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57 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man Lyrik heutzutage schon definieren kann...
Also ich bin ein lyrisch (auch in Gedichtform) sehr wohl bewanderter Mensch. So bin ich begeisterter Leser von Heinrich Heine, Berthold Brecht, Gottfried Benn, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse und Konstantin Wecker,welchen ich auch für einen genialen Lyriker halte. Und ich finde sehr wohl, dass Lindemanns Buch ein lyrisches Werk ist, lieber Herr Lehmann...
Veröffentlicht am 26. August 2007 von clouddress

versus
10 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
2.0 von 5 Sternen Leider überwiegend eintönig
Ich mag die Lieder von Rammstein seit langer Zeit schon sehr gerne, und auch was düstere Dinge aller Art betrifft bin ich nicht unbefleckt, jedoch muss ich sagen, dass das Buch etwas enttäuschend für mich persönlich war.
Ich habe großen Respekt vor dem Buch, den das ist ein Teil von ihm selber, und ich denke auch, dass man sich zurrück...
Veröffentlicht am 8. März 2010 von Lili6


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57 von 57 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wenn man Lyrik heutzutage schon definieren kann..., 26. August 2007
Rezension bezieht sich auf: Messer: Gedichte und Fotos (Taschenbuch)
Also ich bin ein lyrisch (auch in Gedichtform) sehr wohl bewanderter Mensch. So bin ich begeisterter Leser von Heinrich Heine, Berthold Brecht, Gottfried Benn, Johann Wolfgang von Goethe, Hermann Hesse und Konstantin Wecker,welchen ich auch für einen genialen Lyriker halte. Und ich finde sehr wohl, dass Lindemanns Buch ein lyrisches Werk ist, lieber Herr Lehmann. Denn Lyrik ist ja nur die individuelle Kunst einer Person mit Sprache umzugehen und das kann man einfach nicht objektiv bewerten. So muss auch abstrakte Kunst und Kunst, die man nicht versteht, trotzdem als Kunst angesehen werden. Oder sollen wir es uns wieder, wie die Nazis, herausnehmen jede Kunst, die wir nicht verstehen, als schlecht zu werten ?
Nun aber zu dem Buch selbst: An seinen Vater widmet Till Lindemann dieses Buch,dass irgendwie eine merkwürdige Faszination auf den Leser ausübt, denn es nimmt einen vom ersten Moment an gefangen. Bestes Beispiel: Ein Freund von mir (welcher Rammstein überhaupt nicht mag), konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Manche Absichten, Gedanken, Themen lassen sich erst bei mehrmaligen Lesen erschließen. (Z.B. Missfall (Vergewaltigung), Andacht (Sexpraktiken mit einem Huhn) und Da saß es ! (Kinderschänder)). Aber egal wie bizar der Mensch sein kann und welche dunkelen Abgründe er hat: Lindemann ergründet sie. Und wie ein Fallbeil zerschneidet Lindemann mit seinem "Messer" die (angebliche) Realität der Biedermanngesellschaft und lässt den Leser im wahrsten Sinne des Wortes durch die Hölle gehen. Wahrlich ein Buch, was zwar nicht von jedem verstanden wird, aber, vielleicht gerade deshalb eines ist: Ein Meisterwerk !
Nur für labile und zu sensibele Menschen ist dieses Buch vielleicht nicht geeignet.
Die besten Gedichte sind:
1. Nebel
2. Fernweh
3. Nele II
4. Da saß es !
5. Freiheit
In diesem Sinne: Bitte fortsetzen, Herr Lindemann !
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46 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Messer scharf, 25. März 2007
Von 
Dolores Burkert (Bedburg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Messer: Gedichte und Fotos (Taschenbuch)
Seinem Vater widmet Till Lindemann "Messer", das "End"-Produkt einer gereiften Saat. Scharf seziert der Lyriker das Leben in all seinen tabuisierten Facetten: Missbrauch, Gewalt, Sodomie, sexuelle Praktiken werden in Gedichten Lindemanns nicht beschrieben, sie werden darin gelebt. Von All- und Ohnmachtsfantasien geleitet schöpfte der Lyriker Bilder, die sich dem Leser im Kopf einbrennen.

Till Lindemanns lyrische Begabung liegt unbestritten darin, tiefste Abgründe haut-nah mit all seiner (Ohn-) Macht und in all ihrer morbiden Schönheit aufzufangen . Wer seichtes Gewässer und süße Träume sucht, wird in Lindemanns tiefem Meer aus Albträumen gnadenlos ersaufen.

Die Fotografien von Jens Rötzsch und Gerd Hof verleihen in ihrer Sterilität - wo Mensch und Un-Mensch vereint -eine grenzenlose Ahnung von dem was sich hinter Lindemanns Gedichten verbirgt. Ein Meisterwerk!
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64 von 67 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Schonungslos scharf und ehrlich, 12. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Messer (Gebundene Ausgabe)
Wer die Rammsteintexte kennt wird von Till Lindemanns Ausdrucksweise nicht schockiert sein. Seine teilweise sehr direkte Art wird denen die Schamesröte in`s Gesicht treiben, die den "normalen Liebesakt" nur verklemmt im Dunkeln praktizieren und nicht offen sind für andere Dinge, die es im wahren Leben sehr wohl gibt. Es sind Gedichte, die vielleicht nicht besonders gut in die "heile schöne Welt" passen, aber sie sind ehrlich und provozieren.Diese Texte sind meiner Ansicht nach keinem kranken Geist entsprungen, vielmehr versucht eine sehr sensible Seele
Dinge zu verarbeiten wie Ablehnung, Verzweiflung, Liebe, Hass, Enttäuschung, Hilflosigkeit, Ironie, Sarkasmus.
Mich haben diese Gedichte sehr nachdenklich und teilweise traurig gemacht.
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15 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Auch für die 'Nicht-Zwangsintellektuellen', 9. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Messer (Gebundene Ausgabe)
Natürlich, die 'Zwangsintellektuellen' werden mit diesem Buch
dementsprechend umzugehen wissen. Negativ, wie anzunehmen ist.
Doch eine willkommene Gelegenheit dem kontroversiellen Autor wieder einiges vorzuwerfen. Die ureigenen Rammsteinfans werden vor der Entscheidung stehen, voll und ganz dazu zu stehen oder leichte Befürchtungen über den Gesundheitszustand des Autors zu hegen. Und dennoch: Nicht unbedingt die allerneuerste Lyrikform, doch tiefreichende, erschüttende Einblicke in das Seelenleben
eines Menschen, dessen Tiefe es noch zu ergründen gilt. (Bin persönlich kein Rammsteinfan, durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und doch - sehr beeintruckt.) Für ein Erstlingswerk - genial - Steigerungen sind sicher noch möglich.
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56 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Ganz schön schön schon., 12. November 2002
Von 
Klaus Grunenberg (97447 Gerolzhofen, Bayern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(VINE®-PRODUKTTESTER)    (REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Messer: Gedichte und Fotos (Taschenbuch)
Mal abgesehen von der etwas zu starken Aufmachung, ich meine, es ist einfach etwas zu wuchtig (Lyrik ist leise, wenn auch auf geheimnisvolle Weise!), was da wie aufgemotzt daherkommt, ist es doch, man muß schon sagen: einfach fast genial.
Ja, selbst ich als Opa (wahrscheinlich auch niemals oder nur zufällig etwas von der Musik von RAMMSTEIN mitbekommen)bin überrascht, was da an potentieller Energie aufs Papier kommt.
Da gibt es schlechteres, ganz sicher.
Doch das sagt nicht viel.
Wir meinen ja auch oft, nichts von moderner Lyrik verstehen zu dürfen.
Dem ist aber nicht so.
Nur muß diese Lyrik dann auch gut vorgetragen werden.
Und das wünsche ich dieser ausdrucksvollen Dichtung, die ja (wie kann es anders sein?)einen Einlass in das Innenleben von Till Lindemann gibt.
Und das ist schon viel und eigentlich genug. Rhythmus stimmt, wie könnte er auch nicht? Melos stimmt (wenn auch manchmal etwas z u melancholisch vielleicht, aber: was solls?). Und die ganze Farbigkeit ist doch sehr vielleuchtend und nicht nur schwarz.

Weiter so, möchte man sagen, schreibe Dich gesund, munterer Recke und all denen, die es auch versuchen wollen mit "moderner Lyrik" kann ich nur raten:"nur s o in etwa läßt es sich aushalten auf dieser unserer Erde."
Ist das nichts?
Allen empfohlen, die das Besondere verehren !
Die Bilder zu diesem Lyrikband von Jens Rötzsch und Gert Hof entbehren nicht einer besonderen Ästhetik, will sagen vermitteln auch ein aha-Erlebnis.
Glück
Das Leben birgt auch gute Stunden
hab Fischaugen am Strand gefunden
werd sie auf meine Augen nähen
kann dich dann unter Wasser sehen...
Ad multos annos kann man da nur sagen.
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25 von 29 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Gefühlswelten !!!, 29. Juni 2006
Von 
kwichybo "Jörn M." (Nürnberg) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REZENSENT)   
Rezension bezieht sich auf: Messer: Gedichte und Fotos (Taschenbuch)
Für mich, als großem RAMMSTEIN-Fan, war dieser Buch Pflicht. Denn schließlich zeichnet sich Sänger Till Lindemann für alle Texte dieser deutschen Ausnahme-Band verantwortlich.

Denn schon mit Songtexten wie "Seemann" , "Mutter" , "Morgenstern" , "Amour" oder "Feuer und Wasser" (Liste beliebig fortführbar) hat der extrovertierte Fronter schon seine lyrische, bisweilen poetische Ader bestens unter Beweis gestellt.

Nimmt man Lindemanns ersten Gedichtband "Messer" zur Hand, und lässt die ersten Zeilen auf sich wirken, blickt man in die tiefsten Abgründe einer menschlichen Seele. In das emotionale Innenleben eines Mannes, für den Worte weitaus mehr sind, als Schall und Rauch.

Diese Worte haben Gewicht...sie verursachen Schmerzen...sie versetzen den Leser in Schockzustände...sie sind banal und genial zugleich...sie umschreiben die Gedanken der ewig Verstoßenen...sie halten einem den Spiegel vor, aus welchem einem nichts anderes als eine verzerrte Fratze entgegenstarrt. Negative Gefühlswelten wie Perversion, Isolation, Mordlust, sexuelles Versagen, Blutgier, Hoffnungslosigkeit, Zerstörungswut oder einfach bloße Verzweiflung werden urplötzlich körperlich spürbar. Genie oder Wahnsinn ? Wahrscheinlich trifft beides zu...

Sein Umgang mit Metaphern und Reim-Schemata grenzt stellenweise an Absurdität. Große deutsche Denker wie Goethe, Schiller oder Fontane würden ihm den Gedichtband sicherlich reihenweise "um die Ohren hauen". Steif und fest behauptend, dass "Messer" nichts anderes ist, als nur eine Auswahl hanebüchener Geistesblitze eines verwirrten Freaks. Und nicht ahnend, wie nah diese Gedichte doch an der Wahrheit liegen. Wie sehr sich doch jeder einzelne in diesen Gedichten wiederfindet. Ob er es nun zugibt oder nicht.

Schon allein durch die (un-)ästhetischen Fotos, die in diesem Gedichtband zu sehen sind, weiß der Leser, dass "Messer" als Gesamtkunstwerk gesehen werden muss. Als ein fieses, tieftrauriges und oftmals fremdartiges Meisterwerk, welches Poeten bzw. Schriftsteller heutzutage nicht mehr zu schreiben imstande sind. Dieses Buch ist eine Pflichtlektüre für alle kranken Köpfe...und die, die es werden wollen !!!
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21 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Deutschstunde für Schauerromantiker!, 20. März 2004
Rezension bezieht sich auf: Messer (Gebundene Ausgabe)
Till Lindemann ist einfach ein genialer Poet. Niemand sonst verfasst Gedichte so schön und gleichzeitig schaurig wie er. Unheilvolle Verse, die zum Teil blutrünstig sind, weisen fast immer auf Sozialkritik. Wie bei Rammsteins Texte muss man sein Gehirn schwer anstrengen, um zwischen den Zeilen lesen zu können und genau das macht einen grandiosen Lyriker aus. Nicht wie so ein Schwachkopf wie Dieter Bohlen, der hemmungslos über seine Eskapaden auf einer vulgären Weise schreibt. Till geht sehr subtil und parallel dazu sehr morbide an seine Texte ran und das ist einfach göttlich. Solche Prominentenbücher sind einzigartig und daher höchst empfehlenswert.
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25 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Hier kommt die Sonne, 20. Juni 2003
Rezension bezieht sich auf: Messer (Gebundene Ausgabe)
Nachdem ich zum ersten mal im Rammsteinbuch die ursprünglichen Versionen der Texte von Till gelesen hatte, hoffte ich auf einen eigenen Gedichteband, denn was dort stand, war viel tiefer, als das, was Rammstein immer zulässt.
Die Bilder im Buch passen: So hab ich mir Till immer in einem fiktiven Video zu "Mein Herz Brennt" oder "Zwitter" vorgestellt; und so, als hässliches Gespenst irgendwo zwischen dem finsterem Magier Aleister Crowley und den unheimlichen UFO-"Männern in schwarz" oder denen aus der darken "Momo"-Verfilmung "Dark City", paßt er auch in alle anderern Songs: Ob in "Mein Herz Brennt" als ein schwarzer Mann mit kahlem Schädel, ein nosferatuartiger Kinderschreck wie der Killer in "The Cell", der sich von der Angst unschuldiger Seelen nährt, die hohle und betörende Stimme eines gewissenlosen Gewissens, die sich des nachts in solch trauriger und gespenstischer Gestalt personifizieren muß, als hermaphroditischer erster Mensch in einem alptraumhaften Paradies in "Mutter", wie er, verstossen und nackt in einer fremden, feindlichen Welt ausgesetzt, die grausame Mutter Erde aus vollem Halse verflucht, oder als dämonischer Chronist des Grauens, der uns Mitleidslos die Schauergeschichte vom vergrabenen Schatz in "Spieluhr" erzählt. Ja, oder bei "Nebel" als alter König, der allein und hässlich, zerbrochen und etwas vergesslich auf die See starrt und sich fragt, an was ihn die Wellen nur erinnern ?
Doch sind Till's'Texte in Verbindung mit den Bildern nicht mehr wirklich nur Rammstein; schien die Musik seine dunklen Mähren gut zu transportieren, so scheint es mir jetzt wie gesagt, daß Rammstein eher zurück hält, was aus Till heraus zu brechen sucht, daß das stampfende Schlachtroß Rammstein eben nur eine Facette dieser abgründigen, dunklen, kalten und beklemmenden Welt darstellt,
nicht aber die filigranen Weben und Verstrickungen dieses schmerzenden und blutenden Fleischgemischs, das Till in sich zu sein scheint, ausreichend zu würdigen und zu beleuchten vermag.
Rammstein ist ja auch viel zu laut, zu rauh, zu statisch, für diese hauchzart-romantische Seele, die dort schreit. Das schreit geradezu nach noch mehr "Kunst" um alles herauszulassen, nach Wegen, die das alles besser transportieren, Bücher, Fotos, eigene (filigranere) Musikkompositionen, vielleicht einen Roman -womöglich ein Film ? David Lynch wäre auf jeden Fall der richtige Regisseur oder ein guter Partner -die "Ähnlichkeit" zwischen Lynch und Lindemann besteht in weitaus mehr als einem L im Namen !
Rammstein war nur der Anfang. Wenn es Rammstein nicht mehr gibt, wird Till Lindemann seinen eigenen künstlerischen Weg gehen -und ich bin einer der ersten, die ihn dabei gespannt verfolgen werden.
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Genie und Wahnsinn, 19. Januar 2007
Rezension bezieht sich auf: Messer: Gedichte und Fotos (Taschenbuch)
Dieses Buch darf bei einem echten Rammstein-Fan auf keinen Fall in der Sammlung fehlen. Es ist ein Werk von einem Mann, bei dem Genie und Wahnsinn so dicht beieinander liegen. Till Lindemann ist ein fatastischer Wortkünstler, der dies nicht nur in seinen Songs bei Rammstein, sondern besonders in diesem Gedichtband zum Ausdruck bringt. Viele seiner Gedichte und Verse sollte man mehrfach lesen, da sich einem der Sinn manchmal erst dann wirklich erschließt. Gedichte voller Leid und Hoffnung, voller Verletzlichkeit und Trauer, voller Wut und Lust. Er ist in der Lage Gefühle in Worten auszudrücken wie es in der heutigen Zeit nur noch wenige können. Für mich ist es ein Buch mit einem tiefen Einblick in (s)eine dunkle Seele. Es lohnt sich auf jeden Fall dieses Buch mehr als nur einmal in die Hand zu nehmen. Erwähnenswert sind noch die vielen Fotos von Till Lindemann. Sie zeigen ihn von einer Seite, die für mich unerwartet war. Er gefällt mir persönlich in einem provozierenden Bühnenoutfit wesentlich besser, aber auch das ist schließlich Geschmacksache. Für mich war es etwas befremdlich ihn in einem hautfarbenen Ganzkörper-Overall, mit Glatze, hell geschminktem Gesicht und verschmiertem Lippenstift zu sehen... Immerhin haben Gert Hof und Jens Rötzsch die Fotos gemacht, somit sind die Fotos wohl eher als künstlerisch wertvoll zu betrachten. - Nicht ganz mein Fall! Dennoch kann ich dieses Buch nur empfehlen, da es inhaltlich unvergleichbar ist. Till Lindemann zeigt, daß er nicht nur ein brillanter Musiker, sondern auch ein kritischer, leidender und kreativer Künstler ist, der uns mit diesem Buch an einem Teil seines Seelenlebens teilhaben läßt.
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9 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Scharfe Messer schneiden tief..., 3. November 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Messer (Gebundene Ausgabe)
Was soll man dazu sagen? - Nun, vor Veröffentlichung dieses Buches hieß es in "MESSER" seien deutliche Parallelen zu den bekannten RAMMSTEIN-Texten zu finden. Stimmt, aber auch nur teilweise, denn MESSER ist ein eigenes Werk.
Ein noch nie dagewesenes Stück Kunst. Texte, die man beim ersten Mal lesen nicht verstehen wird.
Die Bindung zu den RAMMSTEIN-Texten besteht allenfalls darin, dass man bei jedem Gedicht seine eigene Interpretation abgeben muss - hier wird einem nicht das Wort in den Mund gelegt.
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Messer: Gedichte und Fotos
Messer: Gedichte und Fotos von Till Lindemann (Taschenbuch - 11. Januar 2011)
Gebraucht & neu ab: EUR 84,93
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