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42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Laßt uns wieder selbst denken!
In typischer Pollmer-Manier bekommt man in diesem Buch sogenannte, öffentlich anerkannten und von uns allen nachgebeteten "Wahrheiten" um die Ohren gehauen. Die ironische Art und Weise empfinde ich als herzerfrischend und die Aufteilung in in sich geschlossene kurze Artikel im Lexikonstiel verleitet dazu, einfach zu schmökern und genau die Artikel zu lesen, die...
Veröffentlicht am 17. September 2006 von Harribald

versus
131 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend
Also eigentlich bin ich ein echter Udo Pollmer Fan. Was der Mann so hinsichtlich Ernährung geschrieben hat ist wirklich sehr sehr gut und hoch spannend. Diese Buch ist aber eine echte Enttäuschung. Die Aussagen sind alle sehr flach, wiederholen sich ständig und es ist auch viel enthalten, was meiner Meinung nach eigentlich mit dem Thema gar nichts zu tun...
Am 23. September 2003 veröffentlicht


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131 von 147 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Enttäuschend, 23. September 2003
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung (Gebundene Ausgabe)
Also eigentlich bin ich ein echter Udo Pollmer Fan. Was der Mann so hinsichtlich Ernährung geschrieben hat ist wirklich sehr sehr gut und hoch spannend. Diese Buch ist aber eine echte Enttäuschung. Die Aussagen sind alle sehr flach, wiederholen sich ständig und es ist auch viel enthalten, was meiner Meinung nach eigentlich mit dem Thema gar nichts zu tun hat. Ich hatte so den Eindruck, das den Autoren - Pollmer hat noch zwei Co-Autoren - der Stoff fehlte und das Buch künstlich auf Länge gebracht worden ist. Ich hatte mir richtig fundierte Infos erhofft (beim Joggen ist das so und so, beim Inline Skaten gibt es folgende Nachteile, beim Ski-Fahren ist es...etc etc). Aber genaus solche Hinweise und Infos sind nicht enthalten. Während ich sonst nach den Pollmer-Büchern immer das Gefühl hatte so richtig etwas gelernt zu haben, ist das bei diesem Buch absolut nicht der Fall. Man legt es weg - und zuckt eigentlich nur relativ ratlos mit den Achseln.
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42 von 50 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Laßt uns wieder selbst denken!, 17. September 2006
In typischer Pollmer-Manier bekommt man in diesem Buch sogenannte, öffentlich anerkannten und von uns allen nachgebeteten "Wahrheiten" um die Ohren gehauen. Die ironische Art und Weise empfinde ich als herzerfrischend und die Aufteilung in in sich geschlossene kurze Artikel im Lexikonstiel verleitet dazu, einfach zu schmökern und genau die Artikel zu lesen, die einen interessieren.

Wer andere Bücher von Pollmer gelesen hat weiß ungefähr was ihn erwartet. Zunächst wird eine Behauptung aufgestellt um sie danach kritisch unter die Lupe zu nehmen. Da erfährt man schon mal, das Uhrzeitenschen wohl kaum joggend durch den Wald gelaufen sind - sie sind eher mal flott gegangen- im ungünstigsten Fall mußten Sie einen Sprint einlegen um einem Säbelzahntiger zu entkommen, welcher noch kein Frühstück hatte. Auch Krokodile und Schildkröten werden wohl kaum alt, weil sie heimlich in's Fittnesstudio rennen.

Was mir ein bisschen bei Pollmers Werken fehlt ist der Strich unter der Rechnung. Was soll die Konsequenz sein? Oder brauchen wir keine Konsequenz? Vielleicht möchte das Autorenteam unter Pollmer genau das. Das wir selbst DENKEN. Letztendlich muss man sich eine eigene Meinung bilden. Das konnte man aber bisher nicht - denn Industrie, DGE, Propheten und andere Heilsbringer beten uns (lt. Pollmer) unbewisene "Fakten" unablässig vor und machen und zu so Marionetten. Wir beten nach und hetzen uns durch den Wald, weil wir glauben es wäre ja ungemein gesund. Dabei wird auf individuelle Gegebenheiten meist nicht Rücksicht genommen. Gemäß dem Motte schiess der Sau einmal rechts und einmal links am Kopf vorbei, ist sie statstisch tot zeigt Pollmer, mit welchen Mitteln Statistiken erstellt werden, deren Wahrheitsgehalt zumindest stark angezweifelt werden kann.

Sicher bewegen wir uns weniger, da uns die Maschinen einen Haufen Arbeit abnimmt. Aber deswegen muss man nicht ins Fitnessstudio rennen, sondern in der Woche durch z.B spazieren gehen ein angemessenes Maß an Bewegung zu bekommen, denn das meine ich zwischen den Zeilen zu lesen: Bewegung im Prinzip ok - aber Spaß solls machen und wer auf den eigenen Körper hört, kommt auf natürliche Weise zu Bewegung jenseits von Marathon Wahn und Hardcore Studio. Wir sind auch "SäugeTIERE" - aber kein Tier - auch nicht im Zoo bewegt sich mehr als es Spaß macht oder notwendig ist, während wir uns z.T. mit Fitnessprgrammen quälen. Ich habe jedenfalls noch keinen Elephanten mit Stirnband und Pulsuhr einen Dauerlauf machen sehen. Generell sollte wir unsere in der kurzen Zeit enstandene Lebensweise mit der vergleichen, die uns früher in Millionen von Jahren am Leben erhielt. Und aufhören, jeden Lebensbereich, vom denken bis hin zum essen immer wieder unter nutzlose Reglements zu stellen, die den Spaß am Leben irgendwann ganz nehmen.

Ich glaube generell, dass wir wieder mehr Fragen sollten, wer hinter welcher Empfehlung steckt. Oft sind es industrielle Interessen...
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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Typisch Pollmer, 28. August 2010
Von 
Mirko Guldner (Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Typisch Pollmer: Licht und Schatten nahe beieinander!

Da schon viel über das Buch geschrieben wurde, hier nur stichpunktartige Kommentare:

Pro:
* Das Buch enthält sehr viele Informationen.
* Es werden tatsächlich viele "Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten" aufgezeigt.
* Viele Informationen sind in der Tat erhellend, z.B. wie bei Studien mit dem selben Zahlenmaterial, je nach Auswertemethoden völlig unterschiedlich Schlußfolgerungen "belegt" werden können.
* Die besprochenen Aspekte sind gut begründet und mit Quellen und Literaturhinweisen unterlegt.
* Unabhängig davon, ob die Autoren recht haben: Es wird aufgezeigt, dass man vieles wohlbegründet auch anders sehen kann.
* Gut geschrieben, verständlich und nachvollziehbar.

Contra:
* Kein Gesamtzusammenhang, sondern einzelne Artikel mit eher willkürlicher Stichwortzuordnung für alphabetische Sortierung.
* Die einzelnen Artikel behandeln einseitig den Aspekt, der gerade beleuchtet werden soll; Vollständigkeit und Ausgewogenheit wird gar nicht erst versucht!
* Tendenziell negative Haltung zu Sport; keine Differenzierung.

Sonstiges (ohne Pro/Contra-Bewertung):
* Überschneidungen mit anderen Pollmer-Büchern.
* Kein "Fazit", keine Schlussfolgerungen. Der Leser bekommt Informationsbrocken hingeworfen und muss selbst sehen, was er daraus macht!
* Es geht wirklich nur um Themen bei denen es "Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten" gibt, anders gesagt: Themen bei denen die Autoren in irgendeiner Form widersprechen können. Daher darf man natürlich kein umfassendes Buch über Fitness erwarten.

Mein Fazit: Man muss den Titel des Buches ernst nehmen: Er verspricht keine umfassende und ausgewogene Abhandlung zum Thema Fitness! Allgemein: Wer zu den Themen Sport und Ernährung nur Pollmer-Bücher liest, ist unvollständig und einseitig informiert; wer sie nicht liest möglicherweise ebenso. Dieses Buch ist nur _ein_ Beitrag zur umfassenderen Meinungsbildung - aber ein sehr wertvoller. Dass man nicht alles wörtlich für die endgültige Weisheit nehmen sollte, versteht sich von selbst.
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34 von 43 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Eigentlich sollte dieses Buch Pflichtlektüre..., 20. April 2005
Von Ein Kunde
... für alle sein, vor allem die Wiedereinsteiger! (Herztod lässt grüßen)
Natürlich stößt so ein kritischer Band in einer Zeit, in der Sport/Fitness etc. den Status einer Religion erreicht hat, nicht überall auf Gegenliebe, was man ja auch an einigen Rezensionen hier sehen kann.
Aber wenn ich überlege, was ich schon für einen Quatsch und Unsinn im Zusammenhang mit Sport gelesen und gehört habe, dann ist dieses Buch geradezu eine Wohltat, ein „endlich sagt jemand mal wie es ist" Erlebnis erster Güte.
Selbst wenn von den vielen Thesen und Artikeln (saubere Quellenangabe ist bei Udo Pollmer schon immer Pflicht gewesen) tatsächlich der eine oder andere nicht zutreffend sein sollte, so ist das Buch als Gesamtwerk jeden Cent wert, den es gekostet hat!
PS. Ja, ich treibe Sport, aber weil er Spaß macht, und nicht um zu ....
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29 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen kritisch und "in Frage stellend", 5. April 2007
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung (Gebundene Ausgabe)
Kennen Sie die folgenden Alltagsweisheiten? Wer Sport treibt, lebt gesünder und nimmt ab. Energy-Drinks bringen die verbrauchte Energie zurück. Sport verhindert Drogensucht, wer regelmäßig trainiert, verringert das Herzinfarkt-Risiko. Der Mensch braucht Sonne, um gesund zu bleiben. Und gegen die UV-Strahlen helfen ihm Sonnenschutzcremes." Von solchen und vielen anderen zentralen Begriffen, Themen und Legenden aus dem Umfeld des neueren Fitness-, Anti-Aging und Gesundheitsmarktes ist in diesem Lexikon die Rede. Die Autoren, ein Ernährungsspezialist, eine Biologin und ein Allgemeinmediziner bürsten allerdings mächtig gegen den Strich, denn sie beleuchten die Schlüsselbegriffe unserer Fitnesskultur überaus skeptisch. Sie beginnen bereits im Klappentext ihres Buches mit dem Aufzählen solcher Alltagsweisheiten (siehe oben), behaupten dann aber sogleich, dass das alles nicht wahr ist. Anders ausgedrückt, alles Legenden und Aberglauben, Sport ist keinesfalls ein Standardrezept für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden! Das provoziert natürlich und macht neugierig, vor allem wenn man bereits beim ersten Durchblättern der insgesamt 97 Abhandlungen auf bekannte Themen stößt (z.B. Body-Building; Conconi-Test; Ernährung; Kalorienverbrauch oder das Konstrukt einer mentalen Fitness). Mutig, mutig - kann man da nur sagen, denn die Autoren scheinen sich in der Rolle der Querdenker unter dem Dach der wissenschaftlichen Gesundheits-, Sport- und Fitnessgemeinde wohl zu fühlen, denn sie stellen in den 2 bis 15 Seiten umfassenden Lexikonartikeln ausschließlich skeptische Wissenshintergründe zusammen. Sie versuchen mit der durch Wissenschaft und modernes Gesundheitsmanagement lancierten einheitlichen Lebensweise und den schlichten Verhaltens- und Lebenstipps der Fitnessindustrie aufzuräumen und zwar so dass einem als Sportler mitunter Angst und Bange wird. Aus diesem Grund wird vielen Lesern mit der Lektüre dieses Buches zweifelsohne eine gehörige Portion Mut abverlangt. Vor allem denjenigen, die auf die Segnungen des gegenwärtigen Fitness-, Anti-Aging oder Gesundheitsbooms schwören und ihre Lebens- und Trainingsplanung nach derart selbstverständlich klingenden Alltagsweisheiten gestalten, mit denen die Aufzählung des Klappentextes beginnt. Wer aber diese Hürde genommen hat und bereit ist über die vielen Selbstverständlichkeiten seines Fitnesskonzepts nachzudenken, für den ist dieses kritische Buch eine spannende Fundgrube. Auch wenn man der einseitig skeptischen Haltung der Verfasser aufgrund der Kenntnis anderer Wissenshintergründe und Zusammenhänge nicht immer folgen mag, so weckt das Buch doch mindestens den Anspruch, dass wir in unserer Gesundheits- und Fitnessforschung vermehrt auch auf die Befunde eingehen müssen, die nicht zu den Interessen der Fitnessindustrie passen bevor wir daraus Handlungsempfehlungen ableiten. Fazit: Fitness - Hohe Erwartungen an einen schwachen Begriff!
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15 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen No body is perfect, 2. September 2006
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Eine Kostprobe aus dem Irrtümer-Lexikon:
- Wer Sport treibt, lebt gesünder und nimmt ab
- Sport verhindert Drogensucht
- Energy-Drinks bringen die verbrauchte Energie zurück
- Mit Hormonen und Cremes kann das Altern verzögert werden
- Wer hungert, lebt länger

Pollmer arbeitet in allen seinen Büchern darauf hin, dass die Menschen wieder mehr Natürlichkeit leben sollen. Er plädiert für eine natürliche Ernährung statt erzwungene Diäten (siehe "Prost Mahlzeit. Krank durch gesunde Ernährung"), und in diesem Buch für "Wohlfühlen statt Leistungszwang, Bewegungs-Terror und Wellness-Hysterie". Die in den Medien vorgegebenen perfekten Körper sieht er als unnatürliche Zielvorgabe, insbesondere, da sie oft nur durch "Spritzen, Pülverchen und Fettabsaugung" erreicht würden. Manche bekannten Theorien werden im Detail durchaus bestätigt, nur sind der Öffentlichkeit die oft gravierenden Nachteile nicht bekannt. Wer sich dauerhaft zu etwas zwingen muss, um irgendwelchen Modeidealen, Diäten und Sporttrends zu folgen, arbeitet laut Pollmer gegen seinen Körper und lebt oft eher ungesund. So wären viele einstige Bodybuilder-Stars heute menschliche Wracks.

Im Buch sind die vielen Stichworte leider alphabetisch statt thematisch geordnet. Dadurch werden ähnliche und zusammenhängende Sachverhalte unnötig auseinander gerissen. Insgesamt ist es eine interessante Informationsquelle mit guter Recherche und eine provokante Gegenposition.
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35 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Das Ende der Legende, 11. September 2005
Unser Zeitalter unterscheidet sich in einem Punkt nicht vom Mittelalter: Auch heutzutage tingeln die Scharlatane durch die Gegend und machen den Menschen Angst, dass dies und jenes Gift sei und das Leben nur durch den Erwerb dieser oder jener Produkte zu retten sei. Nur zu gern glauben wir den Heilsversprechungen, solange sie nur bezahlt und nicht gelebt werden müssen. Pollmer setzt nun gegen den Glauben das Wissen. Und dabei wird, nicht ganz unpolemisch formuliert, klar: Der Mensch weiß ziemlich wenig. Statistik ist die mathematische Variante der Lüge, jede Firma, jede Interessengruppe präsentiert die Zahlen so, dass es für ihre Vorhaben günstig aussieht. Auch ich glaubte den Versprechungen, wonach Jogger gesünder und länger leben als Sofapupser. Bis ich, nicht von Pollmer, erfuhr, wie jung die Jogger-Päpste und -Promoter gestorben sind. Unsere Vorfahren brauchten keinen Sport, die haben sich auch so kaputt gerackert. Das soll uns natürlich nicht passieren, dafür rennen wir uns nun die Seele aus dem Leib, lassen uns Gewichte auf die Füße fallen, ernähren uns entsprechend teuer, und kein Mensch kann wirklich vorhersagen, wie sich das alles auswirkt. Das ist vielleicht die tiefere Erkenntnis des Buches: Immer handelt es sich um Wahrscheinlichkeiten, für die einzelne Person gab und gibt es keine Sicherheit, wie sich Sport oder gesunde Ernährung auswirken wird. Für Leser, die lieber glauben als nachzudenken, keine gute Lektüre. Andererseits lebe ich nun gelassener, wenn ich mich mit meinem Rennrad den Berg hoch quäle. Ich bin mir nun sicher, dass ich deswegen nicht länger leben werde; aber ich habe Spaß daran, und hetzte nicht mehr meiner Jugend hinterher. Eine klare Sicht auf die Dinge ersetzt den Therapeuten.
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28 von 36 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Einleuchtend, 2. Februar 2007
Auch wenn dem Lexikon eine "Generalverdammung" des Sports unterstellt wird - dieser Vorwurf trifft nicht zu!

Die Autoren finden Sport nämlich durchaus in Ordnung - allerdings nur, wenn er mit Freude getrieben wird. Hier ein paar Zitate: "Ebensowenig wie man beim Einsteigen ins Auto ständig an die Möglichkeit eines Verkehrsunfalls denken sollte, sollten sich begeisterte Sportler durch den Gedanken an den plötzlichen Herztod den Spaß an ihrem Hobby nehmen lassen. Aber die Sportprotagonisten sollten aufhören, die Legende vom Sport als Medikament zu verbreiten." Oder: "Ebensowenig soll sich der passionierte Langläufer, der jeden Tag mit Wonne seine Runden dreht, davon abhalten lassen. Nur von einem kann sicher nicht gesprochen werden: von einem wissenschaftlich belegten Nutzen von Sport auf die Herzgesundheit." Und: "Es soll Menschen geben, die (...) Sport treiben, weil (...) ihnen die Bewegung Spaß macht (...). Ihnen seien ihre Aktivitäten von Herzen gegönnt - gleichgültig, ob ihre Sportart als besonders gesund gilt oder ob sie nachher mit Meniskusschaden im Krankenhaus liegen."

Die Autoren lehnen nicht den Sport an sich ab, sondern 1. die Behauptung, Sport sei gesund, 2. die Behauptung, jeder sei trainierbar und 3. - konsequenterweise - den Zwang zum Sporttreiben.

Es duerfte doch jedem schon mal aufgefallen sein, dass sporttreibende Mitmeschen nicht seltener krank sind als Sportmuffel! Ich kenne jedenfalls genug Beispiele - bin selbst bekennende Stubenhockerin, aber so gut wie nie krank.

Ebenso muesste jeder selbst merken - ohne dieses Lexikon -, dass manche Leute (zähle mich selbst auch dazu) schon von Geburt an hoffnungslos unsportlich sind. manch einer kommt mit 2 linken Händen auf die Welt, ebenso wie ein anderer vollkommen unmusikalisch ist.

Besonders gefallen hat mir das Zitat von Henry Ford, ueber das sich jeder Sporthasser freuen wird: "Leibesuebungen sind Unsinn - unnötig, wenn man gesund ist, und unangebracht, wenn man krank ist!"
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
1.0 von 5 Sternen nein, Danke!, 21. November 2011
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
ich erhoffte mir mit diesem Buch Irrtümer, welche in Fitnessstudios und Laufgruppen ja einfach nicht weg zu kriegen sind, einleuchtend und vor allem wissenschaftlich fundiert wegargumantieren zu können. Stattdessen fliegen mir Statistikjonglierergebnisse nach dem Motto:

2 Stunden fernsehen auf der Couch ist nur halb so verletzungsriskant wie ein 1/2 stündiger Lauf!

um die Ohren.

Insgesamt entsteht der Eindruck, die Autoren wollten nur ein "Anti-Sport-Buch" schreiben. Auf bisherige (Pro-Sport) Studien und Statistiken wird nur eingegangen, wenn man diese verdreht für die eigene Argumentation verwenden kann.

Eine kritische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit einem Thema sieht für mich anders aus.

Das klare Urteil des Buches (lt. Amazonbeschreibung): "Die Versuche, den Beweis zu führen, dass länger oder gesünder lebt, wer sich 'bewusst' ernährt und Schweiß vergießt, sind kläglich gescheitert." wurde schon (bzgl. des alterns) in einer Zwillingsstudie widerlegt! (Welt-Online im Juli 2008).

Ohne Frage wird seitens der Fitnessindustrie mit dem Fitnesswahn und dem daraus resultierenden Aberglauben viel Geld gemacht, aber dieses Buch räumt nicht mit Halbwahrheiten auf, sondern fügt noch ein paar hinzu.

Schade ums Geld.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hört auf mit dem Gesundheitsbwahn, 13. Juni 2013
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung (Gebundene Ausgabe)
Als Gesundheitsgeschädigter ging mir eine mittlere Lampenfabrik auf. Ich bin wie um mein Leben gerannt (Volksläufe, Marathon) und erlitt einen Schlaganfall und laboriere seit 3 Jahren am Vorhofflimmern. Ich kann allen Möchtegern-Sportlern zu diesem Buch raten, aber lest es rechtzeitig!
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Lexikon der Fitness-Irrtümer: Mißverständnisse, Fehlinterpretationen und Halbwahrheiten von Aerobic bis Zerrung
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