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51 Rezensionen
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Durchschnittliche Kundenbewertung
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Dramatische Erotik die auf die Psyche schlägt,
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium. (Taschenbuch)
Barry ist nach dem Tod seiner großen Liebe anders. Er überlebt den gemeinsamen Unfall und entgeht nur knapp einer Querschnittslähmung. Allein in seiner Wohnung beobachtet er das Nachbarhaus. Als June in "das Aquarium" gegenüber einzieht beginnt eine eigenartige Beziehung zwischen den beiden. Per e-mail erzählt sie Barry ihre (manchmal fast ekligen) sexuellen Wünsche und Traumata. Barry fühlt sich für die im Rollstuhl sitzende June verantworlich, denn wie sich herausstellt haben sie ein ähnliches Schicksal. Zum eine gibt June Barry Kraft, ihre Geschichte schlägt ihm jedoch auch auf die Psyche, die aufgrund diverser Zwischenfälle schon sehr angeknackst ist. Als sich dann die ganze Situation ändert, sogar doppelt und dreifach, kommt es zu einem spannenden Ende, wobei man so manches mal die Normalität Barrys bezweifelt. Ein Buch, was ich so noch nicht gelesen habe. Hoch erotisch bis teilweise pervers, mit spannenden Wendungen und interessanten Einblicken in die menschlichen Vorlieben und psychischen Verwirrungen.Insgesamt bekommt es 4 Sterne.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erotik mit einer gelähmte Frau?,
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium (Gebundene Ausgabe)
„Ich war nach dem Unfall ein anderer Mensch. Meine Freundschaften gingen an Textmangel ein." So beginnt der neue erotisch-voyeuristische Roman „Das Aquarium" von Thommie Bayer.Als die junge, schöne, aber auch gelähmte Frau in die gegenüber liegende Wohnung mit großer Fensterfront einzieht, ist der in seiner selbstgewählten Einsamkeit lebende Barry fasziniert von dieser und beobachtet, wie sie ihr Leben meistert. Aus seiner ab diesem Zeitpunkt im Halbdunklen liegende Wohnung schaut er ihr zu, wie sie ihren Oberkörper trainiert, wie sie schreibt, ißt und schläft. Barry richtet sein Leben nach ihrem Tagesablauf und bewundert, wie sie ihr Leben ohne Hilfe meistert. Er will ihr zur Seite stehen, doch als sie ihn tatsächlich braucht, mißlingt ihm dies. Er macht sich Vorwürfe und als sie an ihre Wand ihre E-Mail-Adresse in roten dicken Buchstaben schreibt, verändert sich die Geschichte. Er ist nicht mehr nur Beobachter, sondern wird auch ihr unsichtbarer Freund. June berichtet ihm die außergewöhnliche Geschichte ihres Lebens, die zudem erotisch und abgründig zu sein scheint. Schrittweise verwickelt sie ihn in ein bizarres Spiel zwischen Traum und Wirklichkeit. Von Sehnsucht, Begierde, Leidenschaft, Hingabe bis hin zur Selbstaufgabe in Vergangenheit und Zukunft werden beide bestimmt. Gleichzeitig versucht Barry sein Leben wieder unter Kontrolle zu bekommen, denn auch ihn plagen Erinnerungen an seinen Unfall und seiner einzigen, jedoch nur zwei Tage andauernden Liebe. Auf der Suche nach der Erfüllung verstricken sich beide in ein ungewöhnliches Spiel der Gefühle. Mit vielen Wendungen im Roman wird eine Geschichte offenbart, in der nichts ist, wie es scheint, und nichts bleibt, wie es war. Der Leser wird überrascht und durch die klare Schreibweise des Autors gefesselt. Der Roman enthält keine Unterteilungen in Kapitel, sondern Vergangenheit, Zukunft, Realität, Traum und vieles mehr sind durch Klammeraffen (@) getrennt, so daß es ein schnelles Lesen garantiert. Der Roman ist aus der Ich-Perspektive des Barrys geschrieben. Thommie Bayer versteht es, mit den unterschiedlichsten Gefühlsebenen zu jonglieren. Es ist ein empfehlenswerter Roman, den man nicht aus der Hand legen kann, denn nichts ist, wie es scheint, und nichts bleibt, wie es war. Bis auf wenige Veränderung ist das Hörbuch sehr nah an den Roman angelegt. Hierbei gibt es ein Wechselspiel zwischen den Sprechern Anna Thalbach, die der June ihre Stimme gibt, und Bernd Michael Lade, der den Barry verkörpert. Beide können durch ihre Stimmen, Intonation und ihrer eigenen Rhythmik dem Roman bzw. Hörbuch eine Realität und Wirklichkeit vermitteln. Auch dieses ist zu empfehlen. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Gut, wie erwartet...,
Von Amazon bestätigter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium: Roman (Taschenbuch)
Dieses Werk von T. Bayer hat ja nun schon ein paar Jahre auf dem Buckel und bedarf im Prinzip keiner Rezension mehr.Allerdings tun diese Jahre der Qualität keinen Abbruch. Der Roman ist einfach schön zu lesen, auch wenn die Kommunikation durch Internet und Chatprogramme längst Alltag geworden ist und nicht etwas "Besonderes" wie es im Roman Aquarium erscheint. Über das Ende ließe sich streiten, aber wer möchte schon streiten bei so einen insgesamt gelungenen Roman. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
15 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Ein sehr schoenes, gefuehlvolles Buch,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium (Gebundene Ausgabe)
Ein Mann kommt durch einen Unfall vom Lebensweg ab. Bei dem Unfall stirbt eine Frau, die er eigentlich erst kurze Zeit kennt, in die er sich aber unsterblich verliebt hat. Die zarten Liebesszenen und die Gespraeche zwischen beiden sind die wohl schoensten Momente in diesem Buch.Das Buch ist stark auf Gefuehlsmomente hin geschrieben, die traurig oder schoen sind, manche Moment sind gut mit Humor abgefedert. Expliziter Sex, Tod, Musik, zerstoerte Traeume und zwei Menschen vor der Neudefinition ihres Lebens, Beziehungsaengste - Stichwoerter des Zeitgeistes verbunden. Ich habe es mit einiger Spannung gelesen, vor allem am Anfang, die zu ausfuehrlich geschilderte sexuelle Bindung der beiden hat mich gestoert, es wird zeitweise ausfuehrlich nichts Neues gesagt und nichts erklaert. Ein teilweise wirklich sehr schoen und gut geschriebenes Buch in einer klaren Sprache, auch wenn manches gewollt und zu stark auf gefuehlsstarke Momente hin ohne viel Erklaerung aus dem "Jetzt" erzaehlt wird. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Erotisch knisternde Spannung,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium. (Taschenbuch)
Der erste erotische Roman, den ich gelesen habe und ich wurde nicht enttäuscht.Thomas Bayer schafft es mit "Das Aquarium", auch ohne genau ins Detail zu gehen und ausschweifenden Sex zu beschreiben, eine erotische Spannung zu erzeugen. Das Buch hält bis zur letzten Seite immer wieder Überraschungen parat. Und jeder, der selbst einmal eine Bindung zu einem Menschen über das Internet eingegangen ist, wird nachempfinden können, was in Barry und June vorgeht. Auf jeden Fall empfehlenswert für jemanden, der nicht nur das Offensichtliche mag, sondern auch gern die eigene Phantasie ins Spiel bringt! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
9 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
Einfach nur atemberaubend!,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch ist einfach spitze! Es ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und absolut fesselnd.Die Geschichte hat ein paar echte "Hammer"-Wendungen und steigert sich zu einem sehr überraschenden Ende hin. Das erstaunlichste an der Storyline ist, das sie als voyeuristische Erzählung beginnt, dann sich zu einer Liebesgeschichte entwickelt und dann nahtlos in einen echten Thriller übergeht, ohne dabei irgendwie konstruiert zu wirken. Einfach wahnsinn! Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen
Unentschlossen,
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium. (Taschenbuch)
'Das Aquarium' lässt mich ein wenig zerrissen zurück. Was habe ich da eigentlich gerade gelesen? Einen erotischen Roman? Einen Krimi? Eine Liebesgeschichte? Eine Mischung aus allem? Egal, was es war, es hat mich zwei Tage lang gefesselt und mich den Text quasi an einem Stück herunterlesen lesen. Immer, wenn ich dachte, dass ich nun weiß, wie der Hase läuft, nahm der Plot eine erneute überraschende Wendung, so dass ich es selten schaffte, das Buch aus der Hand zu legen.Ein wirklich guter Roman ist 'Das Aquarium' dennoch nicht, denn zu viele negative Aspekte haben mein Lesevergnügen deutlich getrübt: 1. Die Hauptperson Barry erscheint mir für einen 46-jährigen ziemlich unglaubwürdig, da er sich eher benimmt wie jemand mit Mitte 20. Eine Kurzzeitbekanntschaft mit einer fast 20 Jahre jüngeren Frau bringt ihn fast um den Verstand, und er bildet sich ernsthaft ein, die Liebe seines Lebens verloren zu haben. Trotzdem bändelt er per E-Mail recht schnell mit einer anderen, wiederum sehr viel jüngeren Frau an. 2. Die Namen wirken bemüht cool. Bernhard wird zu Barry (was ich für einen Mann seines Alters eher etwas peinlich finde), Sandra nennt sich Sharii und Barrys neue Flamme heißt aufgrund eines amerikanischen Elternteils June. Für meinen Geschmack wirkte diese Namenswahl sehr aufgesetzt. 3. Die E-Mails und Chat-Nachrichten zwischen Barry und June wiederholen sich inhaltlich zunehmend. Immer geht es um 'Vertraust du mir?' und 'Erzähl mir deine Geschichte', was auf Dauer etwas ermüdend wirkt. 4. Zum Teil wirkt der Plot arg an den Haaren herbeigezogen. Die aufgebaute (Schein-)Parallelität zwischen Barrys und Junes Schicksalen war sehr hölzern konstruiert, genauso wie die bereits oben erwähnte Tatsache, dass Barry zwar mit einem Fingerschnipsen über eine 11-jährige Beziehung hinwegkommt, aber seiner Zufallsbekanntschaft ewig hinterher trauert. Kleinere Faux Pas sind die Tatsache, dass Barry für das Lesen einer E-Mail plötzlich genauso lange braucht wie June für das Verfassen derselben oder der sinnlose Einbau des Nebenplots um eine aufdringliche Psychologin und ihren Patienten. Tut nicht weh, irritiert beim Lesen aber etwas. 5. Obwohl Bayer die meiste Zeit über einen nüchternen und sachlichen Erzählton anschlägt, gleitet er manchmal sehr ins Kitschige ab, z.B. wenn Barry plötzlich nur noch weiße Autos fahren will (selbst Mietwagen!), weil Sharii eine Analogie zum Prinzen auf dem weißen Pferd gezogen hat. 6. Für einen erotischen Roman fand ich die in ausreichender Zahl vorhandenen Sexszenen seltsam steril und unerotisch. Entweder ging es um gefühllosen Sex und Triebbefriedigung oder das Ausspielen von Macht und Überlegenheit. Vielleicht sind Männer für diese Art der Erotik aber auch aufgeschlossener als Frauen. Fazit: Ein gut wegzulesender Roman für schwül-warme Sommernächte, aber nichts was den Leser länger beschäftigt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
Das Aquarium,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium (Gebundene Ausgabe)
Barry erzählt von Sharii, in die er sich verliebt hat, dabei gab es eigentlich gar nicht genug Zeit, um sich richtig zu verlieben. Er ist es trotzdem, sie wollen nach Florenz verreisen, als es passiert. Sharii stirbt bei einem Verkehrsunfall und Barry ist lange Zeit im Krankenhaus. Als er wieder nach Hause kommt, ist er verändert, aber es ist eher eine innere Veränderung ohne Jammern und ohne Klagen. Barry igelt sich in seiner Wohnung ein und wartet darauf, das etwas passiert, das sich etwas ändert, während er im Haus gegenüber durch die Fenster den Menschen beim Leben zuschaut.Ändern tut sich etwas in Form von June, die genau in die Wohnung gegenüber einzieht, er nennt die Wohnung “Das Aquarium”, wegen den Farben. June sitzt im Rollstuhl, sie fasziniert ihn, sie lebt alleine und scheint zurechtzukommen. Er denkt, sie bemerkt ihn nicht, aber das tut sie, denn eines Tages schreibt sie ihre eMailadresse an ihre Wand und sie fangen an, sich eMails zu schreiben. June erzählt ihre Geschichte, die hauptsächlich von Sex, New York und ihrem Vater handelt. Das hier ist eine Geschichte, die fasziniert, die auch ein wenig krank ist, die mutig ist und an der mich einzig das aprubte Ende gestört hat. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen
So was hatte ich noch nie gelesen,
Von
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium: Roman (Taschenbuch)
Ich möchte eigentlich nicht über den Inhalt des Buches referieren. Jedes Vorwegnehmen eines der Bestandteile würde die Geschichte beschädigen. Dass ein gutsituierter Tontechniker eine im Rollstuhl sitzende junge Frau in der Wohnung gegenüber beobachtet und dabei leicht voyeuristische Erlebnisse hat, ist der Haupthandlungsstrang, dem aber das persönliche Schicksal der beiden Protagonisten zu Grunde liegt.Gleich vorweg: ich empfand die erotischen Szenen nicht als erotisch, aber auch nicht als abstoßend oder überzogen. Das Buch ist sicher keine Männerphantasie (außer, dass die Frau erheblich jünger ist als der Mann). Manches war nicht sehr glaubwürdig, beispielsweise die Zeit, die Barry zum Lesen von Junes Lebensgeschichte braucht, oder die finanziellen Verhältnisse beider Seiten. Und das Ende hatte ich mir ebenfalls anders vorgestellt - das ist das Einzige, was den Lesegenuss um einen kompletten Stern schmälert. Das Ende kommt zu plötzlich und passt irgendwie nicht zum Grundton des Romans. Aber sonst - was für eine Geschichte! Was für eine Seelenqual! Der Autor spielt auf der Klaviatur der ganz großen Gefühle, ohne das Wort Liebe jemals in den Mund zu nehmen. Großes Kino - hat mich sehr beeindruckt. Helfen Sie anderen Kunden bei der Suche nach den hilfreichsten Rezensionen
5 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen
einfach klasse geschrieben,
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Das Aquarium (Gebundene Ausgabe)
Ich habe in der letzten Zeit kein Buch gelesen, das so intensiv und gleichzeitig so unsentimental erzählt worden ist. Einerseits hätte ich das Buch am liebsten nicht aus der Hand gelegt, andererseits hatte ich Angst, dass es zu schnell zu Ende geht.
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Das Aquarium von Thommie Bayer (Gebundene Ausgabe - Januar 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 0,37
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