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5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Zeile
Über 500 Seiten hat dieses Buch, und an drei Abenden hatte ich es ausgelesen. Einmal begonnen, war es schwer, es wieder wegzulegen. Dabei bedient sich der Autor doch so ungeniert aus der Trickkiste der Spannungserzeugung, dass der Roman schon fast etwas comichaftes bekommt. Immer wieder steckt der Held, ein spanischer Pater, den es einer verbotenen Liebe wegen ins...
Am 5. April 2001 veröffentlicht

versus
23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nee, nee, Indianer Jones, aber nicht die Maya
Zum Inhalt: Padre Diego Delgado erobert im Namen der Kirche die letzte Maya-Bastion - die Stadt Tayasal, die noch nicht getauft ist. Dabei erlebt er ein Abenteuer à la Indianer Jones, das alles enthält, was die Maya so an Opferritualen etc. zu bieten hatten - und noch einiges mehr.
Vielleicht sehe ich es zu kritisch, aber ich hätte von dem...
Veröffentlicht am 14. April 2003 von Christian von Montfort


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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannend bis zur letzten Zeile, 5. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Über 500 Seiten hat dieses Buch, und an drei Abenden hatte ich es ausgelesen. Einmal begonnen, war es schwer, es wieder wegzulegen. Dabei bedient sich der Autor doch so ungeniert aus der Trickkiste der Spannungserzeugung, dass der Roman schon fast etwas comichaftes bekommt. Immer wieder steckt der Held, ein spanischer Pater, den es einer verbotenen Liebe wegen ins Land der Maya verschlagen hat, in vollkommen ausweglosen Situationen. Und doch gelingt es ihm jedesmal, in buchstäblich letzter Sekunde ... oder beim nächsten Mal vielleicht doch nicht?
Dieses Sich-Hineinfallenlassen in eine schier endlose Folge von bis aufs Äußerste angezogenen Spannungsbögen erinnert an die verloren geglaubte Zeit, als man mit Winnetou und Old Shatterhand im fremden Westland durch die Abenteuer bangte. Hierin schlägt die in den Pyramiden Mittelamerikas spielende Maya-Priesterin auch ihre Konkurrenten, z.B. die in ähnlichen Gebäuden des alten Ägypten pielenden Historienromane des Jaques Picard, um Längen.
Und dann kommt doch ein Punkt, an welchem man das Buch am liebsten aus der Hand legen möchte. Denn, wie auf dem Umschlag schon versprochen, wird uns wirklich das letzte aller Geheimnisse offenbart - und was bleibt danach schon noch zu erfahren? Wie der Autor mit dieser Ent-Täuschung der Leser spielt, ist ein kleines Meisterstück, durch das man auf schelmische Art ganz tief in die mystische Thematik des Buches hineingezogen wird. Und, soviel sei verraten, der Roman endet nicht mit der Offenbarung des letzten aller Geheimnisse - es gibt gerade danach immer noch etwas zu erfahren ...
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4 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein wunderbares Buch!, 26. August 2003
Rezension bezieht sich auf: Die Mayapriesterin (Taschenbuch)
Mir persönlich hat das Buch unglaublich gut gefallen. Auch gerade weil die Hauptperson, ein spanischer Priester, und seine Gefolgsleute oft aus aussichtslos scheinenden Lagen doch wieder auf wundersame Weise entkommen ist. Dadurch nahm das Buch immer wieder neue Wendungen und die Spannung steigerte sich durchgehend bis zum Schluss. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und es innerhalb weniger Tage gelesen. Uns so ganz nebenbei lernt man so einiges über die Kultur, die Götter und den Kalender der Maya. Allen, die sich für das Leben der Maya und spannende Romane interessieren, kann ich dieses Buch nur empfehlen!
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23 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Nee, nee, Indianer Jones, aber nicht die Maya, 14. April 2003
Von 
Christian von Montfort (Barcelona, Katalonien) - Alle meine Rezensionen ansehen
(HALL OF FAME REZENSENT)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die Mayapriesterin (Taschenbuch)
Zum Inhalt: Padre Diego Delgado erobert im Namen der Kirche die letzte Maya-Bastion - die Stadt Tayasal, die noch nicht getauft ist. Dabei erlebt er ein Abenteuer à la Indianer Jones, das alles enthält, was die Maya so an Opferritualen etc. zu bieten hatten - und noch einiges mehr.
Vielleicht sehe ich es zu kritisch, aber ich hätte von dem "Maya-Experten unter Pseudonym" Herrn Gößling, doch mehr erwartet. Ich habe mich selbst ein Jahr lang in Zentralamerika viel mit der Maya-Kultur beschäftigt, und war über viele Details enttäuscht: da sind die Pyramiden plötzlich innen hohl; statt ihrer ausgefeilten astronomischen Kenntnisse bauen die Maya plötzlich obstruse riesige Uhren; die Priester-Kaste, die ähnlich unserer Kirche Religion und Gläubigkeit intelligent und gezielt als Machtinstrument eingesetzt hat, ist völlig naiv usw. Nachdem die Spanier auf ihrer wahnwitzigen Suche nach Gold (El Dorado) seit fast 200 Jahren tausende Indianer gefoltert und ermordet hatten, ging ihnen überall ein schrecklicher Ruf voran. Obwohl sie sich hier nur verteidigen, werden die Maya im Buch als grausames Volk dargestellt, dass "ohne Grund" Eindringlinge tötet und selbst Gäste der Stadt ständig bewusstlos schlägt (allein um Padre Diego wird es ca. 5x in 2 Wochen "schwarz"). Zuletzt scheint Gößling das Wunder des Nebensatzes noch nicht entdeckt zu haben, 500 Seiten abgehackte Sätze im Bild-Stil "Gefahr! Entsetzlicher Höllenschlund. Unfassbar schnell" waren doch etwas ermüdend.
Das ist schade, da sich die tatsächliche Eroberung äußerst interessant zugetragen hat. Die "Maya-Priesterin" ähnelt stark dem 3 Jahre vorher geschriebenen, aber um Welten besseren Buch "Die Aztekin" von Colin Falconer, der den Marsch von Hernándo Cortés 1524, also 170 Jahre früher, auf seinem Weg zum Aztekenkönig Motecuzoma beschreibt. Die ersten Ankömmlinge in der Neuen Welt wurden wirklich für Götter gehalten. Dadurch konnte sich damals eine kleine Gruppe von 100 Spaniern in dramatischen Aktionen gegen das wirklich kriegerische Millionenvolk der Azteken durchsetzen. Wer sich ernsthaft für die Maya/Aztekenkultur interessiert und ein spannendes Buch lesen will, sollte zuerst - oder besser nur - den Falconer lesen. Viel Spaß!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Ein unglaublicher Schritt in eine versunkene Welt, 27. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
In Norden Guatemalas, eine halbe Flugstunde von der Hauptstadt entfernt, liegt El Péten, eine feuchtheiße Tiefebene mit Urwaldflüssen und Seen, mit Sümpfen voller Krokodile, umgeben von der grünen Hölle, nämlich einem schier undurchdringlichen Dschungel. Terra Caliente, heißes Land, nennen die Einwohner diese Region, und meinen damit das letzte zusammenhängende Regenwaldgebiet Mittelamerikas, in dem Tikal, die größte Stadt der Maya verborgen liegt.
Dort ragen die Spitzen riesiger Tempelpyramiden aus dem Urwald hervor, Nebelschwaden hängen in der Luft und das Thermometer steigt jeden Tag auf über 40 Grad. Tukane und Papageien flattern in den Kronen der Ceibe-Bäume, Nasenbären stöbern durchs Dickicht und aus der Ferne dringen die heiseren Schreie der Brüllaffen herüber. Kein Wunder also, dass Tikal in der Sprache der Maya "Ort der Geisterstimmen" bedeutet. Aber nach heutigen Verhältnissen ist es unvorstellbar, dass dort vor über tausend Jahren eine blühende Stadt mit zehntausenden von Einwohnern existiert haben soll, lange bevor die spanischen Konquistadoren die Küste erreichten. Sehr spät, nämlich erst 1841 wurde diese versunkene Welt der Maya vom amerikanischen Forschungsreisenden J. L. Stevens wieder entdeckt ...
Stopp! Diese Angabe der historischen Entdeckung ist so nicht ganz korrekt. Vergessen wurde nämlich die Tatsache, dass im März anno 1696 der spanische Priester Diego in kirchlicher Mission das neuspanische Land betrat. An diesen Umstand erinnert der Schriftsteller Andreas Gößling in seinem Roman über die "Maya-Priesterin".
Mit feinem Humor, der immer wieder überrascht, und exzellentem Schreibstil wird ausführlich und kenntnisreich geschildert wie sich der Protagonist in Begleitung von einigen Gefährten auf den schier endlosen Weg durch den Dschungel macht - zu einer Zeit als es noch keine Flugzeuge gab und auch keine Malaria-Prophylaxe.
Auf Pater Diego wartet also eine irdische Hölle, die ihn mit einer Vielzahl von lebensgefährlichen Situation konfrontiert. Es gibt eine Überraschung nach der anderen - Überraschungen von ungeahnter Zahl. Folglich wird Diegos Leidensfähigkeit auf eine unmenschliche Probe gestellt, wobei der strenggläubige Katholik die Gefahren oftmals nur mit Hilfe fremder Götter meistern kann. Selbst als er der heißgeliebten Maya-Priesterin endlich auf Intimnähe gegenübertreten darf, findet sein Leiden kein Ende, weil er nicht ins regennasse Gras, sondern in die Frucht einer Erkenntnis zu beißen hat.
Andreas Gößling hat ein phantastisches Buch geschrieben, das von äußerst beeindruckender Fachkenntnis untermauert ist. Wer also bereit ist, sich auf die epische Breite von fünfhundert spannenden Seiten einzulassen, wer für feinsinnigen Humor empfänglich ist und wer gerne etwas mehr über die Geheimnisse der versunkenen Maya-Kultur erfahren möchte, dem wird dieses Buch sehr viel Freude bereiten.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Die Maya-Priesterin enführt in eine andere Welt, 4. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Nie habe ich ein besseres, spannenderes Buch gelesen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen, man befindet sich quasi mitten im Dschungel und die "wahre Welt" - um einen herum - gerät in Vergessenheit. Viel Wissenwertes über die Kultur der Maya erfährt der Leser und erhält am Ende des Romans eine wahrhaft atemberaubende Antwort auf die Frage, warum ein so intelligentes Volk urplötzlich ausgestorben ist. Leider hat der Autor Andreas Gößling noch kein weiteres Buch in dieser Richtung geschrieben - dafür aber auch wunderschöne Romane für Kinder und Jugendliche.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Langatmiger Einstieg, aber dann mitreißend, 17. Dezember 2011
Rezension bezieht sich auf: Die Mayapriesterin (Taschenbuch)
Meiner Meinung fällt der Einstieg schwer, ist mir persönlich ein bisschen zu langatmig. Aber dann wird die Handlung dichter und reißt einen immer mehr mit sich. Ich weiß allerdings nicht, wie schwer es ist, das Buch zu lesen, wenn man sich noch gar nicht mit der Maya-Kultur, ihrem Kalender- und Zahlensystem befasst hat.
[...]
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6 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auf nach Hollywood! (Oder lieber Babelsberg??), 9. Mai 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Für mich war es nicht nur ein großes Lesevergnügen. Die Kenntnisse und das Wissen des Autors über die Maya-Kultur sind beeindruckend. Die Art und Weise, wie interessant und kurzweilig er dieses Wissen in den Roman eingeflochten hat, noch beeindruckender! So kam zum Lesevergnügen auch noch ganz nebenbei ein Lerneffekt hinzu. Geradezu grandios: der Showdown! Das Buch schreit förmlich nach Verfilmung!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Sehr spannend, historisch beeindruckend, toll geschrieben, 13. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
Selten habe ich einen so spannenden Roman gelesen, der gleichzeitig so gut geschrieben und dessen historische Darstellung so faszinierend war wie Andreas Gößlings „Maya-Priesterin". Unter dem Eindruck dieses Romans hat sich mein Eindruck von den Maya-Ruinen in Mexiko, die ich besucht habe, mit ganz neuem Leben gefüllt. Tolles Buch, empfehlenswert.
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5.0 von 5 Sternen Eine Reise ins alte Südamerika..., 9. Juli 2008
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Die Mayapriesterin (Taschenbuch)
Ich habe das Buch in den Ferien in Jamaika gelesen und wurde regelrecht in die Geschichte gesogen. Manchmal happerts ein wenig beim Schreibstil, was mir aber völlig egal war... ;-)

Sehr schöne Geschichte mit vielen Überraschungen.
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3 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Spannender, literarischer Roman über die faszinierenden Maya, 20. April 2001
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Die Maya-Priesterin: Roman (Gebundene Ausgabe)
„Die Maya-Priesterin" ist ein dichtes Epos, literarisch und gleichzeitig unglaublich spannend erzählt. Eindrucksvoll und hervorragend recherchiert füllt es die historischen Lücken der untergegangenen Maya-Kultur mit Leben. Ein Muss für alle Maya-Interessierten - und für alle, die gern schöne Bücher lesen.
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Die Maya-Priesterin: Roman
Die Maya-Priesterin: Roman von Andreas Gößling (Gebundene Ausgabe - 2001)
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