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5.0 von 5 Sternen Das Buch der Saison
Sieben Jahre lang, so behauptet es wenigstens der Verlag, war Ilija Trojanow auf den Spuren vob Sir Richard Francis Burton (1821-1890) unterwegs. Herausgekommen ist im vergangenen Jahr ein Roman und - nun endlich auch - die packende Schilderung der Reise Trojanows durch Indien, Arabien, Afrika und (am Rande) Nordamerika.

Das Ganze beginnt reichlich...
Veröffentlicht am 9. Juni 2007 von Hans Zeiler

versus
10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenwillige Zusammenstellung
Für Burton- und Trojanowbegeisterte ganz knapp 4 Sterne.
Während der 'Weltensammler' (=WS) in seiner Perfektion jeder Kritik entzogen scheint, verwundern die geteilten Meinungen zum 'Nomaden' kaum. Die offizielle Kritik lobt i.d.R. mehr die üppige Ausstattung als den Inhalt des Buches. Auch die in meiner WS-Rezension genannte Studie Dr. Ruffs...
Veröffentlicht am 20. September 2007 von abraxas


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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Buch der Saison, 9. Juni 2007
Sieben Jahre lang, so behauptet es wenigstens der Verlag, war Ilija Trojanow auf den Spuren vob Sir Richard Francis Burton (1821-1890) unterwegs. Herausgekommen ist im vergangenen Jahr ein Roman und - nun endlich auch - die packende Schilderung der Reise Trojanows durch Indien, Arabien, Afrika und (am Rande) Nordamerika.

Das Ganze beginnt reichlich märchenhaft-skurril in einem Antiquariat im indischen Gebirgsort Shimla, wo Trojanow die Erstausgabe der Burtonschen Übersetzung von Tausendundeiner Nacht zu einem horrenden Preis erwirbt. Verbunden mit der Hoffnung auf weitere Informationen zu Burton. Was folgt ist eine Schnitzeljagd, eine bunte, wirre, fantstische, mitreißende Abfolge von Begegnungen und Erlebnissen, immer wieder unterbrochen von Eindrücken Burtons, der ca. 150 Jahre zuvor dieselben Gegenden bereist hatte.

Trojanow gelingt es meisterlich, die Faszination, die von der Figur Burtons ausgeht, mit der Faszination der Reise zu verbinden. Herauskommt ein Reisebuch der ganz besonderen Art, das in der Intensität der Beschreibung, an der Genauigkeit des Blicks und an der Leichtigkeit der Sprache seinesgleichen sucht. Für mich das Buch der Saison.
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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannende Literatur auf den Spuren eines Lebemannes, 24. Januar 2009
Autor: Ilija Trojanow entstammt einer bulgarischen Familie, die 1971 über Jugoslawien und Italien in die Bundesrepublik Deutschland floh, wo sie Politisches Asyl erhielt. Er ist seit 2002 Mitglied des P.E.N-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland. Im November 2007 war Trojanow im Rahmen der Tübinger Poetik-Dozentur Dozent an der Universität Tübingen.

Trojanow berichtet über den exzentrischen Lebemann Sir Richard Francis Burton und verfolgt auf seinen eigenen Reisen dessen Spuren. Trojanow schreibt:' Wenn wir heute über Bräuche oder Stämme oder Kasten sprechen, denken wir innerhalb von Paradigmen ' oder widersetzen uns Ihnen-, die zu Lebzeiten von Richard Francis Burton (1821 bis 1890) geprägt wurden.'

Wir erfahren durch die Reiseerlebnisse von Burton, der leidenschaftlich seine Umgebung erforschte, etwas über die Denk- und Lebensweise in Indien, Arabien, Afrika und Nordamerika. Die Berichte über Indien sind ein Schwerpunkt aber darüber hinaus wird dies ergänzt durch die Erlebnisse des Autors, der die Reise in den Neunzigern des letzten Jahrhunderts nachempfunden hat. Ein spannendes, lehrreiches Buch mit vielen Abbildungen, Zitaten und Buchquellen angereichert. Es ist Sachbuch mit Reiseerlebnissen, wie ein Roman geschrieben und dadurch nie langweilig. Man bekommt direkt Lust ebenfalls eine Reise in diese Länder zu starten, um in die Kulturen einzusteigen, die warscheinlich heute durch die Globalisierung stark leiden.
Für mich ist das Buch Literatur vom Feinsten und sehr zu empfehlen.
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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Eigenwillige Zusammenstellung, 20. September 2007
Für Burton- und Trojanowbegeisterte ganz knapp 4 Sterne.
Während der 'Weltensammler' (=WS) in seiner Perfektion jeder Kritik entzogen scheint, verwundern die geteilten Meinungen zum 'Nomaden' kaum. Die offizielle Kritik lobt i.d.R. mehr die üppige Ausstattung als den Inhalt des Buches. Auch die in meiner WS-Rezension genannte Studie Dr. Ruffs äußert sich dazu auffallend knapp und trägt manche Bedenken:
'Trojanows letztes Buch, Nomade auf vier Kontinenten, fällt allenfalls unter einen weiten Literaturbegriff, indem es Gattungen, Textsorten und Stile mischt, wobei indes die journalistischen überwiegen. Allerdings findet sich auch Experimentelles, indem z.B. häufig originale Satzteile Burtons mit solchen des Autors zu neuen Sätzen gefügt werden. So erweist sich einerseits, daß sich manche Verhältnisse zumal in Afrika seither kaum geändert haben, andererseits aber auch von hier, daß der Weltensammler eben kein historischer Roman ist. Manches aus den Vorarbeiten zum Roman schlägt sich hier nieder, dazu Erfahrungen des Verfassers. Leider blieben Fehler stehen, das Buch ist ungleichmäßig, auch findet man hier nicht die außerordentliche Disziplin des Romans. Lesenswert ist es allemal, doch für die Fragestellung nach der Hochliteratur eignet dieser Veröffentlichung derzeit wenig Bedeutung, wenn sie auch womöglich erste tastende Schritte in bisher unerprobte Richtungen setzt.'(Zitat)
Tatsächlich fügen sich die Bestandteile nicht immer nahtlos; im Indienteil sticht S. 43 ff. ein ungewohnt schwülstiger Stil heraus, die bei Burton vorfindliche Schnurre von der 'entführten Nonne' ist unglaubwürdig und offenbar eingewandert, kaum indisch. Überhaupt bringt der Teil weniger ein als manche Reportage des Autors, immerhin Etliches zu Burton. Die Vorgänge um das Antiquariat und die Büchersuche schmecken gar etwas nach fantasy. Von den ausufernden Fußnoten weiß man nicht, ob sie das Vorbild nachahmen oder parodistisch gemeint sind, weil da neben Wissenswertem öfter völlig Nebensächliches steht.
Die Reiseerlebnisse Trojanows werden die meisten weniger interessieren, weil sie nicht im entferntesten mit denen Burtons mithalten, der Nordamerika-Abschnitt z.B. ist schon peinlich unergiebig. Nur die Hadj fasziniert, allerdings zitiert sich der Autor da weitläufig selbst. Zu den Afrika-Klischees S. 349 der Medien hätte man einen zornigen Exkurs erwartet. Insgesamt meint man, daß das Buch übereilt auf den Markt kam, schon das falsche lat. Motto folgt einer Verlesung im Web... Vorwürfe, es ginge nur um Geld, sind bei einem Berufsschriftsteller unangebracht, der erst unlängst bekannter wurde, außerdem findet sich viel Nützliches von / zu Burton, was das Verständnis des WS erleichtern kann. Besonders der Abdruck von 'Kasidah' samt guter Übersetzung erlaubt tiefe Einblicke, und das kritische Literaturverzeichnis wurde bereits gelobt. Mit Sicherheit wollte Trojanow Material nachliefern, das die feine Balance des WS beschädigt hätte, und dafür kann man nicht dankbar genug sein: Dieses beispiellose Kunstwerk ist wohlfeil mit dem 'Nomaden' bezahlt. Immerhin übertrifft das Buch noch die meiste Literatur unserer Tage.
Wohldotierte Preise und andere Förderung sollten Trojanow vom journalistischen Geschäft nun weitgehend entbunden haben, man wird sehen und darf hoffen.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Etwas enttäuscht, 28. Dezember 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Eigentlich ein spannender Ansatz, diese Nachreise auf den Spuren von Burton. Allerdings empfinde ich einen schalen Nachgeschmack. Insgesamt wandelt Trojanow doch sehr in den Fußstapfen Burtons und seines eigenen Romans "Der Weltensammler", so das alles verschwimmt. Was ist Burton, was Trojanow? Denn die Texteinsprengsel und Übergänge von Burton (in grün gedruckt) sind ja auch von Trojanow ausgesucht, übersetzt, womöglich aus dem Zusammenhang gerissen.... Letztendlich wird das ganze ununterscheidbar. Wahrscheinlich ist das beabsichtigt, mir wäre mehr Distanz zwischen Autor und Thema aber doch lieber gewesen. Außerdem erhält der Leser, der sich von diesem Band mehr Fakten über die schillernde Figur Burtons erwartet, diese nicht. Nur in einigen Randbemerkungen, etwa in der Vorbereitung der Expedition durch Afrika mit Speke scheinen ein wenig Lebensumstände eines Burton hervor. Mehr Biografisches über Burton hätte mich doch sehr interessiert, das wäre sicherlich interessant gewesen, wahrscheinlich war das Trojanow aber zu profan.
Letzlich sehr ärgerlich für so einen aufwändig gestalteten Band: Völlig übertriebene typographische Spielereien an der Grenze des Unleserlichen; die Übertragung ins Deutsche von The Kazidah von Menno Aden: Klassizistische Antiqua in kursiv, das ganze Negativ auf Dunkelgrün, absolut scheußlich.
Bei der gesamten Gestaltung des Buches wäre weniger mehr gewesen: schlechte Duplex-Umsetzungen von Bildtafeln, übertriebene Einsprengsel und die überbordenden, meist uninteressanten Fußnoten, und zum Schluß auch noch ein unübersichtlicher Index.

Das ist der zweite Band der anderen Bibliothek bei Eichborn, wo mir solche Geschmacklosigkeiten untergekommen sind.
Einzig zu loben, da auch nicht mehr selbstverständlich: Beste buchbinderische Verarbeitung in handwerklich gut ausgeführter Fadenheftung.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend und anspruchsvoll, 3. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton (Audio CD)
'Nomade auf vier Kontinenten' eignet sich ziemlich gut als Hörbuch, denn die Geschichte wird aus zwei, sich abwechselnden Perspektiven erzählt: Trojanows Reiseerlebnisse in Indien, Mekka, Afrika und Nordamerika und Richard Burtons Erlebnisse an diesen Orten.
Ich hatte vorher noch kein Buch von Trojanow gelesen und kannte auch Sir Richard Burton nur vom Hörensagen.
Der Sprecher, Ulrich Noethen, liest beide Erlebnisberichte. Ich finde, dass er die Stimmung und Faszination beider Protagonisten sehr eindringlich und gut vermittelt, allerdings hätte man zur Abgrenzung der Perspektiven besser zwei Sprecher eingesetzt. Ich musste mich beim Hören erst einmal an den Perspektivwechsel gewöhnen.
Das ist allerdings auch der einzige Kritikpunkt, den ich an diesem Hörbuch habe. Denn das ganze ist keine langweilige Reisegeschichte, sondern eine Sammlung von spannenden Anekdoten und reichhaltigen Infos über die Länder und deren Kultur. Dabei gefällt mir Trojanows Erlebnisbericht eindeutig besser als Burtons Erzählperspektive. Für mich sind die Gegenwartsbeschreibungen der Länder einfach spannender und interessanter als die historischen Erlebnisse Burtons. Die CD eignet sich meiner Meinung nach für alle, die gerne Reiseliteratur lesen und hören, dem 08/15-Bestsellerleser ist der Stoff wahrscheinlich zu speziell. Nomade auf vier Kontinenten ist einfach keine Berieselung für nebenbei, denn Trojanow formuliert anspruchsvoll und auf sehr hohem sprachlichen Niveau. Trotzdem habe ich mich nie gelangweilt und wollte immer wissen, was der Autor auf seiner Reise auf den Spuren von Richard Burton als nächstes erlebt. Und das spricht ja für sich.
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5.0 von 5 Sternen Spannende Reise, 27. Februar 2014
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Dieses Buch ist eine wunderbare Ergänzung zum ""Weltensammler" von Ilja Trojanow, man kann einfach nicht aufhören und ist gleichzeitig traurig, wenn die Reise schon wieder zum Ende neigt...
Es ist auch ein schönes Geschenk für geistig Reisende!
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5.0 von 5 Sternen Nomade, 23. Juli 2013
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Wenn man etwas über andere Län der erfahren will, sollte man sich an Trojan ow orientieren, der sich auf die Begebenhei ten vor Ort, die Kultur, die Sprache und die Menschen einläßt und damit einen ausser ge wöhnlichen Einblick gewährt.
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4.0 von 5 Sternen Der Doppelpass geht auf, 28. Juni 2010
Von 
Etwas verschroben kommt der erste, der Indien-Teil, des Buches daher: Der Autor geht auf im Personenkult um die historische Gestalt von Francis Richard Burton. Indien erlangt Konturen lediglich als Fund- und Übergabeort antiquarischer Briefe und Erstausgaben von Burton-Schriften. Weltverbundener und lesenswert wird das Buch dort, wo Trojanow sich dem Land selbst ausgesetzt hat: als Hadsch-Pilger zu den heiligen islamischen Stätten, als Fußtourist durch Tansania. Da geht der Doppelpass mit den eingewebten, vor rund 140 Jahren verfassten Reiseaufzeichnungen von Burton wunderbar auf. Da wird klar, wie sehr sich die Welt in mancher Hinsicht geändert hat (und ändert) - und wie wenig in anderer. Die gewitzte Distanz, die der Autor zu kulturellen und religiösen Klischees hält, verbindet ihn mit Burton und schärft seinen Blick. Tipp: Ruhig auch die Zeit nehmen, um die eingeflochtene "Kasidah" von Burton im (alt)englischen Original oder in der deutschen Übersetzung im Arabien-Teil des Buches zu lesen. Eine dichte Ballade des Religions-Skeptizismus, die hundert Jahre später wohl auch ein Nihilist wie Sartre unterschrieben hätte.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Buch der Saison, 21. Juli 2007
Sieben Jahre lang, so behauptet es wenigstens der Verlag, war Ilija Trojanow auf den Spuren vob Sir Richard Francis Burton (1821-1890) unterwegs. Herausgekommen ist im vergangenen Jahr ein Roman und - nun endlich auch - die packende Schilderung der Reise Trojanows durch Indien, Arabien, Afrika und (am Rande) Nordamerika.
Das Ganze beginnt reichlich märchenhaft-skurril in einem Antiquariat im indischen Gebirgsort Shimla, wo Trojanow die Erstausgabe der Burtonschen Übersetzung von Tausendundeiner Nacht zu einem horrenden Preis erwirbt. Verbunden mit der Hoffnung auf weitere Informationen zu Burton. Was folgt ist eine Schnitzeljagd, eine bunte, wirre, fantstische, mitreißende Abfolge von Begegnungen und Erlebnissen, immer wieder unterbrochen von Eindrücken Burtons, der ca. 150 Jahre zuvor dieselben Gegenden bereist hatte.
Trojanow gelingt es meisterlich, die Faszination, die von der Figur Burtons ausgeht, mit der Faszination der Reise zu verbinden. Herauskommt ein Reisebuch der ganz besonderen Art, das in der Intensität der Beschreibung, an der Genauigkeit des Blicks und an der Leichtigkeit der Sprache seinesgleichen sucht. Für mich das Buch der Saison.
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen bunt und spannend, 27. Juli 2007
Das Buch ist ein echtes Füllhorn, eine bunte und spannend zusammengesetzte Mischung aus Originaltexten von Richard Burton und Reiseerlebnissen von Ilija Trojanow, noch dazu großartig gestaltet. Ich glaube übrigens nicht, dass Trojanow 'nur Geld machen will, indem er "Der Weltensammler" als Vehikel nutzt'. Ich war kürzlich auf einer Lesung, bei der er ein bisschen über die Entstehungsgeschichte erzählte. Offensichtlich sollten 'Der Weltensammler' und 'Nomade auf vier Kontinenten' ursprünglich mal gleichzeitig erscheinen. Trojanow hatte Hans Magnus Enzensberger von seinem Romanprojekt über Richard Francis Burton erzählt und dass er dafür nach Indien ziehen und nach Ostafrika etc. reisen würde. Da die Gegenwart in einem historischen Roman naturgemäß wenig Platz hat, schlug Enzensberger vor, Trojanow solle seine Recherche, seine Eindrücke und Erlebnisse in einen Reportageband fassen. So ist der 'Nomade auf vier Kontinenten' dann wohl auch in die Andere Bibliothek gekommen. Übrigens kann man beide Bücher durchaus unabhängig voneinander lesen. Aber wer das eine mag, wird auf das andere nicht verzichten wollen.
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Nomade auf vier Kontinenten. Auf den Spuren von Sir Richard Francis Burton
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