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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 23. Februar 2006
Ein leicht und locker geschriebenes Buch, das man in einer wilden Lesenacht verschlingen kann. Und dabei geht es um so essenzielle Themen wie den Tod, das Leben, das Universum und den Sinn des Ganzen. Allerdings mit zwei zwinkernden Augen und skurrilem Humor. Thematisch wie stilistisch zwingt sich da schon beinahe der Vergleich zu Douglas Adams auf.
Als Helden seiner Geschichte bedient sich Walter Moers des Illustratoren Gustave Doré, der im Laufe des 19. Jahrhunderts zahlreiche literarische Werke ins Bild gesetzt hat. In der "Wilden Reise" ist Doré zwölf Jahre alt, seine phantastische und groteske Reise selbstverständlich fiktiv. Alles beginnt damit, dass Doré mit dem Segler "Adventure" in einen Siamesischen Zwillingstornado gerät und infolge dessen dem leibhaftigen Tod und dessen Schwester Dementia begegnet. Um seinem frühzeitigen Ableben zu entgehen, lässt sich Doré auf einen Handel mit dem Sensenmann ein, der ihn vor mehrere haarsträubende Aufgaben stellt (etwa eine Jungfrau aus den Fängen eines Drachen zu befreien, dem schrecklichsten aller Ungeheuer einen Zahn zu ziehen, die Namen von sechs Riesen zu erraten und diese zu besiegen und nicht zuletzt sich selbst zu begegnen). So begibt sich Doré auf eine Odyssee, die ihn quer durch Legenden, Mythen und Philosophien der Menschheit führt.
Illustriert ist das Buch mit Drucken von Doré höchstselbst, was den Leser neben einer schwindlerregend komischen und kurzweiligen Lesereise auch noch mit dem Werk des Protagonisten vertraut macht.
Für diesen gelungenen Rundumschlag kriegt der gute Walter von mir satte fünf Sterne.
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am 9. April 2012
Ein berühmter Illustrator zeichnet vor 150 Jahren Bilder und schafft es die Welt zu begeistern, oder zu entsetzen, je nachdem. Nun schreibt Moers eine Geschichte zu einer Hand voll Bilder, dieses Künstlers und lässt den Künstler selbst als Hauptperson darin auftreten. Der noch junge Doré reist in einer Nacht quer durchs Universum, um Aufgaben zu lösen, die ihm der Tod aufgetragen hat. Dabei trifft er viele sonderbare Gestalten, ein sprechendes Pferd, das 175. schlimmste Ungeheuer und schließlich sogar sich selbst.

Das Buch hat mich wirklich begeistert, es ist durchgeknallt, wild und wirkt fast wie eine Achterbahnfahrt, so rasant geht es zu. Hier hat der werte Moers wohl wieder einmal einen Ormrausch erlebt.

Im Gegensatz zu "Das Labyrinth der träumenden Bücher" hängt sich die Handlung hier nicht an ellenlangen Beschreibungen auf. Gleichzeitig wird aber jede Szene sehr detailliert und farbenfroh beschrieben. Große Freude machte es mir, die Bilder genau zu studieren und nach Details abzusuchen, die ich dann im Text wiederfand.

Zugegeben, das Buch ist eher ein Büchlein und der Preis von 10 Euro (Taschenbuch) erscheint mir ein wenig übertrieben, aber da ein Kinobesuch in heutiger Zeit ähnlich viel kostet, darf man da wohl nicht meckern.

Achja, das Buch ist für Kinder ab 12 Jahren geeignet, da in einer Szene sehr plastisch beschrieben wird, wie aus durchtrennten Bäuchen die Gedärme quellen (ein Bild gibt es auch dazu). Wer das jedoch beim Lesen weglässt kann das Buch auch jüngeren Kindern vorlesen, ohne Angst haben zu müssen, dass sie Albträume bekommen könnten.
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am 23. April 2007
Was sonst? - Ein "moersches" Buch natürlich

Wodurch unterscheidet sich ein "moersches" Buch von anderen Büchern? - Ein "moersches" Buch zeichnet sich aus durch skurrilen Witz und Fantasie die die Wirklichkeit und das was wir in dieser empfinden einspinnt und durch intellektuellen Humor eine Parodie auf die Wirklichkeit und andere literarische Werke erstellt. Da Moers keine direkten Fortsetzungen auf seine Bücher schreibt, ist jedes Buch speziell auf seinem Gebiet einzigartig und überlässt es dem Leser in welcher Beziehung es zu den anderen Büchern b.z.w der Wirklichkeit steht.

Was ist an diesem Buch speziell? - Dieses Buch ist das einzige, in welchem Moers die Zeichnungen nicht selbst anfertigt und auch nicht anfertigen lässt (was er ohnehin nicht tut), sondern ein Buch zu den Zeichnungen eines Fremden Illustratoren schreibt: Gustave Dore! Die Zeichnungen Dores verbunden mit der "moerschen" Fantasie, ergeben ein Feuerwerk der Skurrilität, einzigartigen Humors und fantastischer Philosophien.

Welche Bedeutung hat dieses Buch innerhalb der "moerschen" Reihe? - Das letzte im Eichbornverlag erschienene Moers-Buch, stellt eine interesannte Wendung in der "moerschen" Reihe da. Mehrere Punkte sind hierbei zu erwähnen:

a) Der Zeichenstil. Dieser zeigt, dass Moers bereits vor "Wilde Reise durch die Nacht" den doreschen Zeichenstil studiert hat. Denn bereits in "Ensel und Krete", seinem zweiten Zamonienroman, zeigen sich leichte noch nicht ganz ausgeprägte doresche Stilanwendungen, welche aber erst in den folgenden, bei Piper erschienenen, Werken zu voller Deutlichkeit aufblühen.

b) Die Inspiration...

Zu diesem Werk verdankt er dem sorgfältigen Studium dorescher Illustration. Die Entstehung eines Romans durch sorgfältige Recherche benutzt Moers auch in folgenden Werken, wie Rumo und die Wunder im Dunkeln", in welchem deutliche Spuren des Studiums historischer Literatuer zu finden sind oder auch in seinem neustem Werk Der Schrecksenmeister", das durch das Lesen von Gottfried Kellers Spiegel das Kätzchen" entstand. Die Stadt der träumenden Bücher" schrieb Moers auch, angeregt von einem Streifzug durch amerikanische Antiquariate.

Sollte man lieber Taschenbuch oder Hardcoverausgabe des Buches kaufen? - Wenn man die einmaligen durch Moers Texte unterstrichenen Illustrationen in vollen Zügen genießen will, ist das Hardcover, dessen Illustrationen nahezu Kunstdrucken ähneln, zu bevorzugen. Für Moers-Fans die das Moerschen" genießen wollen, ohne zu tief in die Tasche zu greifen, ist die Taschenbuchausgabe, deren Bild-, Druck- und Papierqualität trotzdem das normale Maß von Taschenbüchern überschreiten, mehr als nur eine akzeptable Lösung.

Viel Spaß mit dem Buch wünscht...

Felix Rolf vom Wald
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am 10. Februar 2005
Ich und eine Rezension... bis zu diesem Buch, nein, lieber nicht. Das Buch ist ein Knaller, eine Buchtstabenrakete die micht innerhalb der ersten Seite in Gustaves Welt katapultiert hat. Wer sich von Dores Zeichnungen fesseln lassen will, mit einem 12-jährigen eine phantastische Nacht erleben will und auf jeder Seite schon nach der nächsten Seite gieren will, dem sei dieses Buch empfohlen. Aber, lassen sie zu in eine absolut phantastische und unmögliche Welt entführt zu werden.
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am 14. April 2011
Hallo Ihr,
dieses Buch ist eines meiner absoluten Favoriten! Ich habe alle Moers Romane gelesen. Dies ist kein Zamonienroman, und das macht ihn so besonders und erfrischend. Anhand der Bilder von Gustave Doré erzählt Moers sehr humoristisch die Geschichte eines zwöfjährigen Jungen und seine höchst fantastischen Erlebnisse.
Dieses Buch ist zum Vorlesen super geeignet, vlt nicht unbdeingt für kleine Kinder, aber meine Familie hatte immer viel Freude daran, deswegen war ich nach der Entdeckung des Hörbuchs sehr erfreut , dass auch wieder Dirk Bach liest, er macht das einfach unvergleichlich.
Ich habe das Hörbuch neulich verschenkt und eine sehr positive Rückmeldung bekommen!

Also sehr empfehlenswert!
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am 1. Oktober 2001
Als ich das Buch zum ersten Mal aufschlug, war ich skeptisch. Hatte ich da das richtige für mich gekauft ? Irgendwie wollte ich mich nicht so recht mit diesen düsteren Bildern auseinandersetzen. Ich bin froh, daß ich trotzdem angefangen habe zu lesen ! Walter Moers hat aus den Bildern von Doré eine so wunderschöne, positive und witzige Geschichte gezaubert, daß ich am (viel zu schnell herbeigeeilten) Ende ein bißchen traurig war, daß Gustave all seine Abenteuer schon bestanden hat. Zum ersten Mal in meinem Leben hätte ich das Bedürfnis gehabt, einem weiterem Ungeheuer, einer weiteren Fratze oder einem noch düstereren Problem zu begegnen. Walter Moers hätte sicherlich auch diesen irgendeine menschliche und komische Seite abgewonnen.
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am 24. Juli 2006
Obwohl die Geschichte nicht in Zamonien spielt, ist sie dennoch mit genauso vielen verrückten Wesen gefüllt.

Der 12 jährige Gustav kommt in ein Unwetter, wobei sein Schiff durch den Siamesischen Zwillingstornado zum Kentern gebracht wird. Draufhin kommt der Tod an Bord, der ihn holen will. Doch dazu kommt es nicht, denn Gustav verlangt nach Aufgaben um seine Seele zu retten. Der Tod, sauer auf seine Schwester weil sie Gustav den Tipp gegeben hat, wie er weiterleben kann, stellt ihm 6 schwere Aufgaben. Diese muss er noch in derselben Nacht erfüllen. Vom Befreien einer Jungfrau bis zur Begegnung mit dem Schrecklichsten aller Ungeheuer ist alles dabei.

Der Roman ist eindeutig besser, als Moers vorheriges Werk Ensel und Krete". Er hat als Vorlage für seine Geschichte Bilder von Gustave DoreŽ benutz und um sie herum eine Geschichte geschrieben, die vor Fantasie nur so sprüht. Das Buch hat man innerhalb ein paar Stunden durch, das es spannend und leicht zu lesen ist. Das Ende ist interpretierbar, aber dennoch zufrieden stellend.

FAZIT: Unbedingt zugreifen!!!
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am 22. Juli 2005
Ich habe das Buch in drei Stunden verschlungen und fortwährend geschmunzelt. Moers schreibt wunderbar leicht und witzig über Leben und Sterben, Sorge und Liebe und alle anderen Monster, mit denen wir täglich kämpfen müssen. Die Geschichte ist herrlich verrückt und damit viel realistischer als Vieles, was als Tatsachenbericht daherkommt.
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am 28. April 2014
...die Antwort wird nicht verraten, aber das fast Zweitschrecklichste ist die "Sorge". In einer wilden fantasievollen Reise spricht Moers alle Themen an, die junge und auch fast Erwachsene interessieren. Was ist Liebe? Warum schmerzt Liebeskummer? Was ist ein galaktischen Gully und wer wohnt im Haus auf dem Mond? Lesenswert. Auch ohne Käptn Blaubär.
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am 25. September 2012
Gustave, ein zwölfjähriger Junge, will nach einem Schiffsunglück dem Tod von der Schippe springen. Doch Tod kennt wenig Humor und verlangt nichts weniger als eine Reihe von schieren Unmöglichkeiten als Gegenleistung. So tritt Gustave an zum Drachen töten, Riesen besiegen und begegnet sogar in den Weiten des Universums der Zeit persönlich, die ein echtes Schwein ist. Mal ganz abgesehen von manch anderem alptraumhaften Personal, welches seinen Weg kreuzt, während sich der juvenile Held Schritt für Schritt einem nicht ganz überraschenden Ende entgegenkämpft.

Ich konnte den fantastischen Episoden dieser wilden Reise durchaus etwas abgewinnen, und wäre ich 25 Jahre jünger, wäre es wohl noch einiges mehr gewesen. Ein frischer und oft witziger klassischer "Jungentraum" vom großen Abenteuer wird vor dem Leser ausgebreitet, schrankenlos und in rasanter Kürze aufs Geratewohl erzählt. Die Dialoge sind manchmal hintersinnig, manchmal blanker Quark, Struktur und Folgerichtigkeit müssen hier nicht allzu viel beitragen und dieses Bubenstück wirkt insgesamt wie eine Fingerübung des großen Moers, bevor er die ganz fetten Schwarten zusammenschreiben konnte.
Womit wir schon bei den ungesunden Vergleichen angelangt sind. Die "Wilde Reise" las ich, empfand sie nicht als Zeitverschwendung und werde sie morgen vergessen haben. Dafür steckt in dem netten Klamauk einfach zu wenig drin, was für die Generation 13+ unter Substanz oder echter Spannung läuft. Insofern ehrlicherweise keine starke Empfehlung für die größeren Leser.
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