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am 22. November 2002
Ich hatte große Freude beim Lesen dieses Buches, das mir eine Zeit, eine Gedankenwelt und einen hübschen Teil Europas aus ganz neuer Perspektive näher brachte. Ja, auch ich hätte mir einige geografische Details, insbesondere die beiden Alpenüberquerungen ausführlicher gewünscht - die Knappheit ist für mich allerdings Ausdruck von Authentizität. Wer einen Tag im Sattel gesessen hat und abends, wegen der Wanzen im Bett, auf dem Tisch eines Gasthauses schlafen muß, dem nehme ich nicht übel, daß er sich dann auch kurz faßt. Wer mehr und tieferes von Montaigne lesen will, dem stehen die Essays jeder Zeit offen. Erfrischend ehrlich hält er fest, die Schweizer mogeln bei der Rechnung, die Deutschen sind ungewöhnlich sauber, großer Gott - die Italiener schütten ja nicht einmal Wasser in ihren Wein, und überhaupt niemand kennt richtige Servietten! Nein, dieses Buch ist alles andere als langweilig, und zwar nicht trotz, sondern wegen der vielen Nierensteine. Es ist natürlich, es ist menschlich!
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am 3. Juli 2009
Das Alter des Textes sollte nicht irritieren. Michel de Montaigne schreibt mit großartigem Witz, und erstaunlicherwesie erkennt man in einem über 400 Jahre alten Reisebild das heutige Europa wieder - zum Teil bis in Details hinein. Ein großes Lesevergnügen von einem großen Autor. Nicht zurückstehen soll das Lob für die feinfühlige und stellenweise brillante Übertragung des Textes (Übersetzung wäre zu wenig). Bibliophil ist die Ausgabe allemal - weniger ist, wie so oft, mehr. Dieses Buch ist uneingeschränkt zu empfehlen!
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am 26. Mai 2003
Ich bin seit den Essais wirklich ein Montaigne-Fan. Die Reisebeschreibung allerdings ist eine einzige Enttäuschung. Dabei ist die blaue Stillet-Ausgabe wirklich ein Prachtexemplar mit ihrem Blau und ihren Abbildungen, auch den Anmerkungen. Aber nie erreichen die Tagebucheintragungen die Tiefe der Essais. Stattdessen kommt Langeweile auf, da es sich doch immer wiederholt. Sicher, einige zeitgenössische Einsichten, z. B. in d i e Deutschen sind aufschlussreich, interessant. Auch die Beschreibungen des Nierenleidens erzeugen mitunter ein Schmunzeln. Klar ist Montaigne hier Montaigne, der nichts auslässt. Aber nach der hundertsten Beschreibung, wie groß und von welcher Beschaffenheit der abgegangene Stein gewesen ist, durch welche fruchtbare Ebene er geritten und wie das Essen im Gasthaus gewesen ist, kommt doch das große Gähnen. Dieses Buch ist meines Erachtens nur etwas für die Montaigne-Forschung, die hier nach Ergänzungen zu den Essais sucht, ansonsten kann ich für das Buch keine Empfehlung abgeben. Schade, wirklich schade.
Wer Montaigne wirklich kennen und lieben lernen möchte, der muss die "Essais" (insbesondere Buch 3) lesen.
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am 4. September 2002
Nach den herrlichen Essais war das Reise-Tagebuch eine große
Enttäuschung: wenige Beschreibungen, Hetze durch die Landschaft,
dafür aber seitenweise Beschreibungen der kleinsten Nierenstein-
krümel nebst Begleiterscheinungen ihres Abgangs: pure Langeweile
kommt auf. Nur selten Aufblitzen der deskriptiven Qualitäten.
Wenn Reisebeschreibung, dann: Seumes "Spaziergang nach Syrakus"
oder - wer denn sonst -:Goethe!
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