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81
3,2 von 5 Sternen
Der kleine Bruder: Roman
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Für mich ist dieses Buch das schwächste der Lehmann - Trilogie. Nachdem ich dieses Buch gelesen hatte, gab ich ihm den Untertitel 'Labertaschenroman'. Nichts gegen die Figuren Lehmann, Karl oder Wolli oder all die anderen Gestalten des Kreuzberger Kiezes Anfang der 80er Jahre. Ein Hausbesitzer, der andere glauben lässt, sie hätten sein Haus besetzt. Super Idee. Und Frank Lehmanns erste Erfahrungen als Barkeeper und die beginnende Freundschaft zu Karl werden hier gezeigt. Aber sonst?
Scheinbar endlose Dialoge, die durchaus unterhaltsam sein, aber mit jeder weiteren Zeile langweilen können. Wo bleiben der Charme und der Witz von 'Neue Vahr Süd'?
Nein, dieser Mittelteil der Trilogie hätte anders geschrieben werden sollen. Damit hat sich Herr Regener keinen Gefallen getan. Nach diesem Buch war ich froh, dass Herr Lehmann abgeschlossen ist. Schade eigentlich. Sicher ist der Einblick in die Hausbesetzerszene und das Kreuzberger Leben allemal ein Buch wert. Aber doch bitte nicht so. Eventuell hätte man dieses Buch unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Substanzen lesen sollen. Unterhaltung funktioniert anders.
Frank Lehmann kommt nach Berlin, sucht seinen Bruder und findet stattdessen eine illustre Gesellschaft vor. Und was machen die? Reden! Endlos lang und manchmal möchte man dazwischen hauen. Nein, meinen Geschmack hat dieses Buch kaum getroffen. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern. Herr Regener, machen sie wieder Musik. Und vielleicht haben sie an einem anbrechenden Morgen wieder einen so guten Einfall wie bei Herr Lehmann I und II. Ansonsten weitersingen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. Oktober 2008
Man hätte es ahnen können. Mit dem Abschluss der Herr Lehmann - Trilogie treibt Sven Regener seinen eigenen Schreibstil auf die Spitze. Nachdem wir im ersten Buch Herrn Lehmann kennen und lieben gelernt haben und im zweiten Teil detailliert erfuhren, wie aus Frank ein Herr Lehmann wurde, spielt die Story nun im abschließenden dritten Teil eigentlich keine große Rolle mehr. So liegt das größte Manko von "Der kleine Bruder" sicherlich darin, dass man nichts mehr wirklich Neues, Wesentliches erfährt und auch der rote Faden des Buches - die Suche nach Manfred, dem großen Bruder - bleibt hinter den Möglichkeiten des Autors zurück.
Im Vergleich zu den Vorgängern bleiben vor allem die verschiedenen Nebenfiguren seltsam farblos, hier scheinen Sven Regener nun doch langsam die bisher so sprudelnden Ideen etwas ausgegangen zu sein.
Andererseits sind auch dieses Mal köstliche Dialoge voller skurriler und aberwitziger Pointen zuhauf zu entdecken, welche den dritten und letzten Teil der Geschichte um Herrn Lehmann vor allem für die Liebhaber der ersten beiden Teile unverzichtbar machen und am Ende dennoch für ein äußerst kurzweiliges Lesevergnügen sorgen.
Allen Neueinsteigern empfehle ich unbedingt, zunächst die ersten beiden Teile zu lesen, denn "Der kleine Bruder" erfordert es meines Erachtens , bereits vorab Herrn Lehmann kennengelernt zu haben, sonst bringt das alles nichts ;-)
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 10. November 2008
Irgendwann ist die Luft raus, Herr Lehmann.

Nun es ist schon spannend, wie aus Frank Herr Lehmann wird und warum Manni vom Künstler zum Testpatient mutiert, und dann natürlich die ganz, liebe Hausbesetzerszene, ja hier muss man Sven Regner doch ein Kompliment verteiler, eine inszeniert Hausbesetzung, die dann doch durch wirklich Hausbesitzer schief geht, was tun mit den echten Hausbesitzer ?

Und natürlich die immer wieder genialen Bierdosenwurfe, die stets ihr Ziel durch die Menge hindurch finden ....

Warum denn dann nicht 5 Sterne, tja, weil alles so dahin fliesst, ist halt eine Fortsetzungsgeschichte.....

Jetzt fehlt nur noch der 4.Band, wie Herr Lehmann die Kreuzberger Nächte tingelt und die Neue Deutsche Welle an ihm vorbeirauscht. Hoffentlich kommt dieser Band nicht zu schnell.....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
TOP 1000 REZENSENTam 2. November 2008
"Der kleine Bruder" spielt im Jahr 1980. Frank Lehmann, gerade erst noch beim Bund, geht nach Berlin zu seinem grossen Bruder. Dieser ist jedoch unauffindbar, so dass er mit dessen Kollegen in Berlin herum hängt. Dies wird sehr stimmig von Sven Regener geschildert. Sein dritter Lehmann-Roman ist sprachlich wieder sehr gut gelungen, allerdings ist er weniger witzig und überdreht. Inhaltlich passiert nicht viel. Lehmann ist auf der Suche nach seinem Bruder und schliesslich auch nach sich selbst. Dabei zeigt Regener schön die Orientierungslosigkeit der damaligen Gesellschaft. Aber Lehmann ist kein No-Future-Mensch, sondern er findet in Berlin schliesslich seine Bestimmung hinter dem Tresen. Insgesamt ein kurzweiliger, wenn auch kein grossartiger Abschluss der Lehmann-Trilogie.
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10 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 7. September 2008
"Herr Lehman" hat mich an vielen Tagen, auch nach mehrfacher Lektüre begeistert. Ich habe über viele Szenen herzhaft gelacht, musste an einigen Stellen über mich selbst grinsen und fand das Buch großartig.
"Neue Vahr Süd" war da schon ein schwererer Brocken, aber immer noch prima Hirnkino.

"Der kleine Bruder" soll nun das Bindeglied zwischen beiden Romanen sein.
Vielleicht ist mir etwas entgangen, aber ich finde in diesem Buch wenige Szenen, die mir ernsthaft in Erinnerung bleiben und vor allem ist das Buch über weite Strecken eher unkomisch.
Zwar ist der Frank-Lehmann-Charme schon vorhanden und auch Karls lakonische Art kommt schon hervor. Alle anderen Figuren sind seltsam unscharf. Wie Geister bevölkern sie das Buch, nicht richtig (be)greifbar.
Dazu kommt der recht abrupte Schluß, der ein wenig hingeschludert wirkt.

Dennoch, und das ist der interessante Aspekt, bin ich die ganze Zeit am Ball geblieben und konnte am Ende kaum abwarten wie die Auflösung des Puzzles funktioniert. Offenbar bietet das Buch genügend Qualitäten für ein-drei Leseabende. Länger braucht man angesichts der Kürze nicht und wer schon immer wissen wollte, wie Frank Lehmanns Anfänge in Berlin waren sollte sich die Lektüre gönnen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 5. August 2009
Ich bin enttäuscht. Mit großen Erwartungen habe ich den dritten Roman der Lehmann-Trilogie gelesen. Ich wurde bei der Lektüre leider das Gefühl nicht los, dass Sven Regener die Brücke zwischen "Neue Vahr Süd" und "Herr Lehmann" sehr unmotiviert geschlossen hat. Dem Roman "Der kleine Bruder" fehlt es an Biss. Die Charaktere werden leider nur sehr unzureichend beschrieben und bleiben blass. Dem Plot fehlt es streckenweise an Witz und Spannung. Trotzdem bekommt der Roman noch drei Sterne - weil "Herr Lehmann" einfach Kult ist.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 12. Oktober 2008
Leider wurde ich vom dritten heißersehnten Teil doch etwas enttäuscht. "Herr Lehmann" und "Neue Vahr Süd" sind tolle, amüsante, lebensnahe und -kluge Bücher mit viel Wortwitz und absurder Situationskomik. Teil drei nun lässt einiges vermissen. Die ersten 15 Seiten sind noch recht heiter, typisch Lehmann-mäßig in ihrer Kauzigkeit. Dann lahmt der Roman aber deutlich, es passiert unglaublich wenig. Zwar sind Regenerromane durchaus typisch für mitunter redundante äußere Handlung und gleichzeitig starke innere Figurenbeschreibungen und -entfaltungen, aber hier passiert sowohl außen- wie innenpersepektivisch äußerst wenig bis fast gar nichts. Die neu eingeführten Figuren (bis auf Karl, der ist authentisch angelegt und wird seinem Typus in Teil 1 gerecht)wirken oft blass und bedeutungslos, ohne rechte Kraft, es gelingt selten ein wirklich knackig-spritziger, eben typischer Lehmann-Dialog, der einem im Gedächtnis haften bleibt. Erst ab etwa Seite 200/210, als der Roman thematisch zum Bereich "Kneipe" changiert, kommt Regener wieder so in Fahrt, wie man es von ihm gewohnt ist. Die vorangegangen beschriebene Hausbesetzerszene liegt ihm entweder narrativ nicht oder bietet sich schlicht nicht für seine Talente als Autor an, was an der faden und egalitären Art der von Regener real erlebten Menschenvorbilder liegen mag. Der Schluss mit vielen erstklassigen Situationen voller sprühendem Wortwitz, denkwürdigen Ereignissen und amüsanter Beoachtungsgaben seitens Regener entschädigt noch einmal kräftig für 180 etwas farblose, ereignislose Seiten, so dass man am Ende das Buch doch noch erheitert und durchaus nicht reuig ob der der dafür aufgewandten Lesezeit zur Seite legt.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 3. März 2010
Ich liebe ie Bücher von Sven Regener und war ein wenig skeptisch, ob das Hörspiel diesen herrlich trockenen Ton so einfangen kann - bin aber nicht enttäuscht worden, obwohl natürlich vieles von der Story im Hörspiel fehlt (daher 3 Sterne). Das Hörspiel lebt auf jeden Fall von den fantastischen Schauspielern - Karl hat mir besonders gut gefallen, Bjarne Mädel macht einen tollen Job!
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 4. März 2009
Nach Herr Lehmann und dem Prequel Neue Vahr Süd nun der ersehnte Mittelteil der Geschichte um Frank Lehmann.
Gerade durch NVS war die Erwartung für mich sehr hoch angesetzt, da dort vieles über den Charakter der Hauptfigur zu erfahren war und man sich durch den Schreibstil Regeners sehr gut in die Situationen hineinversetzen konnte. Nun also das eher dürre Bändchen "Der kleine Bruder" - 281 Seiten, die auch auf 140 gepasst hätten und inhaltlich eigentlich mit einem Klappentext abgehandelt wären. Das ist nämlich das Fatale hier: Es passiert nichts! Auch NVS überzeugte nicht gerade durch seinen Spannungsbogen, aber was hier vorgelegt wird, ist geradezu überflüssig. Das einzig spannende Element ist die Suche nach dem Bruder, die jedoch in einem recht unpassenden Finale sich ausläuft und zudem auch nicht unbedingt geeignet ist, eine wirklich Spannung aufzubauen, da selbst die "Suche" nur Beiwerk bleibt.
Regener gelingt es mit seinem Schreibstil in NVS, die Handlung regelrecht vor sich hinplätschern zu lassen und unterhält dabei auf hohem Niveau, im kleinen Bruder ist ihm dies abhanden gekommen, vielmehr wirkt dieses Bindeglied lustlos dahingeschrieben, als habe Regener noch ein Buch abliefern müssen, aber die Geschichte war schon erzählt.
Schade, dass die Trilogie nun diesen Abschluss gefunden hat, ich hätte mir mehr erwartet und gewünscht. 3 Sterne gibt es trotzdem, immerhin hat man es ja mit alten Bekannten zu tun, denn so fühlt es sich trotz der beschriebenen Mängel beim Lesen an.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich.
am 8. Juli 2009
Mir hat es trotzdem Spaß gemacht. Die Sprache, die Dialoge - ist doch kein Wunder, dass man das nicht ewig übereizen kann. Es wiederholt sich, aber wenn man es mag, wird es trotzdem nicht langweilig. Ich will meine 80er Jahre wieder haben - notfalls auch mit Mauer.
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