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Kundenrezensionen

17
4,8 von 5 Sternen
Essais: Erste moderne Gesamtübersetzung (Die Andere Bibliothek)
Format: Gebundene AusgabeÄndern
Preis:77,00 €+Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
Es sind keine revolutionären Texte, sondern die Reflexionen eines kritischen, weltlichen Geistes, eines Mannes aus dem Frankreich des 16. Jahrhunderts, der seine Gedanken in einem unkomplizierten, leicht lesbaren Stil, aufs Papier brachte.
Durch die Niederschrift der Essais, wollte Montaigne sich selbst besser kennenlernen und fand es wichtig, neben dem Zitieren von römischen Dichtern, auch über seine höchstpersönlichen Befindlichkeiten, wie z.B. seine Blähungen, die ihn in der Nacht überkamen, zu berichten.
Was dieses Werk so besonders und zeitlos macht, sind die kleinen, alltäglichen Dinge, ist das Menschliche, welches beschrieben wird, an das kein 'moderner' Philosoph des 19./20. Jhd. Gedanken verschwendet hat. Genau diese Dinge machen aber unser Leben aus.

Montaignes Essais begleiten mich seit meinem 17. Lebensjahr auf meinem Lebensweg, in den verschiedensten Herausgaben, auch auf allen meinen Reisen (Taschenbuch).
Sie üben eine meditative Wirkung auf mich aus.

Diese elegante Ausgabe ist für alle, die Montaignes Werk kennen, das non plus ultra.
Eine Kostbarkeit und Bereicherung für jede Bibliothek und daher auch ein ideales Geschenk für besondere Menschen.

Das Meisterstück eines Menschen, auf das er besonders stolz sein kann, ist, sinnvoll zu leben; alles übrige, wie regieren, Schätze sammeln, Bauten errichten, sind Nebensachen. (Essais III: "Über die Erfahrung")
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29 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 23. August 1999
Die "Essais" von Michel de Montaigne in der Eichborn-Ausgabe der "Anderen Bibliothek", herausgegeben von Hans Magnus Enzensberger ist ein echter Traum und das nicht nur wegen seiner hervorragenden Ausstattungen. Zunächst zum Erscheinungsbild des Buches: Es kommt in einem kräftigen blauen Leinen daher, auf schönem Papier gedruckt. Ich sage immer, für dieses Buch bräuchte man ein Steh- bzw. Lesepult, das ist viel zu schade für ein Regal! Und der Inhalt der Essais erstrahlt in neuer Übersetzung von Hans Stilett, die dem Original wohl näher kommt als die vorherigen. Die kurzen und manchmal längeren Traktate des Zeitgenossen des 16. Jahrhunderts haben auch heute nicht an Aktualität verloren. Obwohl eigentlich nur für den Freundeskreis des französischen Adeligen gedacht, haben die Essais über Jahrhunderte große und kleinere Geister beflügelt und durch ihre Kraft durch die Jahrhunderte hindurch nicht an Interesse verloren. Sie inspirieren und lassen den Leser neue, obwohl schon recht alte, Einsichten in die eigene Denkweise erfahren. So kann Montaigne glänzend weiter wirken und wird wohl nie an Aktualität verlieren. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Juli 2010
Montaigne zu lesen ist ein Vergnügen. Auch wenn solche Äußerungen immer sehr subjektiv sind, habe ich wenig gelesen, was mich so tief berührte und so umfangreich imformierte. Die Schreibart - dank des Übersetzers in Deutsch gut wiedergegeben - ist leicht und dennoch spannend, immer Lust auf Mehr machend. Wie gesagt, bei Übersetzungen sind wir immer auch auf die Kunst des Übersetzers angewiesen, aber Herr Stilett hat die Aufgabe gut gemeistert.
Montaigne war ein tiefsinniger Betrachter der Welt. Er gehört für mich zu den besten Philosophen des Abendlandes und seine Werke brauchen sich nicht hinter den großen Werken anderer Erdteile zu verstecken.
Die kleinen Schreibfehler tun dem Inhalt für mich keinen Abbruch und fallen nicht in meine Bewertung.
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 2. Juni 2005
Zunächst zum Äußeren - ein bibliophiles Buch, in blauen Leinen mit goldener Schrift und ein großzügiges Innenleben. Dieses wird unterstützt durch Texte in grossen Lettern, in Anfängen künstlerisch gestaltet. Eben für das Auge.
Zum Text: Was hat er nur alles gedacht, dieser M., als er in seinem Turm saß und nichts als schäumende Ideen niederschrieb mit einer Präzision in der Beobachtung und in der Beurteilung, dass wahre Philosophie des Alltäglichen sich nahe ins eigene Innere schleicht. Drei Bücher umfassen die Gedanken, jeweils mit bis zu 57 Essais. Sie beschreiben und beurteilen, besser sie laden ein zur Selbstreflexion der Dinge und Erfahrungen des Lebens, wie Freundschaft, Furcht, Erziehung oder einfach über Bücher. Sie bringen geschichtliches sowie philosophisches. Wer nicht weiter weiss in seinem Denken, wird sogar hier der Hilfe fündig, wenn Montaigne über die Selbstbehinderung des Urteilsvermögen schreibt. Es ist kein Buch, welches man nur so liesst. Es ist Begleiter am Schreibtisch, passend zur Hand und damit einladend zum spontanen Blättern und Lesen.
Ob es zu teuer ist? Der Inhalt ist auch in der billigen Version derselbe, aber er verdient es nach ca. 410 Jahren und fortdauernde Aktualität in besonderer Aufmachung den Leser zu erfreuen.
Die in seinem Vorwort aufgestellte Behauptung, "es gäbe keinen vernünftigen Grund, Muße für so einen nichtigen Gegenstand zu verwenden", wird am Ende feststellen, dass es Montaignes Koketterie war, die ihn dazu veranlasste. Denn die Widerlegung der Behauptung ist das Werk selbst.
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am 8. Januar 2013
Die Themenvielfalt der Essays von Michel de Montaigne ist schlicht überwältigend. Kaum ein Bereich des menschlichen Lebens der nicht thematisiert wird.
Einfach zurücklehnen und genießen!
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7 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 14. Februar 2003
ich liebe ihn, den michel! mein absolutes lieblingsbuch. ich lese schon 10 jahre daran/darin und es ist noch immer spannend, witzig, amüsant, unerwartet, geistreich, lehrreich... wie am ersten tag. und das beste: ich bin am selben tag geboren.
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4 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. Mai 2013
Ich war bereits im Besitz der dreibändigen, gebundenen Ausgabe im Schuber. Deren Format und die Aufmachung sind ideal bzw. wunderschön, die holprige Lesbarkeit ließ mich indes zusätzlich zur blauen Ausgabe in der neuen Übersetzung greifen.

Sie ist - wie die zuerst genannte Ausgabe - bibliophil, gar keine Frage. Und sie ist dank der Mühe von Hans Stilett deutlich angenehmer zu lesen.

Aber:

1. Hatte ich bei einer Schmuckausgabe einige Zeilen, etwa über die Mühen ihrer Entstehung, mit Zusatzinformationen erwartet.

2. Ist diese Ausgabe (von Format und Gewicht) SEHR unhandlich. Wie es ein Vorrezensent schon erwähnte, im Grunde ein Fall für ein Stehpult.

3. Ein ordentlicher Schuber gehört meines Erachtens zu einer solchen Ausgabe einfach dazu.

Den größten praktischen Vorteil der einbändigen Ausgabe sehe ich im Inhaltsverzeichnis, das auf einen Blick eine gute Übersicht gewährt. Was ich vor allem dann hilfreich finde, wenn mich ein besonderes Anliegen beschäftigt und ich also gezielt auf die Gedanken Montaignes zuzugreifen wünsche.

Fazit: Ich werde mir auch noch die dreibändige Taschenbuch-Ausgabe in der Übersetzung von Stilett (die ich mir als gebundene Version wünsche!) zulegen. Genau diese halte ich letztlich auch für den besten Kompromiss zwischen Lesbarkeit, Format (und damit häufiger Nutzung) sowie Preis.

Dass es keine dreibändige, gebundene Ausgabe in aktueller (gut lesbarer) Übersetzung gibt, empfinde ich als Jammer. Hätte ich vorab um die Nachteile der angebotenen gebundenen Ausgaben gewusst, ich hätte gleich zur (mir prinzipiell zu schlichten, und damit dem Inhalt der Essais eigentlich nicht würdigen) TB-Ausgabe gegriffen und mir einige Euronen gespart.

Letztendlich halte ich alle 3 Ausgaben lediglich für einen Kompromiss. Leider!
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 17. Februar 1999
Lange mußte man auf diese großartige Übersetzungen dieses, von messerscharfer Beobachtungsgabe zeugenden Buches warten. Und Hans Stillet enntäuscht die ausdauernde Leserschaft keineswegs. Ein Muß in jeder gut sortierten Bibliothek.
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5 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Dezember 1999
Mit ihm möchte ich ein Bier trinken gehen, in der Lounge herumlümmeln und über das Leben reden, über die Liebe, übers Reisen, über die Macht der Gewohnheit, über das männliche Glied, über die Erfahrung und vieles mehr. Michel de Montaigne ist mit seinen biegsamen Meinungen kein Kind seiner Zeit (1533 - 1592), sondern ein erfrischender Typ, der nicht nur der Form halber Tabus seiner Zeit durchbrach und lax über Allzumenschliches schrieb, sondern offensichtlich tatsächlich so drauf war: Menschlich - ohne verzwirbelte theologische oder philosophische Hirngespinste vorm klaren Blick auf die Welt, die wir alle teilen. Das ist phät, man! Der ist cool! Der ist hip! Unsterblich hip wie sonst nur der durchtriebene William Shakespeare. Lesen - oder auf 2 CDs von Otto Sander vorlesen lassen!
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0 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 9. September 2013
Das Buch ist wunderschön, oppulent fast und so schwer, dass man es nur für ein bis drei Essais auf den Knien halten kann. Aber da man es ohnehin genießen und nicht konsumieren sollte, ist das pro Tag auch ausreichend.
Ich mag den Schreibstil...dieses charmante Schwadronieren und Abkommen vom Erzählpfad, diese Aneinandereihung von zum Teil seltsam anmutenden Anekdoten und Beispielen, die seine Thesen und Gedanken untermauern sollen...
Er ist so betont uneitel, dass es schon fast wieder eitel anmutet...seine persönlichen Charakterzüge kommen immer durch, egal zu welchem Thema er sich auslässt und das macht für mich die Faszination aus. Er wirkt völlig autentisch und ist sich seiner Rolle, Position und Möglichkeiten völlig klar und bewusst. Dabei enthalten seine schillernden Erzählungen so viele weise Gedanken, die aber, und das mag ihn für Hobby-Philosophen wie mich mich attraktiv machen, sich nicht zu komplizierten Theorien versteigen.

Dennoch ist es keine leichte Kost - aber dieser Anstrengung sollte man sich meiner Meinung nach unterziehen. Ich freue mich auf jede meiner "blauen Stunden" mit Michel.
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