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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Textauswahl mit aktuellen Zeitbezügen
Die Textsammlung, die Robert Kurz in diesem Reader zusammengestellt hat, ist sehr gut geeignet, sich in philosophischem, ökonomischem, aber auch unmittelbar politischem Interesse mit Karl Marx' Denken auseinanderzusetzen. Die scharfsinnigen Analysen werden in den ausgewählten Textteilen vortrefflich gebündelt und führen die Absurdität des...
Veröffentlicht am 11. Januar 2009 von Fritz Bender

versus
4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Besser ohne Kurz
Nein, Marx ist sicher kein "toter Hund". Solange es den Kapitalismus gibt jedenfalls nicht. Das haben sowieso immer nur die gesagt, die ihn nicht verständig gelesen, aber mit ideologischem Furor beseelt bekämpft haben. Also ihn VERSTÄNDIG lesen: spricht überhaupt nichts dagegen. Kann man, gerade heute, nur was lernen. Die neoliberalen Marktradikalen in...
Vor 24 Monaten von Rubesco veröffentlicht


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34 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gelungene Textauswahl mit aktuellen Zeitbezügen, 11. Januar 2009
Rezension bezieht sich auf: Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert (Taschenbuch)
Die Textsammlung, die Robert Kurz in diesem Reader zusammengestellt hat, ist sehr gut geeignet, sich in philosophischem, ökonomischem, aber auch unmittelbar politischem Interesse mit Karl Marx' Denken auseinanderzusetzen. Die scharfsinnigen Analysen werden in den ausgewählten Textteilen vortrefflich gebündelt und führen die Absurdität des kapitalistischen Profitmechanismus vor Augen.
Wer keine Schwierigkeiten mit den durchaus (und berechtigterweise) polemischen Einleitungstexten hat, der wird neben der lehrreichen Lektüre der Primärtext-Auszüge auch sein echtes Vergnügen an diesem Buch haben.

Statt sich, wie die vielen neuen Lesekreise, mit dem "Kapital" selbst auseinanderzusetzen, das ungeübte Leser leicht überfordert, lege ich jedem Neueinsteiger - wie ich selbst einer bin - dieses Buch wärmstens ans Herz!
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39 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Marx ist noch lange nicht tot, 3. August 2007
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert (Taschenbuch)
und der Herausgeber dokumentiert es hier sehr eindrucksvoll. In den Zeiten des wiederkehrenden Manchester-Kapitalismus und der vollständigen Ökonomisierung unserer Gesellschaft im Zeichen einer auf den "shareholder value" ausgerichteten sogenannten Globalisierung sind einige der Texte geradezu verblüffend aktuell und man fragt sich manchmal, ob man hier nicht einen Autor unserer Zeit vor sich hat. Robert Kurz hat nicht die "üblichen" Texte gesammelt, sondern hat solche Marxsche Aussagen gezielt gesammelt, die nicht jeder Altlinke zitieren kann. Sie zeigen Marx als wirklich tiefen Denker und Wirtschaftstheoretiker, der er auch war. Und - wie gesagt - die Aktualität der Texte ist erschreckend. War Marx im 19ten Jahrhundert einfach zu früh?
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19 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen glänzende Auswahl, 7. März 2004
R. Kurz beschäftigt sich in diesem Werk mit dem esoterischen Marx, jenem Marx also, der den Kapitalismus fulminant und grundlegend (in Bausch und Bogen) zu Boden kritisierte und in diesem Zusammenhang viel eindeutiger die systemimmanenten Schwächen des Kapitalismus benannte als der uns wohlbekanntere Arbeiterbewegungs-Marx.
Kurz erläutert in seinen treffend-analytischen Aufsätzen, die den Originaltexten vorangestellt sind, jene Marxsche Doppelköpfigkeit und macht deutlich, dass Marx alles andere ist als überholt.
Man reibt sich die Augen angesichts der Klarheit, mit der Marx z. B. das Ende der Arbeitsgesellschaft bereits vor sich sah. Die Dritte Industrielle Revolution gibt Marx - wie so häufig - vollkommen Recht.
Dass die die Originalquellen stimmig ausgewählt wurden, versteht sich bei einem Autor wie R. Kurz fast von selbst.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Marx ür Einsteiger, 16. Oktober 2010
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wer als Kind jeden Tag Steckrüben- oder Kohlsuppe essen musste, der wird später diese Gerichte meiden wie die Pest. Wer als junger Menschen ständig aufgefordert wurde, seine Haltung zu Marxismus laut, deutlich und vor allem selbstkritisch vor linientreuen Genossen vorzutragen, dem blieben nur zwei Wege offen, entweder die Thesen von Marx auswendig zu lernen und in der Interpretation der herrschenden Partei fehlerfrei zu zitieren, oder sich zu verweigern, koste es was es wolle. Für die einen wurde Marx mit seiner Philosophie zum Relgionsersatz, für die anderen wurde er so ungießbar wie Steckrüben und Kohlsuppe. Bei der einen Gruppe wird Robert Kurz mit seinen Ausführungen wohl auf ziemlich harten Widerstand stoßen, während er mit seiner veränderten Sichtweise bei der zweiten Gruppe auf Interesse stoßen wird. Für die Skeptiker sowie für Neueinsteiger vermittelt er ein Marxbild, das weniger absolut dahier kommt. Diese Leser regt das Buch zum Mitdenken an. Keine leichte Literatur, aber faszinierend für Menschen, die es lieben sich an Althergebrachtes und Überliefertes einmal von einer ganz anderen Seite aus anzunähern. Mit seiner Auswahl an Marx-Zitaten hat er meine Neugier an Marx zu entfachen verstanden. Für mich ein interessantes Buch, ob es ein gutes Buch, muss jeder Leser für sich selbst entscheiden.
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7 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Fundierter Wissenskompendium, 20. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert (Taschenbuch)
Marx Lesen, ist es wert zu lesen, für all jene die sich für die Kritik am Kapitalismus interessieren.
Zu Beginn wird die Werttheorie, der Waren/Wertzyklus von Marx befriedigend erklärt um später die Historie und das festsetzen der freien Marktwirtschaft im europäischen Raum, im besonderen England zu erläutern. Mir gefiel dabei die Darbietung der Lage der Arbeiter im industriellen England im 19 Jh. und die Entwicklung des Unternehmertums des transnationalen Finanzkapitals.
Jede Seite des Buchs ist gespickt mit interessanter Information, die Kapitel werden mit gutem Kommentar eingeleitet, summa summarum ist es Wert zu lesen, wobei man stets mit bedacht über das Gelese sich ein eigenes Urteil bilden sollte und sich nicht sehr vom (durchaus berechtigten) Hass Marx und Engels gegenüber der kapitalschaffenden Struktur und der wirtschaftlich/industriell orientierten Gesellschaft, die in ihren Texten Ausdruck finden, durchdringen lassen.

Man sollte rhetorisch gewappnet sein, da dies keine direkte Einführung ist sondern eine Zusammenfassung darstellt die mit intellektuellem Kommentar, für den Laien auf diesem Gebiet der Kritik durchaus eine Hürde werden könnte. Wer aber einen Einblick in die Werke des Kapitals, welche im Umfang groß sind, haben möchte für den scheint dieses Buch unerlässlich. Verknüpfung mit der Gegenwart, wie der "Ausbeutung" des wirtschaftlichen/progagandistischen Potenzials des world wide web, sind gelungen. Bin sehr zufrieden mit dem Erwerb des Buchs.
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5.0 von 5 Sternen Marx neu lesen, 25. Januar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Ein tolles Buch und toller Autor, der wunderbar zeigen wie modern und wichtig die Marx-Lektüre zum Verstehen unserer Krisenepoche ist. Es liegt auf der Hand: Strukturelle Probleme lasssen sich nicht leicht auflösen. Wir brauchen einen Neustart mit neuen nachhaltigen Strukturen, eine postkapitalistische Gesellschaft.
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4 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen Besser ohne Kurz, 2. November 2012
Rezension bezieht sich auf: Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert (Taschenbuch)
Nein, Marx ist sicher kein "toter Hund". Solange es den Kapitalismus gibt jedenfalls nicht. Das haben sowieso immer nur die gesagt, die ihn nicht verständig gelesen, aber mit ideologischem Furor beseelt bekämpft haben. Also ihn VERSTÄNDIG lesen: spricht überhaupt nichts dagegen. Kann man, gerade heute, nur was lernen. Die neoliberalen Marktradikalen in Politik und Wirtschaft unternehmen mit ihrem sozialen Kahlschlagwerk und der rigorosen Subsumtion von Gesellschaft und Natur unter das Renditediktat ja auch alles, um seine kritische Theorie leider "wahrer denn je" werden zu lassen. Das Abschneiden von ein paar "Wert"-Zöpfen, das am alten Herren vorzunehmen ist, gibt ihm auch vitale denkradikale Frische zurück.

Aber ausgerechnet dieser Reader muß es dazu wirklich nicht sein. Er zeigt nämlich nur, was der Herausgeber Kurz meint an Marx-Texten für seine sog. "Wert-Abspaltungskritik" - eine als kritischer Marxismus mißverstandene Esoterik*) - instrumentalisieren zu können. Tatsächlich schweben denn Kurzens "Kommentare" ziemlich frei neben den Marxschen Texten her, sind essayistische Assoziationen zu diesen Texten, aber kein sich wirklich Einlassen auf die darin gegebenen kategorialen Entwicklungen und Gedanken. Am Beispiel: insbesondere Kurzens Lieblingskonstruktion des "Fetischismus" findet bei näherer Analyse im Marxschen Text gerade keine Entsprechung. Da geht es bei Marx einfach um anderes. Darauf hat zuletzt auch Brodbeck (Herrschaft des Geldes (2009), S. 564 ff.) in einer ausführlichen kategorialen Kritik hingewiesen. Somit kurzum: Kurzens feuilletonistische Girlanden um die Texte stören nur die Konzentration und damit das Verständnis. Und das ist ärgerlich und das hat weder Marx als ein Großer der "rücksichtslosen Kritik alles Bestehenden" noch der Leser verdient. Dann lieber doch Marx pur. Ohne denkbequeme Konzessionen an eine mit spaßkulturellen Raabigrammen aufgewachsene Generation der "Jüngeren und Jüngsten". Denn allein mit flotten Sprüchen ist es nicht getan.

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*) Die (großenteils apodiktischen) "Hauptsätze" dieser "sounds like Marx"-Weltanschauung finden sich handlich (mehr ist es auch nicht) in der Kurzschen Einführung zu "Marx lesen" wie in seinen jeweiligen Einleitungen zu den zusammengestellten Textstücken. Insofern mag der Reader von Interesse sein. Kurzens nunmehr posthum erschienener 400-Seiten Essay "Wert ohne Geld" ist das offene Eingeständnis, dass das in "Marx Lesen" Anteponierte mit den - bereits für einen Marxismus des 21. Jahrhunderts" bzw. zur Unterfütterung der Kurzschen Konstruktionen selektierten ! - Marxtexten, sagen wir es freundlich, "so ganz dann doch nicht" zusammenpasst. - Den Kern dieser sich selbst "Wertkritik" nennenden Marxesoterik faßte ihr Mitgebründer N. Trenkle dahin zusammen:" Als Mitte der 1980er Jahre das Krisis-Projekt aus der Taufe gehoben wurde - damals noch unter dem Namen Marxistische Kritik - (...) spielte in der wertkritischen Theoriebildung die Frage nach den gesellschaftlichen Folgen der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien von Anfang an eine Schlüsselrolle (...) (In der) erste(n) Ausgabe der neuen Zeitschrift , (wurde) die These entwickelt, die massenhafte Verdrängung lebendiger Arbeit aus dem unmittelbaren Produktionsprozess im Gefolge der Dritten Industriellen Revolution müsse das System der Wertverwertung in eine fundamentale Krise stürzen..." Diese seither über viele Jahre mantrisch heruntergeleierte "These", bebildert mit allerlei Krisen, die dem Kapitalismus zwischenzeitlich ja nicht ausgegangen sind, beruht NICHT auf einer sauber durchgeführten Analyse der jeweiligen Phänomene, sondern auf einer davon völlig aparten, höchst eigenartigen Adaption der Marxschen Substanztheorie des ökonomischen Werts bzw. des Geldes, die ein hinter der "Oberfläche" wirkendes "Wesen", ein "automatisches Subjekt", dessen bewußtlose und getriebene Agenten die ökonomiuschen Akteure wären, behauptet. Zwar hat sich Kurz nach der Spaltung des "Krisis-Zusammenhangs" von seinen ehemaligen Mitstreitern um Trenkle/Lohoff u.a. mit dem Anwurf des "exremen" Determinismus, der von diesen allein vertreten werde bzw.zu verantworten sei, distanziert (und ließ auch ansonsten keine Gelegenheit aus, recht gewollt gravierende Differenzen zu seinen ehemaligen Mitstreitern zu behaupten, die man schon mit der Lupe suchen muß), vom ("gemäßigten" ?) Determinismus läßt er damit, das ist die Pointe, aber gerade nicht. Er versteht nach wie vor nicht, wie sich die "Einheit der Vielen" in und durch ihre DenlHandlungen hindurch konstituiert und reproduziert, OHNE daß diese Einheit auf vereinzelte Handlungen als Legobausteinen zum Zusammenbasln des Ganzen (methodolodischer Individualismus) rückführbar ist (das Ganze ist eben der reflexiv-zirkuläre Zusammenhang der Akte und deshalb ist das Ganze a) kein ein für allemal Feststehendes und b) mehr als seine Teile). In Kurzens Vorstellungen dazu spukt unvermindert ein vorgegebenes APARTES Ganzes (eine substantielle GanzHEIT) herum. Materialisten können sich aufgrund ihrer unverstandenen Denkform bzw. ihrer metaphysischen Vor-Urteile gesellschaftliche Sachverhalte ohne Substanz "hinter dem Rücken" nicht denken.

(Die Bewertung bezieht sich auf das mißlungene und philologisch höchst kritikable Konzept des Readers; nicht auf Marxens Textbruchstücke)
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3 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen langweilig, 6. Dezember 2009
Rezension bezieht sich auf: Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert (Taschenbuch)
Dass Marx langweilig zu lesen ist weiss man ja. wENN DANN EINE aUSWAHL AUS SEINEN sCHRIFTEN KOMMT, denkt man, es ist etwas interessanterer Text. War aber ein Fehlschluss. Ändert natürlich nichts am Inhalt, der ist aktueller denn je.
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Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert
Marx lesen: Die wichtigsten Texte von Karl Marx für das 21. Jahrhundert von Robert Kurz (Taschenbuch - 20. Januar 2010)
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