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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lust auf Horror..
Ich muß zugeben, auch ich habe das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen, allerdings bin ich trotzdem nicht so 100%ig überzeugt, wie meine Vorredner.

Das Buch ist sehr spannend, hat aber stellenweise immer mal wieder Längen.

Zum Beispiel die komplette zweite Aufgabe, in der es darum geht, einen dämonenbesessenen, toten...
Veröffentlicht am 14. Mai 2007 von Bjerk

versus
3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schrecklicher Meilenstein
Das Positive zuerst. Tobias Meissners überbordende Vorstellungskraft, die schon aus anderen Werken spricht, explodiert hier vollends. Das gilt auch für die Darstellungskraft, der man schnell erliegt. Mehr möchte ich allerdings nicht für dieses Buch werben.

Aus der Distanz des Abstrakten kann man 'Hiobs Spiel' als Versuch der Auslotung des...
Veröffentlicht am 18. Juli 2012 von _pearlfisher_


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7 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Lust auf Horror.., 14. Mai 2007
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Ich muß zugeben, auch ich habe das Buch innerhalb zwei Tagen verschlungen, allerdings bin ich trotzdem nicht so 100%ig überzeugt, wie meine Vorredner.

Das Buch ist sehr spannend, hat aber stellenweise immer mal wieder Längen.

Zum Beispiel die komplette zweite Aufgabe, in der es darum geht, einen dämonenbesessenen, toten Mörder sicherzustellen, der sich in das Kabelnetzwerk der USA eingespeist hat und dort mit seinem Dämon zusammen weiter tötet, fand ich seeeehr träge. Auch das ewige Beschreiben der Pseudovampire erschien zu lahm, fünf Seiten weniger hätten es sicher auch getan.

Das, was einen während dieser Durststrecke wirklich weiterlesen lässt, ist die Vorstellung, was sich wohl Gräßliches auf der nächsten Seite verbergen könnte.

Eine Kombination aus Angst vor dem, was einen erwarten könnte und schierer Neugier, die Lust auf den absoluten Horrorkick.

Grade von diesen gewarneten "explicit Lyrics" lebt das Buch, würde der Autor nicht mit dem Hackebeil immer mal wieder einfallsreich und brutal auf guten Geschmack und Ästhetik einschlagen, so dass einem beim Lesen unwillkürlich der Puls schneller schlägt, die Augen sich weiten, man das Buch am liebsten wegwerfen will, aber trotzdem gefesselt ist von der Abartigkeit, wäre es bloß ein mittelmäßiger und eigentlich auch recht abgenudelter Fantasy-schmöcker - wieviele Teufelspakte finden sich eigentlich schon in Film und Literatur?

Was man wirklich noch loben kann, ist das innovative Layout - alle zehn bis zwanzig Seiten ändert sich die Aufmachung, rechts-, linksbündig, abstürzende Buchstaben, verdrehte Überschriften, Schwarze Seiten, Schrift auf dem Kopf - man muss immer mal wieder schmunzeln, weil es doch ungewöhnlich ist.

Als Fazit bekommt es trotzdem vier Sterne.

Zum Einen, weil es doch die Gradwanderung schafft, die Längen sich überbrücken lassen und die spannenden Szenen dies eigentlich auch wieder wett machen, die gesamte Aufmachung und der Druck wirklich gelungen sind, und es zum Anderen einem einen nicht so offensichtlichen Spiegel vorhält - es geht nicht nur ausschließlich darum, dass wir alle in einer ziemlich kranken Welt leben, besiedelt von einem Haufen noch krankerer Menschen - das wußten wir doch vorher schon - und so grausam es ist, aber wenn man die einzelnen Episoden nimmmt und das Übernatürliche wegläßt, sind sie wirklich nicht utopisch..

Das Krankeste jedoch daran ist, dass der vermeintlich "gesunde" Mensch sich an diesem Geschwür auch noch ergötzt, es liest, zuschaut, gespannt, aufgeregt und sich davon sogar noch unterhalten fühlt..

Das ist der Punkt, der mich wirklich nachdenken ließ, als ich das Buch durchgelesen hatte. Wie abgestumpft muss man eigentlich sein, dass man sich das freiwillig antut und dann auch noch Entertainment nennt?

Erschreckend - so oder so.
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Ein schrecklicher Meilenstein, 18. Juli 2012
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Das Positive zuerst. Tobias Meissners überbordende Vorstellungskraft, die schon aus anderen Werken spricht, explodiert hier vollends. Das gilt auch für die Darstellungskraft, der man schnell erliegt. Mehr möchte ich allerdings nicht für dieses Buch werben.

Aus der Distanz des Abstrakten kann man 'Hiobs Spiel' als Versuch der Auslotung des menschlichen Charakters umschreiben. Das könnte man auch über die Werke des Maquis de Sade sagen. Mit offensichtlicher Lust am Detail werden die abscheulichsten Verbrechen aneinandergereiht, die Menschen einander antun können. Das eigentliche Buch beginnt mit einer erzwungenen Fellatio an einem behinderten Kind, das während des Geschlechtsakts mit einem Einlauf von siedendem Öl von innen zu Tode frittiert wird. So geht es weiter, Seite um Seite. Immer kurz unterbrochen vom braven Hiob, der im Rahmen eines "Spiels" den Kampf gegen das Böse aufnimmt. Wobei sich Geschichte um Geschichte schön nach Schema F aneinanderreiht. Und die Schilderung der Brutalität der eigentliche Zweck zu sein scheint. Natürlich könnte man diesen Vorwurf dem gesamten Horrorgenre machen, aber hier stört es mich wie nie zuvor. Liest man die Rezensionen, wird es wohl analog 'Saw' zum Mainstream, sich derartiges zur Unterhaltung reinzuziehen oder sich daran aufzugeilen. Packen wir gleich noch Black Metal und Satanismus drauf. Ich frag mich: Sind tatsächlich so viele reif für die Klapse?

Dass dieser Berg des Grauens und Ekels für manche eine kathartische Funktion haben mag, sei dahingestellt. Ich habe es irgendwann nicht mehr ausgehalten, weiter zu lesen. Fühle mich innerlich verseucht und werde manche Bilder vermutlich mein Leben lang nicht mehr los. Klar könnt Ihr darüber lachen. Im Prinzip lache ich ja auch z.B. über Deppen, die ihr Quäntchen Glück beim Universum bestellen und durch magisches Denken dessen Eintreffen herbeiführen wollen. Doch umgekehrt fühlt es sich für mich schon fast real an, dass die obsessive Beschäftigung mit dem Bösen diesem den Eintritt in unsere Welt leichter macht. Es gibt unzählige Fälle der Weltliteratur, die Nachahmungstäter hervorgerufen haben. Denken wir nur an die Selbstmordwellen, die durch Goethes Werther ausgelöst wurden. Ich möchte nicht wissen, wann und wo die Exzesse aus Hiobs Spiel real werden bzw. vorher schon real geworden sind. Der größte Horror fand natürlich eh längst statt. In Auschwitz, Verdun, Hiroshima und so weiter. Das heisst aber auch, man muss eigentlich nichts mehr dazu erfinden. Das Beste an Hiobs Spiel war mir die Erkenntnis, dass das Thema Horror für mich erledigt ist.

(fünf Sterne für sprachliche Form und Layout, ein Stern für den Inhalt)
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10 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Wo ist Hiob?, 6. Februar 2003
Von 
Martin Weiss (Kleinmachnow) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Hiob Montag hat sich auf ein seltsames Spiel eingelassen, und auf ein grausames dazu. Der Einsatz ist hoch; verliert er, fällt die Welt endgültig dem Teufel anheim. Um aber die Welt zu retten, muss Hiob in den tiefsten Morast der menschlichen Abgründe hinabtauchen. Er muss sich den schlimmsten Albträumen stellen, die Menschen hervor gebracht haben, und um zu gewinnen, darf er nicht wählerisch sein in der Wahl seiner Mittel...
"Hiobs Spiel" ist eine Allegorie auf den Zustand dieser Welt. Das Buch ist ein Kaleidoskop des Schreckens, ein Panoptikum von Grausamkeiten und Perversitäten, prall gefüllt mit Mord und Totschlag, Exkrementen und Verwesung, sexuellen Exzessen, Folter und Vergewaltigung, mit Rissen und Brüchen in Menschen, Biographien und Kapiteln (auch drucktechnisch genial umgesetzt). Es handelt von verlorenen Seelen und solchen, die noch verzweifelt am Haken des Lebens zappeln.
Es braucht schon einen Magier der Schriftkunst, aus diesen Zutaten ein nur lesbares Buch zu machen. Tobias O. Meißner hat ein fesselndes Buch geschrieben, eines das man nicht mehr aus der Hand legen mag, wenn auch die Augen und die Seele brennen und der Magen rebelliert. Hiobs Spiel ist packend, zu wichtig, um ihn bei seinem inneren und äußeren Kampf alleine zu lassen.
Aber wo liegt der Sinn in "Hiobs Spiel"?
Was ist die Botschaft für die reale Welt? Die Welt, in der Perversitäten dieser Art täglich von RTL frei Haus in die Wohnzimmer geliefert werden.
Wo ist der wahre Hiob? Und wenn niemand Hiobs Spiel aufnimmt, hat dann der Teufel schon gewonnen? Das sind Fragen, die sich dem Leser unwillkürlich stellen.
Hat Tobias O. Meißner eine Antwort parat? Vielleicht in einem der Folgebände des in vermessener Maßlosigkeit auf 50 Jahre angelegten Projektes?
Ich weiß es nicht. Aber vielleicht will uns dieses erste Buch ja auch nur den Spiegel vorhalten, uns sagen, dass wir alle Hiobs Spiel spielen. Jeden Tag.
Was ist gut? Was ist böse? Jeder trifft täglich Entscheidungen. Für sich selbst. Für andere Menschen. Und manchmal auch gegen.
Ja, ich glaube, das ist es, was Tobias O. Meißner sich und uns sagen will: Wir alle sind Hiob. Wir spielen sein Spiel, immerzu. Und wenn wir alle verlieren, so hat doch einer gewonnen...
PS: Ich denke, es ist aus obigem Text hinreichend klar geworden, trotzdem noch einmal der Hinweis.
Das Buch trägt einen Sticker, "Warning - Explicit Lyrics". Dies ist ernst zu nehmen. Das Buch ist definitiv nicht für jeden Leser geeignet.
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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
3.0 von 5 Sternen Spätstarter, 9. August 2009
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Meißners gelungener Fantasy-Oneshot Das Paradies der Schwerter machte mich aufmerksam auf "Hiob's Spiel", ein, wenn man dem Autor Glauben schenken darf, auf 50 Jahre ausgelegter, mehrbändiger Romanzyklus, der das Faust'sche Spiel mit/gegen den Teufel zu neuen Extrema peitscht. Na, wenn so viel Ehrgeiz (Größtenwahn?) nicht neugierig macht!

Der titelgebende Hiob Montag, ein in Berlin lebender, junger Maler, ist ein unsympathischer Mysanthrop, ein echt zynischer Bastard. Oder jedenfalls gibt er sich gerne so. Denn wie mysanthrop kann jemand wirklich sein, der sich mit dem Teufel auf ein Spiel um die Vorherrschaft in der Hölle einläßt, mit dem Ziel, alles Leid und Elend auf der Welt zu tilgen? Der erste Band, "Frauenmörder", teilt sich in mehrere, miteinander verknüpfte Kurzgeschichten, in denen sich Hiob jeweils mit dämonischen Ausgeburten und dem niederträchtigsten Abschaum der Menscheit konfrontiert sieht. Diese im Vokabular des Spiels "Prognosticon" oder "Manifestation" genannten Gegner muss er überwinden, ohne dabei sein eigenes Leben, seinen Verstand oder seine Menschlichkeit zu verlieren.

Man muss eine Vorliebe für das Morbide mitbringen, möchte man seinen Spaß an diesem Buch haben. Wer auf der Suche ist nach dem nächsten angenehmen Schmöker zum entspannten Träumen, den wird es angesichts der teils sehr explizit beschriebenen und abstoßenden Greueltaten glatt aus den Ringelsöckchen hauen: Massenmörder, Vergewaltiger und Kriegsverbrecher dürfen sich kräftig austoben, bevor Hiob, in der Wahl seiner Mittel auch nicht gerade zimperlich, den Fehdehandschuh wirft. Meißner möchte schockieren und überraschen, und das gelingt ihm allemal. "Frauenmörder" strotzt vor skurrilen Einfällen, seien es die absurden Regeln und Ausprägungen des Spiels, Hiobs bizarre Fähigkeiten, seine Beziehung zu einem formwandelnden Succubus oder auch das exzentrische Seitenlayout, dass sich von Kapitel zu Kapitel ändert. Allerdings verrennt sich der Autor stellenweise etwas zu sehr in seine eigene Fiktion und verliert dabei den roten Faden, wenn er so manche durchgeknallte Idee nur um ihrer Selbst willen in die Handlung zwängt.

Am Schwierigsten gestaltet sich der Einstieg: Die ersten beiden Geschichten lesen sich sehr zäh und wollen nicht so richtig harmonieren mit dem Rest des Buches. Ich hatte den Eindruck, als ob Meißner diese Kapitel zu einem Zeitpunkt verfasst hatte, an dem er selber noch nicht wusste, was er aus "Hiobs Spiel" eigentlich machen will. Ab der dritten Geschichte wird's dankenswerterweise besser (und steigert sich bis zum Schluss kontinuierlich), allerdings hat man bis dahin das Buch schon fast zur Hälfte durch. Auch der Protagonist bleibt lange Zeit ein undurchschaubarer, allerdings auch nicht wirklich glaubwürdig gezeichneter "Fremder", an dem mich vor allem seine Art zu Reden gestört hat: Keine Ahnung, ob Meißner seiner Figur dadurch einen besonderen Touch verpassen wollte, aber so ein gequirltes Kauderwelsch redet einfach kein Mensch! Erst nach und nach offenbart Hiob sympathische oder wenigstens nachvollziehbare Wesenszüge, und auch sein Hang zum Sülzen lässt ein wenig nach.

"Hiobs Spiel" hat das Potential, das richtige Maß an Größtenwahn und Nonchalance, um ein moderner Klassiker zu werden. Der erste Band "Frauenmörder" stolpert zu Beginn allerdings über stilistische Mängel und läuft erst sehr spät zur Höchstform auf. Trotzdem hat mich das Buch ausreichend gut unterhalten, so dass ich mir demnächst noch den zweiten Band Traumtänzer zulegen werde (auch wenn ich es damit nicht sehr eilig habe, da es der bislang letzte ist).
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6 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Manchmal bin ich Hiob, 13. November 2002
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Ich bekam das Buch völlig unvermittelt zu lesen und hatte keine grossen Erwartungen in keine Richtung.
Jedoch kam ich aus dem Lesen nicht mehr heraus und hatte das Buch innerhalb von 2 Tagen "gefressen".
Zum Teil lässt der Protagonist vermuten, schon allein durch die beschriebene Frisur und das damit verglichene Photo des Autors auf dem Einband, daß Tobias O. Meissner sich selbst in Hiob verewigen wollte und hat. Jedoch finde ich mich selbst, sei es durch die Generation die mich mit dem Autor verbindet, oder durch die gemeinsam gesehene und erlebte Welt unserer heutigen Zeit, wieder, wie viele der Leser es vermutlich auch tun werden.
Alles in allem verschwimmt die mitnichten noch nie dagewesene Brutalität eher zur Hintergrunduntermalung und zum bizzarren Szenario, daß vor allem durch die wechselnden Schreibstile, wie durch das hervorragend abgestimmte LayOut des Buches nie Langeweile aufkommen lässt.
Die Ideen sind grandios, die Handlung verblüffend nachvollziehbar, teilweise mit einer herrlich humoristischen Ironie und man merkt, daß Meissner seine Recherchen-Hausaufgaben gemacht hat, was Okkultes betrifft.
Die Theorien, die das Buch anschneidet sind intelligent und Treffend und Hiob steht für den "wachen" Menschen im Wahnsinn unserer Zeit. Ich für meinen Teil werde alle dieser Bücher lesen wollen und hoffe, dass es bald weitergeht, ich bin gespannt wie es Hiob weiterhin ergehen wird.
Empfehlenswert und für jede/n mit genug Nerven eine freudige Lektüre.
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Brutal... aber Oho, 27. Mai 2005
Von 
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Schon nach weniger als zehn Seiten war ich versucht, dass Buch so relativ ungelesen aus der Hand zu legen um meinen Magen zu schonen. Allerdings fesselt es doch zu sehr, die Geschichte des so erfrischend menschlichen anti-Superhelden Hiob Montags zu erleben.
Tatsächlich ist das Buch fast eine Offenbarung. Kein Geschichte im eigentlichen Sinne sondern eher ein Erlebnis. Ein Traum, der zu sehr schockiert um mehr als ein Traum sein zu dürfen und doch mehr als ein Traum zu sein scheint. Keine der Episoden dürfte jemals existieren und doch scheinen sie auf eine hintergründige Art und Weise unter unserem Leben zu lauern.
Kurz. Das Buch ist Krank. Aber es spielt auch in einer kranken Welt, die leider aber der unseren allzu ähnlich ist.
Dennoch kann man es nicht zu deutlich sagen: Mit einem schwachen Magen sollte man erst gar nicht anfangen.
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0 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Hiob, der Nette, 25. Februar 2006
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Dieses Buch stellt eine wunderbare Ausnahme und gleichzeitig einen Tsunami an Kreativität in dem derzeit eher grauen Angebot an deutschem Fantasy/Horror-Lesestoff dar. Man hat es nur allzu einfach sich mit dem Anti-Held Hiob Montag zu identifizieren während man sich seinen Weg durch das sich ständig wechselnde, psychotische Schriftbild und die schizoide Unästhetik dieser durch und durch abartigen Story bahnt. Die perfekte Unterhaltung für jeden der sich gerne selbst schockiert. Ich persönlich empfand die Geschichte über das quint-sexuelle Vampir-Rudel als den pulsierenden, das gleisend helle Licht der Genialität ausstrahlende Herzstück dieses modernen Meisterwerks. Meinen Respekt an den Erfinder des "Wiedenfließ"...
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4.0 von 5 Sternen Schonungslos mit dem Leser..., 6. Juli 2009
Von 
Alexander Richter (Schwäbisch Hall) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Verifizierter Kauf(Was ist das?)
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Hier wird das Grauen nicht nur in Aussicht gestellt...hier wird schockiert.
Am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig und krass. Aber konsequent. Das gibt es nicht oft. Abstossend, Kreativ, nicht humorlos. Da muss sich jeder ein eigenes Bild machen. Wenns einen nicht zu sehr ekelt kanns schon passieren das man sich mit Hiob solidarisiert und die Fortsetzung lesen wird. Auch wenn mit zwiespältigen Gefühlen und der Angst, dass es einen ganz schon runterzieht. Aber es bewegt in jedem Fall...
Kann man kaufen... entweder man legt es dann nach 50 Seiten Weg und denkt sich "was für ein krankes Zeug" oder man denkt sich "O.K. ich zieh es durch" Gegen Mitte des Buches wird es einfacher für den Leser.
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0 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
4.0 von 5 Sternen Uaaaaahhhhhhh......., 15. Dezember 2007
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Ich fasse mich kurz weil die vohergehenden Rezendenten das Teil schon recht gut beschrieben haben.

Der Schreibstilmix ist einzigartig, die Grauslichkeiten hab ich in der Form und Aneinanderreihung auch noch nirgends gelesen.
Das Seitenlayout wurde unter Einfluß von ca. 6 Psychodelischen Drogen Simultan gestaltet .
Das Ganze fügt sich aber doch zu einem doch spannend zu lesendem Buch zusammen.
Wer die Abgründe des Menschen sucht hier findet er sie.
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3 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
5.0 von 5 Sternen Meißner ist ein Verrückter, 10. August 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder (Gebundene Ausgabe)
Ein Roman zwischen Breugel, Goethe und Tarantino. Shea & Wilson auf dem Düstersidetrip. Stilistisch ist alles erlaubt - verkündet der Einband - der Inhalt bestätigt es. Sicherlich gibt es im Literaturbetrieb Eingängigeres, Abgefahreneres wird kaum zu finden sein.
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Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder
Hiobs Spiel: Erstes Buch. Frauenmörder von Tobias O Meissner (Gebundene Ausgabe - August 2002)
Gebraucht & neu ab: EUR 5,69
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