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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zyklen, Management-Theorien und Menschen
Das neue Buch von Gunter Dueck hat es noch mehr als sein Buch "Lean Brain Management" verdient, einen Wirtschaftsbuchpreis des Jahres verliehen zu bekommen. Auch wennn er selbst von "Tagesgedanken" spricht, sein Blick auf life cycles, Produktzyklen und Zyklen der Wirtschaft im Kontext biochemischer, soziologischer, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Aspekte ist...
Vor 22 Monaten von Gunther Mathy veröffentlicht
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12 von 28 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Und?
In den Wirtschaftswissenschaften werden Marktteilnehmer gern als Homo Oeconomicus modelliert. Das hat viele Vorteile aber auch eine Menge Nachteile. Ein Modell kann die Realität nie perfekt nachbilden. Das ist durchaus nicht neu und mit der Spieltheorie, Institutionentheorie, Verhaltensökonomik und Evolutionsökonomik und weiteren gibt es Versuche diese rein rationale...
Vor 20 Monaten von Calvin veröffentlicht
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› Weitere Rezensionen anzeigen: 3 Sterne, 2 Sterne, 1 Sterne |
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28 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Zyklen, Management-Theorien und Menschen, 2. Februar 2008
Das neue Buch von Gunter Dueck hat es noch mehr als sein Buch "Lean Brain Management" verdient, einen Wirtschaftsbuchpreis des Jahres verliehen zu bekommen. Auch wennn er selbst von "Tagesgedanken" spricht, sein Blick auf life cycles, Produktzyklen und Zyklen der Wirtschaft im Kontext biochemischer, soziologischer, betriebswirtschaftlicher und psychologischer Aspekte ist ganzheitlich. Es verspricht - im Gegensatz zu den meisten Management-Büchern - keine finale Rettung. Die differenzierte Betrachtung der Unterschiede (Theorien, Anschuungen und Menschenbilder) in den einzelnen Phasen der Zyklen legt neue Erkenntnisse frei. Scharfsinnig, gelegentlich scharfzüngig und erleuchtend sind dabei seine Vergleiche zwischen Management- und Erziehungsmethoden. Ich teile seine Analyse "Die heutige Wirtschaft maximiert nicht den Wohlstand, sondern das Neugeschäft, das Business oder das Wachstum. Wir bauen immer mehr immer neu. Ein Großteil des früher Erarbeiteten wird dabei stets vernichtet oder ohne Vermögenszuwachs schlicht konsumiert. Wir leisten Ungeheures ohne Vorankommen".
Ich wünsche dem Buch viele Leser, damit einige von ihnen das Reflektierte auch in Handeln umsetzen können.
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26 von 30 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Packende Wirtschaftsanalyse für Querdenker, 1. Februar 2008
Können Sie sich ein Buch über die Mechanismen der Volkswirtschaft vorstellen, das so allgemeinverständlich und dabei packend geschrieben ist, dass Sie eine lange Lesenacht damit verbringen? Ein Buch bei dem Ihnen ein Licht nach dem anderen aufgeht und sich die Erkenntnis wie ein Vorhang auftut?
Hier ist es!
Kultautor Gunter Dueck ist Informatikern schon lange durch seine Kolumnen bekannt, und er hat mit seinem letzten Buch "Lean Brain Management" den Wirtschaftsbuchpreis 2006 erhalten. Er hat eine ungewohnte Sicht auf unsere Volkswirtschaft, die sonst nur von Managern und Wissenschaftlern beobachtet und analysiert wird. Gunter Dueck hat Betriebswirtschaftslehre und Mathematik studiert und gelehrt, verfügt aber auch über eine breite Allgemeinbildung, versteht etwas von Psychologie und hat menschliches Einfühlungsvermögen. Sein neues Buch weitet den Blick für die Hintergründe und das Innenleben der Volkswirtschaft. Es ist eine tolle Querdenkerlektüre und ich kann das Buch wirklich jedermann empfehlen - nicht nur Managern und Bankern, denen ich es allerdings besonders warm ans Herz legen möchte.
Unsere Wirtschaft ist ein komplexes Gebilde, an dem wir zwar alle teilnehmen, aber in dem scheinbar keine zuverlässigen langfristigen Vorhersagen möglich sind. Wirtschaftstheorien gibt es passend zu jeder Phase der Konjunktur, aber sie basieren überwiegend auf rein theoretischen Überlegungen, um funktionieren zu können. Das geben die Ökonomen auch noch freudig zu und erst die Spieltheorie hat das starre und schematische Denken in der Wirtschaftslehre aufgebrochen. Menschen handeln in der Ökonomie nämlich nicht rein rational. Sie können aus ethischen Gründen auf wirtschaftlichen Vorteil verzichten, um Egoismus zu bestrafen, sie können vertrauen, misstrauen, schummeln und strafen, draufgängerisch oder ängstlich reagieren: Euphorie an der Börse schlägt urplötzlich in Panik um, obwohl die Warnzeichen lange und deutlich sichtbar waren. Boomzeiten verführen dazu, Verschwendung und Trägheit einreißen zu lassen. Warnungen werden so lange wie möglich ignoriert bis urplötzlich die schockierende Wahrheit herauskommt. Die Menschen reagieren mit Stress auf langanhaltenden Abschwung, und vergessen im Aufschwung das Sparen für schlechte Zeiten. Fröhliche Aufbauzeiten wiegen in falsche Sicherheit und münden in Trägheit und Verschwendung. Die Einsparmaßnahmen in Notzeiten führen zunächst zu Gier bei den einen und zu Geiz bei den anderen und das Ganze mündet schließlich in harten Überlebenskampf mit brutalem Stress für alle. Erst wenn die Krise ganz durchgestanden ist, kann es wieder langsam aufwärts gehen. So verlaufen die Konjunkturzyklen und parallel dazu unsere Stimmung und unser Verhalten.
Eindringlich und mitreißend beschreibt und analysiert Gunter Dueck, was in den Menschen und in den Betrieben vor sich geht in den verschiedenen Phasen von Aufschwung, Boom, Crash und Rezession. Er zeigt auf, was falsch gemacht wird, und er hat am Ende auch eine Lösung anzubieten, die das Elend der Extreme verhindern kann. Eine praktikable Lösung von philosophischer Tiefe... Die verrate ich aber hier nicht auch noch; denn Sie sollen schließlich das Buch lesen und nicht nur die Zusammenfassung.
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7 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Der Homo Oeconomicus hat seine Schuldigkeit getan - und tschüss!, 9. März 2008
Ganz vorweg: Leseempfehlung; Ökonomie auf die Füße gestellt und vor der mathematisch so scheinbar einfachen wie potenziell ideologischen Gleichgewichtslehre gerettet!
Halb vorweg: Der fünfte Stern geht doch wieder runter: ein Korrektoratsdurchgang mehr, bitte. Vielleicht (persönl. Gefühl) wäre es auch in noch kürzerer Form noch verständlich geblieben ...
Und jetzt aber zum wohlverdienten großen Lob: Ich habe es im Zug & in einem Zug durchgelesen. Auch wenn es heute in der Öffentlichkeit und der PR zu häufig geglaubt wird: auch Ökonomen haben nicht die Wahrheit gepachtet.
Gut, das ließe sich durchaus bereits wissen (es rezensiert hier ein Halb-Ökonom). Wie jedoch Duecks Beweisführung erfolgt, wie verschiedene Teile aus verschiedenen Wissenschaften zu einem im Laufe des Buches vertieften System gefügt werden, da lasse man sich auch etwas überraschen.
Dueck betont, dass in der Wirtschafts- nun ja, Wissenschaft (noch) fast alles auf der falschen Annahme eines rationalen Individuums beruht - Emotionales/Biologisches und Werte seien mindestens genauso wichtig. Die Wirtschafts-Zyklen hätten u.a. auch mit Verhalten und Werten zu tun - es wäre schon viel geholfen, wenn man im Aufschwung nicht prassend das rechte Maß verlöre, aber auch umgekehrt nicht in Abschwüngen bürokratisch, menschenverachtend und kurzsichtig auf Vollbremsung ginge. Es klingt etwas nach Keynes, allerdings mit rechtzeitigem Sparen! Ich lasse hier übrigens ganz viele Gedankenstränge noch aus.
Dies ist gerade deshalb, so mein Eindruck, ein originelles Buch im Sinne Nietzsches: Man mag nachher sagen: Wusste ich doch eigentlich irgendwie alles, doch so zusammengefügt und auf den Punkt, das ist Synthese. Ein großes Merci.
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22 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
"Aufschwung ist entspannt und voller positiver Energie, die sich auf ihren fast sicheren neuen Erfolg freut. , 25. Juni 2008
Abschwung ist stressig und voller bitterer Energie, die sich gegen drohendes Verhängnis stemmt."( Dueck )
Jakob Fugger soll in Zeiten schlechter Konjunktur immer eine besonders große Prachtentfaltung an den Tag gelegt haben. Seine Strategie führte ihm stets neue Kunden zu. Offensichtlich wandte er die richtige Psychologie an. Fuggers gelassene Geschäftstüchtigkeit machte ihn so reich, dass seine Nachfahren nach über 500 Jahren immer noch sehr gut von seinem Vermögen leben können. Vorlieben, Vorurteile und immaterielle Präferenzen sind, was ihn betrifft, nicht bekannt. Man weiß aber, dass er stets ganz ungemein profitorientiert agiert hat und immer bestens informiert war.
War Fugger einer der wenigen wirtschaftlich tätigen Menschen auf die der Begriff " Homo Oeconomicus " zutrifft?
Was überhaupt ist ein " Homo Oeconomicus "?
Es ist ein vereinfachtes Menschenbild, welches davon ausgeht, dass der Mensch stets nach einem ökonomischen Prinzip (ein bestimmtes Ziel soll mit minimalem Aufwand erreicht werden, bzw. bei vorgegebener Aufwandsmöglichkeit soll ein möglichst hohes Ziel erreicht werden) handelt. Dieser modellhafte und idealtypische Mensch ist absolut rational und materiell orientiert, kennt weder Vorlieben, Vorurteile oder immaterielle Präferenzen (Werte) und verfügt zudem über umfassende Marktinformation.
Prof. Dr. Gunther Dueck, Cheftechnologe bei IBM, studierter Mathematiker zeigt in seinem Buch, dass der rationale " Homo Oeconomicus " ein Kunstgedanke ist, der bei schlechter Konjunktur nicht greift, weil die Menschen in der Regel dann stets kopflos handeln, wodurch sich wirtschaftliche Schwierigkeiten zu stressigen Großproblemen steigern.
Unter dem Druck der Anbieter mutieren solide Märkte in turbulente Basare. Die geschieht auf Kosten der Qualität. In der Folge verlieren fast alle Menschen in einer Gesellschaft an Klasse und sinken ab. Dueck macht deutlich, dass Klassen unter Stress oder Kampf entstehen, ganz unabhängig von der Weltordnung, die gerade herrscht bzw. beabsichtigt ist. Stressverhalten ist der Totengräber einer florierenden Wirtschaft. Leider scheinen Menschen ihre Wirtschafttheorien nicht nach den Gesichtspunkten der Vernunft zu entwickeln, sondern stets dem gesamtgesellschaftlichen Stresspegel anzupassen.
Dueck weist darauf hin wie der Körper biochemisch in Stresssituationen reagiert und welche Folgen Hyperaggressivität, das ständige Gefühl von Dringlichkeit, die Tendenz zu Übererfüllung der Ziele sowie " Polyphasic Behavior " und Impulsivität auf Arbeitsergebnisse haben.
Die Ansichten, die in Aufschwungszeiten herrschen sind andere wie jene im Chaos und genau dies ist fatal.
Dueck erklärt was in Wachstumszeiten und in solchen der Sättigung geschieht. Verhalten im Crash wird verdeutlicht, dem dann jeweils Nutzenbetrachtungen , Kostenbetrachtung und Profitbetrachtung der Arbeit folgen, doch leider niemals unter rationalen Gesichtspunkten. Stets agieren Getriebene, die sich der komplizierten psychologischen Situation nicht bewusst sind.
Dueck zeigt welche wirtschaftlichen Vorstellungen Menschen in guten und in schlechten Zeiten haben und was sie zu jenen Zeiten generell vom Leben denken.
Leider divergieren die Ansichten erheblich. Stetigkeit wäre gefragt, ist jedoch selten feststellbar.
Die Wirtschaftstheorien sind der jeweiligen Situation angepasst, zeichnen sich aber alle durch Maßlosigkeit aus und diese Maßlosigkeit ist es die Firmen und die Wirtschaft im Allgemeinen destabilisiert.
Es ist hochinteressant, was der Autor im Einzelnen zum Up&Down in Unternehmen schreibt und zu welchen philosophisch-ökonomischen Wahrheiten er gelangt.
Dueck fragt, wie Wirtschaft überhaupt in rationalem Fahrwasser gehalten werden kann und sieht in der Beantwortung dieser Frage das Kernproblem der Ökonomie.
Wirtschaftliches Maßhalten in allen Zeiten, das predigte Erhard schon, ist der einzige Weg langfristig erfolgreich zu agieren.
Auch für Dueck ist das Maßhalten in guten und schlechten Wirtschaft-Perioden der Schlüssel um die Dinge im Fluss zu halten.
Dem kann man nur zustimmen.
Ein empfehlenswertes Buch!
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22 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Ein wichtiges Plädoyer, 23. Februar 2008
"Ich habe das Buch so schnell wie möglich geschrieben, weil ich immer spürte, wie mich die Wirklichkeit hetzt. Ich fürchte, sie holt mich ein..." Mit diesen Worten beschrieb Gunter Dueck seinen Schreibprozess, als er den Bestseller "Brain Lean Management" verfasste. Ob er beim neusten Buch mit der gleichen Haltung ans Werk ging, weiss ich nicht. Fest steht, dass er als Chef-Technologe bei IBM ziemlich ausgefüllt sein dürfte.
Ein Buch an Wochenenden und nachts zu schreiben, ist weder gut, noch schlecht. Aber ich hatte während dieser Verabschiedung des Homo oeconomicus manchmal das Gefühl, die Zeremonie sei nicht bis in die Details durchdacht worden. Vor allem wenn es um Begrifflichkeiten wie vernünftig, bewusst, intuitiv und unbewusst geht. Ich finde dieses Buch wichtig. Aber es gefiel mir weniger als erwartet. Wichtig, weil sein Verfasser inzwischen über eine gewisse Deutungsmacht verfügt und ganz in meinem Sinn ein Umdenken fordert. Missfallen hat es mir, weil die Frage, ob sich etwas zum Guten ändern könne, erst auf Seite 218 gestellt wird. Entsprechend kurz fallen die Antworten aus.
Gunter Dueck wehrt sich nicht gegen seinen Status als Weltverbesserer. Soll er auch nicht. Aber wer den Homo oeconomicus verabschieden will und dennoch auf die Vernunft setzt, dreht sich letztlich im Kreis. In der Tradition klassischer Weltverbesserer steht Gunter Dueck allein am Rednerpult. Zwar zitiert er einige Mitdenker, doch Wissenschaftler, die sich intensiv mit dem Unbewussten, dem Emotionalen und dem Intuitiven auseinandersetzen, lässt er nicht auf die Bühne kommen. Das betrachte ich als Schwachpunkt. Denn wo es um Verhaltensänderungen geht, bringen Schimpftiraden und verbale Aufrufe zur Besserung wenig.
Mein Fazit: Der Klappentexter erzählt keine Märchen, wenn er von einem verblüffend einfachen und zugleich höchst interessanten Lehrstück mit vielen Beispielen spricht. Das Buch ist tatsächlich ein kluges Plädoyer für eine neue wertorientierte, ökonomische Vernunft. Die Krux ist nur, dass der Homo oeconomicus munter weiter leben wird, wenn wir ihn vorwiegend mit der Vernunft schlagen wollen. Der Mathematiker, Betriebswirtschaftler, Chef-Technologe und Weltverbesserer Gunter Dueck sollte für die Umsetzung seines Plans noch andere Helfer holen. Die willigsten und stärksten findet er bei den Neurowissenschaftlern und Verhaltensforschern.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Vernunft ist gut, Vertrauen besser!, 18. März 2008
Das Sachliche zuerst: Wer wissen will, wie Wirtschaft wirklich funktioniert, findet bei Dueck so intelligente wie überraschende Antworten.
Meine persönliche Meinung: "Der Abschied vom Homo Oeconomicus" ist das spannendste, aufregendste und, ja auch das: am fröhlichsten stimmende Wirtschaftsbuch, das es heute gibt.
Dueck beweist, dass Vertrauen in die Wirtschaftspartner wichtiger ist, mehr Erfolg bringt und auf Dauer glücklicher macht als die Optimierung des persönlichen Nutzens. Um die geht es dem paradigmatischen Homo Oeconomicus der Wirtschaftswissenschaften. Er denkt an sich zuerst und zuletzt.Steuerhinterziehung durch Stiftungen in Lichtenstein? Die Entlassung von tausend Mitarbeitern trotz staatlicher Subventionen? Die Bezahlung seiner teuren Prostituierten durch den Betriebsrat? Bestechung von afrikanischen Stammesdiktatoren? Dem Homo Oeconomicus ist das alles erlaubt. Und wenn er erwischt wird, hat er eben nicht scvhlau genug geplant.
Es geht auch anderes. Und wenn mehr Manager auf ihren, alles in allem, gesunden Instinkt zur Kooperation hören würden, könnten wir sogar die Krisen vermeiden oder zumindest abschwächen, die durch die großen Innovationszyklen verursacht werden. Ob Eisenbahn und Industrialisierung vor über 100 Jahren oder Computer und Internet seit etwa 20 - die Innovation zerstört alte Wirtschaftszweige, sagt Dueck, erzeugt neben immensem neuen Reichtum auf der einen Seite tiefste Armut auf der anderen. Allerdings nicht notgedrungen. Je kooperativer und (dank innovativen Denkern wie Dueck) informierter wir uns in solchen Krisen verhalten, um so erolgreicher wirtschaften wir, um so mehr Schaden wird vermieden.
Die meiner Ansicht nach wichtigste Erkenntnis aus Duecks Buch: Der Mensch, ich, Sie, die meisten von uns, ist auf Zusammenarbeit geprägt. Wenn diese Veranlagung gestärkt wird, wenn sie wenigstens erst einmal anerkannt und von den Wirtschaftswissenschaften in ihre Theorien eingebaut werden würde, können wir die zyklische Wiederkehr der Krisen verhindern oder sie zumindest mit weniger Schaden für die Gesellschaft überstehen. Und sogar unseren persönlichen Nutzen besser optimieren als bisher. Aber abgesehen davon:
Ein echtes Lesevergnügen voller adrenalinreicher Aha-Momente ist "Der Abschied vom Homo Oeconomicus - Warum wir eine neue ökonomische Vernuft brauchen" auf jeden Fall. Auch und besonders für Laien.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Balsam auf unsere Wunden, 18. März 2008
Gunter Dueck's neustes Buch, Abschied vom Homo Oeconomicus, muss man gelesen haben, wenn man sich selbst im Hamsterrad der globalisierten Wirtschaft befindet. Wer sich fragt, warum alles immer nur schlimmer und schneller wird, findet hier Antworten. Der Autor schafft es in lockerer und verständlicher Weise die bisherige Entwicklungen und vor allem Fehlentwicklungen aufzuzeigen und zu erklären. Das hilft, unsere gegenwärtige Situation besser zu verstehen und damit in konstruktiver Weise umgehen zu können. Seine Analyse macht einem in der Tat Hoffnung, das wir an der Schwelle einer neuen Zeit stehen und das Verständnis dafür das als Chance und nicht als neue Bedrohung zu sehen. Erhellend auch seine Einblicke in die typischen Denk- und Verhaltensmuster der Deutschen versus der Amerikaner. Man muss eben auch über den eigenen Tellerrand hinaus blicken können, um Neues zu schaffen.
Dieses Buch hebt sich auch in wohltuender Weise von Dueck's bisherigen Werken ab. Wer seine anderen Bücher gelesen hat wird mit diesem Buch garantiert nochmals neue Erkenntnisse und kreative Impulse vermittelt bekommen, und das alles verpackt in sehr unterhaltsamer und spannender Verpackung.
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10 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Wollen Sie die Wirtschaft verstehen??, 9. Februar 2008
Sie öffnen jeden Tag die Tageszeitung und Sie denken, bin ich wahnsinnig oder spinnen die anderen?
Sie kennen Theorien der Neoliberalen M. Fridman und der Keynesianer und konnten sich noch nie erklären,
was wirklich an den Vorstellungen dran ist?
Nun dem Neugierigen kann geholfen werden. Nach der schönen Übersicht von Norbert Blüms und seiner Kritik
an den Homo oeconomicus, kommt Duecks Buch von einer anderen Seite. Man nehme Naturwissenschaft, Psychologie etc. und
eine gesunde Portion Menschenverstand. Wenn man das ganze auch noch interessant erzählt,
dann kommt eine tolle Darstellung zu H.O. heraus, die jeder verstehen sollte. Das ständige Auf und Ab
in der Menschengeschichte und die Reaktion darauf ist verständliche erklärt. Wenn man Duecks Buch gelesen hat
und dann noch die Nachdenkseiten.de studiert, dann ist man für die Zukunft bestens vorbereitet.
Für die Fans von Dueck und Leser der anderen Bändchen. Keine Angst, keine langweilige Wiederholung bekannter Sachen aus den anderen Büchern.
Dies ist ein wahrhafter neuer Stoff, den es sich lohnt zu lesen und zu verschenken.
Je mehr Menschen es verstehen, desto eher kommen wir dem erfolgreicher Ziel näher.
Nicht zaudern, kaufen und genießen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Es ist gut..., 7. Juli 2008
...soviel vorweg. Das Buch ist wirklich gut. Es beschreibt wirtschaftliche Zusammenhänge für Profis und für Laien in Form von Tagesgedanken. Fast wie ein Weblog. Dadurch wird es sehr anschaulich und regt bisweilen zum Schmunzeln an. Allerdings sorgt dieser "Blog-Stil" auch für etwas viel Luft, will heissen das Populärwissenschaftliche übersteigt den Inhalt. Aber egal: dem Phasic Instinct folgend gefiel das Buch meinem Bauchgefühl zu diese Zeit sehr gut. Vielleicht weil ich selber gerade vom Shareholder-Value die Nase voll habe. Wer weiss, vielleicht würde ich das Buch zu Goldrausch Zeiten anders bewertet haben.
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6 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
Sehr empfehlenswert - für Dueck-Fans und alle, die es werden wollen, 18. März 2008
Gunter Dueck hat wieder zugeschlagen. Und lässt im ehrwürdigen Tempel der Ökonomie kaum einen Stein auf dem anderen. Da ist zunächst der Homo oeconomicus, der stets rational handelnde Mensch: Bei gleichwertigen Angeboten entscheidet er sich angeblich immer für das mit dem günstigeren Preis. Gegen solche mechanistischen, vereinfachenden Vorstellungen schreibt Dueck leidenschaftlich an. In Wirklichkeit verhalten sich die Wirtschaftssubjekte nämlich wie Herdenvieh und laufen den angesagten Konsum- und Managementtrends hinterher. Dadurch kommt es auch makroökonomisch zu konjunkturellen Pendelschwüngen. Trotz aller Leidenschaft argumentiert der Autor kühl und logisch. Man denkt: Hier hat einer wirklich mal klare Vorstellungen. Dueck schildert das ewige Auf und Ab der Wirtschaft, die Schweinezyklen, die Kondratieff-Zyklen - und wird dabei selbst ein bisschen zyklisch: Die eine oder andere Wiederholung weniger wäre auch okay gewesen. Aber Duecks Vision eines realistischen und humanen Bildes vom Homo oeconomicus ist sehr überzeugend, findet getAbstract und empfiehlt das Buch nachdrücklich allen Managern, Politikern, Journalisten und Studenten.
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