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5.0 von 5 Sternen Spannend und tiefgründig, 10. März 2011
Rezension bezieht sich auf: Aschemenschen: Roman (Gebundene Ausgabe)
Zugegeben, als ich mir das Buch "Aschemenschen" aus der Bücherei geliehen habe, war ich sehr überrascht, dass das Buch, obwohl es seit 2006 auf dem Markt ist, noch keine Kundenrezensionen hat. Aber ich habe es trotzdem gelesen und absolut nicht bereut.

Aschemenschen ist ein Politthriller, der in der Provinz Xinjiang im unruhigen Westen Chinas spielt. Die Schweizerin Erla begleitet den ehemaligen DDR-Militärberater Gerd auf eine ausgefallene Reise dorthin, wo die beiden auf den chinesischen Unternehmer Xin treffen. Eine sich anbahnende Beziehung zwischen Erla und Xin wird jäh von dem Verschwinden Xins kleiner Tochter Xiao Fei unterbrochen. Alle begeben sich auf die Suche nach ihr. Dabei wirft Gerds Vergangenheit in Äthiopien lange Schatten in die Gegenwart. Erla hingegen erhält Unterstützung von den Aschemenschen, die sie ermutigen, ihrem Gefühl zu folgen.

Der Roman "Aschemenschen" besteht eigentlich aus zwei Romanen, die sich zum Ende vereinen. Der erste Teil, der in China spielt, kam mir wie eine Fantasiegeschichte vor. Der zweite Teil spielt in Äthiopien in den 70er Jahren. Er unterscheidet sich durch eine sachliche Schilderung und es wird in der ICH-Form erzählt.

In Aschemenschen läuft alles auf die anderthalb Seiten des knappen Nachworts hinaus: »Der zweite Teil ist zu einem großen Teil Tatsachenbericht«. Das, was den Tatsachenbericht ausmacht, geschah vor 30 Jahren in Äthiopien. Es war die Periode des »Roten Terrors«. 1974 hatte eine Militärjunta die Macht ergriffen, um das Volk in einen äthiopischen Kommunismus zu peitschen. Zehntausende kamen um, schreibt Ulrich Schmid in seinem Nachwort.

Ein spannender Politthriller, der mich so gefesselt hat, dass ich im Internet recherchierte, um mehr über den Roten Terror zu erfahren.
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Aschemenschen: Roman
Aschemenschen: Roman von Ulrich Schmid (Gebundene Ausgabe - April 2006)
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