wenn es sonst keine Argumente gibt.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen zu gewollt, 26. Juli 2012
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Schade. Ich war ganz neugierig auf das Buch, doch leider gehört es zu den schlechtesten Büchern über Küche und Kochen, die ich je in der Hand hatte. Viele Kapitel sind einfach zu gewollt, da musste wohl einfach noch ein Irrtum her, manches ist einfach Unsinn, anders absolut banal - jeder weiß das, das kann kein Irrtum sein. Ein ärgerlicher und überflüssiger Kauf!
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Überflüssig und prätentiös, 18. März 2009
Rezension bezieht sich auf: Kleines Lexikon der Küchenirrtümer (Gebundene Ausgabe)
Der Autor mag ja in manchen Punkten recht haben, vieles in diesem Buch spiegelt leider nur seine persönliche und teilweise allzu simple Weltsicht wieder. Er rät z.B. grundsätzlich davon ab, Marmelade selbst herzustellen, da das nach seiner Auffassung die Industrie viel besser und billiger hinkriegt. Meine eigene Marmelade (mit Obst aus dem Bioladen) stelle ich nicht nur deutlich unter dem Ladenpreis für ein vergleichbares Produkt her, ich weiss dann auch ziemlich exakt was drin ist: Es ist schon toll zu erfahren, dass die Industrie einen Zusatzstoff hat, der verhindert, dass die Früchte oben schwimmen. In meiner Marmelade möchte ich aber doch lieber darauf verzichten.
Die Verwendung verschiedener Salzsorten lehnt er rundweg ab mit dem platten Hinweis, dass es sich ja immer nur um Natriumchlorid handelt, und wo könnte denn da ein Unterschied sein? Herr Fischer, auch Geschmacksnerven wollen trainiert sein, aber dazu hat vielleicht die Bereitschaft (oder einfach die Fähigkeit) gefehlt?
Unübersehbar haben die wenigen tatsächlichen 'Irrtümer' die der Autor gefunden hat, lange nicht ausgereicht ein Buch zu füllen, der Rest ist leider ganz viel heisse Luft.
Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen 
War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein


‹ Zurück | 1 2 3 | Weiter ›
Hilfreichste Bewertungen zuerst | Neueste Bewertungen zuerst

Dieses Produkt

Kleines Lexikon der Küchenirrtümer
Kleines Lexikon der Küchenirrtümer von Ludger Fischer (Gebundene Ausgabe - 23. Februar 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 1,91
Auf meinen Wunschzettel Zahlungsmöglichkeiten ansehen
Nur in den Rezensionen zu diesem Produkt suchen